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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag fotorecht)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 16:24:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>BGH: Grundstückseigentümer entscheidet über kommerzielle Verwertung der von seinem Grundstück aus angefertigten Fotografien</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 01.03.2013&lt;br /&gt;
V ZR 14/12&lt;br /&gt;
BGB § 1004 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Grundstückseigentümer entscheidet auch dann allein über die kommerzielle Verwertung der von seinem Grundstück aus angefertigten Fotografien seiner Bauwerke und Gartenanlagen, wenn er den Zugang zu privaten Zwecken gestattet hat &lt;br /&gt;
(Bestätigung des Senatsurteils vom 17. Dezember 2010 - V ZR 45/10, NJW 2011, 749).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 1. März 2013 - V ZR 14/12 - OLG Brandenburg - LG Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Apr 2013 18:24:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>EuGH: Medien dürfen ein Porträtfoto ohne Zustimmung des Urhebers veröffentlichen, wenn dies im Rahmen polizeilicher Ermittlungen helfen soll, eine vermisste Person wiederzufinden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/743-EuGH-Medien-duerfen-ein-Portraetfoto-ohne-Zustimmung-des-Urhebers-veroeffentlichen,-wenn-dies-im-Rahmen-polizeilicher-Ermittlungen-helfen-soll,-eine-vermisste-Person-wiederzufinden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 01.12.2011&lt;br /&gt;
C‑145/10&lt;br /&gt;
Painer gegen&lt;br /&gt;
Standard VerlagsGmbH, Axel Springer AG, Süddeutsche Zeitung GmbH, Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH &amp;amp; Co KG&lt;br /&gt;
Verlag M. DuMont Schauberg Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH &amp;amp; Co KG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat entschieden, dass Medien ein Porträtfoto ohne Zustimmung des Urhebers veröffentlichen dürfen,  wenn die Veröffentlichung im Rahmen von Ermittlungen der Polizei helfen soll, eine vermisste Person wiederzufinden und eine Quellenangabe erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist es den Medien nicht gestattet, aus eigener Initiative unter Berufung auf ein Ziel der öffentlichen Sicherheit ein urheberrechtlich geschütztes Werk nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung des EuGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.      Art. 6 Nr. 1 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen ist dahin auszulegen, dass es seiner Anwendung für sich genommen nicht entgegensteht, dass gegen mehrere Beklagte wegen inhaltlich identischer Urheberrechtsverletzungen erhobene Klagen auf je nach Mitgliedstaat unterschiedlichen nationalen Rechtsgrundlagen beruhen. Es ist Sache des nationalen Gerichts, anhand des gesamten Akteninhalts zu prüfen, ob die Gefahr besteht, dass in getrennten Verfahren unterschiedliche Entscheidungen ergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.      Art. 6 der Richtlinie 93/98/EWG des Rates vom 29. Oktober 1993 zur Harmonisierung der Schutzdauer des Urheberrechts und bestimmter verwandter Schutzrechte ist dahin auszulegen, dass eine Fotografie nach dieser Bestimmung urheberrechtlich geschützt sein kann, sofern sie, was das nationale Gericht im Einzelfall zu prüfen hat, die eigene geistige Schöpfung des Urhebers darstellt, in der dessen Persönlichkeit zum Ausdruck kommt und die sich in dessen bei ihrer Herstellung getroffenen freien kreativen Entscheidungen ausdrückt. Ist festgestellt worden, dass die fragliche Porträtfotografie die Qualität eines Werks aufweist, ist ihr Schutz nicht schwächer als derjenige, der anderen Werken – fotografische Werke eingeschlossen – zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.      Art. 5 Abs. 3 Buchst. e der Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft ist unter Bedacht auf deren Art. 5 Abs. 5 dahin auszulegen, dass ein Medium wie ein Presseverlag nicht aus eigener Initiative unter Berufung auf ein Ziel der öffentlichen Sicherheit ein urheberrechtlich geschütztes Werk nutzen darf. Es lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass es im Einzelfall zur Erreichung eines solchen Ziels beitragen kann, indem es eine Fotografie einer gesuchten Person veröffentlicht. Diese Initiative muss jedoch zum einen im Zusammenhang mit einer Entscheidung oder einem Vorgehen der zuständigen nationalen Behörden zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit stehen, und sie muss zum anderen im Einvernehmen und in Absprache mit diesen Behörden ergriffen werden, soll sie nicht deren Maßnahmen zuwiderlaufen, ohne dass allerdings ein konkreter, aktueller und ausdrücklicher Aufruf der Sicherheitsbehörden, zu Fahndungszwecken eine Fotografie zu veröffentlichen, erforderlich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.      Art. 5 Abs. 3 Buchst. d der Richtlinie 2001/29 ist unter Bedacht auf deren Art. 5 Abs. 5 dahin auszulegen, dass es seiner Anwendung nicht entgegensteht, dass der ein Werk oder einen sonstigen Schutzgegenstand zitierende Presseartikel kein urheberrechtlich geschütztes Sprachwerk ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.      Art. 5 Abs. 3 Buchst. d der Richtlinie 2001/29 ist unter Bedacht auf deren Art. 5 Abs. 5 dahin auszulegen, dass seine Anwendung voraussetzt, dass die Quelle, einschließlich des Namens des Urhebers oder des ausübenden Künstlers, des zitierten Werks oder sonstigen Schutzgegenstands angegeben wird. Ist dieser Name jedoch nach Art. 5 Abs. 3 Buchst. e der Richtlinie 2001/29 nicht angegeben worden, ist diese Verpflichtung als erfüllt anzusehen, wenn lediglich die Quelle angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des EuGH finden Sie &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-12/cp110132de.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;docid=115785&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=lst&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;cid=2137507&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 Dec 2011 13:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Berlin: Künstler kann einer Fotoagentur die kommerzielle Verwertung von Fotos seiner Kunstwerke verbieten - Christo</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 27.09.2011&lt;br /&gt;
16 O 484/10&lt;br /&gt;
Christo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Berlin hat entschieden, dass ein Künstler einer Fotoagentur die kommerzielle Verwertung von Fotos, die seine Kunstwerke abbilden, verbieten kann. Vorliegend ging es um diverse Fotografien von Kunstwerken des Künstlers Christo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;https://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/justiz/kammergericht/presse/16_o_484_10_urteil_vom_27.9.2011_landgericht_berlin_anonymisiert.pdf?start&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Hamburg: Auch Einzelbilder aus einem computeranimierten Film dürfen nicht ohne Zustimmung des Urhebers verwendet werden</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 07.01.2011 &lt;br /&gt;
310 O 1/11&lt;br /&gt;
Einzelbilder aus einem Film&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass auch Einzelbilder aus einem computeranimierten Film nicht ohne Zustimmung des Urhebers verwendet werden dürfen. Ein computeranimierter Film kann nach  § 2 I Nr. 6, II UrhG als Filmwerk geschützt sein, wenn die Schöpfungshöhe erreicht wird. Der urheberrechtliche Schutz umfasst auch den Schutz vor der unbefugten Verwendung von Einzelbildern des Films.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 May 2011 18:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten kann Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen zu gewerblichen Zwecken verbieten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/409-BGH-Stiftung-Preussische-Schloesser-und-Gaerten-kann-Herstellung-und-Verwertung-von-Foto-und-Filmaufnahmen-zu-gewerblichen-Zwecken-verbieten.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteile vom 17. Dezember 2010 – &lt;br /&gt;
V ZR 44/10, 45/10 und 46/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die ungenehmigte Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen der von ihr verwalteten Gebäude und Gartenanlagen zu gewerblichen Zwecken untersagen darf, sofern sie Eigentümerin ist und die Fotos von ihren Grundstücken aus erstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des  BGH finden Sie &lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/409-BGH-Stiftung-Preussische-Schloesser-und-Gaerten-kann-Herstellung-und-Verwertung-von-Foto-und-Filmaufnahmen-zu-gewerblichen-Zwecken-verbieten.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten kann Herstellung und Verwertung von Foto- und Filmaufnahmen zu gewerblichen Zwecken verbieten&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 24 Jan 2011 14:32:00 +0100</pubDate>
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    <title>KG Berlin: Ist in einem Foto ein weiteres Foto sichtbar, so kann dies eine Urheberrechtsverletzung darstellen - Matthias-Reim-Foto</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/326-KG-Berlin-Ist-in-einem-Foto-ein-weiteres-Foto-sichtbar,-so-kann-dies-eine-Urheberrechtsverletzung-darstellen-Matthias-Reim-Foto.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom  15. Juni 2010&lt;br /&gt;
Aktenzeichen: 5 U 25/08&lt;br /&gt;
Matthias-Reim-Foto&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit Recht ist die Beklagte hinsichtlich des von ihr an die Redaktion der vom A. S. Verlag verlegten Zeitschrift &quot;BILD der FRAU&quot; weitergeleiteten Fotos wegen des darauf abgebildeten Fotos zur Unterlassung und Auskunft gemäß §§ 97 UrhG, 242 BGB, 101a UrhG a.F., verurteilt worden.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Selbst wenn - was dem Senat (Einzelrichter) zumindest sehr zweifelhaft erscheint - das weitergeleitete Foto ein Lichtbildwerk i.S. von § 2 Abs. 1 Nr. 5, Abs. 2 UrhG darstellte, käme der Beklagten die Zitierfreiheit (§ 51 UrhG alter oder neuer Fassung) nicht zugute, da es jedenfalls - wie ebenfalls schon vom Landgericht zutreffend ausgeführt - an einem hierfür allemal erforderlichen Zitatzweck (geistige Auseinandersetzung mit dem zitierten Objekt; vgl. Dreier in: Dreier/Schulze, UrhG, 3. Aufl., § 51 Rdn. 3, 4 m.w.N.) fehlt, hier vielmehr nur von einem rein dekorativen, illustrierenden Zweck ausgegangen werden kann. Es ist nicht erkennbar, dass auf dem angegriffenen Foto eine irgendwie geartete &quot;Auseinandersetzung&quot; mit dem darauf erkennbaren Foto stattfände, letzteres illustriert ersteres lediglich.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
ebenfalls vergeblich macht die Berufung freie Benutzung (§ 24 Abs. 1 UrhG) geltend. Eine solche liegt nach der Rechsprechung im Regelfall dann vor, wenn angesichts der Eigenart eines neuen Werks die Züge des geschützten Werks verblassen (vgl. Hess, Urheberrechtsprobleme der Parodie, S. 38 f. m.w.N.)&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/326-KG-Berlin-Ist-in-einem-Foto-ein-weiteres-Foto-sichtbar,-so-kann-dies-eine-Urheberrechtsverletzung-darstellen-Matthias-Reim-Foto.html#extended&quot;&gt;&quot;KG Berlin: Ist in einem Foto ein weiteres Foto sichtbar, so kann dies eine Urheberrechtsverletzung darstellen - Matthias-Reim-Foto&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 15 Sep 2010 11:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Hamburg: Wer Fotos auf einer Internetseite veröffentlicht, ist damit einverstanden, dass diese in Ergebnisanzeigen von Personensuchmaschinen veröffentlicht werden - 123people.de</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/283-LG-Hamburg-Wer-Fotos-auf-einer-Internetseite-veroeffentlicht,-ist-damit-einverstanden,-dass-diese-in-Ergebnisanzeigen-von-Personensuchmaschinen-veroeffentlicht-werden-123people.de.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 16.06.2010&lt;br /&gt;
325 O 448/09&lt;br /&gt;
123people.de&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass Fotos, die auf einer Internetseite wiedergegeben werden, auch in Ergebnislisten von Personensuchmaschinen veröffentlicht werden dürfen. In den Entscheidungsgründen heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Klägerin steht ein Unterlassungsanspruch aus §§ 823, 1004 (analog) BGB in Verbindung mit § 22 KUG nicht zu. Die Abbildung des Fotos der Klägerin in dem von der Beklagten betriebenen Internet-Angebot greift zwar in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Klägerin ein.  &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Gleichwohl ist der Eingriff der Beklagten in das Recht der Klägerin nicht rechtswidrig, weil die Beklagte dem Verhalten der Klägerin (auch ohne ausdrückliche rechtsgeschäftliche Erklärung) entnehmen durfte, diese sei mit der Abbildung ihres Fotos in dem auf dem von der Beklagten betriebenen Internet-Angebot einverstanden. Denn die Klägerin hat es ermöglicht, dass ihr Foto auf der von ihrem Arbeitgeber betriebenen Seite ... veröffentlicht wird. Diesem (schlüssigen) Verhalten der Klägerin kann die objektive Erklärung entnommen werden, sie sei mit der Wiedergabe bzw. dem Erscheinen jenes sie abbildenden Fotos in Ergebnisanzeigen von Suchmaschinen - wie vorliegend in dem von der Beklagten betriebenen Internet-Angebot - einverstanden. Das Gericht wendet insofern die Grundsätze, die der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 29.04.2010 (Az.: I ZR 69/08) - für die Nutzung urheberrechtlicher Werke durch Bildersuchmaschinen - aufgestellt hat, entsprechend an.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Enscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/52622.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Jul 2010 11:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Hamburg: Domaininhaber haftet jedenfalls ab Kenntnis von der Rechtsverletzung für Urheberrechtsverstoß - Fotoklau im Internet</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 24.03.2010&lt;br /&gt;
310 O 100/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat mit diesem Beschluss nochmals klargestellt, dass der Inhaber einer Domain nach den Grundsätzen der Störerhaftung jedenfalls dann für Urheberrechtsverletzungen über seine Internetdomain haftet, wenn er über die Rechtsverletzung informiert wurde und diese nicht unverzüglich abstellt. Vorliegend hatte ein Online-Shop ein Produktbild aus dem Online-Shop eines Mitbewerbers kopiert und verwendet. Der deutschsprachige Shop wurde von eine Firma in Tschechien betrieben, der Domaininhaber hatte jedoch eine deutsche Anschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/222-LG-Hamburg-Domaininhaber-haftet-jedenfalls-ab-Kenntnis-von-der-Rechtsverletzung-fuer-Urheberrechtsverstoss-Fotoklau-im-Internet.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Domaininhaber haftet jedenfalls ab Kenntnis von der Rechtsverletzung für Urheberrechtsverstoß - Fotoklau im Internet&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 29 Mar 2010 15:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Düsseldorf: Fotoklau im Internet - Wird ein Foto im Internet ohne Zustimmung und Benennung des Lichtbildners verwendet, ist ein Verletzerzuschlag von 100% gerechtfertigt</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;Landgericht Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 01.04.2009&lt;br /&gt;
12 O 277/08&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dauerbrenner Urheberrechtsverletzung durch die unerlaubte Verwendung fremder Lichtbilder beschäftigt immer wieder die Gerichte. Das LG Düsseldorf hat mit dieser Entscheidung noch einmal die gängige Rechtsprechung bestätigt, dass bei der Berechnung des Lizenzschadens die MFM-Richlinien herangezogen werden können und auch ein Verletzerzuschlag von 100 % gerechtfertigt ist, wenn der Lichtbildner nicht benannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht befasst sich zudem mit der Frage, ob auch Bearbeitungen eines Lichtbilds nur mit Zustimmung des Lichtbildners verwendet werden darf. Das Gericht führt hierzu völlig zu Recht aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Dabei ist es rechtlich unerheblich, dass die Klägerin zunächst das Lichtbild der Zeugin X bearbeitet hat. Der Klägerin stand dieses Bearbeitungsrecht zu. Im Fall einer Bearbeitung dahingehend, das ein Teil eines Lichtbildes für eine weitergehende Nutzung verändert wird, lässt dies die Lichtbildnerrechte nach § 72 Abs. 1 UrhG nicht untergehen. Die Klägerin hat lediglich einen Teil, den prägenden Teil, heraus kopiert. Diesen prägenden Teil hat die Beklagte kopiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Schutzgut des § 72 UrhG ist auch ein Teil einer Fotografie (vgl. Dreier/Schulze, UrhG, 3. Aufl., § 72 Rdz. 15). Dem Urheberrechtsgesetz ist keine Einschränkung dahingehend zu entnehmen, dass in einem solchen Fall der Lichtbildner oder der Nutzungsrechtsinhaber die Rechte nach § 72 UrhG verliert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner weist das Gericht in den Entscheidungsgründen nochmals darauf hin, dass Produktfotos des Lieferanten nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Lichtbildners bzw. Rechteinhabers verwendet werden dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Soweit sie vorträgt, sie habe die Fotografie von ihrem Warenlieferanten erhalten, führt dies nicht dazu, dass ihr gleichzeitig die Nutzungsrechte für ein öffentliches Zugänglichmachen eingeräumt worden sind. Entgegen der Auffassung der Beklagten ist es nicht allgemein üblich, dass Lieferanten Produktfotos ihrer Waren ihren Kunden zum Zwecke der Verwendung der Produktbilder zu Präsentationen und des Verkaufs einräumen. Eine schriftliche Vereinbarung diesbezüglich hat die Beklagte nicht behauptet.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor können wir Shop-Betreibern nur empfehlen, eigene Produktfotos zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/129-LG-Duesseldorf-Fotoklau-im-Internet-Wird-ein-Foto-im-Internet-ohne-Zustimmung-und-Benennung-des-Lichtbildners-verwendet,-ist-ein-Verletzerzuschlag-von-100%25-gerechtfertigt.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Düsseldorf: Fotoklau im Internet - Wird ein Foto im Internet ohne Zustimmung und Benennung des Lichtbildners verwendet, ist ein Verletzerzuschlag von 100% gerechtfertigt&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Jun 2009 15:18:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Veröffentlichung von Fotos in der Presse</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/20-BGH-Veroeffentlichung-von-Fotos-in-der-Presse.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH, Urteil vom 19. Juni 2007 - VI ZR 12/06 &lt;br /&gt;
GG Art. 2 Abs. 1, 5 Abs. 1; EMRK Art. 8, 10; KunstUrhG §§ 22, 23 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2&lt;br /&gt;
Zur Zulässigkeit einer Bildveröffentlichung in der Presse.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat sich mit Urteil vom 19.06.2007 - VI ZR 12/06  erneut mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen Fotos, die Angehörige bzw. Lebenspartner von Personen der Zeitgeschichte zeigen, ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden dürfen. Streitgegenständlich waren zwei Fotos, welche die Klägerin zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Musiker Herbert Grönemeyer, in Rom in einem Café und beim Bummeln in einer Fußgängerzone zeigten. Die Lebensgefährtin verlangte von der Zeitschrift &quot;Bunte&quot;, dass die Fotos zukünftig nicht mehr veröffentlicht werden. Der BGH gab der Klage statt und entschied im Rahmen der erforderlichen Interessenabwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit einerseits und dem Interesse der Abgebildeten an dem Schutz ihrer Privatsphäre andererseits zugunsten der Privatsphäre der Klägerin. Zur Begründung führt das Gericht an, dass die Fotos die Abgebildeten in ihrem Alltagsleben bei Tätigkeiten zeigen, die grundsätzlich dem privaten Bereich zuzurechnen sind. Ein Beitrag zu einer Diskussion von allgemeinem Interesse oder eine Information über ein zeitgeschichtliches Ereignis sind den Abbildungen nicht zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/20-BGH-Veroeffentlichung-von-Fotos-in-der-Presse.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Veröffentlichung von Fotos in der Presse&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 28 Jul 2007 10:25:41 +0200</pubDate>
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