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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag fernabsatz)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 13:46:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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    <title>BMJ: Bundesregierung hat den Entwurf zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie auf den Weg gebracht</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Wie einer &lt;a href=&quot;http://www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/20121219_Verbraucherrechte_verbessern&quot;&gt;Pressemitteilung des BMJ &lt;/a&gt;zu entnehmen ist, hat die Bundesregierung den Entwurf zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie auf den Weg gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/20121219_Verbraucherrechte_verbessern&quot;&gt;RegE: Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung &lt;/a&gt;. Siehe zum Thema auch: &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1205-Neuer-Beitrag-in-der-Internet-World-Business-Was-die-Zukunft-bringt-ein-Ausblick-auf-die-anstehenden-Gesetzesaenderungen-im-Jahr-2013.html&quot;&gt;&quot;Neuer Beitrag in der Internet World Business - &quot;Was die Zukunft bringt&quot; - ein Ausblick auf die anstehenden Gesetzesänderungen im Jahr 2013&quot;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Jan 2013 14:46:00 +0100</pubDate>
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    <title>OLG Hamm: Fehlende Belehrung über Speicherung des Vertragstextes ist ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamm,&lt;br /&gt;
Urteil vom &lt;br /&gt;
23.10.2012&lt;br /&gt;
I-4 U 134/12&lt;/strong&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm hat entschieden, dass ein Fehlen der Belehrung über Speicherung des Vertragstextes (§ 312g Abs. 1 Nr. 2 BGB) ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Es verstieß zudem mangels Informationen zum Abruf und zur Speicherung des Vertragstextes gegen § 312g Abs. 1 Nr. 2 BGB i.V.m. Art. 246 § 3 Nr. 2 EGBGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgenannten Vorschriften stellen Marktverhaltensregeln zum Schutze des Verbrauchers nach § 4 Nr. 11 UWG dar, deren Verletzung die Interessen der Verbraucher spürbar i.S.d. 3 Abs. 2 UWG beeinträchtigt (BGH GRUR 2010, 1142 – Holzhocker; Köhler/Bornkamm, 30. Aufl., § 4 UWG Rdnr. 11.170).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstoß gegen diese Verbraucherrechte hat europarechtlichen Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorenthalten dieser Informationen stellt einen Wettbewerbsverstoß im Sinne von § 5a Abs. 2 UWG dar. Bei den vorenthaltenen Angaben handelt es sich auf Grund der gesetzlichen Vermutung des § 5a Abs. 4 UWG um gemäß Art. 7 Abs. 5 der Richtlinie 2005/29/EG („UGP-Richtlinie“) „wesentliche“ Informationen, da die genannten Vorschriften die FernabsatzRG sowie die E-CommerceRL 5, 10 und 11 umsetzen (Palandt-Grüneberg, 71. Aufl., § 312c BGB Rdnr.1, § 312g BGB Rdrn.1). Das Vorenthalten der nach § 5a Abs. 4 UWG als wesentlich in Bezug genommenen Verbraucherinformationen nach den gemeinschaftsrechtlichen Richtlinien ist unwiderleglich als „spürbare Beeinträchtigung“ der Entscheidungsfähigkeit des Verbrauchers i.S.d. § 3 Abs. 2 UWG anzusehen (BGH GRUR 2010, 852 – Gallardo Spyder).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2012/I_4_U_134_12_Urteil_20121023.html&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 29 Dec 2012 14:53:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Bochum: Shopbetreiber sollten Hinweis auf USt. nach der PAngV in unmittelbarer Nähe zum Preis anegben</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1199-LG-Bochum-Shopbetreiber-sollten-Hinweis-auf-USt.-nach-der-PAngV-in-unmittelbarer-Naehe-zum-Preis-anegben.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1199-LG-Bochum-Shopbetreiber-sollten-Hinweis-auf-USt.-nach-der-PAngV-in-unmittelbarer-Naehe-zum-Preis-anegben.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Bochum&lt;br /&gt;
Urteil vom 03.07.2012&lt;br /&gt;
I-17 O 76/12	&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Bochum hat entschieden, dass ein Online-Shopbetreiber sollten den nach der PAngV vorgeschriebenen Hinweis, dass sich alle Preise incl. USt. verstehen unmittelbarer Nähe zum Preis anzugeben hat und ein allgemeiner Hinweis in den AGB nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Das Oberlandesgericht Hamm hat in seiner Entscheidung vom 02.03.2010 (MMR 2010, 618 f.) insoweit jedoch verdeutlicht, dass entscheidend die Zuordnung der Angabe zum Preis ist und dass diese Zuordnung augenfällig sein muss, wie immer sie auch im Einzelfall ausgestellt sein mag. Ist es erforderlich, sich bis zum Ende des Angebots durchzuscrollen, um an die Informationen zu gelangen und kann der Bestellvorgang eingeleitet werden, ohne bis zum Ende gescrollt zu haben, ist dies zur Begründung des Verstoßes ausreichend (OLG Hamm a.a.O.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Maßgabe dieser Grundsätze ist im vorliegenden Fall die erforderliche augenfällige Zuordnung zum Preis mit den beiden Hinweisen unter Ziff. 3.1. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht gegeben. Um diese Hinweise wahrzunehmen, muss über mehrere Bildschirmseiten hinweg auf den unteren Teil der Angebotsseite gescrollt werden. Es ist möglich, den Bestellvorgang durch Betätigung des Feldes &quot;Sofort-Kaufen&quot; einzuleiten und durchzuführen, ohne auf die beiden Hinweise heruntergescrollt zu haben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bochum/lg_bochum/j2012/17_O_76_12urteil20120703.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 22 Dec 2012 20:10:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Beim Kauf von Lehmann-Zertifikaten per Telefon oder Email besteht kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1168-BGH-Beim-Kauf-von-Lehmann-Zertifikaten-per-Telefon-oder-Email-besteht-kein-Widerrufsrecht-nach-den-Vorschriften-fuer-Fernabsatzgeschaefte.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    BGH&lt;br /&gt;
Urteile 27.11.2012&lt;br /&gt;
XI ZR 384/11&lt;br /&gt;
XI ZR 439/11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass beim Kauf von Lehmann-Zertifikaten per Telefon oder Email kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte besteht. Insofern greift die Ausnahmevorschrift von § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nach § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB kann eine auf Abschluss eines Fernabsatzvertrages gerichtete Willenserklärung dann nicht widerrufen werden, wenn Gegenstand des Vertrages die Verschaffung von Finanzdienstleistungen ist, deren &quot;Preis&quot; innerhalb der Widerrufsfrist - dem Einfluss des Unternehmers, hier der Bank, entzogenen - Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegt. Dabei ist der Begriff des Preises nach der Systematik und der Gesetzgebungsgeschichte weit zu verstehen. &quot;Preis&quot; ist nicht nur ein Börsen- oder Marktpreis, der für das Produkt selbst auf dem Finanzmarkt gezahlt wird. &quot;Preis&quot; im Sinne des § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB können vielmehr auch die Parameter sein, von denen der Wert des Finanzprodukts abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschluss des Widerrufsrechts nach § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB bei dem Erwerb solcher Papiere soll das Risiko eines wenigstens mittelbar finanzmarktbezogen spekulativen Geschäfts mit seinem Abschluss in gleicher Weise auf beide Parteien verteilen. Der Anleger, der wie in den entschiedenen Fällen zugleich Verbraucher ist, soll einen drohenden Verlust aufgrund fallender Basiswerte innerhalb der Widerrufsfrist nicht durch Ausübung des Widerrufsrechts auf den Unternehmer abwälzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Widerrufsrecht schon nach § 312d Abs. 4 Nr. 6 BGB nicht in Betracht kam, konnte das Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen eines Fernabsatzvertrages dahinstehen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1168-BGH-Beim-Kauf-von-Lehmann-Zertifikaten-per-Telefon-oder-Email-besteht-kein-Widerrufsrecht-nach-den-Vorschriften-fuer-Fernabsatzgeschaefte.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Beim Kauf von Lehmann-Zertifikaten per Telefon oder Email besteht kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 27 Nov 2012 15:56:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>AG Winsen: Widerrufsfrist beginnt nicht mit Abgabe des Pakets beim Nachbarn</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1076-AG-Winsen-Widerrufsfrist-beginnt-nicht-mit-Abgabe-des-Pakets-beim-Nachbarn.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;AG Winsen (Luhe)&lt;br /&gt;
Urteil vom 28.06.2012&lt;br /&gt;
22 C 1812/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das AG Winsen hat entschieden, dass die 14-tägige Widerrufsfrist bei Fernabsatzgeschäften nicht bereits mit der Abgabe des Pakets beim Nachbarn beginnt. Vielmehr ist erforderlich, dass der Kunde das Paket erhält. Etwaige Verzögerungen gehen - so die Ansicht des Gerichts - zu Lasten des Versenders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml?doc.id=KORE222822012&amp;st=null&amp;showdoccase=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 28 Aug 2012 12:33:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>EuGH: Widerrufsbelehrung per Link auf Webseite ist nicht ausreichend</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1061-EuGH-Widerrufsbelehrung-per-Link-auf-Webseite-ist-nicht-ausreichend.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 05.07.2012&lt;br /&gt;
C‑49/11&lt;br /&gt;
Content Services Ltd ./. Bundesarbeitskammer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat wenig überraschend und in Einklang mit der deutschen Rechtsprechung entschieden, dass es nicht ausreicht, wenn die Widerrufsbelehrung durch einen in einer Email enthaltenen Link auf eine Webseite erfolgt. Vielmehr muss der Kunde die Widerrufsbelehrung im Volltext erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidungstenor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz ist dahin auszulegen, dass eine Geschäftspraxis, nach der die in dieser Bestimmung vorgesehenen Informationen nur über einen Hyperlink auf einer Website des betreffenden Unternehmens zugänglich gemacht werden, nicht den Anforderungen der genannten Bestimmung entspricht, da diese Informationen weder im Sinne von Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 97/7 von dem Unternehmen „erteilt“ noch im Sinne derselben Bestimmung vom Verbraucher „erhalten“ werden, und dass eine Website wie die im Ausgangsverfahren fragliche nicht als „dauerhafter Datenträger“ im Sinne von Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 97/7 anzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;docid=124744&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Aug 2012 13:27:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>EuGH: Bei Online-Verkauf von Flugtickets darf eine Reiserücktrittsversicherung nur per Opt-In dazugebucht werden - automatische Zusatzleistungen mit Opt-Out unzulässig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1023-EuGH-Bei-Online-Verkauf-von-Flugtickets-darf-eine-Reiseruecktrittsversicherung-nur-per-Opt-In-dazugebucht-werden-automatische-Zusatzleistungen-mit-Opt-Out-unzulaessig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.07.2012&lt;br /&gt;
C-112/11&lt;br /&gt;
ebookers.com &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der EuGH hat völlig zu Recht entschieden, dass der Anbieter beim Online-Verkauf von Flugtickets eine Reiserücktrittsversicherung nur nach Opt-In des Kunden (z.B. aktive Betätigung einer Checkbox) dazubuchen darf. Der Portalbetreiber hatte den Bestellvorgang so konfiguriert, dass eine Reiserücktrittsversicherung automatisch dazugebucht wurde und der Kunde lediglich die Möglichkeit hatte, diese Option abzuwählen (Opt-Out). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Grundsätze gelten, auch wenn sich die Entscheidung des EuGH auf Flugreisen beschränkt,  richtigerweise ebenso für andere Angebote. Zusätzliche Leistungen müssen vom Kunden aktiv bestellt werden. Gleiches gilt etwa für die Zustimmungserklärung, zukünftig Werbung erhalten zu wollen (z.B. Newsletter-Anmeldung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:62011CJ0112:DE:HTML&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jul 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Koblenz: Ändert ein Verbraucher telefonisch seinen bestehenden Vertrag, so hat dieser erneut ein Widerrufsrecht - 1&amp;1 - Flatrate</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/882-OLG-Koblenz-AEndert-ein-Verbraucher-telefonisch-seinen-bestehenden-Vertrag,-so-hat-dieser-erneut-ein-Widerrufsrecht-11-Flatrate.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Koblenz &lt;br /&gt;
Urteil vom 28.03.2012&lt;br /&gt;
9 U 1166/11&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass ein Verbraucher, der telefonisch wesentliche Vertragsbestandteile eines bestehenden Vertrag ändert oder einen Anschlussvertrag abschließt, erneut ein Widerrufsrecht hat. Das Gericht gab damit einer Klage  des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die 1&amp;1 Internet AG statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des vzbv:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Verbraucher ist in gleichem Umfang in Bezug auf den Abänderungsvertrag wie bei einem Erstvertrag schutzwürdig“, urteilten die Richter, vorausgesetzt, es handele sich um neue „wesentliche Vertragsinhalte gegenüber der ursprünglichen Vereinbarung“, wie dem Leistungsgegenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Widerrufsrecht entfalle nur dann, wenn sich der Verbraucher unmittelbar vor dem Telefonat im Rahmen eines persönlichen Kontaktes bei dem Unternehmen über die neuen Vertragsbedingungen informiert habe. In diesem Fall müsse der Kunde nicht mehr vor Übereilung geschützt werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändert ein Verbraucher auf telefonischem Wege wesentliche Inhalte eines Vertrages, gilt das Widerrufsrecht. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die 1&amp;1 Internet AG in zweiter Instanz entschieden. Das Unternehmen verweigerte einer Kundin das Widerrufsrecht, die telefonisch einen Folgevertrag mit neuen Leistungen abgeschlossen hatte. Dies erklärte das OLG für unzulässig, da wesentliche Vertragsinhalte berührt seien.&quot;&lt;/em&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemittilng des vzbv finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de/9463.htm&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 May 2012 09:48:00 +0200</pubDate>
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    <category>1&amp;1</category>
<category>anschlussvertrag</category>
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</item>
<item>
    <title>LG Detmold: Bei vorzeitigem Abbruch einer eBay-Auktion kommt ein Vertrag mit dem Höchstbietendem auch zu einem Schnäppchenpreis zustande</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/834-LG-Detmold-Bei-vorzeitigem-Abbruch-einer-eBay-Auktion-kommt-ein-Vertrag-mit-dem-Hoechstbietendem-auch-zu-einem-Schnaeppchenpreis-zustande.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Detmold&lt;br /&gt;
Urteil vom 22.02.2012&lt;br /&gt;
10 S 163/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Detmold hat wenig überraschend und in Einklang mit der herrschenden Rechtsprechung entschieden, dass bei vorzeitigem Abbruch einer eBay-Auktion ein Vertrag mit dem Höchstbietendem zustande kommt, auch wenn die Ware dann zum Schnäppchenpreis veräußert wird. Es kommt - so das Gericht - nicht darauf an, ob ein angemessener Preis erzielt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorzeitige Abbruch von eBay-Auktionen ist immer wieder Gegenstand von rechtlichen Auseiandersetzungen. Wer eine eine Auktion vorzeitig beenden will, sollte mit äußerster Vorsicht vorgehen. Zwar findet sich bei entsprechender Vorgehensweise und Kommunkation mit dem Höchstbietenden fast immer ein Weg sich wirksam vom Vertrag zu lösen. Dies ist ohne entsprechende rechtliche Beratung häufig aber nur schwer möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des LG Detmold finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.lg-detmold.nrw.de/presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilung_Urteil_22_2_12.pdf&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Mar 2012 18:04:00 +0100</pubDate>
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    <category>anfechtung</category>
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</item>
<item>
    <title>Vortrag: M-Commerce rechtssicher - die Quadratur des Kreises - Rechtliche Risiken erkennen und minimieren- 28.03.2012 -  Mobile Business Conference</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/810-Vortrag-M-Commerce-rechtssicher-die-Quadratur-des-Kreises-Rechtliche-Risiken-erkennen-und-minimieren-28.03.2012-Mobile-Business-Conference.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&quot;M-Commerce rechtssicher - die Quadratur des Kreises - Rechtliche Risiken erkennen und minimieren&quot;&lt;/strong&gt; ist der Titel eines Vortrags von &lt;strong&gt;Rechtsanwalt Marcus Beckmann&lt;/strong&gt; am&lt;strong&gt; 28.03.2012 - 10.00 Uhr&lt;/strong&gt; auf der &lt;a href=&quot;http://www.mobile-business-conference.de/&quot;&gt;Mobile Business Conference &lt;/a&gt;im ICM in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Programmübersicht finden Sie auf den Seiten der &lt;a href=&quot;http://www.mobile-business-conference.de/Programm-2012/28.-Maerz-2012&quot;&gt;Mobile Business Conference&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben Interesse an einem persönlichen Gespräch auf der Mobile Business Conference oder der zeitgleich stattfindenden &lt;a href=&quot;http://www.internetworld-messe.de/&quot;&gt;Internet World Messe &lt;/a&gt;? Senden Sie uns einfach eine kurze Mail (&lt;a href=&quot;mailto:info@beckmannundnorda.de&quot;&gt;info@beckmannundnorda.de&lt;/a&gt;) mit Ihren Terminvorschlägen. Rechtsanwalt Marcus Beckmann steht am 27.03.2012 und 28.03.2012 gerne für ein persönliches Treffen zur Verfügung. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:11:00 +0100</pubDate>
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    <category>fernabsatz</category>
<category>internet world</category>
<category>m-commerce</category>
<category>messe</category>
<category>mobile business conference</category>
<category>mobile commerce</category>
<category>mobile marketingm</category>
<category>vertragsrecht</category>
<category>vortrag</category>

</item>
<item>
    <title>BGH-Entscheidung zur Angabe eines Postfachs als Widerrufsadresse in der Widerrufsbelehrung liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/808-BGH-Entscheidung-zur-Angabe-eines-Postfachs-als-Widerrufsadresse-in-der-Widerrufsbelehrung-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/808-BGH-Entscheidung-zur-Angabe-eines-Postfachs-als-Widerrufsadresse-in-der-Widerrufsbelehrung-liegt-im-Volltext-vor.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.01.2012&lt;br /&gt;
VIII ZR 95/11&lt;br /&gt;
BGB § 312c Abs. 2, § 312d Abs. 2; EGBGB Art. 240, 235; &lt;br /&gt;
BGB-InfoV § 1 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1, Abs. 1 Nr. 10 aF&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH-Entscheidung zur Angabe eines Postfachs als Widerrufsadresse in der Widerrufsbelehrung liegt im Volltext vor. &lt;strong&gt;A&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/783-BGH-Angabe-eines-Postfachs-in-der-Widerrufsbelehrung-nach-altem-Recht-zulaessig-ACHTUNG-Nach-aktueller-Rechtslage-reicht-dies-nicht-!.html&quot;&gt;chtung: Nach aktueller Rechtslage reicht dies nicht aus !&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Leider geht der BGH in seinen Entscheidungsgründen mit keinem Wort auf die aktuelle geltende Vorschrift § 360 Abs. 1 Ziff. 3 BGB ein, wonach nach dem eindeutigen Wortlaut auch in der Widerrufsbelehrung eine ladungsfähige Anschrift (also kein Postfach) anzugeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
Die Angabe einer Postfachadresse als Widerrufsadresse genügt beim Fernabsatzvertrag den esetzlichen Anforderungen an eine Belehrung des Verbrauchers über sein Widerrufsrecht (Anschluss an BGH, Urteil vom 11. April 2002  - I ZR 306/99, NJW 2002, 2391 - Postfachanschrift).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. Januar 2012 - VIII ZR 95/11 - LG Essen - AG Dorsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=59238&amp;pos=17&amp;anz=596&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:38:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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<category>bgbl</category>
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<category>fernabsatz</category>
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<category>ladungsfähige anschrift</category>
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<category>postfach</category>
<category>shop</category>
<category>wertersatz</category>
<category>widerrufsbelehrung</category>
<category>widerrufsrecht</category>

</item>
<item>
    <title>OLG Hamm: Zur unverzüglichen Belehrung über das Widerrusfrecht in Textform bei eBay - 14tägiges Widerrufsrecht bei eBay möglich</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/795-OLG-Hamm-Zur-unverzueglichen-Belehrung-ueber-das-Widerrusfrecht-in-Textform-bei-eBay-14taegiges-Widerrufsrecht-bei-eBay-moeglich.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/795-OLG-Hamm-Zur-unverzueglichen-Belehrung-ueber-das-Widerrusfrecht-in-Textform-bei-eBay-14taegiges-Widerrufsrecht-bei-eBay-moeglich.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamm&lt;br /&gt;
Urteil vom 10.01.2012 &lt;br /&gt;
I -4 U 145/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein 14tägiges Widerrufsrecht vereinbaren zu können, ist es nach § 355 Abs. 2 BGB erforderlich, dass die Widerrufsbelehrung unverzüglich nach Vertragsschluss in Textform übermittelt wird. Andernfalls kann nur eine Widerrufsfrist von 1 Monat vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm hat nun völlig zu Recht entschieden, dass dies auch bei Auktionsplattformen wie eBay möglich ist, obwohl der Vertragsschluss bei Auktionen bereits einige Zeit vor Auktionsende durch Abgabe des Höchstgebots zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des OLG Hamm:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die unmittelbar im Anschluss an das Auktionsende übermittelte Widerrufsbelehrung sei in diesem Sinne „unverzüglich nach Vertragsschluss“ erfolgt, auch wenn der Vertrag bereits mehr als 49 h zuvor mit Abgabe des Höchstgebots zustande gekommen und damit tatsächlich mehr als der vom Gesetzgeber in der Regel vorgesehene Zeitraum von einem Tag nach Vertragsschluss bis zur Übermittlung der Belehrung verstrichen sei.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt zu hoffen, dass sich diese praxisgerechte Ansicht in der Rechtsprechung durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des OLG Hamm finden Sie hier:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/795-OLG-Hamm-Zur-unverzueglichen-Belehrung-ueber-das-Widerrusfrecht-in-Textform-bei-eBay-14taegiges-Widerrufsrecht-bei-eBay-moeglich.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Hamm: Zur unverzüglichen Belehrung über das Widerrusfrecht in Textform bei eBay - 14tägiges Widerrufsrecht bei eBay möglich&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:52:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Angabe eines Postfachs in der Widerrufsbelehrung nach altem Recht zulässig - ACHTUNG: Nach aktueller Rechtslage reicht dies nicht !</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/783-BGH-Angabe-eines-Postfachs-in-der-Widerrufsbelehrung-nach-altem-Recht-zulaessig-ACHTUNG-Nach-aktueller-Rechtslage-reicht-dies-nicht-!.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/783-BGH-Angabe-eines-Postfachs-in-der-Widerrufsbelehrung-nach-altem-Recht-zulaessig-ACHTUNG-Nach-aktueller-Rechtslage-reicht-dies-nicht-!.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.01.2012&lt;br /&gt;
VIII ZR 95/11&lt;br /&gt;
Postfach in der Widerrufsbelehrung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass es nach alter Rechtslage ausreichend war, in der Widerrusfbelehrung bei Fernabsatzgeschäften ein Postfach anstelle einer ladungsfähigen Anschrift (Name, Straße, PLZ und Ort) anzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann die Pressemitteilung des BGH dahingehend missverstanden werden, dass dies auch noch nach aktueller Rechtslage so ist. Dies ist aber nicht der Fall, auch wenn die Entscheidung auf zahlreichen juristischen Seiten im Internet fälschlicherweise auf die aktuelle Rechtslage übertragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In&lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BGB/360.html&quot;&gt; § 360 Abs. 1 Ziff. 3 BGB&lt;/a&gt; ist nach aktueller Rechtslage zwingend vorgeschrieben, dass  eine ladungsfähige Anschrift anzugeben ist. Ein Postfach genügt diesen Anforderungen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shopbetreiber oder sonstigen Anbietern von Waren oder Dienstleistungen im Rahmen von Fernabsatzgeschäften ist es daher nicht gestattet, in der Widerrufsbelehrung lediglich ein Postfach anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/783-BGH-Angabe-eines-Postfachs-in-der-Widerrufsbelehrung-nach-altem-Recht-zulaessig-ACHTUNG-Nach-aktueller-Rechtslage-reicht-dies-nicht-!.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Angabe eines Postfachs in der Widerrufsbelehrung nach altem Recht zulässig - ACHTUNG: Nach aktueller Rechtslage reicht dies nicht !&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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<category>fernabsatzgeschäft</category>
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<item>
    <title>Neuer Beitrag in der Internet World Business Heft 2/12: Rückgabe ausgeschlossen - Auch über ein nicht bestehendes Widerrufsrecht muss belehrt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/782-Neuer-Beitrag-in-der-Internet-World-Business-Heft-212-Rueckgabe-ausgeschlossen-Auch-ueber-ein-nicht-bestehendes-Widerrufsrecht-muss-belehrt-werden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Rechtsanwalt Marcus Beckmann kommentiert und erläutert in dem Beitrag&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &quot;&quot;Rückgabe ausgeschlossen - Auch über ein nicht bestehendes Widerrufsrecht muss belehrt werden&quot; &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;in der &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.internetworld.de/&quot;&gt;Internet World Business (Heft 2/2012)&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; die Auswirkungen des &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/745-BGH-In-einer-Werbeanzeige-fuer-ein-Zeitschriftenabonnement-mit-Bestellformular-muss-darauf-hingewiesen-werden,-dass-kein-Widerrusfrecht-besteht-Computer-Bild.html&quot;&gt;Urteils des BGH vom 09.06. 2011- I ZR 17/10&lt;/a&gt; für Shopbetreiber und sonstige Anbieter von Waren und Dienstleistungen per Fernabsatz. Der BGH hat entschieden, dass auch über das Nichtbestehen eines Widerrufsrechts belehrt werden muss, wenn einer der gesetzlichen Ausnahmetatbestände vorliegt. Auch die gängigen Ausnahmetatbestände werden in dem Beitrag von Rechtsanwalt Beckmann erläutert. 
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    <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:53:00 +0100</pubDate>
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    <title>BGH: In einer Werbeanzeige für ein Zeitschriftenabonnement mit Bestellformular muss darauf hingewiesen werden, dass kein Widerrusfrecht besteht - Computer-Bild</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 09.06. 2011&lt;br /&gt;
I ZR 17/10&lt;br /&gt;
Computer-Bild&lt;br /&gt;
BGB § 312b Abs. 3 Nr. 5, § 312c Abs. 1, § 312d Abs. 4 Nr. 3, § 491 Abs. 2 Nr. 1, § 505 &lt;br /&gt;
Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Satz 2 und 3; EGBGB Art. 246 § 1 Abs. 1 Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) In einer Werbeanzeige für ein Zeitschriftenabonnement, der ein Bestellformular beigefügt ist, mit dem die Zeitschrift abonniert werden kann, muss gemäß § 312c Abs. 1 BGB, Art. 246 § 1 Abs. 1 Nr. 10 EGBGB, § 312d Abs. 4 Nr. 3 BGB darauf &lt;br /&gt;
hingewiesen werden, dass im Falle einer Bestellung kein Widerrufsrecht besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Zeitungen und Zeitschriften zählen nicht zu den Haushaltsgegenständen des täglichen Bedarfs im Sinne des § 312b Abs. 3 Nr. 5 BGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Die Regelung des § 312b Abs. 3 Nr. 5 BGB gilt nicht für den herkömmlichen Versandhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Die für Ratenlieferungsverträge gemäß § 505 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, Satz 2 und 3, § 491 Abs. 2 Nr. 1 BGB geltende Bagatellgrenze von 200 € ist bei Fernabsatzverträgen nicht entsprechend anwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11 &lt;br /&gt;
Die Vorschrift des Art. 246 § 1 Abs. 1 Nr. 10 EGBGB über die Verpflichtung zur Belehrung über das Nichtbestehen eines Widerrufsrechts ist im Sinne des § 4 Nr. 11 UWG  dazu bestimmt, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 9. Juni 2011 - I ZR 17/10 - OLG Hamburg - LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=58437&amp;pos=5&amp;anz=611&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:06:00 +0100</pubDate>
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