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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag auskunftsanspruch)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 12:59:54 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>BGH-Entscheidung zur (fehlenden) Störerhaftung von Eltern für Ihre Kinder in Filesharing-Fällen liegt im Volltext vor - Morpheus</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1300-BGH-Entscheidung-zur-fehlenden-Stoererhaftung-von-Eltern-fuer-Ihre-Kinder-in-Filesharing-Faellen-liegt-im-Volltext-vor-Morpheus.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.11.2012&lt;br /&gt;
I ZR 74/12&lt;br /&gt;
Morpheus&lt;br /&gt;
BGB § 832 Abs. 1; UrhG § 97&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1156-BGH-Eltern-haften-nicht-fuer-illegales-Filesharing-minderjaehriger-Kinder,-wenn-eine-Belehrung-erfolgt-ist-und-kein-Verdacht-besteht.html&quot;&gt; BGH: Eltern haften nicht für illegales Filesharing minderjähriger Kinder, wenn eine Belehrung erfolgt ist und kein Verdacht besteht&lt;/a&gt; über diese wichtige Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eltern genügen ihrer Aufsichtspflicht über ein normal entwickeltes 13-jähriges Kind, das ihre grundlegenden Gebote und Verbote befolgt, regelmäßig bereits &lt;br /&gt;
dadurch, dass sie das Kind über die Rechtswidrigkeit einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehren und ihm eine Teilnahme daran verbieten. Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internets durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet (teilweise) zu versperren, besteht grundsätzlich nicht. Zu derartigen Maßnahmen sind Eltern erst verpflichtet, wenn sie konkrete Anhaltspunkte dafür haben, dass das Kind dem Verbot zuwiderhandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12 - OLG Köln - LG Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;client=12&amp;nr=63758&amp;pos=0&amp;anz=1&amp;Blank=1.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Apr 2013 14:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Eltern haften nicht für illegales Filesharing minderjähriger Kinder, wenn eine Belehrung erfolgt ist und kein Verdacht besteht</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.11.2012&lt;br /&gt;
I ZR 74/12&lt;br /&gt;
Morpheus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat völlig zu Recht entschieden, dass die Eltern eines minderjährigen Kindes (hier: 13 Jahre) nicht als Störer für illegales Filesharing haften, wenn die Eltern ihr Kind über die Rechtswidrigkeit belehrt haben und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Kind das Verbot missachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben und die Klage abgewiesen. Nach Ansicht des BGH genügen Eltern ihrer Aufsichtspflicht über ein normal entwickeltes 13-jähriges Kindes, das ihre grundlegenden Gebote und Verbote befolgt, regelmäßig bereits dadurch, dass sie das Kind über das Verbot einer rechtswidrigen Teilnahme an Internettauschbörsen belehren. Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internet durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet (teilweise) zu versperren, besteht grundsätzlich nicht. Zu derartigen Maßnahmen sind Eltern - so der BGH - erst verpflichtet, wenn sie konkrete Anhaltspunkte für eine rechtsverletzende Nutzung des Internetanschlusses durch das Kind haben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1156-BGH-Eltern-haften-nicht-fuer-illegales-Filesharing-minderjaehriger-Kinder,-wenn-eine-Belehrung-erfolgt-ist-und-kein-Verdacht-besteht.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Eltern haften nicht für illegales Filesharing minderjähriger Kinder, wenn eine Belehrung erfolgt ist und kein Verdacht besteht&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Nov 2012 17:13:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Köln: Keine generelle (Störer-)Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzung durch Nutzung von Filesharing-Programmen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Köln&lt;br /&gt;
Urteil vom 24.10.2012&lt;br /&gt;
28 O 391/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Köln hat erneut eine Klage gegen einen Anschlussinhaber wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen durch Nutzung von Filesharing-Programmen abgewiesen. Das Gericht führt zu Recht aus, das der Inhaber eine Internetanschlusses nicht generell als Störer für Urheberrechtsverletzungen haftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Nov 2012 15:53:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH entscheidet über Ansprüche wegen der Verletzung der abgelaufenen MPEG2-Patente</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 21. August 2012&lt;br /&gt;
X ZR 33/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat über diverse Ansprüche wegen der Verletzung der abgelaufenen MPEG2-Videokodierungspatente entschieden. Die Einzelheiten finden Sie in der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1068-BGH-entscheidet-ueber-Ansprueche-wegen-der-Verletzung-der-abgelaufenen-MPEG2-Patente.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH entscheidet über Ansprüche wegen der Verletzung der abgelaufenen MPEG2-Patente&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Aug 2012 10:17:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: In Filesharingfällen besteht praktisch immer ein Auskunftsanspruch gegen den Provider nach § 101 UrHG - Kriterium &quot;gewerbliches Ausmaß&quot; unbedeutend</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1046-BGH-In-Filesharingfaellen-besteht-praktisch-immer-ein-Auskunftsanspruch-gegen-den-Provider-nach-101-UrHG-Kriterium-gewerbliches-Ausmass-unbedeutend.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 19.04.2012&lt;br /&gt;
I ZB 80/1 &lt;br /&gt;
Alles kann besser werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat mit diesem mehr als fragwürdigen Beschluss entschieden, dass in Filesharingfällen praktisch immer ein urheberrechtlicher Auskunftsanspruch gegen den jeweiligen Provider auf Herausgabe der Nutzerdaten gemäß § 101 UrhG besteht. Nach Ansicht des BGH muss die Rechtsverletzung nicht ein gewerbliches Ausmaß erreichen. Dieses Kriterium ist - so der BGH - bedeutungslos. Die Entscheidung des BGH ist falsch, widerspricht dem Wortlaut des Gesetzes und ist verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1046-BGH-In-Filesharingfaellen-besteht-praktisch-immer-ein-Auskunftsanspruch-gegen-den-Provider-nach-101-UrHG-Kriterium-gewerbliches-Ausmass-unbedeutend.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: In Filesharingfällen besteht praktisch immer ein Auskunftsanspruch gegen den Provider nach § 101 UrHG - Kriterium &amp;quot;gewerbliches Ausmaß&amp;quot; unbedeutend&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Aug 2012 12:27:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Dresden: Blog- und Forenbetreiber müssen Nutzerdaten wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen in Kommentaren oder Forenbeiträgen herausgeben</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/997-OLG-Dresden-Blog-und-Forenbetreiber-muessen-Nutzerdaten-wegen-Persoenlichkeitsrechtsverletzungen-in-Kommentaren-oder-Forenbeitraegen-herausgeben.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Dresden&lt;br /&gt;
Beschluss vom 08.02.2012,&lt;br /&gt;
4 U 1850/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Dresden hat entschieden, dass gegen den Betreiber eines Blogs oder Forums ein Anspruch auf Herausgabe der Nutzerdaten bestehen kann, wenn der Nutzer in einem Blogkommentar oder Forenbeitrag eine Persönlichkeitsrechtsverletzung begangen hat. Diesen Anspruch leitet das Gericht aus §§ 242, 259, 260 BGB ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;In Betracht kommt allerdings der allgemeine bürgerlichrechtliche Auskunftsanspruch gemäß §§ 242, 259, 260 BGB, der auch auf Dritte als Nicht-Verletzer anwendbar ist (BGH GRUR 2001, 841; Hartmann, Unterlassungsansprüche im Internet, S. 146). Er besteht grundsätzlich in jedem Rechtsverhältnis, in dem der Berechtigte in entschuldbarer Weise über Bestehen und Umfang seines Rechtes im Ungewissen und der Verpflichtete unschwer zur Auskunftserteilung in der Lage ist (so bereits BGHZ 10, 385).&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Der gegenteiligen Ansicht des OLG Hamm(&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/661-OLG-Hamm-Die-Meinungsfreiheit-gemaess-Artikel-5-GG-umfasst-auch-das-Recht-seine-Meinung-im-Internet-anonym-zu-aeussern.html&quot;&gt; Beschluss vom 03.08.2011 - I-3 U 196/10)&lt;/a&gt; folgt das Gericht ausdrücklich nicht. Auch das AG München hatte seinerzeit einen Auskunftsanspruch gegen einen Forenbetreiber abgelehnt (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/593-AG-Muenchen-Kein-Anspruch-des-Geschaedigten-gegen-den-Betreiber-eines-Forums-auf-Auskunft-ueber-Name-und-Adresse-des-Nutzers-bei-beleidigenden-Inhalten.html&quot;&gt;AG München, Urteil vom 03.02.2011 -161 C 24062/10&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.justiz.sachsen.de/esamosweb/documents/4U1850.11.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Jul 2012 11:43:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Stuttgart: Kein markenrechtlicher Auskunftsanspruch gegenüber Bank einer Briefkastenfirma, um den tatsächlichen Verursacher einer Markenrechtsverletzung zu ermitteln</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/968-OLG-Stuttgart-Kein-markenrechtlicher-Auskunftsanspruch-gegenueber-Bank-einer-Briefkastenfirma,-um-den-tatsaechlichen-Verursacher-einer-Markenrechtsverletzung-zu-ermitteln.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
Beschluss vom 23.11.2011&lt;br /&gt;
2 W 56/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Stuttgart hat entschieden, dass kein markenrechtlicher Auskunftsanspruch gegenüber der Bank einer Briefkastenfirma besteht, um den tatsächlichen Verursacher einer Markenrechtsverletzung zu ermitteln. Das Bankgeheimnis geht insoweit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&amp;nr=15162&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Jun 2012 16:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>auskunftsanspruch</category>
<category>bank</category>
<category>bankgeheimnis</category>
<category>briefkastenfirma</category>
<category>kontoinhaber</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>olg stuttgart</category>

</item>
<item>
    <title>VG Berlin: Berlin Partner GmbH ist Behörde im Sinne des Presserechts - auch juristische Personen des Privatrechts können Behörden sein</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/954-VG-Berlin-Berlin-Partner-GmbH-ist-Behoerde-im-Sinne-des-Presserechts-auch-juristische-Personen-des-Privatrechts-koennen-Behoerden-sein.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;VG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.05.2012&lt;br /&gt;
VG 27 K 6.09&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VG Berlin hat entschieden, dass auch juristische Personen des Privatrechts als Behörde im Sinne des Presserechts einzuordnen sein können. Vorliegend ging es um die Berlin Partner GmbH und einen Anspruch eines Journalisten auf Auskunft nach dem Landespressegesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Behördenbegriff des Presserechts sei nicht organisatorisch, sondern funktionell zu verstehen; er erfasse daher auch juristische Personen des Privatrechts wie eine GmbH, deren die öffentliche Hand sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben bediene. Die Beklagte habe mit der Einwerbung von Sponsorengeldern für das Hoffest öffentliche Aufgaben wahrgenommen. Die Berlin Partner GmbH werde auch von der öffentlichen Hand beherrscht, weil insgesamt 55 % der Anteile im öffentlichen Eigentum stünden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des VG Berlin &lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/vg/presse/archiv/20120522.1500.370413.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Jun 2012 16:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>auskunftsanspruch</category>
<category>berlin partner gmbh</category>
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<category>presse</category>
<category>presserecht</category>
<category>vg berlin</category>

</item>
<item>
    <title>LG Potsdam: Auskunftsanspruch eines Wettbewerbsverein gegen eBay auf Herausgabe von Nutzerdaten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/951-LG-Potsdam-Auskunftsanspruch-eines-Wettbewerbsverein-gegen-eBay-auf-Herausgabe-von-Nutzerdaten.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Potsdam&lt;br /&gt;
Beschluss vom 24.01.2012&lt;br /&gt;
51 O 53/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Potsdam hat entschieden, dass ein Wettbewerbsverein einen Auskunftsanspruch gegen eBay (und auch andere Online-Handelsplattformen) auf Herausgabe von Nutzerdaten gemäß § 13 Abs. 1 UKlaG hat, wenn dies zur Verfolgung von Wettbewerbsverstößen erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Kläger kann von der Beklagten gemäß § 13 Abs. 1 UKlaG Auskunft verlangen. Danach besteht ein Auskunftsanspruch grundsätzlich dann, wenn der Auskunftsberechtigte schriftlich versichert, dass er die Angaben zur Durchsetzung seiner Ansprüche gemäß § 1 oder Abs. 2 UKlaG benötigt und nicht anderweitig beschafft werden können. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/286053.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Jun 2012 09:59:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Köln: Filesharing - Kein gewerbliches Ausmaß einer Urheberrechtsverletzung und somit kein Auskunftsanspruch gegen den Provider bei nur einem Musiktitel</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/921-OLG-Koeln-Filesharing-Kein-gewerbliches-Ausmass-einer-Urheberrechtsverletzung-und-somit-kein-Auskunftsanspruch-gegen-den-Provider-bei-nur-einem-Musiktitel.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Köln&lt;br /&gt;
Beschluss vom 25.11.2011&lt;br /&gt;
6 W 260/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat völlig zu Recht entschieden, dass kein gewerbliches Ausmaß einer Urheberrechtsverletzung und somit auch kein Anspruch nach § 101 Abs. 9 UrhG gegen den Provider auf Auskunft über die Identität des geloggten Anschlussinhabers besteht, wenn als Urheberrechtsverletzung lediglich das sharen von einem Musiktitel gerügt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Hiernach liegt die für eine Anordnung nach § 101 Abs. 9 UrhG erforderliche Rechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß, die aus europa- (Richtlinie 2004/48/EG, Erwägungsgrund 14) und verfassungsrechtlichen Grün­den (BVerfGE 125, 260 [Rn. 261] – Vorratsdatenspeicherung) einiges Gewicht haben muss, noch nicht in der bloßen Teilnahme der unbekannten Rechtsverletzer an einer sogenann­ten Internettauschbörse. Vielmehr muss das zugänglich gemachte Werk auch für sich genommen von hinreichendem kommerziellen Wert sein, was wenigstens voraussetzt, dass eine einiger­maßen umfangreiche Datei – nach der Gesetzesbegründung ein Kinofilm, Musikalbum oder Hörbuch (BT-Drucks. 16/8783, S. 50) – während der relevanten Verkaufs- oder Verwertungsphase zum Herunterladen angeboten wird. Die abweichende Auffassung des Landgerichts (Beschluss vom 12.7.2011 – 7 O 1310/11) und Oberlandesgerichts München (Beschluss vom 26.07.2011 – 29 W 1268/11; das Bereitstellen umfangreicher Mitschnitte eines Kinofilms über das Internetvideoportal YouTube nicht als Rechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß ansehend dagegen Beschluss vom 17.11.2011 – 29 U 3496/11) berücksichtigt – nach Ansicht des Senats – bei Abwägung der widerstreitenden Grundrechtspositionen zu wenig das legitime Interesse der Anschlussinhaber am Schutz ihrer Privatsphäre gegenüber dem Interesse der Tonträgerhersteller an einer Aufklärung von Rechtsverletzungen, wenn deren wirtschaftliches Gewicht (die in der Summe nicht unerheblich sein mag) und subjektiver Unrechtsgehalt in dem vom Anschluss­inhaber (nicht notwendig schuldhaft) veranlassten Einzelfall gering erscheint.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat die Rechtsbeschwerde beim BGH zugelassen, so dass der BGH voraussichtlich Gelegenheit erhalten wird, sich zum &quot;gewerblichen Ausmaß&quot; von Urheberrechtsverletzungen in Filesharing-Fällen zu äußern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständigen Entscheidungsgründe finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/921-OLG-Koeln-Filesharing-Kein-gewerbliches-Ausmass-einer-Urheberrechtsverletzung-und-somit-kein-Auskunftsanspruch-gegen-den-Provider-bei-nur-einem-Musiktitel.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Köln: Filesharing - Kein gewerbliches Ausmaß einer Urheberrechtsverletzung und somit kein Auskunftsanspruch gegen den Provider bei nur einem Musiktitel&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:46:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Köln: Keine Auskunftsanspruch in Filesharing-Fällen bei Zweifel an der Zuverlässigkeit der Software zur Erfassung der IP-Adressen - observer</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/898-OLG-Koeln-Keine-Auskunftsanspruch-in-Filesharing-Faellen-bei-Zweifel-an-der-Zuverlaessigkeit-der-Software-zur-Erfassung-der-IP-Adressen-observer.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Köln&lt;br /&gt;
Beschluss vom 20.01.2012&lt;br /&gt;
6 W 242/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat völlig zu Recht entschieden, dass Rechteinhaber in Filesharing-Fällen keinen Anspruch auf Auskunft über den Inhaber einer IP-Adresse nach § 101 Abs. 9 UrhG haben, wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit der Software zur Erfassung der IP-Adressen (hier: Observer) bestehen. Es fehlt -so das Gericht - dann an der nach § 101 Abs. 2 UrhG erforderlichen Offensichtlichkeit der Rechtsverletzung. Es genügt nicht, wenn die Funktionsfähigkeit der Software durch eines eidesstattliche Versicherung durch einen Zeugen glaubhaft gemacht wird. Vielmehr ist ein Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/898-OLG-Koeln-Keine-Auskunftsanspruch-in-Filesharing-Faellen-bei-Zweifel-an-der-Zuverlaessigkeit-der-Software-zur-Erfassung-der-IP-Adressen-observer.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Köln: Keine Auskunftsanspruch in Filesharing-Fällen bei Zweifel an der Zuverlässigkeit der Software zur Erfassung der IP-Adressen - observer&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 May 2012 12:35:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>EuGH: Nutzung im Wege der Vorratsdatenspeicherung ermittelter personenbezogener Daten in Filesharingfällen verhältnismäßig - hier: Inhaber einer IP-Adresse</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/861-EuGH-Nutzung-im-Wege-der-Vorratsdatenspeicherung-ermittelter-personenbezogener-Daten-in-Filesharingfaellen-verhaeltnismaessig-hier-Inhaber-einer-IP-Adresse.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.04.2012&lt;br /&gt;
C‑461/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat entschieden, dass die Nutzung im Wege der Vorratsdatenspeicherung ermittelter personenbezogener Daten in Filesharingfällen verhältnismäßig und somit rechtlich nicht zu beanstanden ist (hier: Inhaber einer IP-Adresse). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitsätze des EuGH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Richtlinie 2006/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste oder öffentlicher Kommunikationsnetze erzeugt oder verarbeitet werden, und zur Änderung der Richtlinie 2002/58/EG ist dahin auszulegen, dass sie der Anwendung nationaler Rechtsvorschriften nicht entgegensteht, die auf der Grundlage von Art. 8 der Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums erlassen wurden und nach denen einem Internetdienstleister zu dem Zweck, einen Internetteilnehmer oder ‑nutzer identifizieren zu können, aufgegeben werden kann, einem Urheberrechtsinhaber oder dessen Vertreter Auskunft über den Teilnehmer zu geben, dem der Internetdienstleister eine bestimmte IP(Internetprotokoll)-Adresse zugeteilt hat, von der aus dieses Recht verletzt worden sein soll, da derartige Rechtsvorschriften nicht in den sachlichen Anwendungsbereich der Richtlinie 2006/24 fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Der Umstand, dass der betreffende Mitgliedstaat die Richtlinie 2006/24 trotz des Ablaufs der Umsetzungsfrist noch nicht umgesetzt hat, ist im Ausgangsverfahren unerheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation) und die Richtlinie 2004/48 sind dahin auszulegen, dass sie nationalen Rechtsvorschriften wie den im Ausgangsverfahren in Rede stehenden nicht entgegenstehen, soweit es diese Rechtsvorschriften dem nationalen Gericht, bei dem eine klagebefugte Person beantragt hat, die Weitergabe personenbezogener Daten anzuordnen, ermöglichen, anhand der Umstände des Einzelfalls und unter gebührender Berücksichtigung der sich aus dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ergebenden Erfordernisse eine Abwägung der einander gegenüberstehenden Interessen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/861-EuGH-Nutzung-im-Wege-der-Vorratsdatenspeicherung-ermittelter-personenbezogener-Daten-in-Filesharingfaellen-verhaeltnismaessig-hier-Inhaber-einer-IP-Adresse.html#extended&quot;&gt;&quot;EuGH: Nutzung im Wege der Vorratsdatenspeicherung ermittelter personenbezogener Daten in Filesharingfällen verhältnismäßig - hier: Inhaber einer IP-Adresse&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 14:58:00 +0200</pubDate>
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    <category>auskunftsanspruch</category>
<category>datenschutz</category>
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<category>urheberrechtsverletzung</category>
<category>vorratsdatenspeucherung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zum eigenständigen Anspruch auf angemessene Beteiligung des Miturhebers nach § 32a UrhG - Das Boot</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/832-BGH-Zum-eigenstaendigen-Anspruch-auf-angemessene-Beteiligung-des-Miturhebers-nach-32a-UrhG-Das-Boot.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/832-BGH-Zum-eigenstaendigen-Anspruch-auf-angemessene-Beteiligung-des-Miturhebers-nach-32a-UrhG-Das-Boot.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 22.09.2011&lt;br /&gt;
I ZR 127/10 &lt;br /&gt;
Das Boot&lt;br /&gt;
UrhG § 8 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 und Satz 3 Halbsatz 2, § 32a Abs. 1 und 2 &lt;br /&gt;
Satz 1, § 132 Abs. 3 Satz 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Ein Miturheber kann einen Anspruch auf weitere angemessene Beteiligung nach § 32a Abs. 1 oder 2 Satz 1 UrhG und einen diesen Anspruch vorbereitenden Auskunftsanspruch grundsätzlich unabhängig von anderen Miturhebern und allein zu seinen Gunsten geltend machen; die Bestimmungen des § 8 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 und des § 8 Abs. 2 Satz 3 Halbsatz 2 UrhG stehen dem nicht entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
b) Nach § 132 Abs. 3 Satz 2 UrhG ist bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 32a Abs. 1 oder 2 Satz 1 UrhG eine weitere angemessene Beteiligung allein an Erträgen und Vorteilen aus Verwertungshandlungen geschuldet, die nach dem 28. März 2002 vorgenommen worden sind. Für den Anspruch aus § 32a Abs. 1 oder 2 Satz 1 UrhG kommt es nach § 132 Abs. 3 Satz 2 UrhG &lt;br /&gt;
nicht darauf an, ob das auffällige Missverhältnis im Sinne des § 32a UrhG erst nach dem 28. März 2002 entstanden ist oder ob es bereits vor dem 28. März 2002 bestand und nach dem 28. März 2002 fortbestanden hat. Ferner sind im Rahmen der Prüfung, ob ein auffälliges Missverhältnis im Sinne des § 32a UrhG besteht, nach § 132 Abs. 3 Satz 2 UrhG nicht nur nach dem 28. März 2002 erzielte Erträge und Vorteile, sondern grundsätzlich auch sämtliche vor dem 28. März 2002 angefallene Erträgnisse zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 22. September 2011 - I ZR 127/10 - OLG München - LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=59538&amp;pos=7&amp;anz=623&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 10:37:00 +0100</pubDate>
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    <category>angemessene beteiligung</category>
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<category>bgh</category>
<category>das boot</category>
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<category>urheberrecht</category>
<category>verwertungsgesellschaft</category>

</item>
<item>
    <title>OLG München: Anbieten von urheberrechtlich geschützten Daten in Internettauschbörsen hat immer gewerbliches Ausmaß</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/812-OLG-Muenchen-Anbieten-von-urheberrechtlich-geschuetzten-Daten-in-Internettauschboersen-hat-immer-gewerbliches-Ausmass.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG München&lt;br /&gt;
Beschluss vom 12.12.2011&lt;br /&gt;
29 W 1708/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG München hat entschieden, dass das Anbieten von urheberrechtlich geschützten Daten in Internettauschbörsen immer auch gewerblichen Ausmaßes ist. Eine Begrenzung auf aktuelle Titel, die nicht älter als 6 Monate sind, wie es das OLG Köln etwa vornimmt (&lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2011/6_W_213_11_Beschluss_20110930.html&quot;&gt;Beschluss vom 30.09.2011 - 6 W 213/11)&lt;/a&gt;, lehnt das OLG München ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>OLG München: Keine Anspruch gegen YouTube auf Herausgabe der Nutzerdaten bei urheberrechtswidrig hochgeladenen Videos</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das OLG München hat entschieden, dass Rechteinhaber keinen Anspruch gegen YouTube auf Herausgabe von Nutzerdaten haben, wenn ein urheberrechtlich geschütztes Werk ohne Zustimmung des Rechteinhabers bei YouTube hochgeladen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechteinhaber Constantin Film hatte Youtube auf Auskunft in Anspruch genommen, nachdem ein Nutzer sechs Sequenzen des Films &quot;Werner Eiskalt&quot; bei Youtube hochgeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG München hat einen Anspruch auf Herausgabe der Nutzerdaten verneint, da es sich bei der Rechtsverletzung nicht um eine Rechtsverletzung gewerblichen Ausmaßes handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auszug aus dem Urheberechtsgesetz (UrhG)&lt;br /&gt;
§ 101 Auskunftsanspruch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(1) Wer in gewerblichem Ausmaß das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf unverzügliche Auskunft über die Herkunft und den Vertriebsweg der rechtsverletzenden Vervielfältigungsstücke oder sonstigen Erzeugnisse in Anspruch genommen werden. Das gewerbliche Ausmaß kann sich sowohl aus der Anzahl der Rechtsverletzungen als auch aus der Schwere der Rechtsverletzung ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) In Fällen offensichtlicher Rechtsverletzung oder in Fällen, in denen der Verletzte gegen den Verletzer Klage erhoben hat, besteht der Anspruch unbeschadet von Absatz 1 auch gegen eine Person, die in gewerblichem Ausmaß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.rechtsverletzende Vervielfältigungsstücke in ihrem Besitz hatte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.rechtsverletzende Dienstleistungen in Anspruch nahm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.für rechtsverletzende Tätigkeiten genutzte Dienstleistungen erbrachte oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.nach den Angaben einer in Nummer 1, 2 oder Nummer 3 genannten Person an der Herstellung, Erzeugung oder am Vertrieb solcher Vervielfältigungsstücke, sonstigen Erzeugnisse oder Dienstleistungen beteiligt war,&lt;br /&gt;
es sei denn, die Person wäre nach den §§ 383 bis 385 der Zivilprozessordnung im Prozess gegen den Verletzer zur Zeugnisverweigerung berechtigt. Im Fall der gerichtlichen Geltendmachung des Anspruchs nach Satz 1 kann das Gericht den gegen den Verletzer anhängigen Rechtsstreit auf Antrag bis zur Erledigung des wegen des Auskunftsanspruchs geführten Rechtsstreits aussetzen. Der zur Auskunft Verpflichtete kann von dem Verletzten den Ersatz der für die Auskunftserteilung erforderlichen Aufwendungen verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Der zur Auskunft Verpflichtete hat Angaben zu machen über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Namen und Anschrift der Hersteller, Lieferanten und anderer Vorbesitzer der Vervielfältigungsstücke oder sonstigen Erzeugnisse, der Nutzer der Dienstleistungen sowie der gewerblichen Abnehmer und Verkaufsstellen, für die sie bestimmt waren, und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.die Menge der hergestellten, ausgelieferten, erhaltenen oder bestellten Vervielfältigungsstücke oder sonstigen Erzeugnisse sowie über die Preise, die für die betreffenden Vervielfältigungsstücke oder sonstigen Erzeugnisse bezahlt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Die Ansprüche nach den Absätzen 1 und 2 sind ausgeschlossen, wenn die Inanspruchnahme im Einzelfall unverhältnismäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) Erteilt der zur Auskunft Verpflichtete die Auskunft vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch oder unvollständig, so ist er dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) Wer eine wahre Auskunft erteilt hat, ohne dazu nach Absatz 1 oder Absatz 2 verpflichtet gewesen zu sein, haftet Dritten gegenüber nur, wenn er wusste, dass er zur Auskunftserteilung nicht verpflichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(7) In Fällen offensichtlicher Rechtsverletzung kann die Verpflichtung zur Erteilung der Auskunft im Wege der einstweiligen Verfügung nach den §§ 935 bis 945 der Zivilprozessordnung angeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8) Die Erkenntnisse dürfen in einem Strafverfahren oder in einem Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten wegen einer vor der Erteilung der Auskunft begangenen Tat gegen den Verpflichteten oder gegen einen in § 52 Abs. 1 der Strafprozessordnung bezeichneten Angehörigen nur mit Zustimmung des Verpflichteten verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(9) Kann die Auskunft nur unter Verwendung von Verkehrsdaten (§ 3 Nr. 30 des  Telekommunikationsgesetzes) erteilt werden, ist für ihre Erteilung eine vorherige richterliche Anordnung über die Zulässigkeit der Verwendung der Verkehrsdaten erforderlich, die von dem Verletzten zu beantragen ist. Für den Erlass dieser Anordnung ist das Landgericht, in dessen Bezirk der zur Auskunft Verpflichtete seinen Wohnsitz, seinen Sitz oder eine Niederlassung hat, ohne Rücksicht auf den Streitwert ausschließlich zuständig. Die Entscheidung trifft die Zivilkammer. Für das Verfahren gelten die Vorschriften des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend. Die Kosten der richterlichen Anordnung trägt der Verletzte. Gegen die Entscheidung des Landgerichts ist die Beschwerde statthaft. Die Beschwerde ist binnen einer Frist von zwei Wochen einzulegen. Die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten bleiben im Übrigen unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(10) Durch Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 9 wird das Grundrecht des Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes) eingeschränkt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 15:21:00 +0100</pubDate>
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