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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag datenschutz)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 12:11:59 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>OVG Schleswig: Facebook gewinnt im Klarnamen-Streit gegen das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) - Klarnamenzwang weiterhin zulässig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1312-OVG-Schleswig-Facebook-gewinnt-im-Klarnamen-Streit-gegen-das-Unabhaengige-Landeszentrum-fuer-Datenschutz-ULD-Klarnamenzwang-weiterhin-zulaessig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OVG Schleswig&lt;br /&gt;
Beschlüsse vom 22.04.2013&lt;br /&gt;
4 MB 10/13&lt;br /&gt;
4 MB 11/13&lt;br /&gt;
Facebook ./. ULD &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook hat nun auch in zweiter Instanz  im Klarnamen-Streit gegen das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) gewonnen. Wir hatten in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1243-VG-Schleswig-Holstein-Facebook-muss-deutsches-Datenschutzrecht-nicht-beachten-Klarnamenzwang-zulaessig.html&quot;&gt;&quot;VG Schleswig-Holstein: Facebook muss deutsches Datenschutzrecht nicht beachten - Klarnamenzwang zulässig&quot;&lt;/a&gt; über den Rechtsstreit berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des OVG Schleswig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass für das Eilverfahren von einer Tätigkeit der irischen Niederlassung im Bereich der Nutzerdatenverarbeitung auszugehen sei. Allein diese Tätigkeit sei nach der EU-Datenschutzrichtlinie und dem Bundesdatenschutzgesetz ausreichend für die ausschließliche Anwendung irischen Datenschutzrechts. Ob möglicherweise Facebook USA als sog. verantwortliche Stelle die maßgeblichen Entscheidungen über die Datenverarbeitung treffe, sei für die Frage des anwendbaren Rechts nicht erheblich. Deutsches Datenschutzrecht sei auch nicht wegen der Existenz der ausschließlich im Bereich Anzeigenakquise und Marketing tätigen Hamburger Facebook Germany GmbH anwendbar. Dass die Möglichkeit pseudonymer Nutzung auch nach irischem Datenschutzrecht gewährleistet sein müsse, habe das ULD im Beschwerdeverfahren nicht dargelegt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des OVG Schleswig finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1312-OVG-Schleswig-Facebook-gewinnt-im-Klarnamen-Streit-gegen-das-Unabhaengige-Landeszentrum-fuer-Datenschutz-ULD-Klarnamenzwang-weiterhin-zulaessig.html#extended&quot;&gt;&quot;OVG Schleswig: Facebook gewinnt im Klarnamen-Streit gegen das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) - Klarnamenzwang weiterhin zulässig&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:10:00 +0200</pubDate>
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    <category>datenschutz</category>
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</item>
<item>
    <title>VG Schleswig-Holstein: Facebook muss deutsches Datenschutzrecht nicht beachten - Klarnamenzwang zulässig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1243-VG-Schleswig-Holstein-Facebook-muss-deutsches-Datenschutzrecht-nicht-beachten-Klarnamenzwang-zulaessig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;VG Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
Beschlüsse vom 14.02.2013&lt;br /&gt;
8 B 61/12&lt;br /&gt;
8 B 60/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VG Schleswig-Holstein hat entschieden, dass Facebook die Vorgaben des deutschen Datenschutzrechts nicht beachten muss. Anbieter des Facbook-Angebots in Deutschland ist die Facebook Ireland Ltd. mit Sitz in Irland. Nach Ansicht des VG Schleswig-Holstein ist insoweit irisches Recht anzuwenden. Gegenstand der Verfahren war die von Facebook verlangte Klarnamenpflicht, die jedenfalls nach Ansicht vieler Datenschützer mit § 13 Ábs. 6 TMG nicht zu vereinbaren ist. Im irischen Recht gibt es eine entsprechende Regelung nicht. Die Entscheidungen sind nicht rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein sowie den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20130215-verwaltungsgericht-facebook.htm&quot;&gt;hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 13 Abs. 6 TMG&lt;br /&gt;
Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Feb 2013 10:57:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>ULD erlässt Verfügungen gegen Facebook wegen Klarnamenzwang - Verstoß gegen § 13 Abs. 6 TMG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1194-ULD-erlaesst-Verfuegungen-gegen-Facebook-wegen-Klarnamenzwang-Verstoss-gegen-13-Abs.-6-TMG.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das Unabhängig Landeszentrum Schleswig-Holstein (ULD) hat gegen die Facebook Inc. und die Facebook Ltd. Verfügungen wegen des Klarnamenzwangs erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des ULD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nachdem sich sowohl Facebook Inc./USA wie auch Facebook Ltd./Irland gegenüber dem Unabhängigen Landeszentrum Schleswig-Holstein (ULD) weigerten, pseudonyme Konten, wie vom deutschen Telemediengesetz (TMG) gefordert, zuzulassen, hat das ULD im Rahmen der Bearbeitung von Beschwerden von Betroffenen die beiden Unternehmen über Verfügungen hierzu verpflichtet und die sofortige Vollziehung der Verfügungen angeordnet.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des ULD sowie die Verfügungen des ULD gegen Facebook finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20121217-facebook-klarnamen.htm&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Dec 2012 16:44:00 +0100</pubDate>
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    <category>anonyme nutz</category>
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</item>
<item>
    <title>Neues Meldegesetz vom Bundesrat gestoppt - auch die derzeit geltenden Bestimmungen müssen geändert werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1110-Neues-Meldegesetz-vom-Bundesrat-gestoppt-auch-die-derzeit-geltenden-Bestimmungen-muessen-geaendert-werden.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1110-Neues-Meldegesetz-vom-Bundesrat-gestoppt-auch-die-derzeit-geltenden-Bestimmungen-muessen-geaendert-werden.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Bundesrat hat das geplante Meldegesetz völlig zu Recht gestoppt (siehe zum Thema: &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/988-Datenschutz-ade-Gesetzgeber-erlaubt-und-foerdert-verfassungswidrig-Adresshandel-der-Meldeaemter.html&quot;&gt;Datenschutz adé - Gesetzgeber erlaubt und fördert (verfassungswidrig) Adresshandel der Meldeämter&lt;/a&gt;). Auch die derzeitig geltenden Bestimmungen sind mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung nicht zu vereinbaren. Es bleibt zu hoffen, dass das weitere Gesetzgebungsverfahren und die damit verbundene Diskussion dazu genutzt wird, verbindlich zu regeln, dass die Weitergabe von Daten insbesondere zu Werbezwecken ausschließlich nach ausdrücklicher Zustimmung möglich sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 21 Sep 2012 12:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>adresshandel</category>
<category>bundesverfassungsgericht</category>
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</item>
<item>
    <title>EuGH: Kein Anspruch auf Herausgabe der Daten der Mitbewerber um einen Arbeitsplatz, um eine mögliche Diskriminierung festzustellen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1106-EuGH-Kein-Anspruch-auf-Herausgabe-der-Daten-der-Mitbewerber-um-einen-Arbeitsplatz,-um-eine-moegliche-Diskriminierung-festzustellen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1106-EuGH-Kein-Anspruch-auf-Herausgabe-der-Daten-der-Mitbewerber-um-einen-Arbeitsplatz,-um-eine-moegliche-Diskriminierung-festzustellen.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.04.2012&lt;br /&gt;
C‑415/10&lt;br /&gt;
Galina Meister ./. Speech Design Carrier Systems GmbH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat entschieden, dass kein Anspruch auf Herausgabe der Daten der Mitbewerbers um einen Arbeitsplatz besteht, um eine mögliche Diskriminierung festzustellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tenor der Entscheidung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art. 8 Abs. 1 der Richtlinie 2000/43/EG des Rates vom 29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft, Art. 10 Abs. 1 der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf und Art. 19 Abs. 1 der Richtlinie 2006/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juli 2006 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen in Arbeits- und Beschäftigungsfragen sind dahin gehend auszulegen, dass sie für einen Arbeitnehmer, der schlüssig darlegt, dass er die in einer Stellenausschreibung genannten Voraussetzungen erfüllt, und dessen Bewerbung nicht berücksichtigt wurde, keinen Anspruch auf Auskunft darüber vorsehen, ob der Arbeitgeber am Ende des Einstellungsverfahrens einen anderen Bewerber eingestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Verweigerung jedes Zugangs zu Informationen durch einen Beklagten ein Gesichtspunkt sein kann, der im Rahmen des Nachweises von Tatsachen, die das Vorliegen einer unmittelbaren oder mittelbaren Diskriminierung vermuten lassen, heranzuziehen ist. Es ist Sache des vorlegenden Gerichts, unter Berücksichtigung aller Umstände des bei ihm anhängigen Rechtsstreits zu prüfen, ob dies im Ausgangsverfahren der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?docid=121741&amp;mode=req&amp;pageIndex=1&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;text=&amp;doclang=DE&amp;cid=2277632&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Sep 2012 15:18:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>vzbv mahnt Facebook wegen App-Center und Weitergabe von Nutzerdaten an App-Entwickler ab</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1074-vzbv-mahnt-Facebook-wegen-App-Center-und-Weitergabe-von-Nutzerdaten-an-App-Entwickler-ab.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Facebook wegen der Weitergabe von Nutzerdaten im Zusammenhang mit dem App-Center abgemahnt. So werden u.a. Daten an App-Entwickler weitergegeben, ohne dass der Nutzer hierüber ausreichend belehrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des vzbv finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de/10146.htm&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Aug 2012 16:57:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Karlsruhe: Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen (hier §§ 4, 28 BDSG) kann ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß sein</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1025-OLG-Karlsruhe-Verstoss-gegen-datenschutzrechtliche-Bestimmungen-hier-4,-28-BDSG-kann-ein-abmahnfaehiger-Wettbewerbsverstoss-sein.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1025-OLG-Karlsruhe-Verstoss-gegen-datenschutzrechtliche-Bestimmungen-hier-4,-28-BDSG-kann-ein-abmahnfaehiger-Wettbewerbsverstoss-sein.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Karlsruhe &lt;br /&gt;
Urteil vom 09.05.2012&lt;br /&gt;
6 U 38/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass der Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen (hier §§ 4, 28 BDSG) ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer solchen Entscheidung kommt. Bislang war die Rechtsprechung insoweit eher zurückhaltend (siehe z.B. &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/488-KG-Berlin-Verwendung-des-Facebook-Like-Buttons-auf-Webseiten-ist-nicht-wettbewerbswidrig.html&quot;&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 29.04.2011, 5 W 88/11, Facebook Like-Button &lt;/a&gt;). Allerdings darf aus dieser Entscheidung des OLG Karlsruhe nicht der Schluss gezogen werden, dass nach Ansicht dieses Gerichts jeder datenschutzrechtliche Verstoß automatisch wettbewerbswidrig ist. Das Gericht nimmt vorliegend einen Wettbewerbsverstoß an, da die betroffenen Vorschriften die  Nutzung von Daten für Verkaufsförderung und Werbung regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Bei §§ 4 Abs. 1, 28 BDSG handelt es sich um Marktverhaltensregeln im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG, weil und soweit sie die Zulässigkeit des Erhebens (§ 3 Abs. 3 BDSG), Verarbeitens (§ 3 Abs. 4 BDSG) und Nutzens (§ 3 Abs. 5 BDSG) personenbezogener Daten (§ 3 Abs. 1 BDSG) für Zwecke der Verkaufsförderung, insbesondere der Werbung, regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 4 Nr. 11 UWG erfasst nur solche Vorschriften, die zumindest auch den Schutz der Interessen der Marktteilnehmer bezwecken. Marktteilnehmer sind nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 UWG neben Mitbewerbern und Verbrauchern alle Personen, die als Anbieter oder Nachfrager von Waren oder Dienstleistungen tätig sind. Der Zweck, Interessen der Marktteilnehmer zu schützen, muss nicht der einzige und nicht einmal der primäre Zweck der jeweiligen Norm sein (Köhler/Bornkamm a.a.O. § 4 Rn. 11.33).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&amp;nr=15773&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Jul 2012 18:01:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Hamburger Datenschutzbeauftragter verhängt Bußgeld über 54.000 EURO gegen Europcar wegen heimlicher GPS-Ortung von Mietwagen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1021-Hamburger-Datenschutzbeauftragter-verhaengt-Bussgeld-ueber-54.000-EURO-gegen-Europcar-wegen-heimlicher-GPS-Ortung-von-Mietwagen.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat gegen Europcar ein Bußgeld in Höhe von 54.000 EURO wegen der heimlichen GPS-Ortung von Mietwagen verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des Hamburger Datenschutzsbeauftragten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Durch eine Beschwerde wurde der Aufsichtsbehörde bekannt, dass die Firma Europcar in 1.300 hochwertigen Fahrzeugen ihrer Flotte Ortungssysteme eingebaut hatte und damit die Mieter ohne deren Wissen ortete. Nach Angaben von Europcar diente die Übermittlung der Ortungsdaten dazu, Diebstähle aufzuklären. Außerdem sollte kontrolliert werden, ob sich der Mieter noch im zulässigen Gebiet befindet, da die Benutzung der Fahrzeuge in verschiedenen Ländern vertraglich ausgeschlossen ist. Neben dem Standort wurden Datum, Zeit und auch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhoben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutzschutz und Informationsfreiheit finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.datenschutz-hamburg.de/news/detail/article/unzulaessige-gps-ortung-von-mietwagen.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jul 2012 09:19:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Verfassungswidriges Meldegesetz kommt offenbar nicht - doch kein Adresshandel durch Meldeämter</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie etwa &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/meldegesetz-bundestag-stimmte-im-express-tempo-ab-a-843337.html&quot;&gt; Spiegel Online berichtet&lt;/a&gt;, werden die bereits offensichtlich verfassungswidrigen &lt;a href=&quot;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/101/1710158.pdf&quot;&gt;Änderungen des Meldegesetzes&lt;/a&gt; (siehe auch: &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/988-Datenschutz-ade-Gesetzgeber-erlaubt-und-foerdert-verfassungswidrig-Adresshandel-der-Meldeaemter.html&quot;&gt;Datenschutz adé - Gesetzgeber erlaubt und fördert (verfassungswidrig) Adresshandel der Meldeämter&lt;/a&gt;) nicht in der vom Bundestag verabschiedeten Form in Kraft treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Jul 2012 12:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>adresshandel</category>
<category>bundesverfassungsgericht</category>
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</item>
<item>
    <title>Datenschutz adé - Gesetzgeber erlaubt und fördert (verfassungswidrig) Adresshandel der Meldeämter</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Gesetzgeber hat das &lt;a href=&quot;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/101/1710158.pdf&quot;&gt;&quot;Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens (MeldFortG)&quot;&lt;/a&gt; verabschiedet und den Meldeämtern die Weitergabe von Daten an Adresshändler und Werbetreibende erheblich erleichtert. So muss der Bürger per Opt-Out bestimmen, dass seine Daten nicht für derartige Zwecke weitergegeben werden. Zudem ist das Opt-Out nach den neuen Regelungen wirkungslos, wenn die Daten ausschließlich zur Bestätigung oder Berichtigung bereits vorhandener Daten verwendet werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein derartiger Eingriff in das (Grund-)Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist verfassungswidrig. Letztlich gibt es keinen sachlichen Grund, der einen derartigen Grundrechtseingriff rechtfertigt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Ziel des Gesetzes, den Datenschutz zu verbessern wurde ins Gegenteil verkehrt. Es bleibt zu hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht dieses bereits offensichtlich verfassungswidrige Gesetz stoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 Jul 2012 11:52:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BVDW: &quot;Whitepaper Webanalyse und Datenschutz&quot; - Hilfestellung für den rechtskonformen Einsatz von Analyse-Tools</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) hat ein Whitepaper zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.bvdw.org/mybvdw/media/download/bvdw-whitepaper-webanalyse-datenschutz.pdf?file=2310&quot;&gt;&quot;Webanalyse und Datenschutz&quot; als PDF-Datei &lt;/a&gt;veröffentlicht. DIe Publikation bietet einen Hilfestellung beim Einsatz von Webanalyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 Jul 2012 09:31:00 +0200</pubDate>
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    <category>anonymisierung</category>
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</item>
<item>
    <title>OLG Stuttgart: Journalist darf Einsicht in Schlecker-Grundbuch nehmen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
Beschluss vom 27.06.2012&lt;br /&gt;
8 W 228/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Stuttgart hat zu Recht entschieden, dass es einem Journalisten gestattet ist, Einsicht in das Schlecker-Grundbuch zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Über den ursprünglichen, dem allgemeinen Rechtsverkehr mit Grundstücken dienenden Regelungszweck hinaus, vermag auch ein schutzwürdiges Interesse der Presse und vergleichbarer publizistisch tätiger Medien daran, von den für ein bestimmtes Grundstück vorgenommenen Eintragungen Kenntnis zu erlangen, das nach § 12 Abs. 1 S. 1 GBO für die Gestattung der Einsicht erforderliche berechtigte Interesse zu begründen (BVerfG NJW2QÜ1, 503; BGH NJW-RR 2011, 1651 m.w.N. aus dem Schrifttum). Ein solches Interesse besteht auch hier, weil das Einsichtsgesuch auf die Beschaffung journalistisch verwertbarer Informationen über eine Grundstücksübertragung unter Familienangehörigen im Vorfeld der Insolvenzeröffnung über das Vermögen des Übertragenden zielt und somit der von dem Schutzbereich der Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 2 GG) erfassten publizistischen Vorbereitungstätigkeit zuzuordnen ist (BVerfGE 50, 234, 240).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzwürdige Belange der im Grundbuch Eingetragenen stehen einer Einsichtnahme nicht entgegen, obwohl auch ihnen aufgrund der im Grundbuch enthaltenen personenbezogenen Daten über Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG (informationelle Selbstbestimmung) Verfassungsrang zukommt. Das Interesse der Presse oder des Rundfunks erweist sich ais gegenüber dem Persönüchkeitsrecht der Eingetragenen dann als vorrangig, wenn es sich um eine Frage handelt, die für die Öffentlichkeit von Interesse ist und wenn die Recherche der Aufbereitung einer ernsthaften und sachbezogenen Auseinandersetzung dient (BVerfG a.a.O). Daran können im Hinblick auf das öffentliche Interesse, insbesondere auch auf das Interesse der betroffenen Arbeitnehmer, an dem Gesamtkomplex Insolvenz der Schlecker Unternehmensgruppe und der Frage einer anfechtbaren Schmälerung der Insolvenzmasse keine Zweifel bestehen.[...]&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Jun 2012 14:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>datenschutz</category>
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<category>interesse der allgemeinheit</category>
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</item>
<item>
    <title>Stiftung Datenschutz vom Bundestag auf den Weg gebracht - Datenschutz-TÜV kommt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/980-Stiftung-Datenschutz-vom-Bundestag-auf-den-Weg-gebracht-Datenschutz-TUEV-kommt.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Bundestag hat die Errichtung der Stiftung Datenschutz beschlossen und auf den Weg gebracht. Auch die Stiftung wird die Probleme des deutschen und europäischen Datenschutzrechts leider nicht lösen. Immerhin sieht der Gesetzgeber die Notwendigkeit neue Instrumente und Institutionen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der dazugehörigen&lt;a href=&quot;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/100/1710092.pdf&quot;&gt; BT-Drucksache 17/10092&lt;/a&gt; heißt es :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,&lt;br /&gt;
1. das Stiftungsgeschäft zur Errichtung der Stiftung Datenschutz in Leipzig bis Oktober 2012&lt;br /&gt;
vorzunehmen und zügig die Anerkennung bei der zuständigen Stiftungsaufsicht zu beantragen&lt;br /&gt;
sowie vorbehaltlich der Entscheidung der Stiftungsaufsicht die Voraussetzungen für die Aufnahme&lt;br /&gt;
des Stiftungsbetriebs zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu schaffen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. auch bei der Auswahl des Gründungsvorstands der Stiftung Datenschutz und der Besetzung&lt;br /&gt;
des Verwaltungsrates das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Institution und ihre&lt;br /&gt;
Unabhängigkeit zu stärken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben als Stifterin die Stiftung Datenschutz dauerhaft darin zu&lt;br /&gt;
unterstützen, gemeinsam mit der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft sowie anderen Akteuren im&lt;br /&gt;
Bereich des Datenschutzes innovative und zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. sich auch künftig im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gemeinsam mit&lt;br /&gt;
der Wirtschaft für eine ausreichende finanzielle Basis der Stiftung einzusetzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. gemeinsam mit den Ländern die Arbeit der Stiftung Datenschutz im Bereich der schulischen&lt;br /&gt;
wie außerschulischen Bildung und Aufklärung zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Jun 2012 13:54:00 +0200</pubDate>
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    <category>bundestag</category>
<category>datenschutz</category>
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<category>stiftung datenschutz</category>

</item>
<item>
    <title>Sozialgericht Düsseldorf: Elektronische Gesundheitskarte ist rechtlich nicht zu beanstanden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/978-Sozialgericht-Duesseldorf-Elektronische-Gesundheitskarte-ist-rechtlich-nicht-zu-beanstanden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Sozialgericht Düsseldorf: &lt;br /&gt;
Urteil vom 28.06.2012&lt;br /&gt;
S 9 KR 111/09&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sozialgericht Düsseldorf hat die Klage eines Krankenkassenmitglieds gegen Einführung der elektronischen Gesundheitskarte abgewiesen, da das Gericht keine rechtliche Bedenken sieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des Gerichts heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Die Kammer hat die Klage abgewiesen. In der mündlichen Urteilsbegründung hat die Vorsitzende ausgeführt, dass der Kläger gegen die Beklagte keinen Anspruch auf Befreiung von der eGK habe. Eine Befreiung von der Pflicht zur eGK sei gesetzlich nicht vorgesehen. Dies sei auch verfassungsrechtlich unbedenklich. Der Versicherte bestimme selbst über die Informationen, die auf der eGK gespeichert würden. Allein im Hinblick auf Pflichtangaben sei der Kläger jedoch nicht beschwert, da diese identisch seien mit den Angaben auf der bisherigen Krankenversicherungskarte. Die eGK weise im Übrigen nur nach, dass der Kläger in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sei. Der Sachleistungsanspruch des Klägers werde durch die eGK nicht berührt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/978-Sozialgericht-Duesseldorf-Elektronische-Gesundheitskarte-ist-rechtlich-nicht-zu-beanstanden.html#extended&quot;&gt;&quot;Sozialgericht Düsseldorf: Elektronische Gesundheitskarte ist rechtlich nicht zu beanstanden&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 Jun 2012 17:02:00 +0200</pubDate>
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    <category>daten</category>
<category>datenschutz</category>
<category>egk</category>
<category>elektronische gesundheitskarte</category>
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<category>recht auf informationelle selbstbestimmung</category>
<category>sozialgericht düsseldorf</category>

</item>
<item>
    <title>BAG: Verdeckte Videoüberwachung von Arbeitnehmern nur bei konkretem Verdacht einer strafbaren Handlung oder schwerer Verfehlungen zulässig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/963-BAG-Verdeckte-Videoueberwachung-von-Arbeitnehmern-nur-bei-konkretem-Verdacht-einer-strafbaren-Handlung-oder-schwerer-Verfehlungen-zulaessig.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/963-BAG-Verdeckte-Videoueberwachung-von-Arbeitnehmern-nur-bei-konkretem-Verdacht-einer-strafbaren-Handlung-oder-schwerer-Verfehlungen-zulaessig.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BAG&lt;br /&gt;
Urteil vom 21.06.2012&lt;br /&gt;
2 AZR 153/11&lt;br /&gt;
verdeckte Videoüberwachung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BAG hat sich in dieser Entscheidung mit der verdeckten Videoüberwachung von Arbeitnehmern befasst und entschieden, dass diese nur bei konkretem Verdacht einer strafbaren Handlung oder anderer schwerer Verfehlungen zulässig ist. Weitere Voraussetzung ist - so das BAG - , dass die Verfehlung nicht anderweitig ermittelt werden kann. Zudem ist eine Interessenabwägung zwischen dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Arbeitnehmers und den Interessen des Arbeitgebers vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des BAG heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Führte eine verdeckte Videoüberwachung zur Überführung der Täterin, kann das auf diese Weise gewonnene Beweismaterial im Bestreitensfall prozessual allerdings nicht ohne Weiteres verwertet werden. Das entsprechende Interesse des Arbeitgebers hat gegenüber dem Schutz des informationellen Selbstbestimmungsrechts der Arbeitnehmerin nur dann höheres Gewicht, wenn die Art der Informationsbeschaffung trotz der mit ihr verbundenen Persönlichkeitsbeeinträchtigung als schutzbedürftig zu qualifizieren ist. Dies ist bei verdeckter Videoüberwachung nur dann der Fall, wenn der konkrete Verdacht einer strafbaren Handlung oder einer anderen schweren Verfehlung zu Lasten des Arbeitgebers bestand, es keine Möglichkeit zur Aufklärung durch weniger einschneidende Maßnahmen (mehr) gab und die Videoüberwachung insgesamt nicht unverhältnismäßig war. Unter diesen strengen Voraussetzungen wiederum stehen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) der verdeckten Videoüberwachung auch an öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen nicht entgegen. Zwar bestimmt § 6b Abs. 2 BDSG, dass bei Videoaufzeichnungen in öffentlich zugänglichen Räumen der Umstand der Beobachtung und die verantwortliche Stelle erkennbar zu machen sind. Bei einem Verstoß gegen diese Pflicht wird aber nicht jedwede Videoüberwachungsmaßnahme an öffentlich zugänglichen Arbeitsplätzen per se unzulässig.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BAG hat die Sache an die Vorinstanz zurückverwiesen, die nun entscheiden muss, ob die Videoaufnahmen vorliegend verwertet werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des BAG finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2012&amp;nr=16002&amp;pos=0&amp;anz=49&amp;titel=K%FCndigung_wegen_Entwendung_von_Zigarettenpackungen_-_Verdeckte_Video%FCberwachung&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Jun 2012 11:34:00 +0200</pubDate>
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    <category>arbeitnehmer</category>
<category>bag</category>
<category>bdsg</category>
<category>datenschutz</category>
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