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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag ausland)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 13:53:13 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>BGH entscheidet einige Fragen zum Domainrecht - Zur Haftung des Admin-C als Störer und Berücksichtigung im Ausland bestehender Kennzeichenrechte - dlg.de</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1222-BGH-entscheidet-einige-Fragen-zum-Domainrecht-Zur-Haftung-des-Admin-C-als-Stoerer-und-Beruecksichtigung-im-Ausland-bestehender-Kennzeichenrechte-dlg.de.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
- I ZR 150/11 &lt;br /&gt;
dlg.de&lt;br /&gt;
USA: FreundschVtr Art. X Abs. 1, Art. XXV Abs. 1, 5 Satz 2; MarkenG §§ 5, 15; BGB § 12 Satz 1, § 280 &lt;br /&gt;
Abs. 2, § 286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Das in Art. XXV Abs. 5 Satz 2 des deutsch-amerikanischen Freundschafts-, Handels- und Schiffahrtsvertrags statuierte Herkunftslandprinzip (Prinzip der gegenseitigen Anerkennung) gilt nur für die Partei- und Prozessfähigkeit der im jeweils anderen Vertragsstaat gegründeten Gesellschaften. Für die Erlangung und Aufrechterhaltung von Handelsnamen und sonstigen gewerblichen Schutzrechten haben die Staatsangehörigen und Gesellschaften des einen Vertragsteils in dem Gebiet des anderen Vertragsteils nach Art. X Abs. 1 dieses Vertrags dagegen nur Anspruch auf Inländerbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Für die Frage, ob ein vom Namensträger auf Löschung in Anspruch genommener Domaininhaber selbst über ein entsprechendes Namens- oder Kennzeichnungsrecht verfügt und somit gegenüber dem Namensträger als Gleichnamiger zu behandeln ist, können grundsätzlich auch im Ausland bestehende &lt;br /&gt;
Namens- und Kennzeichnungsrechte herangezogen werden. Bei einem Domainnamen, der mit einer länderspezifischen Top-Level-Domain wie „.de“ gebildet ist, gilt dies aber nur, wenn der Domaininhaber für die Registrierung des (länderspezifischen) Domainnamens ein berechtigtes Interesse vorweisen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Die Haftung des auf Löschung des Domainnamens in Anspruch genommenen Admin-C als Störer setzt voraus, dass ihn ausnahmsweise eine eigene Pflicht trifft zu prüfen, ob mit der beabsichtigten Registrierung Rechte Dritter verletzt werden. Voraussetzung ist insofern das Vorliegen besonderer gefahrerhöhender Umstände, die darin bestehen können, dass vor allem bei Registrierung einer Vielzahl von Domainnamen die möglichen Kollisionen mit bestehenden Namensrechten Dritter auch vom Anmelder nicht geprüft werden. Eine abstrakte Gefahr, die mit der Registrierung einer Vielzahl von Domainnamen verbunden sein kann, reicht insofern nicht aus (Fortführung von BGH, Urteil vom 9. November 2011 - I ZR 150/09, GRUR 2012, 304 = WRP 2012, 330 - Basler Haar-Kosmetik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - I ZR 150/11 - OLG Stuttgart -LG Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=62932&amp;pos=2&amp;anz=579&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Jan 2013 14:33:00 +0100</pubDate>
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    <title>BGH: Keine Markenrechtsverletzung durch ungebrochene Durchfuhr von Waren durch das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland - Clinique happy</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.04.2012&lt;br /&gt;
I ZR 235/10&lt;br /&gt;
BGB § 823 Abs. 1, Abs. 2; EGBGB Art. 40; MarkenG § 14 Abs. 2; MarkenRL Art. 5;&lt;br /&gt;
GMV Art. 9&lt;br /&gt;
Clinique happy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Die ungebrochene Durchfuhr von Waren, die im Ausland mit einer im Inland geschützten Marke gekennzeichnet worden sind, durch das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stellt keine Verletzung der Marke dar. Dies gilt unabhängig davon, ob die durch Deutschland durchgeführten Waren für einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einen Drittstaat bestimmt sind und ob im Bestimmungsland Markenschutz besteht oder nicht (im Anschluss an BGH, GRUR 2007, 875 - Durchfuhr von Originalware und BGH, GRUR 2007, 876 - DIESEL II).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Ist die Marke, mit der die durch Deutschland durchgeführte Ware gekennzeichnet ist, im Bestimmungsland&lt;br /&gt;
geschützt, kann in der Durchfuhr kein im Inland begangener Teilakt einer das ausländische Schutzrecht beeinträchtigenden unerlaubten Handlung im Sinne des § 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB gesehen werden. Dem steht der völkerrechtlich und unionsrechtlich anerkannte Grundsatz der Territorialität entgegen, wonach nationale Immaterialgüterrechte nur einen auf das staatliche Territorium begrenzten Schutz genießen (Aufgabe von BGH, GRUR 1957, 352, 353 - Taeschner/Pertussin II; GRUR 1958, 189, 197 Zeiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Besteht im Bestimmungsland Markenschutz, kommen gegen den mit der Durchfuhr durch Deutschland und der Einfuhr in das Bestimmungsland beauftragten Spediteur gerichtete Ansprüche auf Unterlassung der Einfuhr und des Inverkehrbringens von markenverletzend gekennzeichneten Waren in Betracht, die unmittelbar auf das Markenrecht des Bestimmungslandes gestützt sind. Dies setzt voraus, dass nach dem Recht des Bestimmungslandes gegen den Spediteur ein vorbeugender Unterlassungsanspruch auf Untersagung der Einfuhr und des Inverkehrbringens besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. April 2012 - I ZR 235/10 - Kammergericht - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61933&amp;pos=3&amp;anz=525&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Oct 2012 09:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>KG Berlin: Handynutzer mit Prepaid-Tarif muss keine 14698 EURO für Datenverbindungen zahlen - Simply</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 28.06.2012&lt;br /&gt;
22 U 207/11&lt;br /&gt;
Simply&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat völlig zu Recht entschieden, dass ein Handynutzer mit einem Prepaid-Tarif keine 14698 EURO für Datenverbindungen zu zahlen hat, wenn der Mobilfunkanbieter nicht deutlich und unmissverständlich auf das hohe Kostenrisiko bei der Nutzung von Datenverbindungen hinweist. Damit bestätigt das Gericht die Vorinstanz ( &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/581-LG-Berlin-Kein-Anspruch-auf-Zahlung-von-14.706,19-EURO-fuer-GRPS-Verbindung-bei-Verwendung-einer-10-EURO-Prepaid-Karte.html&quot;&gt;LG Berlin, Urteil vom 18.07.2011 - 38 O 350/10 &lt;/a&gt;) sowie die gängige Rechtsprechung zur verwandten Roaming-Problematik (z.B. &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/565-LG-Kleve-Mobilfunkanbieter-hat-keinen-Anspruch-auf-Roamingkosten-von-6.000-EURO-ohne-deutlichen-Warnhinweis.html&quot;&gt;LG KLeve, Urteil vom 15.06.2011 -2 O 9/11&lt;/a&gt; - siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/316-Urlaubszeit-Roamingzeit-10.000-EURO-fuer-4-Stunden-Internetnutzung.html&quot;&gt;&quot;Urlaubszeit - Roamingzeit: 10.000 EURO für 4 Stunden Internetnutzung&quot;&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Handynutzer würde ernsthaft derartige Kosten auf sich nehmen, um sein Handy und den Tarif für Datenverbindungen zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/justiz/kammergericht/presse/22_u207_11_kammergericht_urteil_vom_28.6.2012_anonymisiert.pdf?start&amp;ts=1341935271&amp;file=22_u207_11_kammergericht_urteil_vom_28.6.2012_anonymisiert.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Jul 2012 10:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>Roaming-Gebühren innerhalb der EU zum 01.07.2012 gesunken</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Die Europäische Parlament hatte vor einiger Zeit eine Senkung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU beschlossen. Die Änderungen sind am 01.07.2012 in Kraft getreten. Das Telefonieren per Mobiltelefon, SMS und auch mobile Datenverbindungen im europäischen Ausland werden somit billiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die neuen Höchstgrenzen gelten nur innerhalb der EU !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelheiten finden Sie in der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120508IPR44648/html/New-deal-to-cut-mobile-roaming-prices-including-data-services&quot;&gt;&quot;Günstigere Roaming-Gebühren und Datentransfers für Mobilfunknutzer&quot;&lt;/a&gt; des Europäischen Parlaments. 
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    <pubDate>Mon, 02 Jul 2012 08:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>Roaming-Gebühren innerhalb der EU zum 01.07.2012 gesunken</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Die Europäische Parlament hatte vor einiger Zeit eine Senkung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU beschlossen. Die Änderungen sind am 01.07.2012 in Kraft getreten. Das Telefonieren per Mobiltelefon, SMS und auch mobile Datenverbindungen im europäischen Ausland werden somit billiger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Die neuen Höchstgrenzen gelten nur innerhalb der EU !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelheiten finden Sie in der Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120508IPR44648/html/New-deal-to-cut-mobile-roaming-prices-including-data-services&quot;&gt;&quot;Günstigere Roaming-Gebühren und Datentransfers für Mobilfunknutzer&quot;&lt;/a&gt; des Europäischen Parlaments. 
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    <pubDate>Mon, 02 Jul 2012 08:58:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>OLG Frankfurt: Abmahnklassiker - Wettbewerbsverstöße in AGB - &quot;Lieferung in der Regel innerhalb&quot;, salvatorische Klausel und Verfügbarkeitsvorbehalt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/680-OLG-Frankfurt-Abmahnklassiker-Wettbewerbsverstoesse-in-AGB-Lieferung-in-der-Regel-innerhalb,-salvatorische-Klausel-und-Verfuegbarkeitsvorbehalt.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Frankfurt&lt;br /&gt;
Beschluss vom 27.07.2011&lt;br /&gt;
6 W 55/11&lt;br /&gt;
Lieferung in der Regel innerhalb ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Frankfurt hat nochmals bekräftigt, dass unpräzise Angaben zur Lieferzeit wettbewerbswidrig sind (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/275-Abmahngefahr-Unpraezise-Angaben-zur-Lieferzeit-in-Online-Shops-sowie-bei-eBay-Co..html&quot;&gt;Abmahngefahr: Unpräzise Angaben zur Lieferzeit in Online-Shops sowie bei eBay &amp;amp; Co.&lt;/a&gt;). Vorliegend verwendete der Shop Betreiber die Formulierung&lt;em&gt; &quot;in der Regel innerhalb von 2 Werktagen nach Zahlungseingang&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem rügte das Gericht in Einklang mit der gängigen Rechtsprechung die vom Shop-Betreiber verwendete salvatorische Klausel&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Sollte eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksam oder undurchführbar Bestimmung ist durch eine wirksame und durchführbare zu ersetzen, die den mit der unwirksamen oder undurchführbar Bestimmung verfolgten Regelungsziele am nächsten kommt&quot;&lt;/em&gt;,&lt;br /&gt;
da anstelle der unwirksamen Regelung nicht die gesetzlichen Regelungen gelten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der vom Verkäufer in den AGB enthaltene Verfügbarkeitsvorbehalt hielt das OLG Frankfurt völlig zu Recht für wettbewerbswidrig, da dem Verkäufer bei Nichtverfügbarkeit der Ware die Möglichkeit eingeräumt wurde, eine gleichwertige Ware zu liefern oder vom Vertrag zurückzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wettbewerbswidrig sondern ein Bagatellverstoß ist es nach Ansicht des OLG Frankfurt hingegen, wenn ein Shopbetreiber zum Auslandsversand folgende Regelung verwendet: &lt;em&gt;&quot;Bei Lieferung ins Ausland werden die Versandkosten individuell vereinbart&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Entscheidungsgründen heißt es dazu:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die sich aus der Preisangabenverordnung ergebenden Verpflichtungen gelten nur für Preisangaben gegenüber im Inland ansässigen Verbrauchern. Fälle, in denen inländische Verbraucher anlässlich eines Kaufs bei der Antragsgegnerin einen Versand des Kaufgegenstands an eine ausländische Adresse wünschen, sind zwar denkbar; sie sind jedoch derart selten, dass der beanstandete Preisangabenverstoß unterhalb der Bagatellgrenze des § 3 I, II UWG anzusiedeln ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm sieht dies jedoch anders und bejaht in derartigen Fällen einen Wettbewerbsverstoß (OLG Hamm, Urteil vom 12.03.2009 - 4 U 225/08). Daher sollten nach wie vor die Kosten für den Versand in das Ausland bzw. die Berechnungsgrundlagen angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Entscheidung des OLG Frankfurt finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/680-OLG-Frankfurt-Abmahnklassiker-Wettbewerbsverstoesse-in-AGB-Lieferung-in-der-Regel-innerhalb,-salvatorische-Klausel-und-Verfuegbarkeitsvorbehalt.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Frankfurt: Abmahnklassiker - Wettbewerbsverstöße in AGB - &amp;quot;Lieferung in der Regel innerhalb&amp;quot;, salvatorische Klausel und Verfügbarkeitsvorbehalt&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 10:13:00 +0200</pubDate>
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    <title>EuGH: Exklusivvermarktung von Fußballspielen in nur einem Land europarechtswidrig - ausländische Decoderkarten dürfen importiert und genutzt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/669-EuGH-Exklusivvermarktung-von-Fussballspielen-in-nur-einem-Land-europarechtswidrig-auslaendische-Decoderkarten-duerfen-importiert-und-genutzt-werden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 04.10.2011&lt;br /&gt;
C-403/08&lt;br /&gt;
C-429/08&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat entschieden, dass die Exklusivvermarktung von Fußballspielen (und anderen Sportereignissen) in nur einem Sendemitgliedstaat sowohl gegen die Dienstleistungsfreiheit wie auch das Wettbewerbsrecht der Union verstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des EuGH heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit seinem Urteil vom heutigen Tag stellt  der Gerichtshof fest,  dass  nationale  Rechtsvorschriften, die die Einfuhr, den  Verkauf und die Verwendung ausländischer Decoderkarten untersagen, gegen den freien Dienstleistungsverkehr verstoßen und weder auf das Ziel, die Rechte des geistigen Eigentums zu schützen, noch durch das Ziel, die Anwesenheit der Öffentlichkeit in den Fußballstadien zu fördern, gerechtfertigt werden können.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Doch dürfen die Lizenzverträge den Rundfunkanstalten nicht jede grenzüberschreitende Erbringung von Diensten im  Zusammenhang mit den betreffenden Sportereignissen untersagen, weil ein solcher Vertrag es erlauben würde, jeder Rundfunkanstalt eine absolute gebietsabhängige Exklusivität einzuräumen, er damit jeglichen Wettbewerb zwischen verschiedenen Rundfunkanstalten im Bereich dieser Dienste ausschalten und so die nationalen Märkte nach den nationalen Grenzen abschotten würde.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des EuGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/669-EuGH-Exklusivvermarktung-von-Fussballspielen-in-nur-einem-Land-europarechtswidrig-auslaendische-Decoderkarten-duerfen-importiert-und-genutzt-werden.html#extended&quot;&gt;&quot;EuGH: Exklusivvermarktung von Fußballspielen in nur einem Land europarechtswidrig - ausländische Decoderkarten dürfen importiert und genutzt werden&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Berlin: Kein Anspruch auf Zahlung von 14.706,19 EURO für GRPS-Verbindung bei Verwendung einer 10-EURO Prepaid-Karte</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.07.2011&lt;br /&gt;
38 O 350/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Berlin hat völlig zu Recht entschieden, dass ein Mobilfunkbetreiber gegen seinen Kunden keinen Anspruch auf Zahlung von 14.706,19 EURO für 15 GRPS-Verbindungen bei Verwendung einer 10-EURO Prepaid-Karte hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des LG Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Kunde hatte einen Prepaid-Tarif gewählt, den der Anbieter im Internet mit „Einfach abtelefonieren, erhöhte Kostenkontrolle, automatische Aufladung möglich“ beworben hatte. Dabei hatte der Kunde sich für die Option „Webshop-Aufladung 10“ entschieden. Ende August 2009 stellte ihm der Mobilfunkanbieter dann 14.727,65 EUR für die Telefonnutzung in Rechnung. Hiervon entfielen nach seiner Darstellung 14.706,19 EUR auf 15 GPRS-Verbindungen über die SIM-Karte des Kunden aus der Zeit vom 8. August 2009 um 0.47 Uhr bis zum 9. August 2009 um 15.15 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auffassung des Landgerichts enthält die nicht näher erläuterte Klausel zur Webshop-Aufladung allenfalls das Einverständnis des Kunden mit einer einmaligen automatischen Aufladung in Höhe von 10,00 EUR vor erneutem aktivem Aufladen. Ein fortwährendes unbegrenztes automatisches Aufladen während der Verbindungsnutzung sei damit nicht vereinbart worden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des LG Berlin finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/581-LG-Berlin-Kein-Anspruch-auf-Zahlung-von-14.706,19-EURO-fuer-GRPS-Verbindung-bei-Verwendung-einer-10-EURO-Prepaid-Karte.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Berlin: Kein Anspruch auf Zahlung von 14.706,19 EURO für GRPS-Verbindung bei Verwendung einer 10-EURO Prepaid-Karte&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Jul 2011 14:22:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Kleve: Mobilfunkanbieter hat keinen Anspruch auf Roamingkosten von 6.000 EURO ohne deutlichen Warnhinweis</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG KLeve&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.06.2011&lt;br /&gt;
2 O 9/11 &lt;br /&gt;
Roaming&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Kleve hat völlig zu Recht entschieden, dass ein Mobilfunkanbieter keinen Anspruch auf Zahlung von Roamingkosten in Höhe von 6.000 EURO hat, wenn dieser den Kunden nicht vorab durch einen deutlichen Wahrhinweise auf die hohen Roamingkosten hingewiesen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits mehrfach über diese Problematik berichtet (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/549-Update-Urlaubszeit-Roamingzeit-Kostenfalle-Internetnutzung-und-Handynutzung-im-Ausland.html&quot;&gt;Update: Urlaubszeit - Roamingzeit - Kostenfalle Internetnutzung und Handynutzung im Ausland&lt;/a&gt;) berichtet. In dem dort geschilderten und von uns betreuten Fall hat der Mobilfunkanbieter erst gar keine gerichtlichen Schritte eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/565-LG-Kleve-Mobilfunkanbieter-hat-keinen-Anspruch-auf-Roamingkosten-von-6.000-EURO-ohne-deutlichen-Warnhinweis.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Kleve: Mobilfunkanbieter hat keinen Anspruch auf Roamingkosten von 6.000 EURO ohne deutlichen Warnhinweis&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>Update: Urlaubszeit - Roamingzeit - Kostenfalle Internetnutzung und Handynutzung im Ausland</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Auch dieses Jahr drohen viele Mobilfunknutzer im Urlaub in die Kostenfalle zu tappen, wenn sie ihr Handy auch im Ausland nutzen. Die Mobilfunkbetreiber verlangen für die Mobilfunk- und Internetnutzung über das Mobilfunknetz im Ausland horrende Gebühren die in keinem Verhältnis zu den Kosten der Mobilfunkbetreiber stehen. Eine gesetzliche Höchstgrenze lässt leider immer noch auf sich warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten im vergangenen Jahr in dem Beitrag&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/316-Urlaubszeit-Roamingzeit-10.000-EURO-fuer-4-Stunden-Internetnutzung.html&quot;&gt; &quot;Urlaubszeit - Roamingzeit: 10.000 EURO für 4 Stunden Internetnutzung&quot; &lt;/a&gt; über einen solchen Fall berichtet und auf die Gefahren hingewiesen.  Wir können nur nochmals empfehlen das Roaming im Ausland zu deaktivieren, um rechtlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klage hat der Mobilfunkanbieter in dem dort geschilderten Fall übrigens nicht erhoben. Wir gehen auch nicht mehr davon aus, dass der Mobilfunkbetreiber gerichtliche Schritte einleiten wird. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jun 2011 14:25:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BPatG: Zu den Voraussetzungen einer bösgläubigen Markenanmeldung - Hamidiye</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/332-BPatG-Zu-den-Voraussetzungen-einer-boesglaeubigen-Markenanmeldung-Hamidiye.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BPatG&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.05.2009&lt;br /&gt;
26 W (pat) 32/08&lt;br /&gt;
Hamidiye&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß § 50 Abs. 1 MarkenG sind auch bösgläubig eingetragene Marken zu löschen. Das BPatG hat vorliegend über einen typischen Fall einer bösgläubigen Markenanmeldung zu entschieden. Der Anmelder der Marke hatte nach gescheiterten Verhandlungen über den Import und Vertrieb einer Limonade in Deutschland die im Herkunftsland verwendete Produktbezeichnung als deutsche Marke eingetragen, um dem Hersteller den Marktzutritt  in Deutschland zu erschweren bzw. diesen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Entscheidungsgründen heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Zwar handelt ein Markenanmelder im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 10 MarkenG nicht bereits deshalb unlauter und ist insoweit bösgläubig, weil er weiß, dass ein anderer dasselbe oder ein ähnliches Zeichen im Inland für gleiche oder ähnliche Waren/Dienstleistungen benutzt, ohne hierfür einen formalen Kennzeichenschutz erworben zu haben. Ein Vorbenutzungsrecht in diesem Sinne ist dem Markengesetz fremd (vgl. BGH GRUR 2005, 581, 582 - The Colour of Elégance; GRUR 2004, 510, 511 - S. 100; Ströbele/Hacker, MarkenG, 8. Aufl. 2006, § 8 Rn. 435 m. w. N.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas anderes kann jedoch gelten, wenn besondere Umstände vorliegen, welche die Erwirkung des Markenschutzes als wettbewerbs- oder sittenwidrig erscheinen lassen. Eine solche Beurteilung kann angezeigt sein, wenn der Anmelder weiß, dass ein identisches oder verwechslungsfähig ähnliches Zeichen im Ausland bereits für zumindest gleichartige Waren benutzt wird, das ausländische Unternehmen die Absicht hat, das Zeichen in absehbarer Zeit auch im Inland zu benutzen, und sich dem Anmelder diese Absicht zumindest aufdrängen musste (vgl. BGH GRUR 2008, 621, 623/624 – AKADEMIKS; GRUR 1987, 292, 294 – KLINT) [...]&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Den Volltet der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundespatentgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bpatg&amp;Art=en&amp;sid=5c112f145ccc536f16d4ab69b0b60ce0&amp;nr=14446&amp;pos=0&amp;anz=1&amp;Blank=1.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 28 Sep 2010 11:24:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Die Führung des in Österreich verliehenen Grades  &quot;Master of Science Kieferorthopädie&quot; mit HeilberufsG NRW vereinbar</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/329-BGH-Die-Fuehrung-des-in-OEsterreich-verliehenen-Grades-Master-of-Science-Kieferorthopaedie-mit-HeilberufsG-NRW-vereinbar.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/329-BGH-Die-Fuehrung-des-in-OEsterreich-verliehenen-Grades-Master-of-Science-Kieferorthopaedie-mit-HeilberufsG-NRW-vereinbar.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.03.2010&lt;br /&gt;
Master of Science Kieferorthopädie &lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11, § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4; HeilberufsG NRW §§ 33, 35 &lt;br /&gt;
Abs. 1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des Gerichts:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
1. Die Bestimmungen des Heilberufsgesetzes NRW über die Führung von Gebietsbezeichnungen, Teilgebietsbezeichnungen oder Zusatzbezeichnungen durch Kammerangehörige sind Marktverhaltensregeln i.S. des § 4 Nr. 11 UWG. &lt;br /&gt;
2. Die Führung des von einer österreichischen Universität verliehenen Grades &quot;Master of Science Kieferorthopädie&quot; verstößt nicht gegen §§ 33, 35 Abs. 1 HeilberufsG NRW. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 18. März 2010 - I ZR 172/08 - OLG Düsseldorf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=53368&amp;pos=9&amp;anz=594&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 11:35:26 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Urlaubszeit - Roamingzeit: 10.000 EURO für 4 Stunden Internetnutzung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/316-Urlaubszeit-Roamingzeit-10.000-EURO-fuer-4-Stunden-Internetnutzung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;&quot;Mobiles Internet - gehen Sie online wo sie wollen &lt;/em&gt;&quot; oder ähnlich lauten die Werbebotschaften der Mobilfunkanbieter. Nur im kleingedruckten finden sich Hinweise, dass die Nutzung von Surfsticks oder Mobiltelefonen im Ausland mit enormen Kosten verbunden ist. Gerade in der Urlaubszeit sind wieder zahlreiche Kunden in die Kostenfalle getappt und müssen sich nun mit hohen Rechnungen auseinandersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem aktuellen Fall hat unsere Mandantschaft eine Rechnung über 10.000 EURO für gut 4 Stunden Surfvergnügen erhalten. Üblicherweise fallen dank Flatrate im Inland bei unserer Mandantschaft monatliche Rechnungsbeträge von 40 EURO an. Der Anbieter verweist stumpf auf seine Roamingtarife von 49 cent/50 KB. Eine entsprechende Tariftabelle wurde unserer Mandantschaft erstmals überreicht, nachdem sich diese über die Rechnung beschwert hatte. Zu keinem Zeitpunkt war ihr bewusst, dass die Nutzung im Ausland mit derartig hohen Kosten verbunden ist. In Zeiten von Youtube &amp;amp; Co. und an Flatrates angepasstes Nutzerverhalten kommen bei den derzeitigen volumenbasierten Roaming-Tarifen so sehr schnell fünfstellige Summen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der massiven Kostensteigerung bei der Nutzung im Ausland muss der Mobilfunkanbieter nach richtiger Ansicht den Nutzer auf die Kosten bei der Nutzung des mobilen Internets im Ausland vorzugsweise bei der Einwahl hinweisen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, hat er keinen Anspruch auf Abrechnung auf Basis der Roaming-Tarife. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mehrzahl der Gerichte dieser Ansicht anschließt. Wir sind gespannt, ob der Mobilfunkanbieter diesen Fall gerichtlich klären möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, empfiehlt es sich auf jeden Fall das Roaming zu deaktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Anwendbares Recht und internationale Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 10. November 2009&lt;br /&gt;
VI ZR 217/08&lt;br /&gt;
EG Art. 234; Brüssel I-VO Art. 5 Nr. 3; e-commerce-Richtlinie Art. 3 Abs. 1 und 2, TMG § 3 Abs. 1 und 2&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der BGH musste sich in diesem Fall mit der internationelen Zuständigkeit und der Frage nach dem anwendbaren Recht bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet befassen, wenn der Anbieter der streitgegenständlilchen Internetseite seinen Sitz in einem anderen Mitgliedsstaat der EU hat. Der BGH hat diese Rechtsfragen dem EuGH zur Entscheidung vorgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften werden folgende Fragen zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 234 EGV zur Vorabentscheidung vorgelegt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. Ist die Wendung &quot;Ort, an dem das schädigende Ereignis einzutreten droht&quot; in Art. 5 Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (nachfolgend: EuGVVO) bei (drohenden) Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Inhalte auf einer Internet-Website dahingehend auszulegen, dass der Betroffene eine Unterlassungsklage gegen den Betreiber der Website unabhängig davon, in welchem Mitgliedstaat der Betreiber niedergelassen ist, auch bei den Gerichten jedes Mitgliedstaats erheben kann, in dem die Website abgerufen werden kann, &lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
setzt die Zuständigkeit der Gerichte eines Mitgliedstaats, in dem der Betreiber der Website nicht niedergelassen ist, voraus, dass ein über die technisch mögliche Abrufbarkeit hinausgehender besonderer Bezug der angegriffenen Inhalte oder der Website zum Gerichtsstaat (Inlandsbezug) besteht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wenn ein solcher besonderer Inlandsbezug erforderlich ist: &lt;br /&gt;
Nach welchen Kriterien bestimmt sich dieser Bezug?&lt;br /&gt;
Kommt es darauf an, ob sich die angegriffene Website gemäß der Bestimmung des Betreibers zielgerichtet (auch) an die Internetnutzer im Gerichtsstaat richtet oder genügt es, dass die auf der Website abrufbaren Informationen objektiv einen Bezug zum Gerichtsstaat in dem Sinne aufweisen, dass eine Kollision der widerstreitenden Interessen - Interesse des Klägers an der Achtung seines Persönlichkeitsrechts und Interesse des Betreibers an der Gestaltung seiner Website und an der Berichterstattung - nach den Umständen des konkreten Falls, insbesondere aufgrund des Inhalts der beanstandeten Website, im Gerichtsstaat tat-sächlich eingetreten sein kann oder eintreten kann? &lt;br /&gt;
Kommt es für die Feststellung des besonderen Inlandsbezugs maßgeblich auf die Anzahl der Abrufe der beanstandeten Website vom Gerichtsstaat aus an? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Wenn es für die Bejahung der Zuständigkeit keines besonderen Inlandsbezugs bedarf oder wenn es für die Annahme eines solchen genügt, dass die beanstandeten Informationen objektiv einen Bezug zum Gerichtsstaat in dem Sinne aufweisen, dass eine Kollision der widerstreitenden Interessen im Gerichtsstaat nach den Umständen des konkreten Falls, insbesondere aufgrund des Inhalts der beanstandeten Website, tatsächlich eingetreten sein kann oder eintreten kann, und die Annahme eines besonderen Inlandsbezugs nicht die Feststellung einer Mindestanzahl von Abrufen der beanstandeten Website vom Gerichtsstaat aus voraussetzt: &lt;br /&gt;
Ist Art. 3 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt (nachfolgend: e-commerce-Richtlinie) dahingehend auszulegen, &lt;br /&gt;
dass diesen Bestimmungen ein kollisionsrechtlicher Charakter in dem Sinne beizumessen ist, dass sie auch für den Bereich des Zivilrechts unter Verdrängung der nationalen Kollisionsnormen die alleinige Anwendung des im Herkunftsland geltenden Rechts anordnen, &lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
handelt es sich bei diesen Vorschriften um ein Korrektiv auf materiell-rechtlicher Ebene, durch das das sachlich-rechtliche Ergebnis des nach den nationalen Kollisionsnormen für anwendbar erklärten Rechts inhaltlich modifiziert und auf die Anforderungen des Herkunftslandes reduziert wird? &lt;br /&gt;
Für den Fall, dass Art. 3 Abs. 1 und 2 e-commerce-Richtlinie kollisionsrechtlichen Charakter hat: &lt;br /&gt;
Ordnen die genannten Bestimmungen lediglich die alleinige Anwendung des im Herkunftsland geltenden Sachrechts oder auch die Anwendung der dort geltenden Kollisionsnormen an mit der Folge, dass ein renvoi des Rechts des Herkunftslands auf das Recht des Bestimmungslands möglich bleibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=50137&amp;pos=22&amp;anz=637&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des BGH finden Sie &lt;strong&gt; hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/198-BGH-Anwendbares-Recht-und-internationale-Zustaendigkeit-bei-Persoenlichkeitsrechtsverletzungen-im-Internet.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Anwendbares Recht und internationale Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:58:00 +0100</pubDate>
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