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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag bgh)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:05:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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    <title>BGH: Der EuGH muss über Haftung für Embedded Content und Zulässigeit von Framing entscheiden - Einbinden von Youtube-Videos - Die Realität</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 16.05.2013&lt;br /&gt;
I ZR 46/12&lt;br /&gt;
Die Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass der EuGH über die Haftung für Embedded Content und Zulässigeit von Framing entscheiden muss. Zwar handelt es sich beim einbetten fremder Inhalte nicht um ein öffentliches Zugänglichmachen eine urheberrechtliche geschützten Werkes nach § 19a UrHG, jedoch kann es sich um ein unbenanntes Verwertungsrecht handelt, welches sich bei richtlieninenkonformer Auslegung aus § 15 Abs. 2 UrhG ergeben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das Berufungsgericht hat zwar - so der Bundesgerichtshof - mit Recht angenommen, dass die bloße Verknüpfung eines auf einer fremden Internetseite bereitgehaltenen Werkes mit der eigenen Internetseite im Wege des &quot;Framing&quot; grundsätzlich kein öffentliches Zugänglichmachen im Sinne des § 19a UrhG darstellt, weil allein der Inhaber der fremden Internetseite darüber entscheidet, ob das auf seiner Internetseite bereitgehaltene Werk der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Eine solche Verknüpfung könnte jedoch bei einer im Blick auf Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft gebotenen richtlinienkonformen Auslegung des § 15 Abs. 2 UrhG ein unbenanntes Verwertungsrecht der öffentlichen Wiedergabe verletzen. Der Bundesgerichtshof hat dem Gerichtshof der Europäischen Union daher die - auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Gerichtshofs nicht zweifelsfrei zu beantwortende - Frage vorgelegt, ob bei der hier in Rede stehenden Einbettung eines auf einer fremden Internetseite öffentlich zugänglich gemachten fremden Werkes in eine eigene Internetseite eine öffentliche Wiedergabe im Sinne des Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG vorliegt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1336-BGH-Der-EuGH-muss-ueber-Haftung-fuer-Embedded-Content-und-Zulaessigeit-von-Framing-entscheiden-Einbinden-von-Youtube-Videos-Die-Realitaet.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Der EuGH muss über Haftung für Embedded Content und Zulässigeit von Framing entscheiden - Einbinden von Youtube-Videos - Die Realität&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 May 2013 10:05:00 +0200</pubDate>
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    <category>§ 15 urhg</category>
<category>§ 19a urhg</category>
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<category>die realität</category>
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</item>
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    <title>BGH: Zeichenfolge Kaleido wird nicht als Abkürzung für Kaleidoskop verstanden und kann als Marke für Spielzeug eingetragen werden</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.11.2012&lt;br /&gt;
I ZB 72/11&lt;br /&gt;
Kaleido&lt;br /&gt;
MarkenG § 8 Abs. 2 Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Dem Zeichen „Kaleido“ fehlt für die Ware „Spielzeug“ nicht jegliche Unterscheidungskraft im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG. Insbesondere &lt;br /&gt;
wird der Verkehr das Zeichen nicht stets als verkürzte Beschreibung der Ware „Kaleidoskop“ verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Abstrakte sprachwissenschaftliche Erkenntnisse, die auf der Annahme einer assoziativen Ergänzung von als Abkürzung erkannten Begriffen in einem vom Kontext vorgegebenen Sinn beruhen, können nicht ohne weiteres für die als Rechtsfrage zu beantwortende Beurteilung der Unterscheidungskraft herangezogenen werden. Bei dieser sind vielmehr die Umstände der konkret zu beurteilenden Bezeichnung und die Kennzeichengewohnheiten &lt;br /&gt;
der maßgebenden Branche in den Blick zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 22. November 2012 - I ZB 72/11 - Bundespatentgericht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64094&amp;pos=2&amp;anz=539&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 May 2013 09:56:00 +0200</pubDate>
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    <category>absolutes schutzhindernis</category>
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    <title>BGH: Zur Mindestvergütung des Urhebers für Verwendung eines Werkes auf Covermount-DVD</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.10.2012&lt;br /&gt;
I ZR 162/11&lt;br /&gt;
Covermount&lt;br /&gt;
UrhG § 11 Satz 2; UrhWG § 10; BGB § 280 Abs. 1 Satz 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Eine Mindestvergütung ist zum Schutz der Urheber vor einer möglichen Entwertung ihrer Rechte nicht nur dann erforderlich, wenn mit einer wirtschaftlichen Nutzung ihrer Werke keine geldwerten Vorteile erzielt werden, sondern auch dann, wenn damit nur so geringfügige geldwerte Vorteile erzielt werden, dass eine prozentuale Beteiligung am Erlös des Verwerters unzureichend wäre (Fortführung von BGH, Urteil vom 18. Mai 1955 - I ZR 8/54, BGHZ 17, 266 - Grundig-Reporter; Urteil vom 28. Oktober 1987 - I ZR 164/85, GRUR 1988, 373 - Schallplattenimport III; Urteil vom 1. Dezember 2010 - I ZR 70/09, GRUR 2011, 720 = WRP 2011,  1076 - Multimediashow; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 125/10,  GRUR 2012, 711 = WRP 2012, 945 - Barmen Live; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 175/10, GRUR 2012, 715 = WRP 2012, 950 - Bochumer Weihnachtsmarkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Eine Mindestvergütung darf allerdings nicht so hoch sein, dass die sich aus dem Beteiligungsgrundsatz ergebenden Erfordernisse zu Lasten des Verwerters in einem unangemessenen Verhältnis überschritten werden. Hiervon kann aber nicht allein deshalb ausgegangen werden, weil die Mindestvergütung den vom Verwerter mit der Verwertung des Werkes erzielten Erlös zu einem erheblichen Teil aufzehrt (Fortführung von BGH, GRUR 1988, 373 - Schallplattenimport III; Urteil vom 29. Januar 2004 - I ZR 135/00, GRUR 2004, 669 = WRP 2004, 1057 - Musikmehrkanaldienst; GRUR 2011, 720 - Multimediashow; GRUR 2012, 711 - Barmen Live; GRUR 2012, 715 - Bochumer Weihnachtsmarkt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wer die Rechte eines Urhebers verletzt, kann sich nicht damit entlasten, die Verwertungsgesellschaft habe ihm nach § 10 UrhWG die Auskunft erteilt, sie nehme die echte dieses Urhebers nicht wahr, wenn er damit rechnen musste, dass die Rechte vom Urheber selbst oder von einem Dritten wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Erteilt eine Verwertungsgesellschaft einem Auskunftsberechtigten die unzutreffende Auskunft, sie nehme die Rechte eines bestimmten Urhebers nicht wahr, kann dies zwar zu Schadensersatzansprüchen des Auskunftsberechtigten gegen die Verwertungsgesellschaft (§ 280 Abs. 1 Satz 1 BGB), nicht aber zu einem Wegfall der von der Verwertungsgesellschaft wahrgenommenen Rechte des Urhebers führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - I ZR 162/11 - OLG München - LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64069&amp;pos=18&amp;anz=534&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 May 2013 15:44:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Google haftet für Autocomplete-Funktion ab Kenntnis von einer Persönlichkeitsrechtsverletzung - Google-Autocomplete</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1331-BGH-Google-haftet-fuer-Autocomplete-Funktion-ab-Kenntnis-von-einer-Persoenlichkeitsrechtsverletzung-Google-Autocomplete.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 14.05.2013&lt;br /&gt;
VI ZR 269/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass Google für persönlichkeitsrechtsverletzende Suchergänzungsvorschläge durch die Autocomplete-Funktion haftet, wenn Google Kenntnis von der Persönlichkeitsrechtsverletzung hat. Ein Suchmaschinenbetreiber haftet - so der BGH - nicht kenntnisunabhängig für durch Software generierte Ergänzungsvorschläge und muss diese auch nicht vorab überprüfen. Lediglich nach Hinweis durch einen Betroffenen muss der Suchmaschinenbetreiber die Persönlichkeitsrechtsverletzungen verhinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nimmt ein Betroffener den Betreiber einer Internet-Suchmaschine mit Suchwortergänzungsfunktion auf Unterlassung der Ergänzung persönlichkeitsrechtsverletzender Begriffe bei Eingabe des Namens des Betroffenen in Anspruch, setzt die Haftung des Betreibers die Verletzung zumutbarer Prüfpflichten voraus. Der Betreiber einer Suchmaschine ist regelmäßig nicht verpflichtet, die durch eine Software generierten Suchergänzungsvorschläge generell vorab auf etwaige Rechtsverletzungen zu überprüfen. Der Betreiber ist grundsätzlich erst verantwortlich, wenn er Kenntnis von der rechtswidrigen Verletzung des Persönlichkeitsrechts erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weist ein Betroffener den Betreiber auf eine rechtswidrige Verletzung seines Persönlichkeitsrechts hin, ist der Betreiber verpflichtet, zukünftig derartige Verletzungen zu verhindern.&quot; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1331-BGH-Google-haftet-fuer-Autocomplete-Funktion-ab-Kenntnis-von-einer-Persoenlichkeitsrechtsverletzung-Google-Autocomplete.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Google haftet für Autocomplete-Funktion ab Kenntnis von einer Persönlichkeitsrechtsverletzung - Google-Autocomplete&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 14 May 2013 10:03:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>BGH-Entscheidung zur Unzulässigkeit der Verwendung fremder Samples in einem Musikstück liegt im Volltext vor - Metall auf Metall II</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1326-BGH-Entscheidung-zur-Unzulaessigkeit-der-Verwendung-fremder-Samples-in-einem-Musikstueck-liegt-im-Volltext-vor-Metall-auf-Metall-II.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
I UR 182/11&lt;br /&gt;
Metall auf Metall II&lt;br /&gt;
UrhG § 24 Abs. 1, § 85 Abs. 1 Satz 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1189-BGH-Fremde-Samples-duerfen-nicht-fuer-ein-eigenes-Musikstueck-verwendet-werden,-wenn-eine-gleichwertige-Tonaufnahme-von-einem-durchschnittlichen-Produzenten-hergestellt-werden-kann-Metall-auf-Metal.html&quot;&gt;&quot;BGH: Fremde Samples dürfen nicht für ein eigenes Musikstück verwendet werden, wenn eine gleichwertige Tonaufnahme von einem durchschnittlichen Produzenten hergestellt werden kann - Metall auf Metal&quot;&lt;/a&gt; über die Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Eine entsprechende Anwendung des § 24 Abs. 1 UrhG ist bei der Benutzung fremder Tonaufnahmen ausgeschlossen, wenn es einem durchschnittlich ausgestatteten und befähigten Musikproduzenten zum Zeitpunkt der Benutzung der fremden Tonaufnahme möglich ist, eine eigene Tonaufnahme herzustellen, die dem Original bei einer Verwendung im selben musikalischen Zusammenhang aus Sicht des angesprochenen Verkehrs gleichwertig ist (Fortführung von BGH,&lt;br /&gt;
Urteil vom 20. November 2008 - I ZR 112/06, GRUR 2009, 403 = WRP 2009, 308 - Metall auf Metall I).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - I ZR 182/11 - OLG Hamburg&lt;br /&gt;
LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64004&amp;pos=10&amp;anz=549&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 13 May 2013 13:15:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Schleichwerbung durch Zeitschriftenbeitrag mit Überschrift &quot;Preisrätsel&quot;  - Verstoß gegen Verschleierungsverbot nach § 4 Nr. 3 UWG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1325-BGH-Schleichwerbung-durch-Zeitschriftenbeitrag-mit-UEberschrift-Preisraetsel-Verstoss-gegen-Verschleierungsverbot-nach-4-Nr.-3-UWG.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.10.2012&lt;br /&gt;
I ZR 205/11&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein in einer Zeitschrift abgedruckter Beitrag, der mit „Preisrätsel“ überschrieben &lt;br /&gt;
ist und sowohl redaktionelle als auch werbliche Elemente enthält, verstößt gegen das Verschleierungsverbot des § 4 Nr. 3 UWG, wenn der werbliche Charakter der Veröffentlichung für einen durchschnittlich informierten und situationsadäquat aufmerksamen Leser nicht bereits auf den ersten Blick, sondern &lt;br /&gt;
erst nach einer analysierenden Lektüre des Beitrags erkennbar wird.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Oktober 2012 - I ZR 205/11 - OLG Karlsruhe - LG Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64005&amp;pos=11&amp;anz=549&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 08 May 2013 08:59:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Düsseldorf verhängt Ordnungsgeld von 50.000 EURO gegen Gewerbeauskunftszentrale -  GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1323-LG-Duesseldorf-verhaengt-Ordnungsgeld-von-50.000-EURO-gegen-Gewerbeauskunftszentrale-GWE-Wirtschaftsinformationsges.-mbH.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Beschluss vom 23.04.2013&lt;br /&gt;
38 O 148/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Düsseldorf hat gegen die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH (Gewerbeauskunftszentrale) ein Ordnungsgeld in Höhe von 50.000,- € verhängt, nachdem diese trotz rechtskräftiger Entscheidung weiterhin irreführende Antragsformulare verschickt hatte (siehe&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1242-BGH-Gewerbeauskunfts-Zentrale-scheitert-mit-Nichtzulassungsbeschwerde-Urteil-des-OLG-Duesseldorf-gegen-GWE-Wirtschaftsinformationsges.-mbH-rechtskraeftig.html&quot;&gt; BGH: Gewerbeauskunfts-Zentrale scheitert mit Nichtzulassungsbeschwerde - Urteil des OLG Düsseldorf gegen GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH rechtskräftig &lt;/a&gt; m.w.N.). Völlig zu Recht kam das LG Düsseldorf zu dem Ergebnis, dass auch durch ein leicht abgewandeltes Formular ein Verstoß gegen den Unterlassungstitel vorliegt. Unterlassungstitel und auch strafbewehrte Unterlassungserklärungen beziehen bekanntermaßen sich immer auch auf kerngleiche Verstöße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 May 2013 20:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH-Entscheidung im Rechtsstreit Kachelmann gegen bild.de liegt im Volltext vor - Berichtertstattung über laufendes Strafverfahren</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1322-BGH-Entscheidung-im-Rechtsstreit-Kachelmann-gegen-bild.de-liegt-im-Volltext-vor-Berichtertstattung-ueber-laufendes-Strafverfahren.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.03.2013&lt;br /&gt;
VI ZR 93/12&lt;br /&gt;
BGB § 823 Abs. 1 Db, G, § 1004 Abs. 1, GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1281-BGH-Kachelmann-gegen-bild.de-Zur-Zulaessigkeit-der-Berichterstattung-ueber-laufendes-Strafverfahren.html&quot;&gt; &quot;BGH: Kachelmann gegen bild.de - Zur Zulässigkeit der Berichterstattung über laufendes Strafverfahren&quot; &lt;/a&gt;über die Entscheidung des BGH berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Zur Zulässigkeit einer Berichterstattung während eines laufenden Strafverfahrens über Äußerungen, aus denen sich Rückschlüsse auf sexuelle Neigungen &lt;br /&gt;
ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 19. März 2013 - VI ZR 93/12 - OLG Köln - LG Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63975&amp;pos=13&amp;anz=571&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 May 2013 11:53:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Zwangslizenz für Online-Videorecorder durch Kabelunternehmen und TV-Sender muss zunächst von Schiedsstelle entschieden werden - Internet-Videorecorder II</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1321-BGH-Zwangslizenz-fuer-Online-Videorecorder-durch-Kabelunternehmen-und-TV-Sender-muss-zunaechst-von-Schiedsstelle-entschieden-werden-Internet-Videorecorder-II.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 11.04.2013&lt;br /&gt;
I ZR 152/11&lt;br /&gt;
Internet-Videorecorder II&lt;br /&gt;
UrhG § 87 Abs. 5; UrhWG § 14 Abs. 1 Nr. 2, § 16 Abs. 1 und 2 Satz 2&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage der (gegenseitigen) Verpflichtung eines Kabelunternehmens und eines Sendeunternehmens aus § 87 Abs. 5 UrhG zum Abschluss eines Vertrages über die Kabelweitersendung ist in entsprechender Anwendung von § 14 Abs. 1 Nr. 2, § 16 Abs. 1 UrhWG auch dann zunächst von der Schiedsstelle zu beantworten, wenn sie nicht im Wege der Klage, sondern in einem Klageverfahren im Wege des Zwangslizenzeinwands aufgeworfen wird. Das Gericht hat den Rechtsstreit beim Vorliegen der Voraussetzungen des Zwangslizenzeinwands in entsprechender Anwendung des § 16 Abs. 2 Satz 2 UrhWG auszusetzen, um den Parteien die Anrufung der Schiedsstelle zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 11. April 2013 - I ZR 152/11 - OLG Dresden - LG Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63981&amp;pos=4&amp;anz=571&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 May 2013 11:06:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Honorarstreitigkeit zwischen Anwalt und Mandant in Filesharing-Sache ist keine Urheberrechtsstreitigkeit - keine Sonderzuständigkeit</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1318-BGH-Honorarstreitigkeit-zwischen-Anwalt-und-Mandant-in-Filesharing-Sache-ist-keine-Urheberrechtsstreitigkeit-keine-Sonderzustaendigkeit.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 17.01.2013&lt;br /&gt;
I ZR 194/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat wenig überraschend entschieden, dass eine Honorarstreitikgeit zwischen Anwalt und Mandant in Filesharing-Sachen keine Urheberrechtsstreitigkeit ist und somit auch keine Sonderzuständigkeit des Gerichts begründet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Danach handelt es sich bei einer Klage auf Zahlung des Rechtsanwaltshonorars für die Beratung und Vertretung in einer Urheberrechtssache nicht um eine Urheberrechtsstreitigkeit. Die Honorarforderung beruht nicht auf dem Urheberrecht und hängt auch nicht von einem im Urheberrechtsgesetz geregelten &lt;br /&gt;
Rechtsverhältnis ab; sie ergibt sich vielmehr aus dem Rechtsanwaltsvertrag, dem bürgerlichen Recht und dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Die Tätigkeit des Rechtsanwalts wird zwar inhaltlich von dem der Beauftragung zugrundeliegenden Sachverhalt bestimmt. Dies führt jedoch nicht dazu, dass das &lt;br /&gt;
rechtsanwaltliche Vertragsverhältnis den rechtlichen Charakter der zugrundeliegenden Rechtsangelegenheit teilt (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 27. April &lt;br /&gt;
2012 - 32 SA 29/12, juris Rn. 7).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=63923&amp;pos=0&amp;anz=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Apr 2013 18:01:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Grundstückseigentümer entscheidet über kommerzielle Verwertung der von seinem Grundstück aus angefertigten Fotografien</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1316-BGH-Grundstueckseigentuemer-entscheidet-ueber-kommerzielle-Verwertung-der-von-seinem-Grundstueck-aus-angefertigten-Fotografien.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 01.03.2013&lt;br /&gt;
V ZR 14/12&lt;br /&gt;
BGB § 1004 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Grundstückseigentümer entscheidet auch dann allein über die kommerzielle Verwertung der von seinem Grundstück aus angefertigten Fotografien seiner Bauwerke und Gartenanlagen, wenn er den Zugang zu privaten Zwecken gestattet hat &lt;br /&gt;
(Bestätigung des Senatsurteils vom 17. Dezember 2010 - V ZR 45/10, NJW 2011, 749).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 1. März 2013 - V ZR 14/12 - OLG Brandenburg - LG Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Apr 2013 18:24:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Basisinsulin mit Gewichtsvorteil - Irreführende Werbung für Arzneimittel mit Aussagen, die nicht ausreichend durch Studien gestützt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1314-BGH-Basisinsulin-mit-Gewichtsvorteil-Irrefuehrende-Werbung-fuer-Arzneimittel-mit-Aussagen,-die-nicht-ausreichend-durch-Studien-gestuetzt-werden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 06.02.2013&lt;br /&gt;
I ZR 62/11&lt;br /&gt;
Basisinsulin mit Gewichtsvorteil&lt;br /&gt;
UWG § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1; HWG § 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Eine Werbung für ein Arzneimittel kann irreführend sein, wenn sie auf Studien gestützt wird, die diese Aussage nicht tragen. Ein solcher Verstoß gegen den Grundsatz der Zitatwahrheit kommt zum einen in Betracht, wenn die als Beleg angeführte Studie den Anforderungen an einen hinreichenden wissenschaftlichen Beleg nicht entspricht. Eine Irreführung liegt zum anderen regelmäßig dann vor, wenn die Studie selbst abweichende Studienergebnisse nennt, die in der Werbung behaupteten Ergebnisse nicht für bewiesen hält &lt;br /&gt;
oder lediglich eine vorsichtige Bewertung der Ergebnisse vornimmt und die &lt;br /&gt;
Werbung diese Einschränkungen der Studienaussage nicht mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Studienergebnisse entsprechen grundsätzlich nur dann den Anforderungen &lt;br /&gt;
an einen hinreichenden wissenschaftlichen Beleg, wenn sie nach den anerkannten Regeln und Grundsätzen wissenschaftlicher Forschung durchgeführt &lt;br /&gt;
und ausgewertet wurden. Dafür ist im Regelfall erforderlich, dass eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit einer adäquaten statisti-&lt;br /&gt;
schen Auswertung vorliegt, die durch die Veröffentlichung in den Diskussionsprozess der Fachwelt einbezogen worden ist.&lt;br /&gt;
c) Ob auch nicht prospektive, sondern nachträglich anhand vorliegender Studiendaten im Rahmen einer sogenannten Subgruppenanalyse oder im Wege &lt;br /&gt;
der Zusammenfassung mehrerer wissenschaftlicher Studien (Metaanalyse) &lt;br /&gt;
erstellte Studien eine Werbeaussage tragen können, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Voraussetzung hierfür ist in jedem Fall die Einhaltung &lt;br /&gt;
der für diese Studien geltenden wissenschaftlichen Regeln. Für die Frage der &lt;br /&gt;
Irreführung kommt es ferner darauf an, ob der Verkehr in der Werbung hinreichend deutlich auf die Besonderheiten der Art, Durchführung oder Auswertung dieser Studie und gegebenenfalls auf die in der Studie selbst gemachten Einschränkungen im Hinblick auf die Validität und Bedeutung der gefundenen Ergebnisse hingewiesen und ihm damit die nur eingeschränkte wissenschaftliche Aussagekraft der Studie vor Augen geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Es ist davon auszugehen, dass Angaben, die der Zulassung des Arzneimittels wörtlich oder sinngemäß entsprechen, regelmäßig dem zum Zeitpunkt &lt;br /&gt;
der Zulassung geltenden gesicherten Stand der Wissenschaft entsprechen. &lt;br /&gt;
Hinsichtlich solcher Angaben kommt eine Irreführung aber dann in Betracht, &lt;br /&gt;
wenn der Kläger darlegt und erforderlichenfalls beweist, dass neuere, erst &lt;br /&gt;
nach dem Zulassungszeitpunkt bekanntgewordene oder der Zulassungsbehörde bei der Zulassungsentscheidung sonst nicht zugängliche wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, die gegen die wissenschaftliche Tragfähigkeit &lt;br /&gt;
der durch die Zulassung belegten Aussagen sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 6. Februar 2013 - I ZR 62/11 - KG Berlin - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63901&amp;pos=2&amp;anz=572&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 17:21:00 +0200</pubDate>
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<category>wissenschaftliche studie</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Honorarklage eines Rechts- oder Patentanwalts wegen einer Patentsache ist selbst nicht automatisch eine Patentstreitsache - Kein Anspruch auf zusätzliche Patentanwaltsgebühr</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1310-BGH-Honorarklage-eines-Rechts-oder-Patentanwalts-wegen-einer-Patentsache-ist-selbst-nicht-automatisch-eine-Patentstreitsache-Kein-Anspruch-auf-zusaetzliche-Patentanwaltsgebuehr.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1310-BGH-Honorarklage-eines-Rechts-oder-Patentanwalts-wegen-einer-Patentsache-ist-selbst-nicht-automatisch-eine-Patentstreitsache-Kein-Anspruch-auf-zusaetzliche-Patentanwaltsgebuehr.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 20.03.2013&lt;br /&gt;
X ZB 15/12&lt;br /&gt;
Patentstreitsache II&lt;br /&gt;
PatG § 143&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Bei der Honorarklage eines Rechts- oder Patentanwalts handelt es sich nicht notwendigerweise schon deswegen um eine Patentstreitsache, weil der Gegenstand des zugrunde liegenden Auftrags sich auf eine Erfindung bezogen oder ein Patent oder eine Patentanmeldung betroffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Dies ist vielmehr dann nicht der Fall, wenn zur Beurteilung der Frage, ob die Honorarforderung berechtigt ist, das Verständnis der Erfindung keine Rolle &lt;br /&gt;
spielt und es deshalb keines besonderen Sachverstands bedarf, um die für die Entgeltung der dem Anwalt übertragenen Erwirkung eines technischen &lt;br /&gt;
Schutzrechts maßgeblichen Umstände erfassen und beurteilen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 20. März 2013 - X ZB 15/12 - KG Berlin - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63840&amp;pos=12&amp;anz=528&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 09:39:00 +0200</pubDate>
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    <category>bgh</category>
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<category>markeng</category>
<category>patenstreitsache</category>
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<category>patentanwaltsgebühr</category>
<category>patentsache</category>
<category>patg</category>

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    <title>BGH: Revision gegen Freiheitsstrafe für Abo-Fallen-Betreiber wegen gewerbsmäßigen Betruges durch betrügerische E-Card-Abmahnungen verworfen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 03.04.2013 &lt;br /&gt;
3 StR 408/12&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIe das LG Osnabrück in einer Pressemitteilung berichtet, hat der BGH die Revision gegen die Freiheitsstrafe für einen Abo-Fallen-Betreiber wegen gewerbsmäßigen Betruges durch betrügerische E-Card-Abmahnungen verworfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/809-LG-Osnabrueck-Freiheitsstrafe-gegen-Abo-Fallen-Betreiber-wegen-gewerbsmaessigen-Betruges-betruegerische-E-Card-Abmahnungen.html&quot;&gt;&quot;LG Osnabrück: Freiheitsstrafe gegen Abo-Fallen-Betreiber wegen gewerbsmäßigen Betruges - betrügerische E-Card-Abmahnungen&quot;&lt;/a&gt; über die Sache berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des LG Osnabrück finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.landgericht-osnabrueck.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=22465&amp;article_id=114411&amp;_psmand=157&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Apr 2013 11:42:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Einwilligung in Werbeanrufe im Rahmen von Gewinsspielen muss deutlich auf die Werbemaßnahmen hinweisen und die Unternehmen bezeichnen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.10.2012&lt;br /&gt;
I ZR 169/10&lt;br /&gt;
Einwilligung in Werbeanrufe II&lt;br /&gt;
BGB §§ 305 ff., 339; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Die Vorschriften der §§ 305 ff. BGB finden auch Anwendung auf von Veranstaltern vorformulierte Erklärungen, die Verbraucher im Rahmen von Gewinnspielen abgeben und mit denen sie ihr Einverständnis zu Werbeanrufen zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Eine Einwilligung ist nicht bereits deshalb unwirksam, weil sie im Rahmen einer vorformulierten Erklärung abgegeben wurde, die der Kontrolle nach §§ 305 ff. BGB unterliegt (im Anschluss an BGH, Urteil vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 348/06, BGHZ 177, 253 Rn. 29, 33 - PayBack; Aufgabe von BGH, Urteil vom 27. Januar 2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI; Urteil vom 2. November 2000 - I ZR 154/98, VersR 2001, 315).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Eine Einwilligung ist nur wirksam, wenn sie in Kenntnis der Sachlage und für den konkreten Fall erklärt wird. Dies setzt voraus, dass der Verbraucher hinreichend auf die Möglichkeit von Werbeanrufen hingewiesen wird und weiß, auf welche Art von Werbemaßnahmen und auf welche Unternehmen sich seine Einwilligung bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - I ZR 169/10 - KG Berlin -LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63767&amp;pos=2&amp;anz=590&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Apr 2013 09:27:00 +0200</pubDate>
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<category>call-center.§ 7 uwg</category>
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