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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag dsl)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen - Rechtsanwalt Marcus Beckmann - Rechtsanwältin Anke Norda</description>
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    <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 16:29:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen - Rechtsanwalt Marcus Beckmann - Rechtsanwältin Anke Norda</title>
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    <title>BNetzA: Auch bei Glasfaseranschlüssen besteht kein Routerzwang - Endnutzer können Endgerät am Netzabschlusspunkt frei wählen</title>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Die BNetzA hat entschieden, dass auch bei Glasfaseranschlüssen kein Routerzwang besteht und Endnutzer das Endgerät am Netzabschlusspunkt frei wählen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressmitteilung des BNetzA:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Bundesnetzagentur hat heute die Entscheidung im Verfahren zur Bestimmung des Netzabschlusspunktes in passiven optischen Glasfasernetzen (PON) veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die aus VDSL- und Kabelnetzen bekannte freie Wahl des Endgeräts am Netzabschlusspunkt gilt weiter auch für Glasfasernetze&quot;, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Verbände der Telekommunikationswirtschaft hatten beantragt, für passive optische Glasfasernetze eine Ausnahme vom gesetzlich vorgegebenen Zugang am passiven Netzabschlusspunkt zu gewähren. Begründet wurde dies mit der besonderen Empfindlichkeit von passiven optischen Glasfasernetzen, in denen der letzte Übertragungsabschnitt von mehreren Endnutzern gemeinsam belegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesnetzagentur hat das Vorbringen anhand vorliegender Störungsmeldungen, entwickelter Gegenmaßnahmen und ihrer Nutzung im Markt geprüft. Eine Ausnahme vom gesetzlichen Regelfall ist nicht gerechtfertigt. Zwar können im Einzelfall Störungen durch direkten Anschluss von unpassenden Endgeräten durch Endnutzer an passiven optischen Glasfasernetzen erfolgen. Jedoch sollten solche Störungen in vergleichbarem Maße beherrschbar sein wie in Kabel- und VDSL-Netzen und mit den bestehenden gesetzlichen Regelungen zu störenden Endgeräten aufgefangen werden können.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 17:29:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>AG Bonn: Langsamer Internetanschluss - Voraussetzungen des Sonderkündigungsrechts nach § 57 Abs. 4 Nr. 1 TKG müssen vom Kunden substantiiert vorgetragen werden</title>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;AG Bonn&lt;br /&gt;
Urteil vom 21.06.2023&lt;br /&gt;
115 C 31/23&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AG Bonn hat entschieden, dass die Voraussetzungen des Sonderkündigungsrechts nach § 57 Abs. 4 Nr. 1 TKG vom Kunden im Prozess substantiiert vorgetragen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Vertragsverhältnis der Parteien ist nicht durch die unter dem 8.1.2023 ausgesprochene Kündigung beendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund zur Kündigung lag nicht vor. Insbesondere war auch kein Grund für eine Sonderkündigung nach § 57 Abs. 4 Nr. 1 TKG gegeben. Nach der v.g. Vorschrift kann der Verbraucher außerordentlich kündigen ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist im Falle  von erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßigen wiederkehrenden Abweichungen bei der Geschwindigkeit  ober bei anderen Dienstequalitätsparametern zwischen der tatsächlichen Leistung der Internetzugangsdienste und der vom Anbieter angegebenen Leistung, die durch einen von der Bundesnetzagentur bereitgestellten oder von ihr oder einem von ihr beauftragten Dritten zertifizierten Überwachungsmechanismus ermittelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indes hat der Kläger nicht dargelegt, dass die von der Beklagten zur Verfügung gestellte Leistung nicht der vertraglich vereinbarten Leistung entsprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausweislich der von dem Kläger vorgelegten Auftragsbestätigung heißt es dort auf der 3. Seite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Geschwindigkeit Internet-Zugang DSL 6000 17.02.2022 •&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie vereinbart, stellen wir Ihnen den Zugang aus technischen Gründen mit einer reduzierten Geschwindigkeit bereit. Download: Max. 6,016 MBit/s, Normal 3,8 MBit/s, Min. 2,048 MBit/s Upload: Max. 2,4 MBit/s, Normal 0,7 MBit/s, Min. 0,288 MBit/s Voraussetzung ist ein für die ADSL-Schnittstelle der U geeigneter Router bzw. Modem. Messung der Datenübertragungsrate möglich unter www.breitbandmessung.de&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die v.g. Geschwindigkeiten/Leistungen sind mithin Vertragsinhalt geworden. Dass davon  abweichende Leistungen vereinbart wurden, hat der Kläger nicht vorgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Gericht ist nicht ersichtlich, die von dem Kläger gemessenen Werte sich nicht innerhalb des vereinbarten Leistungsbereichs bewegen. Zu abweichend gemessenen Werten hat der Kläger nicht explizit vorgetragen, auch nicht auf das entsprechende Bestreiten der Beklagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus den kommentarlos vorgelegten Messprotokollen ergibt sich für das Gericht keine Unterschreitung der erbrachten Leistung von der v.g. vereinbarten vertraglichen Leistung. Die Messwerte bewegen mindestens im Normalbereich. Insbesondere ergibt sich kein Anhaltspunkt für erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichungen der Leistungen für Up- und Download.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen für ein Sonderkündigungsrecht sind mithin nicht gegeben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.justiz.nrw/nrwe/lgs/bonn/ag_bonn/j2023/115_C_31_23_Urteil_20230621.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 17:47:00 +0100</pubDate>
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    <title>Bundesnetzagentur: Bußgeld über 100.000 EURO gegen Vodafone Kabel Deutschland wegen unerlaubter Telefonwerbung</title>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Die Bundesnetzagentur hat ein Bußgeld über 100.000 EURO gegen Vodafone Kabel Deutschland wegen unerlaubter Telefonwerbung verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung der Bundesnetzagentur: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bußgeld gegen Vodafone Kabel Deutschland wegen unerlaubter Telefonwerbung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präsident Homann: &quot;Einwilligung für Werbeanruf auch bei Vertragsbeziehung erforderlich&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesnetzagentur hat gegen die Vodafone Kabel Deutschland GmbH wegen unerlaubter Telefonwerbung ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Es ist nicht zu akzeptieren, dass Vodafone ignoriert, wenn Kunden Werbeanrufe ausdrücklich untersagen&quot;, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ermittlungen der Bundesnetzagentur haben Vodafone sowie von ihr beauftragte Call-Center und Vertriebspartner Werbeanrufe für Kabelfernseh-, Internet- und Telekommunikationsverträge getätigt, ohne dass die erforderlichen Einwilligungen der Angerufenen vorlagen. Neben der Neukundenakquise wurden vor allem ehemalige Kunden kontaktiert, um diese zur Wiederaufnahme des Vertragsverhältnisses bzw. zur Rücknahme einer bereits ausgesprochenen Kündigung zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werbeeinwilligung auch bei Kundenbeziehung erforderlich&lt;br /&gt;
In vielen Fällen hatten die betroffenen Verbraucherinnen und Verbraucher Werbeanrufe im Vorfeld ausdrücklich verboten. Dies geschah entweder unmittelbar bei der Vertragskündigung oder aber während eines vorangegangenen Werbeanrufs. Über diese Anrufuntersagungen setzten sich sowohl die Vodafone Kabel Deutschland GmbH als auch die beauftragten Call-Center hinweg. In Einzelfällen folgten nach Angaben der betroffenen Verbraucher auf eine Anrufuntersagung bis zu 30 weitere Anrufe oder Anrufversuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während eines Vertragsverhältnisses brauchen Unternehmen für einen Werbeanruf eine Einwilligung des Kunden und müssen sich erst recht an dessen Anrufuntersagung halten. Unternehmen müssen durch ein funktionierendes Aufsichts- und Kontrollsystem sicherstellen, dass gegenüber beauftragten Call-Centern sowie eigenen Mitarbeitern ausgesprochene Anrufuntersagungen unverzüglich beachtet werden und es nicht mehr zu Werbeanrufen ohne Einwilligung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telekommunikationsunternehmen vermehrt im Fokus&lt;br /&gt;
Mit dem nun verhängten Bußgeld geht die Bundesnetzagentur weiter gegen unerlaubte Telefonwerbung vor. Neben Beschwerden zu unerlaubtem Direktmarketing im Energiebereich erreichen die Bundesnetzagentur sehr viele Beschwerden über Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geldbuße gegenüber der Vodafone Kabel Deutschland GmbH ist noch nicht rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbraucher können sich an die Bundesnetzagentur wenden&lt;br /&gt;
Verbraucherinnen und Verbraucher, die Werbeanrufen erhalten, in die sie nicht eingewilligt haben, können sich bei der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/telefonwerbung-beschwerde melden. Um die Täter zu überführen, müssen die Angaben zu den Anrufen möglichst präzise und detailliert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Jul 2019 15:51:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Koblenz: Freie Routerwahl - Wettbewerbswidrige Irreführung wenn im Rahmen des Bestellvorgangs eines DSL-Anbieters der Eindruck erweckt wird dass Anschluss nur mit dem angebotenen Router genutzt we</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/4443-LG-Koblenz-Freie-Routerwahl-Wettbewerbswidrige-Irrefuehrung-wenn-im-Rahmen-des-Bestellvorgangs-eines-DSL-Anbieters-der-Eindruck-erweckt-wird-dass-Anschluss-nur-mit-dem-angebotenen-Router-genutzt-we.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/4443-LG-Koblenz-Freie-Routerwahl-Wettbewerbswidrige-Irrefuehrung-wenn-im-Rahmen-des-Bestellvorgangs-eines-DSL-Anbieters-der-Eindruck-erweckt-wird-dass-Anschluss-nur-mit-dem-angebotenen-Router-genutzt-we.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Koblenz&lt;br /&gt;
Urteil vom 24.05.2019&lt;br /&gt;
4 HK O 35/18&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Koblenz hat entschieden, dass eine wettbewerbswidrige Irreführung vorliegt, wenn im Rahmen des Bestellvorgangs eines DSL-Anbieters (hier 1&amp;1) der falsche Eindruck erweckt wird, dass der Anschluss nur mit dem angebotenen Router genutzt werden kann. Es genügt nicht, wenn dieser falsche Eindruck durch einen Anruf bei der Hotline oder den Aufruf der Tarifdetails ausgeräumt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;https://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/2019/06/21/lg_koblenz_24.05.2019.pdf&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Jun 2019 15:33:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>AG München: Keine einstweilige Verfügung gegen Sperrung des DSL-Anschlusses - Zugriff auf Internet auch über Handy oder öffentliches WLAN möglich</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/3885-AG-Muenchen-Keine-einstweilige-Verfuegung-gegen-Sperrung-des-DSL-Anschlusses-Zugriff-auf-Internet-auch-ueber-Handy-oder-oeffentliches-WLAN-moeglich.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;AG München&lt;br /&gt;
Beschluss vom 25.05.2018&lt;br /&gt;
172 C 10218/18&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AG München, dass mangels Dringlichkeit regelmäßig keine einstweilige Verfügung gegen die Sperrung eines DSL-Anschlusses möglich ist. Das Gericht verweist darauf, dass der  Zugriff auf das  Internet auch per Handy oder öffentliches WLAN möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des AG München:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Leben ohne Internet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperrung des Internetanschlusses muss nicht einstweilig vor der Entscheidung in einem ordentlichen Gerichtsverfahren aufgehoben werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amtsgericht München wies mit Beschluss vom 25.05.2018 den Antrag eines Justizbeamten aus dem Raum Freiburg zurück, im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes seinen Münchner Festnetz- und Internetprovider anzuweisen, die Sperrung seines DSL-Internetanschlusses vorläufig aufzuheben.&lt;br /&gt;
Der Antragsteller behauptet, anlässlich seines Umzugs zum 1.3.2018 ins Freiburger Umland sei die Handhabung der Umstellung seines DSL-Anschlusses durch die Mitarbeiter seines Internetproviders mangelhaft gewesen. Zu zwei vorab angekündigten Terminen sei der Techniker gar nicht, dann einmal erschienen, ohne aber eine Internetverbindung am neuen Wohnort herstellen zu können. Dies sei erst beim Folgebesuch geglückt, so dass man nahezu den halben Monat ohne Internetverbindung gewesen sei. Zurückerstattet worden sei ihm lediglich die anteilige Grundgebühr von 2.-12.3.2018 über 10,64 €. Die in Höhe von 49,99 € per Lastschrift eingezogene Umzugspauschale habe er per Rücklastschrift zurückbuchen lassen. Im Streit über nach Auskunft der Kundenhotline mittlerweile 61 € - wobei der Antragsteller auch Schriftverkehr über eine Forderung in Höhe von 83,89 € vorlegt - habe die Antragsgegnerin ohne Ankündigung den DSL-Zugang gesperrt. Hierauf sei die Familie mit Kleinkind, etwa zur Vereinbarung von Arztterminen, aber dringend angewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständige Richterin am Amtsgericht München sah kein besonderes Eilbedürfnis, das es ausnahmsweise rechtfertige, schon vor der Entscheidung im Hauptsacheverfahren einstweilig die Wiederherstellung des Internetzugangs anzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Inwiefern der Antragssteller beruflich auf seinen Festnetz- und Internetanschluss angewiesen ist, wurde nicht dargetan. In der jetzigen Zeit ist davon auszugehen, dass der Antragsteller und seine Ehefrau für Telefonate und auch den Zugriff auf das Internet auf ein Handy zurückgreifen können. (…)&lt;br /&gt;
Auch die Internetnutzung ist nicht nur über ein Mobiltelefon, sondern mittlerweile auch über Computer, Laptop, Tablet und das auch an vielen öffentlichen Plätzen (über W-LAN und in Internetcafes) möglich. Darüber hinaus kann jeder im Zeitalter des Handys durch den kurzfristigen Abschluss eines (Prepaid-)Telefon- und Internetvertrags bei einem anderen Anbieter zeitnah ohne größere Schwierigkeiten unmittelbar einen Telefon- und Internetanschluss zur Verfügung gestellt (…) bekommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen legte der Antragsteller sofortige Beschwerde ein. Die Richterin half der Beschwerde nicht ab:&lt;br /&gt;
Dem Antragsteller stehe für Eilzuständigkeiten ein Diensthandy zur Verfügung. „Dass die Ehefrau (…) bei Erkrankung des Kindes das Internet für medizinische Fachportale oder die Vereinbarung eines Arzttermins, die Erreichbarkeit der Arztpraxis mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder für die Rezensionen anderer Patienten konsultieren müsse bzw. ihre Einkäufe erledigen müsse oder Anträge auszufüllen habe, stellt keine zwingende Notwendigkeit dar. Auch wenn der Antragssteller nunmehr behauptet, dass in (Wohnort) nur unzureichende Netzabdeckung besteht und Handytelefonate nur in eingeschränkter Qualität möglich sind und es nicht möglich ist mit dem Handy eine ausreichende Internetverbindung herzustellen, liegt ein Verfügungsgrund nicht vor.“ Aus dem Internet „… ergibt sich zwar, dass die Netzabdeckung von (dem Antragsgegner) in (Wohnort) ungewiss ist, jedoch gibt es dort ebenso Konkurrenten mit stabiler Netzverbindung, die man problemlos (…) erlangen kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschluss des Amtsgerichts München vom 25.05.2018, Aktenzeichen 172 C 10218/18&lt;br /&gt;
Der Beschluss ist nach Rücknahme der sofortigen Beschwerde des Antragstellers am 6.6.2018 rechtskräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 940 ZPO: Einstweilige Verfügungen sind auch zum Zwecke der Regelung eines einstweiligen Zustandes in Bezug auf ein streitiges Rechtsverhältnis zulässig, sofern diese Regelung, insbesondere bei dauernden Rechtsverhältnissen zur Abwendung wesentlicher Nachteile oder zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus anderen Gründen nötig erscheint.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Jul 2018 10:03:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>OLG Köln: Wettbewerbswidrige Spitzenstellungswerbung mit &quot;Surfen im schnellsten Netz der Stadt&quot; und &quot;mehr als jeder andere Anbieter&quot;</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/3234-OLG-Koeln-Wettbewerbswidrige-Spitzenstellungswerbung-mit-Surfen-im-schnellsten-Netz-der-Stadt-und-mehr-als-jeder-andere-Anbieter.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Köln&lt;br /&gt;
Urteil vom 10.03.2017&lt;br /&gt;
6 U 124/16&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat entschieden, dass eine wettbewerbswidrige Spitzenstellungswerbung mit den Werbeaussagen &quot;Surfen im schnellsten Netz der Stadt&quot; und &quot;mehr als jeder andere Anbieter&quot; durch einen Internetanbieter vorliegt, wenn andere Anbieter wenige Tage später ebenfalls vergleichbare Geschwindigkeiten anbieten. Eine Alleinstellungswerbung ist - so das Gericht - nur zulässig, wenn der Vorsprung deutlich und von gewisser Dauer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 19 Apr 2017 17:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
<category>alleinstellungswerbung</category>
<category>dsl</category>
<category>internetanbieter</category>
<category>irreführung</category>
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<category>olg köln</category>
<category>spitzenstellungswerbung</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>

</item>
<item>
    <title>LG Essen: Recht auf frei Wahl des Routers gilt nicht nur für Neukunden sondern auch für Bestandskunden - Routerfreiheit</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/3111-LG-Essen-Recht-auf-frei-Wahl-des-Routers-gilt-nicht-nur-fuer-Neukunden-sondern-auch-fuer-Bestandskunden-Routerfreiheit.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/3111-LG-Essen-Recht-auf-frei-Wahl-des-Routers-gilt-nicht-nur-fuer-Neukunden-sondern-auch-fuer-Bestandskunden-Routerfreiheit.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Essen&lt;br /&gt;
Urteil vom 23.09.2016&lt;br /&gt;
45 O 56/16&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Essen hat zutreffend entschieden, dass das Recht auf frei Wahl des Routers (Routerfreiheit) nicht nur für Neukunden sondern auch für Bestandskunden gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;https://www.verbraucherzentrale.nrw/media246304A.pdf&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Feb 2017 10:45:00 +0100</pubDate>
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    <category>abschaffung</category>
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<category>telekommunikationsrecht</category>
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</item>
<item>
    <title>Gesetzgebung: Gesetz gegen Routerzwang kommt - Bundesrat ruft Vermittlungsausschluss nicht an</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/2453-Gesetzgebung-Gesetz-gegen-Routerzwang-kommt-Bundesrat-ruft-Vermittlungsausschluss-nicht-an.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/P-R/referentenentwurf-gesetz-zur-auswahl-und-zum-anschluss-von-telekommunikationsendgeraeten,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf&quot;&gt;Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten&quot;&lt;/a&gt; wird kommen. Der &lt;a href=&quot;http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0501-0600/524-15%28B%29.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1&quot;&gt;Bundesrat ruft den Vermittlungsausschluss nicht an&lt;/a&gt;. Durch das Gesetz gegen den Routerzwang wird es Providern zu Recht untersagt, ihren Kunden bestimmte Router zur Nutzung des Anschluss zwingend vorzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe zum Thema auch: &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/2294-Routerzwang-soll-abgeschafft-werden-Gesetzgeber-legt-Gesetzentwurf-zur-Auswahl-und-zum-Anschluss-von-Telekommunikationsendgeraeten-vor.html&quot;&gt;Routerzwang soll abgeschafft werden - Gesetzgeber legt Gesetzentwurf zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten vor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 28 Nov 2015 14:53:00 +0100</pubDate>
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    <category>abschaffung</category>
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</item>
<item>
    <title>Routerzwang soll abgeschafft werden - Gesetzgeber legt Gesetzentwurf zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/2294-Routerzwang-soll-abgeschafft-werden-Gesetzgeber-legt-Gesetzentwurf-zur-Auswahl-und-zum-Anschluss-von-Telekommunikationsendgeraeten-vor.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Der Routerzwang wird von vielen Seiten zu Recht kritisiert. Das Bundeskabinett hat nun einen &quot;Gesetzentwurf zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten&quot; vorgelegt, wodurch der Routerzwang abgeschafft werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BMWi:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Gesetzliche Neuregelung stärkt Verbraucher und Wettbewerb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgabe einiger Netzbetreiber, ausschließlich eigene Router zuzulassen, verhindert nicht nur eine freie Produktauswahl für die Verbraucher, sondern beschränkt auch den Wettbewerb, da die Hersteller von Routern und Modems in hoher Abhängigkeit einiger weniger Netzbetreiber stehen. Zur Stärkung von Verbrauchern und Wettbewerb beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Routerfreiheit am 12. August 2015. Zuvor hatte das BMWi einen entsprechenden Entwurf vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Wahl bei allen Endgeräten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neuregelungen beim Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) stellen sicher, dass alle Arten von Endgeräten (Router, Kabelmodem) von der Liberalisierung erfasst sind. Damit wird auch dem europäischen Ziel eines offenen und freien Warenverkehrs von Telekommunikationsgeräten Rechnung getragen. &lt;br /&gt;
Durch Änderungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) wird der Netzzugang der Verbraucher nun als sogenannter passiver Netzabschlusspunkt definiert. Das bedeutet konkret: Das Telekommunikationsnetz - dessen Ausgestaltung die Netzbetreiber bestimmen - endet gemäß den Neuregelungen damit bereits vor dem Router als aktives Endgerät. Der Router selbst gehört nicht mehr dazu; damit wird die aktuelle Praxis einiger Anbieter beendet, die ihre eigenen Router als aktiven Zugangspunkt zum öffentlichen Netz definieren und hierdurch Verbraucher bei der Nutzung von Internetdiensten an einen vorgeschriebenen Router zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter von Telekommunikationsdiensten dürfen ihren Kunden auch weiterhin ein Endgerät (Router/Modem) anbieten oder zur Verfügung stellen. Die Verbraucher erhalten durch den Gesetzentwurf allerdings eine Wahlfreiheit: Telekommunikationsanbieter dürfen ihre Kunden künftig nicht mehr zwingen, ein bestimmtes Endgerät zu verwenden.:&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gesetzentwurf finden Sie hier&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Gesetz/gesetzentwurf-der-bundesregierung-zur-auswahl-und-zum-anschluss-von-telekommunikationsendgeraeten,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf&quot;&gt;Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Aug 2015 10:37:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Köln: Werbung für Vectoring irreführend wenn beworbene Upload und Download-Geschwindigkeiten lediglich Maximalwerte sind ohne dass darauf hingewiesen wird</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/2205-OLG-Koeln-Werbung-fuer-Vectoring-irrefuehrend-wenn-beworbene-Upload-und-Download-Geschwindigkeiten-lediglich-Maximalwerte-sind-ohne-dass-darauf-hingewiesen-wird.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/2205-OLG-Koeln-Werbung-fuer-Vectoring-irrefuehrend-wenn-beworbene-Upload-und-Download-Geschwindigkeiten-lediglich-Maximalwerte-sind-ohne-dass-darauf-hingewiesen-wird.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Köln&lt;br /&gt;
Urteil vom 27.03.2015&lt;br /&gt;
6 U 134/14&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat entschieden, dass die Werbung eines Telekommunkationsunternehmens für Vectoring irreführend ist, wenn die beworbenen Upload und Download-Geschwindigkeiten lediglich Maximalwerte sind ohne dass auf diesen Umstand hingewiesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ein erheblicher Teil der so bestimmten Verkehrskreise wird die Aussage des Videos dahingehend verstehen, dass diese Technik uneingeschränkt Downloadgeschwindigkeiten von 100 MBit/s und Uploadgeschwindigkeiten 40 MBit/s erlaubt, wie es das Landgericht zutreffend angenommen hat. Ausschlaggebend ist dabei die folgende Formulierung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Beim Herunterladen verdoppelt sich die Geschwindigkeit im VDSL-Netz von maximal 50 MBit/s auf 100 MBit/s. Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar. Von 10 auf 40 MBit/s.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Parteien ist unstreitig, dass die genannten Geschwindigkeiten auch beim Vectoring jeweils Maximalgeschwindigkeiten sind, die abhängig von den technischen Gegebenheiten und der Auslastung des Netzes nicht immer erreicht werden. Die Aussage in dem Video lässt sich demgegenüber sprachlich dahingehend verstehen, dass bei Vectoring das Herunterladen stets mit 100 MBit/s und das Heraufladen stets mit 40 MBit/s möglich ist. Das „maximal“ bezieht sich nach seiner Stellung im Satz nur auf die erste, bislang mögliche Geschwindigkeit von 50 MBit/s. Gerade im Zusammenhang mit der Vorstellung einer neuen Technik liegt es nahe, dass der Satz tatsächlich im Sinn einer Gegenüberstellung verstanden wird: Bisher waren maximal 50 MBit/s (aber auch weniger) möglich, jetzt konstant 100 MBit/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn ein anderes Verständnis der Aussage möglich sein mag, muss der Werbende bei mehrdeutigen Aussagen die ungünstige Auslegung gegen sich gelten lassen. Er darf sich nicht unter Berufung auf die eigene, unklare Ausdrucksweise der Verantwortung entziehen (BGH, GRUR 2012, 1053 Tz. 17 – Marktführer Sport; Köhler, in: Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl. 2015, § 5 Rn. 2.100). Rein logisch mag es zutreffen, dass die „Verdoppelung“ einer Geschwindigkeit von „bis 50“ auch nur zu „bis 100“ möglich ist. Der angesprochene Verkehr wird die Aussage jedoch nicht als eine logische Formel, sondern als Anpreisung der Vorzüge der neuen Technik verstehen. Gerade weil er mit der üblichen Formulierung „bis zu“ vertraut ist, liegt für ihn die Annahme nahe, dass die neue Technik eine konstante Geschwindigkeit erlaubt. Dem steht auch nicht entgegen, dass dem Verbraucher bekannt ist, dass in den bestehenden Netzen die jeweils erreichbare Höchstgeschwindigkeit von Faktoren abhängig ist, die nicht von dem Anbieter zu vertreten sind, so dass sie Werbung mit der Übertragungsgeschwindigkeit vor diesem Hintergrund verstehen (vgl. BGH, GRUR 2010, 744 Tz. 48 – Sondernewsletter). Anders sind solche Werbeangaben nämlich zu beurteilen, wenn sie sich auf eine neue, dem Verbraucher noch nicht allgemein bekannte Technik beziehen (Senat, Urteil vom 1. 2. 2013 – 6 U 163/12 – juris Tz. 11), wie es hier der Fall ist. Aus der von der Antragsgegnerin herangezogenen Entscheidung des OLG Frankfurt (WRP 2015, 111 = juris Tz. 18) folgt nichts anderes, da sich die dort zu beurteilende Werbung auf eine dem Verbraucher bereits bekannte Technik bezog. Jedenfalls zum derzeitigen Zeitpunkt kann nicht davon ausgegangen werden, dass „Vectoring“ bei Verbrauchern eine in diesem Sinn bekannte Technik darstellt, wie es auch die oben zitierten redaktionellen Bemerkungen auf der Seite www.digitalfernsehen.de nahelegen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2015/6_U_134_14_Urteil_20150327.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Jun 2015 18:30:00 +0200</pubDate>
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