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    <subtitle type="html">Aktuelle rechtliche Informationen</subtitle>
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        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-09-09T09:54:00Z</published>
        <updated>2010-09-09T09:56:03Z</updated>
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        <title type="html">LG Hamburg: YouTube haftet für urheberrechtswidrige Inhalte auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz</title>
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                <strong>LG Hamburg<br />
Urteil vom 03.09.2010<br />
308 O 27/09<br />
Youtube<br />
</strong><br />
Nachdem die GEMA kürzlich mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen YouTube mangels Eilbedürftigkeit gescheitert ist (<a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/315-LG-Hamburg-GEMA-scheitert-mit-einstweiliger-Verfuegung-gegen-YouTube.html">LG Hamburg, Beschluss vom 27.08.2010 mit kurzer Anmerkung</a>) hat das LG Hamburg nun seine dort angedeutete Rechtsansicht, wonach YouTube für Videos mit urheberrechtswidrigen Inhalten verantwortlich ist, im Rahmen einer Hauptsacheklage bestätigt. Die Youtube LLC. als Betreiberin der Internetplattform YouTube sowie die Google Inc. als Alleingesellschafterin der Youtube LLC haften auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz.<br />
<br />
In der Pressemitteilung des LG Hamburg heißt es:<br />
<em>"Das Gericht ist davon ausgegangen, dass die „Youtube LLC.“ sich die von den Nutzern ihrer Plattform hochgeladenen Inhalte zu Eigen gemacht hat. Daraus folgen erhöhte Prüfpflichten im Hinblick auf die Inhalte der Videos, denen „Youtube LLC.“ nach Auffassung der erkennenden Kammer nicht nachgekommen ist. Die formularmäßige Versicherung des jeweiligen Nutzers, er habe alle erforderlichen Rechte an dem Video, entbindet die „Youtube LLC.“ nicht von ihrer Pflicht, sich von dem Nutzer im Einzelfall nachweisen zu lassen, dass er über die erforderlichen Rechte tatsächlich verfügt. Dies gilt erst recht vor dem Hintergrund, dass Nutzer die Möglichkeit haben, die Plattform anonym zu nutzen."<br />
</em><br />
<br />
Die vollständige Pressemitteilung des LG Hamburg finden Sie hier:<br />
<br />
<br />
 <br /><a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/321-LG-Hamburg-YouTube-haftet-fuer-urheberrechtswidrige-Inhalte-auf-Unterlassung,-Auskunft-und-Schadensersatz.html#extended">"LG Hamburg: YouTube haftet für urheberrechtswidrige Inhalte auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/320-Vortrag-Twitter-und-Recht-im-Rahmen-der-Bikonet-Veranstaltung-Twitter-Co.-als-neuartige-Vertriebskanaele.html" rel="alternate" title="Vortrag &quot;Twitter und Recht&quot; im Rahmen der Bikonet-Veranstaltung  „Twitter &amp; Co. als neuartige Vertriebskanäle“" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-09-08T13:35:00Z</published>
        <updated>2010-09-09T08:45:24Z</updated>
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        <title type="html">Vortrag &quot;Twitter und Recht&quot; im Rahmen der Bikonet-Veranstaltung  „Twitter &amp; Co. als neuartige Vertriebskanäle“</title>
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                Wir möchten uns ganz herzlich bei den aufmerksamen Teilnehmern des <a PDF-Datei unseres Vortrags "Twitter und Recht" herunterladen.href="http://www.bikonet.de/">Bikonet</a>-IT-Branchenfrühstücks zum Thema  „Twitter &amp; Co. als neuartige Vertriebskanäle“ bedanken. Rechtsanwalt Marcus Beckmann gab im Rahmen dieser Veranstaltung einen Überblick über die einschlägigen rechtlichen Problemfelder. Sie können sowohl die <a href="http://www.beckmannundnorda.de/twitter_recht.pdf">Vortragspräsentation</a> wie auch das <a href="http://www.beckmannundnorda.de/merkblatt_twitter_recht.pdf">zweiseitige Merkblatt</a> als PDF-Datei herunterladen. 
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/319-EuGH-Deutsches-Gluecksspielmonopol-ist-europarechtswidrig.html" rel="alternate" title="EuGH: Deutsches Glücksspielmonopol ist europarechtswidrig" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
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        <published>2010-09-08T13:16:00Z</published>
        <updated>2010-09-08T13:16:58Z</updated>
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        <title type="html">EuGH: Deutsches Glücksspielmonopol ist europarechtswidrig</title>
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                <strong>EuGH<br />
Urteil vom 08.09.2010<br />
C-409/06</strong><br />
<br />
Der EuGH hat heute entschieden, dass das deutsche staatliche Glücksspiel- und Wettmonopol europarechtswidrig ist. <br />
<br />
Die Begründung ist einfach und einleuchtend: Zwar kann ein solches Monopol aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses wie der Bekämpfung der Spielsucht gerechtfertigt sein. Da in Deutschland die Inhaber der staatlichen Monopole massiv Werbung für ihre Angebote betreiben, darf anderen Anbietern das Betreiben von Glücksspielen nicht verboten werden.<br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=DE&Submit=rechercher&numaff=C-409/06">hier</a></strong><br />
<br />
Die Pressemitteilung des EuGH finden Sie<strong> hier:</strong> <br /><a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/319-EuGH-Deutsches-Gluecksspielmonopol-ist-europarechtswidrig.html#extended">"EuGH: Deutsches Glücksspielmonopol ist europarechtswidrig" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/318-BGH-Anspruch-auf-UEbertragung-einer-Domain-des-Treugebers-gegen-den-Treuhaender-braunkohle-nein.de.html" rel="alternate" title="BGH: Anspruch auf Übertragung einer Domain des Treugebers gegen den Treuhänder - braunkohle-nein.de" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
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        <published>2010-09-07T11:47:00Z</published>
        <updated>2010-09-07T11:47:30Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Anspruch auf Übertragung einer Domain des Treugebers gegen den Treuhänder - braunkohle-nein.de</title>
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                <strong>BGH<br />
Urteil vom 25.03.2010<br />
I ZR 197/09<br />
braunkohle-nein.de <br />
BGB § 667 <br />
<br />
Leitsatz des BGH</strong><br />
Bei treuhänderischer Registrierung eines Domainnamens richtet sich der Herausgabeanspruch des Treugebers aus § 667 BGB auf Übertragung oder Umschreibung des Domainnamens. <br />
<br />
BGH, Urteil vom 25. März 2010 - I ZR 197/08 - OLG Rostock <br />
 <br />
Dieser Fall zeigt eine Konstellation, bei der anders als im Regelfall nicht nur ein Anspruch auf Freigabe der Domain, sondern ein Anspruch auf Übertragung einer Domain gegen den Domaininhaber besteht.<br />
<br />
In den Entscheidungsgründen heißt es:<br />
<br />
<em>"[...] a) Allerdings richtet sich der Anspruch des Treugebers aus § 667 BGB auf Herausgabe des Erlangten, bei treuhänderischer Registrierung eines Domainnamens also auf dessen Übertragung oder Umschreibung. Es kommt hier <br />
nicht auf die in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannten Besonderheiten des Domainrechts an, wonach es bei marken- und namensrechtlichen Ansprüchen hinsichtlich eines  Domainnamens nur einen Freigabeanspruch, nicht jedoch einen Umschreibungsanspruch gibt (vgl. BGHZ 149, 192, 204 f. - shell.de). Denn im Fall einer treuhänderischen Registrierung stellt es keine ungerechtfertigte Bevorzugung des Treugebers gegenüber anderen etwaigen Prätendenten dar, wenn er den Domainnamen mit der Priorität der treuhänderischen Registrierung erhält.[...]"<br />
</em><br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53260&pos=28&anz=652">hier:</a></strong> 
            </div>
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<dc:subject>braunkohle-nein.de</dc:subject>
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        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-09-07T10:35:00Z</published>
        <updated>2010-09-07T10:41:26Z</updated>
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                <em>"Mobiles Internet - gehen Sie online wo sie wollen </em>" oder ähnlich lauten die Werbebotschaften der Mobilfunkanbieter. Nur im kleingedruckten finden sich Hinweise, dass die Nutzung von Surfsticks oder Mobiltelefonen im Ausland mit enormen Kosten verbunden ist. Gerade in der Urlaubszeit sind wieder zahlreiche Kunden in die Kostenfalle getappt und müssen sich nun mit hohen Rechnungen auseinandersetzen. <br />
<br />
In einem aktuellen Fall hat unsere Mandantschaft eine Rechnung über 10.000 EURO für gut 4 Stunden Surfvergnügen erhalten. Üblicherweise fallen dank Flatrate im Inland bei unserer Mandantschaft monatliche Rechnungsbeträge von 40 EURO an. Der Anbieter verweist stumpf auf seine Roamingtarife von 49 cent/50 KB. Eine entsprechende Tariftabelle wurde unserer Mandantschaft erstmals überreicht, nachdem sich diese über die Rechnung beschwert hatte. Zu keinem Zeitpunkt war ihr bewusst, dass die Nutzung im Ausland mit derartig hohen Kosten verbunden ist. In Zeiten von Youtube &amp; Co. und an Flatrates angepasstes Nutzerverhalten kommen bei den derzeitigen volumenbasierten Roaming-Tarifen so sehr schnell fünfstellige Summen zusammen. <br />
<br />
Aufgrund der massiven Kostensteigerung bei der Nutzung im Ausland muss der Mobilfunkanbieter nach richtiger Ansicht den Nutzer auf die Kosten bei der Nutzung des mobilen Internets im Ausland vorzugsweise bei der Einwahl hinweisen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, hat er keinen Anspruch auf Abrechnung auf Basis der Roaming-Tarife. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mehrzahl der Gerichte dieser Ansicht anschließt. Wir sind gespannt, ob der Mobilfunkanbieter diesen Fall gerichtlich klären möchte.<br />
<br />
Um rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich auf jeden Fall das Roaming zu deaktivieren. <br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/315-LG-Hamburg-GEMA-scheitert-mit-einstweiliger-Verfuegung-gegen-YouTube.html" rel="alternate" title="LG Hamburg: GEMA scheitert mit einstweiliger Verfügung gegen YouTube" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-31T15:44:00Z</published>
        <updated>2010-09-09T09:42:01Z</updated>
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        <title type="html">LG Hamburg: GEMA scheitert mit einstweiliger Verfügung gegen YouTube</title>
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                <strong>LG Hamburg<br />
Beschluss vom 27.08.2010<br />
GEMA ./. YouTube</strong><br />
<br />
Die GEMA und andere Verwertungsgesellschaften sind mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen YouTube mangels Eilbedürftigkeit der Sache gescheitert. Die GEMA wollte erreichen, dass diverse Musikstücke nicht mehr über das Portal im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden.<br />
<br />
In der Pressemitteilung des LG Hamburg heißt es:<br />
<em>"Das Landgericht hat den Erlass einer einstweiligen Verfügung mit der Begründung abgelehnt, die Antragstellerinnen hätten die Dringlichkeit einer vorläufigen Regelung nicht hinreichend glaubhaft gemacht. Anders als in wettbewerbsrechtlichen Streitigkeiten wird bei einem urheberrechtlichen Anspruch eine solche Dringlichkeit nicht vermutet. Die dringlichkeitsbegründenden Umstände sind vielmehr von der Antragstellerseite darzulegen und glaubhaft zu machen. Dies ist hier nicht gelungen. Für die Kammer hat sich nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit ergeben, dass die Antragstellerinnen erst wenige Wochen vor dem Einreichen des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung von den konkreten Rechtsverletzungen erfahren haben. Dass Musikkompositionen im Dienst „You Tube“ genutzt werden, war den Antragstellerinnen lange bekannt. Auch das vorliegende einstweilige Verfügungsverfahren ist über einen Zeitraum von mehreren Monaten vorbereitet worden."  </em><br />
<br />
Es ist schon verwunderlich, dass sich die GEMA eine derartige Blöße gibt und mangels Eilbedürfnis vor Gericht scheitert. Vielleicht sollte auf diese Weise weiterer Druck auf YouTube ausgeübt werden. Das hat Gericht zu erkennen gegeben , dass es in einem Hauptsacheverfahren einen Unterlassungsanspruch wohl bejahen würde.<br />
<br />
In der Pressemitteilung des LG Hamburg heißt es dazu:<br />
<em>"Allerdings hat das Gericht darauf hingewiesen, dass viel dafür spreche, dass den Antragstellerinnen prinzipiell ein urheberrechtlicher Unterlassungsanspruch gegen die Antragsgegnerin zusteht. Es liege nahe, dass die Antragsgegnerin zumutbare Prüfungspflichten bzw. Maßnahmen zur Verhinderung erneuter Rechtsverletzungen nicht wahr- bzw. vorgenommen habe."<br />
</em><br />
 <br />
<br />
Die vollständige Pressemitteilung des LG Hamburg finden Sie <strong>hier:</strong><br />
<br />
 <br /><a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/315-LG-Hamburg-GEMA-scheitert-mit-einstweiliger-Verfuegung-gegen-YouTube.html#extended">"LG Hamburg: GEMA scheitert mit einstweiliger Verfügung gegen YouTube" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/314-BGH-Zur-Zulaessigkeit-von-Telefonwerbung-nach-Wechsel-des-Unternehmens.html" rel="alternate" title="BGH: Zur Zulässigkeit von Telefonwerbung nach Wechsel des Unternehmens" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-27T08:50:00Z</published>
        <updated>2010-08-27T08:50:52Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Zur Zulässigkeit von Telefonwerbung nach Wechsel des Unternehmens</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>BGH<br />
Urteil vom 11.03.2010<br />
I ZR 27/08<br />
Telefonwerbung nach Unternehmenswechsel <br />
UWG § 7 Abs. 1 <br />
<br />
Leitsatz des BGH:</strong><br />
Wer nach einem Wechsel zu einem  anderen Unternehmen Kunden seines  ehemaligen Arbeitgebers, die ihm aus seiner früheren Tätigkeit bekannt sind,  anruft, um sie von dem Wechsel in Kenntnis zu setzen, verstößt im Allgemeinen  nicht gegen § 7 Abs. 1 UWG. <br />
<br />
BGH, Urteil vom 11. März 2010 - I ZR 27/08 - OLG Hamm <br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53135&pos=7&anz=650">hier</a></strong><br />
  
            </div>
        </content>
        <dc:subject>arbeitgeber</dc:subject>
<dc:subject>arbeitnehmer</dc:subject>
<dc:subject>§ 7 uwg</dc:subject>
<dc:subject>bgh</dc:subject>
<dc:subject>ehemalige kunden</dc:subject>
<dc:subject>information</dc:subject>
<dc:subject>kunden</dc:subject>
<dc:subject>telefonwerbung</dc:subject>
<dc:subject>ugw</dc:subject>
<dc:subject>unternehmenswechsel</dc:subject>
<dc:subject>unzumutbare beslästigung</dc:subject>
<dc:subject>wechsel</dc:subject>
<dc:subject>wettbewerbsrecht</dc:subject>

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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/313-OLG-Frankfurt-Entstehung-von-Kennzeichenrechten-durch-eine-Internetdomain-mit-Aufnahme-der-Benutzung-und-nicht-bereits-mit-der-Registrierung-des-Domainnamens.html" rel="alternate" title="OLG Frankfurt: Entstehung von Kennzeichenrechten durch eine Internetdomain mit Aufnahme der Benutzung und nicht bereits mit der Registrierung des Domainnamens" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-25T09:06:00Z</published>
        <updated>2010-08-25T09:06:25Z</updated>
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        <title type="html">OLG Frankfurt: Entstehung von Kennzeichenrechten durch eine Internetdomain mit Aufnahme der Benutzung und nicht bereits mit der Registrierung des Domainnamens</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>OLG Frankfurt<br />
Urteil vom 05.08.2010<br />
6 U 89/09<br />
§ 5 MarkenG, § 15 MarkenG</strong><br />
<br />
Das OLG Frankfurt hat entschieden, dass durch  Nutzung einer Internetdomain Kennzeichenrechte an dem Domainnamen entstehen können. Bei der Frage der Priorität ist dabei nicht auf den Zeitpunkt der Registrierung sondern die Aufnahme der Benutzung abzustellen.<br />
<br />
In den Entscheidungsgründen heißt es:<br />
<em>"Demgegenüber geht es in der vorliegenden Sache um die – nicht von einer Interessenabwägung abhängige – Frage, wann durch die Benutzung einer Internet-Domain ein Kennzeichenrecht aus § 5 MarkenG entsteht. Insoweit ist anerkannt, dass grundsätzlich durch die Benutzung eines Domain-Namens ein entsprechendes Unternehmenskennzeichen erworben werden kann (vgl. BGH, GRUR 2005, 262, 263 – soco.de; GRUR 2005, 871, 873 – Seicom; GRUR 2008, 1099, Tz. 22 – afilias.de; GRUR 2010, 156, Tz. 20 – EIFEL-ZEITUNG). Hieraus ergibt sich jedoch keine Rechtfertigung dafür, den Zeitpunkt der Schutzrechtsentstehung auf die Registrierung der Domain vorzuverlagern. Im Unterschied zu einer Eintragung ins Handelsregister erschließen sich aus der Registrierung einer Domain keine Angaben zu einer möglicherweise bevorstehenden unternehmerischen Tätigkeit und ihrem Gegenstand. Der Beginn der schutzrechtsbegründenden Benutzung einer mit dem Domain-Namen übereinstimmenden Geschäftsbezeichnung kann daher noch nicht in der Registrierung der Domain gesehen werden (vgl. auch BGH, GRUR 2009, 1055, Tz. 40 f. – airdsl)."</em><br />
<br />
Wichtig: Bereits die Registrierung einer Internetdomain kann bestehende Kennzeichenrechte Dritter verletzen. Insofern darf die Entscheidung nicht fehlinterpretiert werden.<br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/k4z/page/bslaredaprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=666&fromdoctodoc=yes&doc.id=KORE220222010:juris-r02&doc.part=L&doc.price=0.0&doc.hl=1#focuspoint">hier:</a></strong><br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>benutzung</dc:subject>
<dc:subject>domain</dc:subject>
<dc:subject>domainrecht</dc:subject>
<dc:subject>geschäftliche bezeichnung</dc:subject>
<dc:subject>internetdomain</dc:subject>
<dc:subject>kennzeichenrechte</dc:subject>
<dc:subject>kennzeichenrechtsverletzung</dc:subject>
<dc:subject>markengesetz</dc:subject>
<dc:subject>markenrecht</dc:subject>
<dc:subject>olg frankfurt</dc:subject>
<dc:subject>priorität</dc:subject>
<dc:subject>registrierung</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/312-BGH-Urteil-zur-Aktualitaet-von-Preisangaben-in-Preissuchmaschinen-liegt-nunmehr-im-Volltext-vor.html" rel="alternate" title="BGH: Urteil zur Aktualität von Preisangaben in Preissuchmaschinen liegt nunmehr im Volltext vor" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-25T07:05:00Z</published>
        <updated>2010-08-25T07:05:00Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Urteil zur Aktualität von Preisangaben in Preissuchmaschinen liegt nunmehr im Volltext vor</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>BGH<br />
Urteil vom 11.03.2010<br />
I ZR 123/08<br />
Espressomaschine <br />
UWG § 5 Abs. 1 Satz 1, 2 Nr. 2 </strong><br />
<br />
Die Entscheidung des BGH zur Aktualität von Preisangaben in Preissuchmaschinen liegt nunmehr im Volltext vor. Wir hatten die Entscheidung bereits <strong><a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/221-BGH-Preisangangaben-in-Preissuchmaschinen-muessen-von-Shopbetreibern-stets-aktuell-gehalten-werden.html">hier </a></strong>kurz kommentiert.<br />
<br />
<strong>Leitsatz des BGH:<br />
</strong>Der durchschnittlich informierte Nutzer eines Preisvergleichsportals im Internet verbindet mit den ihm dort präsentierten Informationsangeboten vorbehaltlich klarer gegenteiliger Hinweise regelmäßig die Erwartung einer höchstmöglichen Aktualität. Er geht deshalb grundsätzlich davon aus, dass er das dort beworbene Produkt zu dem angegebenen Preis erwerben kann, und wird irregeführt, wenn der tatsächlich verlangte Preis nach einer Preiserhöhung auch nur für einige Stunden über dem im Preisvergleichsportal angegebenen Preis liegt. <br />
BGH, Urteil vom 11. März 2010 - I ZR 123/08 - Kammergericht <br />
 LG Berlin <br />
<br />
Den Volltet der Entscheidung finden Sie<strong> <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53114&pos=7&anz=645">hier:</a></strong> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>abmahnung</dc:subject>
<dc:subject>bgh</dc:subject>
<dc:subject>espressomaschine</dc:subject>
<dc:subject>irreführung</dc:subject>
<dc:subject>niedriger preis</dc:subject>
<dc:subject>online-shop</dc:subject>
<dc:subject>preis</dc:subject>
<dc:subject>preissuchmaschine</dc:subject>
<dc:subject>preisvergleich</dc:subject>
<dc:subject>shop</dc:subject>
<dc:subject>volltext</dc:subject>
<dc:subject>wettbewerbsrecht</dc:subject>
<dc:subject>wettbewerbswidrig</dc:subject>

    </entry>
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        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/311-BGH-Benutzungsbewilligung-des-Urhebers-fuer-die-Verwendung-bearbeiteter-Musikwerke-als-Klingeltoene-oder-Freizeichenuntermalungsmelodien.html" rel="alternate" title="BGH: Benutzungsbewilligung des Urhebers für die Verwendung bearbeiteter Musikwerke als Klingeltöne oder Freizeichenuntermalungsmelodien" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-24T07:52:00Z</published>
        <updated>2010-08-24T07:52:00Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Benutzungsbewilligung des Urhebers für die Verwendung bearbeiteter Musikwerke als Klingeltöne oder Freizeichenuntermalungsmelodien</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>BGH<br />
Urteil vom 11.03.2010<br />
I ZR 18/08<br />
Klingeltöne für Mobiltelefone II <br />
UrhG §§ 14, 39 <br />
<br />
<br />
Leitsatz des BGH</strong><br />
Berechtigte sind aus Rechtsgründen nicht gehindert, der GEMA das Recht zur Nutzung bearbeiteter oder anders umgestalteter Musikwerke als Klingeltöne oder Freizeichenuntermalungsmelodien nur unter der aufschiebenden Bedingung einzuräumen, dass der Lizenznehmer der GEMA in jedem Einzelfall vor <br />
Beginn der Nutzung eine ihm von den Berechtigten zur Wahrung der Urheberpersönlichkeitsrechte der Komponisten erteilte Benutzungsbewilligung vorgelegt hat (Ergänzung zu BGH, Urt. v. 18.12.2008 - I ZR 23/06, GRUR 2009, 395 = WRP 2009, 313 - Klingeltöne für Mobiltelefone I). <br />
BGH, Urteil vom 11. März 2010 - I ZR 18/08 - OLG Hamburg <br />
 LG Hamburg<br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53099&pos=5&anz=638">hier:</a></strong> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>aufschiebende bedingung</dc:subject>
<dc:subject>benutzunsbewilligung</dc:subject>
<dc:subject>bgh</dc:subject>
<dc:subject>Freizeichenuntermalungsmelodien</dc:subject>
<dc:subject>gema</dc:subject>
<dc:subject>klingeltöne</dc:subject>
<dc:subject>komponist</dc:subject>
<dc:subject>musik</dc:subject>
<dc:subject>musikrecht</dc:subject>
<dc:subject>musikwerke</dc:subject>
<dc:subject>urheberrecht</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/310-OLG-Hamm-Werbung-mit-Lieferung-frei-Haus-wettbewerbswidrig-bei-Mindermengenzuschlag.html" rel="alternate" title="OLG Hamm: Werbung mit Lieferung frei Haus wettbewerbswidrig bei Mindermengenzuschlag" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-20T08:51:00Z</published>
        <updated>2010-08-20T08:51:00Z</updated>
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        <title type="html">OLG Hamm: Werbung mit Lieferung frei Haus wettbewerbswidrig bei Mindermengenzuschlag</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>OLG Hamm<br />
Urteil vom 04.05.2010<br />
4 U 32/10<br />
Lieferung frei Haus<br />
</strong><br />
<br />
Das OLG Hamm hat entschieden, dass die Werbung mit dem Hinweis <em>"Lieferung frei Haus"</em> dann wettbewerbswidrig ist, wenn bei Bestellungen bis zu einem bestimmten Warenwert ein Mindermengenzuschlag erhoben wird. <br />
<br />
In den Entscheidungsgründen heißt es:<br />
<br />
<em>"Die beanstandeten Werbeaussagen im Newsletter, der auch auf der Homepage der Antragsgegnerin zu  esen war, mit den Hinweisen, dass die Lieferung bei online-Bestellungen generell frei Haus erfolge und dass lediglich bei Bestellungen neutraler Ware unter 50 € ein Mindermengenaufschlag in Höhe von 4,80 € berechnet werde, sind in dieser Weise irreführend. Entscheidend dafür ist, dass die hier angesprochenen Verkehrskreise diesen Werbeaussagen in diesem Zusammenhang einen Inhalt entnehmen, der mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt."</em><br />
<br />
Grundsätzlich ist eine kostenfreie Lieferung und entsprechende Werbung nicht zu beanstanden.<br />
<br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2010/4_U_32_10urteil20100504.html">hier:</a></strong> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>abmahnung</dc:subject>
<dc:subject>internetshop</dc:subject>
<dc:subject>irreführung</dc:subject>
<dc:subject>kostenfreie lieferung</dc:subject>
<dc:subject>lieferung frei haus</dc:subject>
<dc:subject>mindermengenzuschlag</dc:subject>
<dc:subject>olg hamm</dc:subject>
<dc:subject>shop</dc:subject>
<dc:subject>wettbewerbswidrig</dc:subject>
<dc:subject>wettbwerbsrecht</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/309-BGH-Laengere-Wortfolgen-sind-mangels-Unterscheidungskraft-regelmaessig-nicht-als-Marke-eintragbar.html" rel="alternate" title="BGH: Längere Wortfolgen sind mangels Unterscheidungskraft regelmäßig nicht als Marke eintragbar" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-19T07:41:00Z</published>
        <updated>2010-08-19T07:41:43Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Längere Wortfolgen sind mangels Unterscheidungskraft regelmäßig nicht als Marke eintragbar</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>BGH<br />
Beschluss vom 10.07.2010<br />
I ZB 35/09<br />
Die Vision  <br />
MarkenG § 8 Abs. 2 Nr. 1</strong> <br />
<br />
Vorliegend ging es um die Eintragung der Marke<br />
<em>"Die Vision: EINZIGARTIGES ENGAGEMENT IN TRÜFFELPRALINEN <br />
Der Sinn: Jeder weiß WAS wann zu tun ist und was NICHT zu tun ist <br />
Der Nutzen: Alle tun das RICHTIGE zur richtigen Zeit" </em><br />
<br />
<strong>Leitsatz des BGH:<br />
</strong>Längere Wortfolgen entbehren in der Regel jeglicher Unterscheidungskraft i.S. <br />
von § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG. <br />
<br />
BGH, Beschluss vom 1. Juli 2010 - I ZB 35/09 - Bundespatentgericht <br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie<strong> <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53058&pos=1&anz=643">hier:</a></strong> 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>betrieblicher herkunftshinweis</dc:subject>
<dc:subject>bgh</dc:subject>
<dc:subject>die vision</dc:subject>
<dc:subject>dpma</dc:subject>
<dc:subject>einfachslogan</dc:subject>
<dc:subject>marke</dc:subject>
<dc:subject>markenanmeldung</dc:subject>
<dc:subject>mehrfachslogan</dc:subject>
<dc:subject>unterscheidungskraft</dc:subject>
<dc:subject>wortfolge</dc:subject>

    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/308-BPatG-Zeichenfolge-CoolMix-ist-mangels-Unterscheidungskraft-nicht-als-Marke-fuer-Speisen-und-Getraenke-eintragbar.html" rel="alternate" title="BPatG: Zeichenfolge CoolMix ist mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für Speisen und Getränke eintragbar" />
        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-18T08:36:00Z</published>
        <updated>2010-08-18T08:37:27Z</updated>
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        <title type="html">BPatG: Zeichenfolge CoolMix ist mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für Speisen und Getränke eintragbar</title>
        <content type="xhtml" xml:base="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/">
            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <strong>BPatG<br />
Beschluss vom 22.07.2010<br />
25 W (pat) 143/09<br />
CoolMix</strong><br />
<br />
Das BPatG hat entschieden, dass die Zeichenfolge CoolMix mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für Speisen und Getränke eintragbar ist.<br />
 <br />
Das BPatG führt aus:<br />
<br />
<em>"Die Markenstelle hat die Bedeutung der Bezeichnung "CoolMix" als "sehr gute, hervorragende Mischung" zutreffend ermittelt. Das aus der englischen Sprache stammende Wort "cool" hat in der deutschen Sprache - vor allem in der Jugendsprache - mittlerweile eine eigenständige Bedeutung im Sinne von "[stets] die Ruhe bewahrend, keine Angst habend, nicht nervös [werdend], sich nicht aus der Fassung bringen lassend; kühl u. lässig, gelassen", aber auch "in hohem Maße" gefallend, der Idealvorstellung entsprechend" erlangt (vgl. Duden, Deutsches Universalwörterbuch, 6. Aufl. 2006, S. 364). Ebenso ist das Wort "Mix" in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen worden, und zwar als Umschreibung für "Gemisch, spezielle Mischung" (vgl. Duden, Deutsches Universalwörterbuch, 6. Aufl. 2006, S. 1156). Die vorgenannte Bedeutung des Zeichens "CoolMix" erschließt sich den angesprochenen Verkehrskreisen auch ohne weiteres, zumal das großgeschriebene "Binnen-M" die Kombination des Eigenschaftswortes "Cool" mit dem Hauptwort "Mix" deutlich und ohne weiteres erkennbar macht. Dies wird durch die unterschiedliche farbliche Gestaltung der Wörter "Cool" und "Mix" zusätzlich hervorgehoben."</em><br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <strong><a href="http://juris.bundespatentgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bpatg&Art=en&Datum=Aktuell&nr=17099&pos=7&anz=281&Blank=1.pdf">hier:</a></strong><br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        <dc:subject>absolutes schutzhindernis</dc:subject>
<dc:subject>anmeldung</dc:subject>
<dc:subject>bpatg</dc:subject>
<dc:subject>coolmix</dc:subject>
<dc:subject>dpma</dc:subject>
<dc:subject>eintragung</dc:subject>
<dc:subject>eintragungsfähigkeit</dc:subject>
<dc:subject>marke</dc:subject>
<dc:subject>markeng</dc:subject>
<dc:subject>markengesetz</dc:subject>
<dc:subject>markenrecht</dc:subject>
<dc:subject>unterscheidungskraft</dc:subject>

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        <author>
            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-11T11:08:00Z</published>
        <updated>2010-08-11T11:08:00Z</updated>
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        <title type="html">LG Nürnberg-Fürth: Keine Kennzeichenrechtsverletzung durch Verwendung der Zeichenfolge &quot;Storch Heinar&quot;</title>
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                <strong>Landgericht Nürnberg-Fürth<br />
Urteil vom 11.08.2010<br />
3 O 5617/09<br />
Storch Heinar</strong><br />
<br />
Das Urteil in der Sache „THOR STEINAR“ gegen „Storch Heinar“ liegt nunmehr vor. Das Gericht hat bereits eine Verwechslungsgefahr der beiden Zeichenolgen verneint. Zudem könne sich sich der Hersteller der "Storch Heinar"-Produkte auf die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit berufen.<br />
<br />
In der Pressemitteilung des LG Nürnberg-Fürth heißt es:<br />
<br />
Das Gericht war dabei der Auffassung, markenrechtliche oder wettbewerbsrechtliche Verletzungshandlungen des Beklagten lägen nicht vor: Es bestehe keine Verwechslungsgefahr von „Storch Heinar“ mit „THOR STEINAR“, auch würden die Kennzeichen und Waren der Klägerin durch den Beklagten weder herabgesetzt noch verunglimpft. Schließlich scheitere das von der Klägerin angestrebte Verbot schon daran, dass ein etwaiger Marken- oder Wettbewerbsverstoß als satirische Auseinandersetzung mit den klägerischen Marken von den Grundrechten der Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) und der Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) erfasst werde, auf die sich der Beklagte erfolgreich berufen könne.<br />
<br />
Die vollständige Pressemitteilung des LG Nürnberg-Fürth finden Sie <strong>hier:</strong> <br /><a href="http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/306-LG-Nuernberg-Fuerth-Keine-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Verwendung-der-Zeichenfolge-Storch-Heinar.html#extended">"LG Nürnberg-Fürth: Keine Kennzeichenrechtsverletzung durch Verwendung der Zeichenfolge &quot;Storch Heinar&quot;" vollständig lesen</a>
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        <dc:subject>art. 5 gg</dc:subject>
<dc:subject>bekleidung</dc:subject>
<dc:subject>kleidung</dc:subject>
<dc:subject>kunstfreiheit</dc:subject>
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<dc:subject>meinungsfreiheit</dc:subject>
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            <name>Rechtsanwalt Marcus Beckmann</name>
            <email>info@beckmannundnorda.de</email>        </author>
    
        <published>2010-08-10T07:35:00Z</published>
        <updated>2010-08-10T07:35:00Z</updated>
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        <title type="html">BGH: Zur Eintragungsfähigkeit eines Marlene-Dietrich-Bildnisses als Bildmarke</title>
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                <strong>BGH<br />
Beschluss vom 31.03.2010<br />
I ZB 62/09 <br />
Marlene-Dietrich-Bildnis II <br />
MarkenG § 8 Abs. 2 Nr. 1 <br />
<br />
Leitsätze des BGH:</strong><br />
<br />
a) Zeichen oder Angaben, die sonst als Werbemittel verwendet werden, ohne dass sie für die betreffenden Waren oder Dienstleistungen beschreibend sind, kann nicht schon wegen einer solchen Verwendung die Eintragung als Marke versagt werden. <br />
<br />
b) Bei der Prüfung des Eintragungshindernisses nach § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG ist im Wege einer Prognose zu ermitteln, ob dem angemeldeten Zeichen von Haus aus Unterscheidungskraft für die angemeldeten Waren und Dienstleistungen zukommt. Dabei sind die in der betreffenden Branche bestehenden Verkehrsgepflogenheiten sowie - wenn das angemeldete oder ein ähnliches Zeichen bereits benutzt wird - die Kennzeichnungsgewohnheiten und die tatsächliche Wahrnehmung der angesprochenen Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Die Wahrnehmung des Verkehrs, ob ein Zeichen im Einzelfall als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der betreffenden Ware oder Dienstleistung verstanden wird, kann auch dadurch beeinflusst werden, dass Marken bei den betreffenden Waren oder Dienstleistungen üblicherweise an bestimmten Stellen angebracht werden. <br />
 <br />
c) Einer Beschränkung der Marke darauf, dass der Schutz nur für die Anbringung des Zeichens an einer bestimmten Stelle begehrt wird (sogenannte Positionsmarke), bedarf es nicht, wenn - wie im Regelfall - praktisch bedeutsame und naheliegende Möglichkeiten der Anbringung des Zeichens an verschiedenen Stellen auf oder außerhalb der Ware oder Dienstleistung in Betracht kommen, bei denen das Zeichen vom Verkehr als Herkunftshinweis <br />
verstanden wird. <br />
 <br />
BGH, Beschluss vom 31. März 2010 - I ZB 62/09 - Bundespatentgericht<br />
<br />
Den Volltext der Entscheidung finden Sie <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=52943&pos=3&anz=647"><strong>hier:</strong></a> 
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        <dc:subject>beschränkung</dc:subject>
<dc:subject>bgh</dc:subject>
<dc:subject>bildmarke</dc:subject>
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<dc:subject>klassenverzeichnis</dc:subject>
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