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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag impressum)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Thu, 30 May 2013 15:11:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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    <title>LG Düsseldorf: Namensrechtsverletzung durch Nennung eines Namens im Impressum als Mitarbeiter</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 10.04.2013&lt;br /&gt;
2a O 235/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Düsseldorf hat entschieden, dass eine Namensrechtsverletzung vorliegt, wenn eine Person mit ihrem Namen fälschlicherweise als Mitarbeiter im Impressum einer Zeitschrift bzw. in der Online-Ausgabe einer Zeitschrift genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Beklagte hat das Namensrecht des Klägers verletzt, indem sie diesen fünfeinhalb Jahre lang unter der Rubrik „Mitarbeiter“ in ihrem Impressum aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Namensrecht ist ein sonstiges Recht im Sinne von § 823 I BGB (vgl. Palandt/Sprau, § 823 BGB, Rdn. 14 m.w.N.). Das Namensrecht des Klägers ist im vorliegenden Fall auch verletzt worden. Eine Verletzung des Namensrechts setzt einen Gebrauch des Namens voraus, der die Gefahr einer Zuordnungsverwirrung entstehen lässt (vgl. BGH 91, 117/20; 126, 208/15). Diese ist gegeben, wenn der Berechtigte mit Einrichtungen, Gütern oder Erzeugnissen in Verbindung gebracht wird, mit denen er nichts zu tun hat (vgl. Palandt/Ellenberger, § 12 BGB, Rdn. 23). Die Zuordnungsverwirrung ergibt sich dann daraus, dass der unrichtige Eindruck hervorgerufen wird, der Namensträger habe dem Gebrauch seines Namens zugestimmt (vgl. BGH, 126, 208/16).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/duesseldorf/lg_duesseldorf/j2013/2a_O_235_12_Urteil_20130410.html&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 May 2013 17:11:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Dortmund: Fehlender Hinweis auf Berufshaftpflichtversicherung im Impressum der Webseite einer Rechtsanwaltskanzlei ist nicht wettbewerbswidrig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1330-LG-Dortmund-Fehlender-Hinweis-auf-Berufshaftpflichtversicherung-im-Impressum-der-Webseite-einer-Rechtsanwaltskanzlei-ist-nicht-wettbewerbswidrig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Dortmund&lt;br /&gt;
Urteil vom 26.03.2013&lt;br /&gt;
3 O 102/13&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Dortmund hat entschieden, dass das Fehlen der nach  § 2 Abs. 1 DL-InfoV erforderlichen Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung  im Impressum der Webseite einer Rechtsanwaltskanzlei nicht wettbewerbswidrig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Überdies würde es zudem auch an der nach § 3 Abs. 1 UWG erforderlichen spürbaren Beeinträchtigung eines etwaigen Verstoßes fehlen. Denn insbesondere bei Verstößen gegen Vorschriften wie der DL-InfoV ist stets sorgfältig zu prüfen, ob nicht ein Bagatellverstoß anzunehmen ist (vgl. auch KG GRUR-RR 2008, 352; Köhler/Bornkamm, UWG, § 4 Rn. 11.158). So kann die Spürbarkeit nämlich zu verneinen sein, wenn die unlautere geschäftliche Handlung allenfalls geeignet ist, für den Handelnden einen geringfügigen Wettbewerbsvorsprung zu begründen (vgl. BGH WRP 2000, 1135; BGH GRUR 2001, 258; Köhler/Bornkamm, UWG, § 3 Rn. 124). Die streitgegenständliche Handlung – hier die Unterlassung der Angabe der Berufshaftpflichtversicherung im Impressum des Internetauftritts der Verfügungsbeklagten – ist aber nach Ansicht der Kammer als bloßer Bagatellverstoß einzuordnen, dem eine wettbewerbsrechtliche Relevanz fehlt. Ein Wettbewerbsvorteil für die Verfügungsbeklagte ist letztlich nicht erkennbar. Im Gegenteil dürften potentielle Mandanten das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung eher als vorteilhaft und als ein – wenn auch eher untergeordnetes – Kriterium für die Auswahl eines bestimmten Rechtsanwalts ansehen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/dortmund/lg_dortmund/j2013/3_O_102_13_Urteil_20130326.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 May 2013 14:28:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Berlin: Fehlendes Impressum bei Google+ ist wettbewerbswidrig - Unnötige Fehler auf Social-Media-Plattformen vermeiden</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 28.03.2013&lt;br /&gt;
16 O 154/13&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abmahnungen wegen eines fehlerhaften oder fehlenden Impressums sind immer noch weit verbreitet. Die Pflicht zur Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG gilt auch, was erstaunlicherweise immer noch gerne übersehen wird, für Social-Media-Profile und Unternehmensseiten auf Social-Media-Plattformen (siehe dazu z.B. &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/694-LG-Aschaffenburg-Impressumspflicht-bei-Facebook,-Twitter,-Google+-,-Xing-und-Co.-Pflicht-zur-Anbieterkennzeichnung.html&quot;&gt;LG Aschaffenburg: Impressumspflicht bei Facebook, Twitter, Google+ , Xing und Co. - Pflicht zur Anbieterkennzeichnung&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr hat das LG Berlin wenig überraschend entschieden, dass auch bei Google+ eine ordnungsgemäße Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir raten nicht ohne Grund schon seit vielen Jahren auch auf Social-Media-Plattformen die erforderlichen Pflichtinformationen gut einsehbar vorzuhalten.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 May 2013 15:55:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Bochum: Impressum bei Facebook durch Link im Infobereich ausreichend - Massenabmahner verliert negative Feststellungsklage</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1254-LG-Bochum-Impressum-bei-Facebook-durch-Link-im-Infobereich-ausreichend-Massenabmahner-verliert-negative-Feststellungsklage.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie die &lt;a href=&quot;http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/Facebook-Massenabmahnungen-Landgericht-Bochum-entscheidet-gegen-Massenabmahner-74059.html&quot;&gt;Internet World Business berichtet&lt;/a&gt; hat das LG Bochum der negativen Feststellungklage eines Abgemahnten gegen einen bekannten Massenabmahner wegen unzureichender Impressumsangaben bei Facebook stattgegeben (siehe zum Thema auch unsere Anmerkung zum Fehlurteil des LG Regensburg &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1234-LG-Regensburg-Fehlendes-Facebook-Impressum-ist-wettbewerbswidrig-Keine-rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-bei-180-Abmahnungen-binnen-einer-Woche.html&quot;&gt;&quot;LG Regensburg: Fehlendes Facebook-Impressum ist wettbewerbswidrig - Keine rechtsmissbräuchliche Abmahnung bei 180 Abmahnungen binnen einer Woche&quot;)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat sich das LG Bochum wohl im vorliegenden nicht zur Frage des Rechtsmissbrauchs geäußert. Das Gericht hat die Abmahnung für unbegründet erachtet, da - so das Gericht zutreffend - ein entsprechender Link im Infobereich einer Facebook-Seite ausreichend sei und im vorliegenden Fall vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wird die Sache für den Massenabmahner letztlich enden ? Schlecht ! Der Rechtsmissbrauch liegt auf der Hand. Die Entscheidung des LG Regensburg wird mit Sicherheit auch noch aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 12:03:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Regensburg: Fehlendes Facebook-Impressum ist wettbewerbswidrig - Keine rechtsmissbräuchliche Abmahnung bei 180 Abmahnungen binnen einer Woche</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1234-LG-Regensburg-Fehlendes-Facebook-Impressum-ist-wettbewerbswidrig-Keine-rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-bei-180-Abmahnungen-binnen-einer-Woche.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Regensburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.01.2013&lt;br /&gt;
1 HK O 1884/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Regensburg hat entschieden, dass ein wettbewerbswidriger und damit abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß vorliegt, wenn ein gewerbsmäßiger Facebook-Auftritt kein Impressum nach § 5 TMG enthält. Dies ist nicht überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im entschiedenen Fall lehnte das Gericht jedoch zu Unrecht einen Rechtsmissbrauch nach § 8 Abs. 4 UWG ab. Insbesondere führte das Gericht aus, dass die Versendung von 180 Abmahnungen binnen einer Woche nicht ausreichen, um eine rechtsmissbräuchliche Serienabmahnung zu begründen (siehe zum Thema auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1058-Facebook-Serien-Abmahnungen-wegen-Verstoss-gegen-Impressumspflicht-Social-Media-und-die-Anbieterkennzeichnug.html&quot;&gt;&quot;Facebook - (Serien-)Abmahnungen wegen Verstoß gegen Impressumspflicht - Social Media und die Anbieterkennzeichnug&quot;&lt;/a&gt;).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Indizien für Rechtsmissbrauch sah das Gericht nicht. Wir wissen nicht, was in diesem Verfahren vorgetragen wurde. Im Regelfall lassen sich in derartigen Fallkonstellationen sehr wohl weitere Indizien finden. Diese müssen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung jedoch entsprechend deutlich vorgetragen werden. Oft befinden sich Abgemahnte in dem Irrglauben, dass der Umstand, dass es sich bei einer Abmahnung um eine Serienabmahnung handelt, automatisch zu einem Rechtsmissbrauch führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streitwert wurde auf 3000 EURO festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/598847.html&quot;&gt; hier:&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Feb 2013 11:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Bamberg: Angaben zur schnellen elektronische Kontaktaufnahme im Impressum müssen eine Beantwortung binnen 60 Minuten ermöglichen - Angabe der Telefonnummer zu empfehlen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1180-LG-Bamberg-Angaben-zur-schnellen-elektronische-Kontaktaufnahme-im-Impressum-muessen-eine-Beantwortung-binnen-60-Minuten-ermoeglichen-Angabe-der-Telefonnummer-zu-empfehlen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1180-LG-Bamberg-Angaben-zur-schnellen-elektronische-Kontaktaufnahme-im-Impressum-muessen-eine-Beantwortung-binnen-60-Minuten-ermoeglichen-Angabe-der-Telefonnummer-zu-empfehlen.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Bamberg&lt;br /&gt;
Urteil vom  23.11.2012&lt;br /&gt;
1 HK O 29/12&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das LG Bamberg hat entschieden, dass die Angaben zur schnellen elektronische Kontaktaufnahme im Impressum derart ausgestaltet sein müssen, dass eine Beantwortung binnen 60 Minuten erfolgt. Ist dies nicht der Fall, so liegt nach Ansicht des LG Bamberg ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Problematik stellt sich dann, wenn in der Anbieterkennzeichnung keine Telefonnummer angegeben wird. § 5 Abs. 1 Ziff. 2 TMG fordert dann&lt;em&gt; &quot;Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post.&quot; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen des LG Bamberg sind überzogen. Nur die wenigsten Anbieter dürften in der Lage sein, eine derart kurze Frist einzuhalten. Das LG Bamberg bezieht sich dabei offenbar auf die EuGH-Entscheidung - &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;docid=66600&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=req&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&quot;&gt;Urteil vom 16.10.2008 - C-298/07 -&lt;/a&gt;. In dem dort entschiedenen Fall hatte der EuGH entschieden, dass die Angabe einer Telefonnummer nicht zwingend erforderlich ist und die Möglichkeit zur elektronischen Kontaktaufnahme jedenfalls dann &quot;schnell&quot; ist, wenn Anfragen - wie im dort entschiedenen Fall - binnen 60 Minuten beantwortet werden. Ob es sich dabei um eine Obergrenze handelt, hat der EuGH aber gerade nicht entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nach wie vor der Grundsatz des fliegenden Gerichtsstands bei bestimmungsgemäß in ganz Deutschland aufrufbaren Internetangeboten gilt, könnten Abmahner aber ggf. gerichtliche Schritte in Bamberg einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp zur Umgehung des Problems: Angabe einer (erreichbaren !) Telefonnummer im Impressum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Dec 2012 15:48:00 +0100</pubDate>
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    <title>Facebook - (Serien-)Abmahnungen wegen Verstoß gegen Impressumspflicht - Social Media und die Anbieterkennzeichnug</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Abmahnungen wegen Verstöße gegen die Impressumspflicht nach § 5 TMG sind nicht neu. Dies gilt auch für Social Media-Angebote (siehe z.B. &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/694-LG-Aschaffenburg-Impressumspflicht-bei-Facebook,-Twitter,-Google+-,-Xing-und-Co.-Pflicht-zur-Anbieterkennzeichnung.html&quot;&gt;&quot;LG Aschaffenburg: Impressumspflicht bei Facebook, Twitter, Google+ , Xing und Co. - Pflicht zur Anbieterkennzeichnung&quot;&lt;/a&gt;). Wir raten unseren Mandanten nicht ohne Grund seit vielen Jahren, ihre Social Media-Angebote mit einer ausreichenden Anbieterkennzeichnung zu versehen. Dies gilt natürlich nicht nur für Facebook, sondern auch für andere Social-Media-Angebote (Twitter, Google+, LinkedIn, Xing &amp;amp; Co.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit werden offenbar vermehrt IT-Unternehmen abgemahnt, die eine Facebook-Seite betreiben, ohne die vorgeschriebenen Pflichtangaben vorzuhalten. Die Zeiten für Serienabmahnungen sind zum Glück schwerer geworden (siehe &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/926-BGH-bestaetigt-Rechtsprechung-des-OLG-Hamm-zu-rechtsmissbraeuchlichen-Abmahnungen-im-Wettbewerbsrecht.html&quot;&gt;&quot;BGH bestätigt Rechtsprechung des OLG Hamm zu rechtsmissbräuchlichen Abmahnungen im Wettbewerbsrecht&lt;/a&gt;&quot; ), zumal die Serienabmahner immer wieder die gleichen Fehler begehen. Auch bei dieser Abmahnwelle gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, mit denen sich der Rechtsmissbrauch der ausgesprochenen Abmahnung begründen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 14:46:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Essen: Impressumspflicht für Vereine - vollständige Anbieterkennzeichnung erforderlich, wenn ein Buch beworben wird</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Essen&lt;br /&gt;
Urteil vom 26.04.2012&lt;br /&gt;
4 O 256/11&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das LG Essen hat entschieden, dass ein eingetragener Verein auf seiner Webseite eine vollständige Anbieterkennzeichnung anch § 5 Abs. 1 TMG vorhalten muss, wenn auf der Webseite Werbung für ein vom Verein herausgegebenes Buch gemacht wird. In einem solchen Fall liegt ein geschäftsmäßiger Telemediendienst vor. Ein geschäftsmäßiges Handeln liegt nach Ansicht des LG Essen jedoch nicht vor, wenn lediglich ein Spendenaufruf auf der Webseite zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Tipp: Um unnötige rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollte stets eine vollständige Anbieterkennzeichnung nach § 5 Abs. 1 TMG vorgehalten werden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 May 2012 10:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>KG Berlin: Fehlen von Handelsregisterangaben und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum ist wettbewerbswidrig</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 06.12.2011&lt;br /&gt;
5 U 144/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kammgericht Berlin hat entschieden, dass das Fehlen von Handelsregisterangaben und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum wettbewerbswidrig und keine wettbewerbsrechtliche Bagatelle ist. Die Entscheidung steht (leider) in Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Die gegenteilige Entscheidung des LG Berlin - 31.08.2010 - 103 O 34/10 ist somit hinfällig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:59:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>LG Aschaffenburg: Impressumspflicht bei Facebook, Twitter, Google+ , Xing und Co. - Pflicht zur Anbieterkennzeichnung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/694-LG-Aschaffenburg-Impressumspflicht-bei-Facebook,-Twitter,-Google+-,-Xing-und-Co.-Pflicht-zur-Anbieterkennzeichnung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Aschaffenburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.08.2011&lt;br /&gt;
2 HK O 54/11&lt;br /&gt;
Facebook Impressum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Aschaffenburg hat wenig überraschend entschieden, dass Nutzer, welche ihr Facebook-Account oder Facebook-Fanpages (zumindest auch) geschäftsmäßig nutzen,eine Anbieterkennzeichnung nach &lt;a href=&quot;www.beckmannundnorda.de/tmg.html&quot;&gt;§ 5 TMG &lt;/a&gt; leicht erkennbar vorhalten müssen. Andernfalls liegt ein Wettbewerbsverstoß vor. Ein allgemeiner Link auf die Homepage des Betreibers genügt dabei nach Ansicht des LG Aschaffenburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung lässt sich natürlich entsprechend auch auf andere Social-Media-Plattformen und Angebote (Google+,Twitter, Xing usw.)  übertragen. Häufig lassen sich die Pflichtangaben im Volltext nicht sinnvoll auf der jeweiligen Social-Media-Plattform unterbringen. Daher sollte ein Link mit der Bezeichnung &quot;Anbieterkennzeichnung&quot; oder &quot;Impressum&quot; an leicht erkennbarer Stelle eingefügt werden, welcher dann direkt auf eine entsprechende (Unter-)Seite verlinkt, welche die erforderlichen Angaben enthält, ohne dass sich der Nutzer weiter durchklicken muss. Man mag trefflich darüber streiten, ob das LG Aschaffenburg zu hohe Anforderungen stellt, jedoch ist die Entscheidung in der Welt, so dass jeder Nutzer, welcher die jeweilige Plattform auch geschäftsmäßig nutzt, die Vorgaben einhalten sollte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:50:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Im Impressum einer GmbH &amp; Co. KG muss die Komplementär-GmbH nicht zwingend genannt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/527-LG-Hamburg-Im-Impressum-einer-GmbH-Co.-KG-muss-die-Komplementaer-GmbH-nicht-zwingend-genannt-werden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 14.08.2009&lt;br /&gt;
406 O 235/08&lt;br /&gt;
§ 124 HGB, § 161 HGB, § 5 Abs 1 Nr 1 TMG, § 4 Nr 11 UWG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass im Impressum einer GmbH &amp;amp; Co. KG nicht zwingend die Komplementär-GmbH genannt werden muss. Es genügt die Angabe des vertretungsberechtigten Geschäftsführers der Komplementär-GmbH. Das LG Hamburg stellt zudem klar, dass auch Personengesellschaften die gleichen Pflichten nach § 5 TMG haben wie juristische Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nach § 5 Abs. 1 Ziff. 1 TMG trifft geschäftsmäßige Diensteanbieter die Verpflichtung, den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen Personen zusätzlich den Vertretungsberechtigten … leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten. Als Kommanditgesellschaft ist die Klägerin zwar nach §§ 124, 161 Abs. 2 HGB rechtsfähig, jedoch keine juristische Person, sondern eine Personengesellschaft in der Form der Gesamthandsgemeinschaft (vgl. Baumbach/Hopt, HGB, 33. Aufl., 2008, §§ 124, 161 HGB jeweils Rn. 1, 2). Nach dem Wortlaut der Norm würde die Klägerin daher nicht die Verpflichtung zur Nennung eines Vertretungsberechtigten treffen. Stellt man hingegen auf Sinn und Zweck der Norm ab, so soll diese Vorschrift ersichtlich gewährleisten, dass der Verbraucher erfährt, welche natürliche Person für den Diensteanbieter vertretungsberechtigt ist. Für diesen Zweck genügt aber die bei der Klägerin vorhandene Angabe des vertretungsberechtigten Geschäftsführers der Komplementär-GmbH, auch wenn letztere im Impressum nicht gesondert erwähnt wird. Dies gilt auch unter dem Gesichtspunkt, im Streitfall die Rechtsverfolgung des Verbrauchers gegen den Diensteanbieter sicherzustellen. Denn die namentliche Angabe des gesetzlichen Vertreters ist für eine Klagerhebung nicht zwingend vorgeschrieben. Im Übrigen kann sich der Verbraucher hinsichtlich der genauen Vertretungsverhältnisse aufgrund der entsprechenden Angaben im Impressum der Klägerin bei deren Registergericht erkundigen. Daher begründet die fehlende Angabe der Komplementär-GmbH im Impressum der Klägerin hier jedenfalls keinen wettbewerblich relevanten Rechtsverstoß.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.landesrecht.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml;jsessionid=D0EE59E4F4B727BF37EAB3766448FAB8.jpj4?showdoccase=1&amp;doc.id=KORE510022010&amp;st=ent&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Jun 2011 21:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG München: Falsche Ortsangabe im Google Places Profil durch ein Unternehmen ist wettbewerbswidrig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/521-LG-Muenchen-Falsche-Ortsangabe-im-Google-Places-Profil-durch-ein-Unternehmen-ist-wettbewerbswidrig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG München&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.03.2011&lt;br /&gt;
17 HK O 5636/11&lt;br /&gt;
Google Places&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG München hat entschieden, dass falsche Angaben zum Unternehmenssitz im Google Places Profil durch ein Unternehmen wettbewerbswidrig ist. Die Entscheidung lässt sich natürlich auch auf Profile in anderen Internetangeboten (Preisvergleichsdienste, Unternehmensverzeichnisse, Facebook, Xing, Twitter &amp;amp; Co) übertragen. Unternehmen sollten darauf achten, dass die Daten in allen Verzeichnissen stets aktuell sind. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass ein Unternehmen auch dokumentiert, wo die eigenen Daten hinterlegt sind. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 May 2011 18:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Düsseldorf: Keine Impressumspflicht bei einer Baustellenseite</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/416-LG-Duesseldorf-Keine-Impressumspflicht-bei-einer-Baustellenseite.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.12.2010&lt;br /&gt;
12 O 312/10&lt;br /&gt;
Baustellenseite&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Düsseldorf hat völlig zu Recht entschieden, dass bei den typischen Baustellen-Seiten im Internet (z.B. &quot;under construction&quot;, &quot;hier entsteht eine neue Webseite&quot; etc.) keine Pflicht zur Anbieterkennzeichnung nach &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/tmg.html&quot;&gt;§ 5 Abs. 1 TMG &lt;/a&gt;oder&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/46-RStV-Auszug-aus-dem-Rundfunkstaatsvertrag-Telemedien.html&quot;&gt; § 55 RStV&lt;/a&gt; besteht.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 13:25:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>BGH: Auslegung einer Unterlassungserklärung und Vertragsstrafe bei Verstoß gegen Impressumspflicht - falsche Aufsichtsbehörde</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/196-BGH-Auslegung-einer-Unterlassungserklaerung-und-Vertragsstrafe-bei-Verstoss-gegen-Impressumspflicht-falsche-Aufsichtsbehoerde.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGB &lt;br /&gt;
Urteil vom 10.06.2009&lt;br /&gt;
I ZR 37/07 &lt;br /&gt;
BGB § 339; UWG § 13 Abs. 2 Nr. 1 a.F.&lt;br /&gt;
Aufsichtsbehörde&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Entscheidung hat sich der BGH mit der Auslegung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung befasst. Der Betreiber hatte in seiner Anbieterkennzeichnung u.a. die Angabe der Aufsichtsbehörde gemäß § 34c GewO vergessen. Auf eine Abmahnung durch einen Mitbewerber hatte der Beklagte dahingehend eine strafbewehrte Unterlassungerklärung abgegeben. In der Folgezeit gab der Beklagte leider die falsche Aufsichtsbehörde an. Der Kläger verlangte nun die Vertragsstrafe. Der BGH bejaht den Anspruch mit den Hinweis, dass es sich um einen kerngleichen Verstoß handelt. Offen gelassen hat der BGH die Frage, ob das Fehlen oder die Angabe einer falschen Aufsichtsbehörde wettbewerbswidrig ist. Hierauf kommt es nicht an, da sich der Beklagte mit Abgabe der Unterlassungserklärung entsprechend verpflichtet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Hat sich der Schuldner gegenüber einem Gläubiger i.S. von § 13 Abs. 2 Nr. 1 UWG a.F. strafbewehrt unterworfen, setzt die Verwirkung der Vertragsstrafe ohne eine ausdrückliche oder konkludente Einschränkung der Unterwerfungserklärung nicht voraus, dass der Verstoß gegen das Unterlassungsgebot i.S. von § 13 Abs. 2 Nr. 1 UWG a.F. geeignet ist, den Wettbewerb auf dem relevanten Markt wesentlich zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
b) Mehrere Vertragsstrafen, die auf jeweils gesonderte Verstöße gegen eine Unterlassungsvereinbarung gestützt werden, sind im Regelfall unterschiedliche Streitgegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=50099&amp;pos=6&amp;anz=644&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:48:00 +0100</pubDate>
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    <title>OLG Hamm: Fehlen von Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bzw der Handelsregisternummer und des Registergerichts ist ein abmahnfähiger Wettbwerbsverstoß</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Hamm,&lt;br /&gt;
Urteil vom 02.04.2009&lt;br /&gt;
4 U 213/08&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm kommt in dieser Entscheidung zu dem Ergebnis, dass das Fehlen der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in der Anbieterkennzeichnung ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß ist. Ebenfalls ist es wettbewerbswidrig, wenn eine Handelsregistereintrag besteht, aber in der Anbieterkennzeichnung die Registernummer bzw. das Registergericht fehlt. Das Gericht ist der Ansicht, dass jeder Verstoß gegen die Pflicht zur Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG und der Pflichten nach §§ 312 c BGB, 1 Info-VO wettbewerbswidrig ist. Zudem hält das OLG Hamm bei derartigen Verstößen einen Streitwert von 15.000 EURO für angemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pauschale Betrachtungsweise des OLG Hamm ist abzulehnen. Insbesondere das Fehlen der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist nicht geeignet den Wettbewerb zu beeinflussen. Hingegen dürfte das Fehlen der Informationen zum Handelsregistereintrag regelmäßig wettbewerbswidrig sein, da hierdurch die Rechtsverfolgung erschwert werden kann. Auch der Streitwert ist überhöht. Andere Gericht setzen völlig zu Recht bei derartigen rechtlichen Auseinandersetzungen einen weitaus niedrigeren Streitwert an. Dennoch gilt es die Vorgaben des OLG Hamm einzuhalten. Nach den Grundsätzen des fliegenden Gerichtsstands kann ein Abmahner im Regelfall gerichtliche Schritte im OLG-Bezirk Hamm einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/128-OLG-Hamm-Fehlen-von-Umsatzsteuer-Identifikationsnummer-bzw-der-Handelsregisternummer-und-des-Registergerichts-ist-ein-abmahnfaehiger-Wettbwerbsverstoss.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Hamm: Fehlen von Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bzw der Handelsregisternummer und des Registergerichts ist ein abmahnfähiger Wettbwerbsverstoß&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:18:21 +0200</pubDate>
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