<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag arzneimittel)</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/</link>
    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:info@beckmannundnorda.de" />
    <generator>Serendipity 1.6.2 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>info@beckmannundnorda.de</managingEditor>
<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 15:23:45 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
        <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>BGH: Basisinsulin mit Gewichtsvorteil - Irreführende Werbung für Arzneimittel mit Aussagen, die nicht ausreichend durch Studien gestützt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1314-BGH-Basisinsulin-mit-Gewichtsvorteil-Irrefuehrende-Werbung-fuer-Arzneimittel-mit-Aussagen,-die-nicht-ausreichend-durch-Studien-gestuetzt-werden.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1314-BGH-Basisinsulin-mit-Gewichtsvorteil-Irrefuehrende-Werbung-fuer-Arzneimittel-mit-Aussagen,-die-nicht-ausreichend-durch-Studien-gestuetzt-werden.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=1314</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1314</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 06.02.2013&lt;br /&gt;
I ZR 62/11&lt;br /&gt;
Basisinsulin mit Gewichtsvorteil&lt;br /&gt;
UWG § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1; HWG § 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Eine Werbung für ein Arzneimittel kann irreführend sein, wenn sie auf Studien gestützt wird, die diese Aussage nicht tragen. Ein solcher Verstoß gegen den Grundsatz der Zitatwahrheit kommt zum einen in Betracht, wenn die als Beleg angeführte Studie den Anforderungen an einen hinreichenden wissenschaftlichen Beleg nicht entspricht. Eine Irreführung liegt zum anderen regelmäßig dann vor, wenn die Studie selbst abweichende Studienergebnisse nennt, die in der Werbung behaupteten Ergebnisse nicht für bewiesen hält &lt;br /&gt;
oder lediglich eine vorsichtige Bewertung der Ergebnisse vornimmt und die &lt;br /&gt;
Werbung diese Einschränkungen der Studienaussage nicht mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Studienergebnisse entsprechen grundsätzlich nur dann den Anforderungen &lt;br /&gt;
an einen hinreichenden wissenschaftlichen Beleg, wenn sie nach den anerkannten Regeln und Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung durchgeführt &lt;br /&gt;
und ausgewertet wurden. Dafür ist im Regelfall erforderlich, dass eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit einer adäquaten statisti-&lt;br /&gt;
schen Auswertung vorliegt, die durch die Veröffentlichung in den Diskussionsprozess der Fachwelt einbezogen worden ist.&lt;br /&gt;
c) Ob auch nicht prospektive, sondern nachträglich anhand vorliegender Studiendaten im Rahmen einer sogenannten Subgruppenanalyse oder im Wege &lt;br /&gt;
der Zusammenfassung mehrerer wissenschaftlicher Studien (Metaanalyse) &lt;br /&gt;
erstellte Studien eine Werbeaussage tragen können, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Voraussetzung hierfür ist in jedem Fall die Einhaltung &lt;br /&gt;
der für diese Studien geltenden wissenschaftlichen Regeln. Für die Frage der &lt;br /&gt;
Irreführung kommt es ferner darauf an, ob der Verkehr in der Werbung hinreichend deutlich auf die Besonderheiten der Art, Durchführung oder Auswertung dieser Studie und gegebenenfalls auf die in der Studie selbst gemachten Einschränkungen im Hinblick auf die Validität und Bedeutung der gefundenen Ergebnisse hingewiesen und ihm damit die nur eingeschränkte wissenschaftliche Aussagekraft der Studie vor Augen geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Es ist davon auszugehen, dass Angaben, die der Zulassung des Arzneimittels wörtlich oder sinngemäß entsprechen, regelmäßig dem zum Zeitpunkt &lt;br /&gt;
der Zulassung geltenden gesicherten Stand der Wissenschaft entsprechen. &lt;br /&gt;
Hinsichtlich solcher Angaben kommt eine Irreführung aber dann in Betracht, &lt;br /&gt;
wenn der Kläger darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass neuere, erst &lt;br /&gt;
nach dem Zulassungszeitpunkt bekanntgewordene oder der Zulassungsbehörde bei der Zulassungsentscheidung sonst nicht zugängliche wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, die gegen die wissenschaftliche Tragfähigkeit &lt;br /&gt;
der durch die Zulassung belegten Aussagen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 6. Februar 2013 - I ZR 62/11 - KG Berlin - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63901&amp;pos=2&amp;anz=572&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 17:21:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1314-guid.html</guid>
    <category>arznei</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>aussage</category>
<category>basisinsulin</category>
<category>bgh</category>
<category>gutachten</category>
<category>irreführung</category>
<category>medizin</category>
<category>uwg</category>
<category>werbung</category>
<category>wissenschaftliche studie</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Unzulässige Werbegabe nach 7  Abs. 1 HWG - Gesamtwert der Zuwendungen ist entscheidend - DAS GROSSE RÄTSELHEFT</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1142-BGH-Unzulaessige-Werbegabe-nach-7-Abs.-1-HWG-Gesamtwert-der-Zuwendungen-ist-entscheidend-DAS-GROSSE-RAETSELHEFT.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1142-BGH-Unzulaessige-Werbegabe-nach-7-Abs.-1-HWG-Gesamtwert-der-Zuwendungen-ist-entscheidend-DAS-GROSSE-RAETSELHEFT.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=1142</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1142</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.04.2012&lt;br /&gt;
I ZR 105/10&lt;br /&gt;
DAS GROSSE RÄTSELHEFT&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11, § 8 Abs. 2; HWG § 7 Abs. 1; BGB § 831&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Bei der Beantwortung der Frage, ob eine aus mehreren Gegenständen hier: Rätselhefte bestehende Zuwendung im Sinne von § 7 Abs. 1 HWG von geringem Wert ist, ist auf den Gesamtwert aller Gegenstände abzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Das in § 7 Abs. 1 HWG geregelte Verbot der Wertreklame soll der abstrakten Gefahr einer unsachlichen Beeinflussung begegnen, die von einer Werbung mit Geschenken ausgehen kann; diese Gefahr ist im Sinne einer individuellen Beeinflussbarkeit der Zuwendungsempfänger zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Auch im Anwendungsbereich des § 8 Abs. 2 UWG kommt eine Haftung für den Verrichtungsgehilfen nach § 831 BGB in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. April 2012 - I ZR 105/10 - OLG Karlsruhe - LG Karlsruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=62015&amp;pos=13&amp;anz=527&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 31 Oct 2012 14:22:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1142-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>§ 7 abs. 1 hwg</category>
<category>bgh</category>
<category>das große rätselheft</category>
<category>gesamtwert</category>
<category>haftung</category>
<category>hwg</category>
<category>medizinrecht</category>
<category>uwg</category>
<category>verrichtungsgehilfe</category>
<category>werbegabe</category>
<category>werbung</category>
<category>zuwendung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Formulierung &quot;Die moderne Medizin setzt auf …&quot; ist eine unzulässige fachliche Empfehlung nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HWG - Euminz</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1039-BGH-Formulierung-Die-moderne-Medizin-setzt-auf-ist-eine-unzulaessige-fachliche-Empfehlung-nach-11-Abs.-1-Satz-1-Nr.-2-HWG-Euminz.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1039-BGH-Formulierung-Die-moderne-Medizin-setzt-auf-ist-eine-unzulaessige-fachliche-Empfehlung-nach-11-Abs.-1-Satz-1-Nr.-2-HWG-Euminz.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=1039</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=1039</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.01.2012&lt;br /&gt;
I ZR 83/11&lt;br /&gt;
Euminz&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11; RL 2001/83/EG Art. 90 Buchst. f; HWG § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätzdes BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Eine fachliche Empfehlung im Sinne des § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HWG kann auch dann vorliegen, wenn als Gewährspersonen für die Empfehlung alle Angehörigen der mit der Behandlung der betreffenden Krankheit befassten Heilberufe („die moderne Medizin“) benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Bestimmung des § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HWG ist eine Marktverhaltensregelung im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 18. Januar 2012 - I ZR 83/11 - OLG Köln - LG Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61101&amp;pos=5&amp;anz=631&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Jul 2012 09:29:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1039-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>die moderne medizin</category>
<category>euminz</category>
<category>fachkreise</category>
<category>fachliche empfehlung</category>
<category>heilmittelwerbegesetz</category>
<category>hwg</category>
<category>medizinrecht</category>
<category>verbraucher</category>
<category>werberecht</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Keine Verwechslungsgefahr zwischen den Marken &quot;Maalox&quot; und &quot;Melox-GRY&quot; bei Arzneimitteln</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/724-BGH-Keine-Verwechslungsgefahr-zwischen-den-Marken-Maalox-und-Melox-GRY-bei-Arzneimitteln.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/724-BGH-Keine-Verwechslungsgefahr-zwischen-den-Marken-Maalox-und-Melox-GRY-bei-Arzneimitteln.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=724</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=724</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 01.06.2011&lt;br /&gt;
I ZB 52/09&lt;br /&gt;
Maalox/Melox-GRY&lt;br /&gt;
MarkenG § 9 Abs. 1 Nr. 2, § 43 Abs. 1 Satz 3, § 73 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Gehören zu den angesprochenen Verkehrskreisen sowohl Fachkreise (Ärzte und Apotheker) als auch das allgemeine Publikum (Endverbraucher), kann der Gesamteindruck, den die verschiedenen Verkehrskreise von den Marken haben,  unterschiedlich ausfallen. Kann aufgrund der gespaltenen Verkehrsauffassung nur bei einem der verschiedenen Verkehrskreise eine Verwechslungsgefahr bejaht werden, reicht dies für die Verwirklichung des § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG grundsätzlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Das Publikum hat regelmäßig keine Veranlassung, von wirtschaftlichen oder organisatorischen Verbindungen zwischen den Unternehmen auszugehen, die Inhaber der kollidierenden Marken sind, wenn die Ähnlichkeit der Waren durchschnittlich ist, die ältere Marke über normale Kennzeichnungskraft verfügt und deutliche Unterschiede zwischen den Marken bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 1. Juni 2011 - I ZB 52/09 - Bundespatentgericht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=58270&amp;pos=2&amp;anz=547&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:01:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/724-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>fachkreise</category>
<category>maalox</category>
<category>marke</category>
<category>medizin</category>
<category>melox-gry</category>
<category>unterscheidungskraft</category>
<category>verbraucher</category>
<category>verwechslungsgefahr</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Durch Werbung finanzierte kostenlose Arzneimittel-Datenbank für Ärzte ist keine unzulässige Werbegabe im Sinne von § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/672-BGH-Durch-Werbung-finanzierte-kostenlose-Arzneimittel-Datenbank-fuer-AErzte-ist-keine-unzulaessige-Werbegabe-im-Sinne-von-7-Abs.-1-Satz-1-HWG.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/672-BGH-Durch-Werbung-finanzierte-kostenlose-Arzneimittel-Datenbank-fuer-AErzte-ist-keine-unzulaessige-Werbegabe-im-Sinne-von-7-Abs.-1-Satz-1-HWG.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=672</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=672</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 17.08.2011&lt;br /&gt;
I ZR 13/10&lt;br /&gt;
Arzneimitteldatenbank&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; HWG § 7 Abs. 1 Satz 1; Berufsordnung für die bayerischen Ärzte § 33 Abs. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Angebot einer durch Werbung finanzierten und deswegen für Ärzte kostenlosen Datenbank, die diesen Informationen und Hinweise für die Verordnung von Arzneimitteln gemäß § 73 Abs. 8 SGB V gibt, stellt keine Werbegabe im Sinne von § 7 Abs. 1 Satz 1 HWG, § 33 Abs. 2 der Berufsordnung für die bayerischen Ärzte dar (Fortführung von BGH, Urteil vom 21. Juni 1990 - I ZR 240/88, GRUR 1990, 1041 = WRP 1991, 90 - Fortbildungs-Kassetten).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 17. August 2011 - I ZR 13/10 - OLG München - LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=57774&amp;pos=4&amp;anz=509&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:05:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/672-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>arztrecht</category>
<category>berufsordnung</category>
<category>bgh</category>
<category>datenbank</category>
<category>hwg</category>
<category>kostenlos</category>
<category>werbegabe</category>
<category>werberecht</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Keine Eigenherstellung eines Arzneimittels durch einen Apotheker, wenn dieser nur Handlanger des Herstellers eines Wirk- oder Trägerstoffes ist</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/456-BGH-Keine-Eigenherstellung-eines-Arzneimittels-durch-einen-Apotheker,-wenn-dieser-nur-Handlanger-des-Herstellers-eines-Wirk-oder-Traegerstoffes-ist.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/456-BGH-Keine-Eigenherstellung-eines-Arzneimittels-durch-einen-Apotheker,-wenn-dieser-nur-Handlanger-des-Herstellers-eines-Wirk-oder-Traegerstoffes-ist.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=456</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=456</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 09.11.2010&lt;br /&gt;
I ZR 107/09&lt;br /&gt;
Handlanger&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; AMG § 21 Abs. 2 Nr. 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
Die für ein Defekturarzneimittel im Sinne des § 21 Abs. 2 Nr. 1 AMG erforderliche Herstellung &quot;im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebes&quot; setzt voraus, dass der Apotheker, soweit er dabei mit dem Hersteller eines Wirk- oder Trägerstoffs des Mittels zusammenarbeitet, nicht lediglich die Stellung eines Handlangers einnimmt.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 9. September 2010 - I ZR 107/09 - OLG Hamburg - LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=55413&amp;pos=2&amp;anz=646&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Mar 2011 12:15:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/456-guid.html</guid>
    <category>amg</category>
<category>apothekenrecht</category>
<category>apotheker</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>arzneimittelrecht</category>
<category>bgh</category>
<category>defakturarznei</category>
<category>eigenherstellung</category>
<category>handlanger</category>
<category>hersteller</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Ist die Werbung für einen Kräuterlikör mit den Begriffen &quot;wohltuend&quot; und &quot;bekömmlich&quot;  wettbewerbswidrige Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben ?</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/434-BGH-Ist-die-Werbung-fuer-einen-Kraeuterlikoer-mit-den-Begriffen-wohltuend-und-bekoemmlich-wettbewerbswidrige-Werbung-mit-gesundheitsbezogenen-Angaben.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/434-BGH-Ist-die-Werbung-fuer-einen-Kraeuterlikoer-mit-den-Begriffen-wohltuend-und-bekoemmlich-wettbewerbswidrige-Werbung-mit-gesundheitsbezogenen-Angaben.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=434</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=434</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 13. Januar 2011 - I ZR 22/09 - &lt;br /&gt;
Gurktaler Kräuterlikör &lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 Art. 2 Abs. 2 Nr. 5, Art. 4 Abs. 3 Satz 1, &lt;br /&gt;
Art. 10 Abs. 1 und 3, Art. 13 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (ABl. Nr. L 404 vom 30. Dezember 2006, S. 9), zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 116/2010 der Kommission vom 9. Februar 2010 (ABl. Nr. L 37 vom 10. Februar 2010, S. 16), folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Umfasst der Begriff der Gesundheit in der Definition des Ausdrucks &quot;gesundheitsbezogene Angabe&quot; in Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 auch das allgemeine Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Falls die Frage 1 verneint wird: &lt;br /&gt;
Zielt eine Aussage in einer kommerziellen Mitteilung bei der Kennzeichnung oder  Aufmachung von oder bei der Werbung für Lebensmittel, die als solche an den Endverbraucher abgegeben werden sollen, zumindest auch auf das gesundheitsbezogene Wohlbefinden oder aber lediglich auf das allgemeine Wohlbefinden ab, wenn sie auf eine der in Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 genannten Funktionen in der in Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 dieser Verordnung beschriebenen Weise Bezug nimmt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Falls die Frage 1 verneint wird und eine Aussage im in der Frage 2 beschriebenen Sinn zumindest auch auf das gesundheitsbezogene Wohlbefinden abzielt: &lt;br /&gt;
Entspricht es unter Berücksichtigung der Meinungs- und Informationsfreiheit gemäß Art. 6  Abs. 3 EUV in Verbindung mit Art. 10 EMRK dem gemeinschaftsrechtlichen Grundsatz der  Verhältnismäßigkeit, eine Aussage, wonach ein bestimmtes Getränk mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent  den Körper und dessen Funktionen nicht belastet  oder beeinträchtigt, in den Verbotsbereich des Art. 4 Abs. 3 Satz 1 der Verordnung (EG) &lt;br /&gt;
Nr. 1924/2006 einzubeziehen? &lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 13. Januar 2011 - I ZR 22/09 - LG Regensburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=54871&amp;pos=6&amp;anz=636&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 09:43:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/434-guid.html</guid>
    <category>allgemeines wohlbefinden</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>bekömmlich</category>
<category>bgh</category>
<category>eu-richtlinie</category>
<category>eugh</category>
<category>gesundheitsbezogene angaben</category>
<category>gurkentaler kräuterlikör</category>
<category>health-claims-verordnung</category>
<category>lebensmittel</category>
<category>nahrungsergönzungsmittel</category>
<category>wohltuend</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Einordnung einer Mundspüllösung als Funktionsarzneimittel - Inverkehrbringen als nicht zugelassenes Arzneimittel</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/373-BGH-Zur-Einordnung-einer-Mundspuelloesung-als-Funktionsarzneimittel-Inverkehrbringen-als-nicht-zugelassenes-Arzneimittel.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/373-BGH-Zur-Einordnung-einer-Mundspuelloesung-als-Funktionsarzneimittel-Inverkehrbringen-als-nicht-zugelassenes-Arzneimittel.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=373</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=373</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 05.10.2010&lt;br /&gt;
I ZR 90/08&lt;br /&gt;
Mundspüllösung&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; AMG § 2 Abs. 1 Nr. 2 lit. a, Abs. 3 Nr. 2; LFGB § 2 Abs. 5 Satz 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine für die Bejahung einer pharmakologischen Wirkung eines Stoffes erforderliche Wechselwirkung zwischen seinen Molekülen und Körperzellen liegt auch dann vor, wenn die Moleküle eine ohne sie gegebene Einwirkung anderer Stoffe auf die Körperzellen verhindern.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 5. Oktober 2010 - I ZR 90/08 - OLG Frankfurt/Main - LG Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=53854&amp;pos=3&amp;anz=571&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 11:04:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/373-guid.html</guid>
    <category>amg</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>funkstionsarzneimittel</category>
<category>inverkehrbringen</category>
<category>medizinprodukt</category>
<category>uwg</category>
<category>werberecht</category>
<category>werbung</category>
<category>zulassung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Verstoß gegen Bestimmungen, die Absatzverbote oder Absatzbeschränkungen regeln, ist wettbewerbswidrig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/260-BGH-Verstoss-gegen-Bestimmungen,-die-Absatzverbote-oder-Absatzbeschraenkungen-regeln,-ist-wettbewerbswidrig.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/260-BGH-Verstoss-gegen-Bestimmungen,-die-Absatzverbote-oder-Absatzbeschraenkungen-regeln,-ist-wettbewerbswidrig.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=260</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=260</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 10.12.2009&lt;br /&gt;
I ZR 189/07&lt;br /&gt;
Golly Telly&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11, § 9 Satz 1; MPG § 2 Abs. 5 Nr. 1, § 3 Nr. 1 lit. a; ArzneimittelG § 2 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Ein Darmreinigungsmittel, das seine Wirkung auf osmotischem und physikalischem Weg erreicht, ist kein Arzneimittel, sondern ein Medizinprodukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bestimmungen, die produktbezogene Absatzverbote oder Absatzbeschränkungen regeln oder Informationspflichten hinsichtlich des Umgangs mit den von den Kunden erworbenen Produkten begründen, stellen regelmäßig Marktverhaltensregelungen i.S. des § 4 Nr. 11 UWG dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Der Schutzzweck des § 9 UWG steht nicht dem Anspruch eines Mitbewerbers entgegen, der von demjenigen, der sich durch die Verletzung einer ausschließlich dem Schutz der Verbraucher dienenden Marktverhaltensregelung einen Vorsprung im Wettbewerb verschafft hat, den ihm dadurch entstandenen Schaden ersetzt verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 10. Dezember 2009 - I ZR 189/07 - OLG Hamburg&lt;br /&gt;
LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=52241&amp;pos=1&amp;anz=642&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Jun 2010 18:08:59 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/260-guid.html</guid>
    <category>absatzbeschränkung</category>
<category>absatzverbot</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>gotelly</category>
<category>informationspflichten</category>
<category>marktverhalten</category>
<category>medizinprodukt</category>
<category>produkte</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>
<category>wettbwerbswidrig</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Abgrenzung von Lebensmitteln und Arzneimitteln - Zimtkapseln - Nahrungsergänzungsmittel</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/237-BGH-Zur-Abgrenzung-von-Lebensmitteln-und-Arzneimitteln-Zimtkapseln-Nahrungsergaenzungsmittel.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/237-BGH-Zur-Abgrenzung-von-Lebensmitteln-und-Arzneimitteln-Zimtkapseln-Nahrungsergaenzungsmittel.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=237</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=237</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 14.01.2010&lt;br /&gt;
I ZR 138/07&lt;br /&gt;
Zimtkapseln&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; AMG §§ 2, 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein Erzeugnis, dessen Wirkungen durch einen Stoff erzielt werden, der in entsprechender Menge in angemessener Weise auch mit der normalen Nahrung aufgenommen werden kann, kann auch dann als Lebensmittel und nicht als Arzneimittel anzusehen sein, wenn die empfohlene Häufigkeit der Aufnahme (hier: täglich) nicht den üblichen Ernährungsgewohnheiten entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 14. Januar 2010 - I ZR 138/07 - OLG Hamm&lt;br /&gt;
LG Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=2760e99a5cb026a07455f37f12cd50a1&amp;nr=50686&amp;pos=0&amp;anz=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 May 2010 16:23:39 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/237-guid.html</guid>
    <category>amg</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>ernährungsgewohnheiten</category>
<category>handel</category>
<category>lebensmittel</category>
<category>nahrungsergänzungsmittel</category>
<category>shop</category>
<category>uwg</category>
<category>vertrieb</category>
<category>werbung</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>
<category>wettbewerbswidrig</category>
<category>wirkung</category>
<category>zimtkapsel</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Parallelimport eines Arzneimittels ohne Information des Markeninhabers ist eine Markenrechtsverletzung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/206-BGH-Parallelimport-eines-Arzneimittels-ohne-Information-des-Markeninhabers-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/206-BGH-Parallelimport-eines-Arzneimittels-ohne-Information-des-Markeninhabers-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=206</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=206</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 29.07.2009&lt;br /&gt;
I ZR 87/=7&lt;br /&gt;
Zoladex&lt;br /&gt;
MarkenG § 14 Abs. 6 a.F., § 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Stellt sich der Parallelimport eines Arzneimittels allein deswegen als rechtswidrig dar, weil die Vorabinformation des Markeninhabers, die Voraussetzung für die Erschöpfung gewesen wäre, unterblieben ist, kommt im Rahmen der Schadensberechnung nach der Lizenzanalogie ein verhältnismäßig niedriger Vergütungssatz in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Der Parallelimporteur, der es versäumt, den Markeninhaber vorab zu informieren, und der deswegen eine Markenverletzung begeht, kann - wenn der Markeninhaber diese Art der Schadensberechnung gewählt hat - verpflichtet sein, den Gewinn aus dem Vertrieb des parallelimportierten Arzneimittels vollständig herauszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 29. Juli 2009 - I ZR 87/07 - OLG Hamburg&lt;br /&gt;
LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=50604&amp;pos=24&amp;anz=639&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:28:16 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/206-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>bgh</category>
<category>erschöpfung</category>
<category>fiktive lizenzkosten</category>
<category>gewinn</category>
<category>markengesetz</category>
<category>markenrecht</category>
<category>parallelimport</category>
<category>schadensberechnung</category>
<category>schadensersatz</category>
<category>zoladex</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Bösgläubige Markenanmeldung wenn der Markenanmelder Dritte voraussichtlich auf rechtsmissbräuchliche Weise zum Erwerb der Markenrechter veranlassen will - Ivadal</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/130-BGH-Boesglaeubige-Markenanmeldung-wenn-der-Markenanmelder-Dritte-voraussichtlich-auf-rechtsmissbraeuchliche-Weise-zum-Erwerb-der-Markenrechter-veranlassen-will-Ivadal.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/130-BGH-Boesglaeubige-Markenanmeldung-wenn-der-Markenanmelder-Dritte-voraussichtlich-auf-rechtsmissbraeuchliche-Weise-zum-Erwerb-der-Markenrechter-veranlassen-will-Ivadal.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=130</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=130</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 02.04.2009&lt;br /&gt;
I ZB 8/06&lt;br /&gt;
MarkenG § 8 Abs. 2 Nr. 10&lt;br /&gt;
Ivadal&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH befasst sich in dieser Entscheidung wieder einmal mit der Frage, wann eine Markenanmeldung bösgläubig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitzsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Kommt wegen des Unternehmensgegenstands des Anmelders nur eine Benutzung der Marke durch Lizenzierung oder Veräußerung an Dritte in Betracht, kann bereits die Anmeldung als bösgläubig zu beurteilen sein, wenn nach den tatsächlichen Umständen des Falles der Schluss gerechtfertigt ist, der Anmelder werde in rechtsmissbräuchlicher Weise versuchen, Dritte zum Erwerb der Markenrechte zu veranlassen. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn Marken nicht im Hinblick auf eine Vielzahl in Betracht kommender, im Einzelnen noch unbestimmter und allenfalls nach abstrakten Merkmalen umschriebener potentieller Interessenten auf Vorrat angemeldet werden, sondern im Zeitpunkt der Anmeldung die Veräußerung an einzelne, bereits bestimmte Dritte naheliegt, deren Interesse an einem Erwerb der Markenrechte jedoch im Wesentlichen nur durch den Umstand begründet wird, dass sie infolge der Eintragung der Marke auf den Anmelder an der Verwendung der bislang ungeschützten Kennzeichnung gehindert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=48200&amp;pos=6&amp;anz=565&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Jun 2009 13:38:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/130-guid.html</guid>
    <category>arzneimittel</category>
<category>bösgläubig</category>
<category>ivadal</category>
<category>lizenz</category>
<category>marke</category>
<category>marken</category>
<category>markeng</category>
<category>markenrecht</category>
<category>parallelimport</category>
<category>rechtsmissbrauch</category>
<category>vorratsmarke</category>

</item>

</channel>
</rss>