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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag it)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:39:40 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>OLG Stuttgart: Keine konkludente Abnahme eines Vertragsgegenstands, wenn die Abnahmereife vom Besteller vorher gerügt wurde</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.4.2011&lt;br /&gt;
10 U 116/10&lt;br /&gt;
Konkludente Abnahme&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen IT-Projekten kommt es zu Problemen bei der Abnahme des Vertragsgegenstandes, da zwischen den Parteien häufig streitig ist, ob der Vertragsgegenstand derart frei von Mängeln ist, dass dieser abnahmereif ist. Das OLG Stuttgart hat nun ein einem anderen Zusammenhang entschieden, dass eine konkludente Abnahme (= durch schlüssiges Verhalten) dann ausscheidet, wenn der Besteller die Abnahmereife des Vertragsgegenstandes gerügt hat und der Vertragsgegenstand zwischen Mängelrüge und Ingebrauchnahme nicht nachgebessert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&amp;nr=14240&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 May 2011 10:37:00 +0200</pubDate>
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    <category>abnahme</category>
<category>abnahmefähig</category>
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<category>fehlerhaft</category>
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<category>konkludente abnahme</category>
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<category>mängel</category>
<category>olg stuttgart</category>
<category>projekt</category>
<category>software</category>
<category>softwareerstellungsvertrag</category>
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</item>
<item>
    <title>Vorlagebeschluss des BGH zur Frage der Zulässigkeit des Vertriebs gebrauchter Software liegt im Volltext vor - UsedSoft</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/455-Vorlagebeschluss-des-BGH-zur-Frage-der-Zulaessigkeit-des-Vertriebs-gebrauchter-Software-liegt-im-Volltext-vor-UsedSoft.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 03.02.2011&lt;br /&gt;
I ZR 129/08 &lt;br /&gt;
UsedSoft&lt;br /&gt;
Computerprogramm-RL Art. 5 Abs. 1, Art. 4 Abs. 2 Halbsatz 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung der Richtlinie 2009/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 über den Rechtsschutz von Computerprogrammen (ABl. L 111 vom 5.5.2009, S. 16) folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ist derjenige, der sich auf eine Erschöpfung des Rechts zur Verbreitung der Kopie eines Computerprogramms berufen kann, &quot;rechtmäßiger Erwerber&quot; im Sinne von Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 2009/24/EG?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Für den Fall, dass die erste Frage bejaht wird: Erschöpft sich das Recht zur Verbreitung der Kopie eines Computerprogramms nach Art. 4 Abs. 2 Halbsatz 1 der Richtlinie 2009/24/EG, wenn der Erwerber die Kopie mit Zustimmung des Rechtsinhabers durch Herunterladen des Programms aus dem Internet auf einen Datenträger angefertigt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Für den Fall, dass auch die zweite Frage bejaht wird: Kann sich auch derjenige, der eine &quot;gebrauchte&quot; Softwarelizenz erworben hat, für das Erstellen einer Programmkopie als &quot;rechtmäßiger Erwerber&quot; nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 2 Halbsatz 1 der Richtlinie 2009/24/EG auf eine Erschöpfung des Rechts zur Verbreitung der vom Ersterwerber mit Zustimmung des Rechtsinhabers durch Herunterladen des Programms aus dem Internet auf einen Datenträger angefertigten Kopie des Computerprogramms berufen, wenn der Ersterwerber seine Programmkopie gelöscht hat oder nicht mehr verwendet?&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 3. Februar 2011 - I ZR 129/08 - OLG München&lt;br /&gt;
LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=55366&amp;pos=13&amp;anz=618&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 13:25:00 +0100</pubDate>
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    <category>bgh</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Der EuGH muss über die Frage entscheiden, ob der Vertrieb gebrauchter Software zulässig ist</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/437-BGH-Der-EuGH-muss-ueber-die-Frage-entscheiden,-ob-der-Vertrieb-gebrauchter-Software-zulaessig-ist.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 03.02.2011&lt;br /&gt;
I ZR 129/08&lt;br /&gt;
UsedSoft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat die Rechtsfrage, ob der Vertrieb gebrauchter Softwarelizenzen zulässig ist, dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Kunden der Beklagten greifen durch das Herunterladen der Computerprogramme - so der BGH - in das nach § 69c Nr. 1 UrhG ausschließlich dem Rechtsinhaber zustehende Recht zur Vervielfältigung der Computerprogramme ein. Da die Beklagte ihre Kunden durch das Angebot &quot;gebrauchter&quot; Lizenzen zu diesem Eingriff veranlasst, kann sie auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, falls ihre Kunden nicht zur Vervielfältigung der Programme berechtigt sind. Die Kunden der Beklagten können sich nach Auffassung des BGH allerdings möglicherweise auf die Regelung des § 69d Abs. 1 UrhG berufen, die Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 2009/24/EG ins deutsche Recht umsetzt und daher richtlinienkonform auszulegen ist. Nach Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 2009/24/EG bedarf die Vervielfältigung eines Computerprogramms - solange nichts anderes vereinbart ist - nicht der Zustimmung des Rechtsinhabers, wenn sie für eine bestimmungsgemäße Benutzung des Computerprogramms durch den rechtmäßigen Erwerber notwendig ist. Es stellt sich daher die Frage, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen derjenige, der eine &quot;gebrauchte&quot; Softwarelizenz erworben hat, als &quot;rechtmäßiger Erwerber&quot; des entsprechenden Computerprogramms anzusehen ist. In diesem Zusammenhang kann sich auch die weitere Frage stellen, ob sich das Verbreitungsrecht des Rechtsinhabers erschöpft, wenn ein Computerprogramm mit seiner Zustimmung im Wege der Online-Übermittlung in Verkehr gebracht worden ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie &lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/437-BGH-Der-EuGH-muss-ueber-die-Frage-entscheiden,-ob-der-Vertrieb-gebrauchter-Software-zulaessig-ist.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Der EuGH muss über die Frage entscheiden, ob der Vertrieb gebrauchter Software zulässig ist&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Feb 2011 17:04:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Landshut: Unzulässige Online-Durchsuchung durch Screenshot-Trojaner - Online-Überwachung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/435-LG-Landshut-Unzulaessige-Online-Durchsuchung-durch-Screenshot-Trojaner-Online-UEberwachung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Landshut&lt;br /&gt;
Beschluss vom 20.01.2011&lt;br /&gt;
4 Qs 346/10 LG Landshut&lt;br /&gt;
Online-Überwachung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Landshut hat entschieden, dass der Einsatz eines Trojaners durch die Ermittlungsbehörden nicht ohne Weiteres von einer richterlichen Anordnung gedeckt ist, welche die Überwachung und Aufzeichnung des Telekommunkationsverkehrs anordnet. Der Trojaner der Ermittlungsbehörden war derart programmiert, dass er alle 30 Sekunden einen Screenshot erstellte und an die Ermittlungsbehörden übermittelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Jedoch war der Vollzug des Beschlusses vorn 02.04.2009 insoweit rechtswidrig als im zeitlichen Abstand von 30 Sekunden Screenshots von der Bildschirmoberfläche gefertigt wurden, während der Internet-Browser aktiv geschaltet war. Denn nach Auffassung der Kammer besteht für das Kopieren und Speichern der grafischen Bildschirminhalte, also der Fertigung von Screenshots, keine Rechtsgrundlage , weil zum Zeitpunkt dieser Maßnahmen noch kein Telekommunikationsvorgang stattfindet&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Beschluss gedeckt war - so das LG Landshut - hingegen die Überwachung des SKYPE-Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 17:26:00 +0100</pubDate>
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    <category>§ 101</category>
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</item>
<item>
    <title>LAG Köln: Fristlose Kündigung eines Systemadministrators bei Missbrauch seiner Administratorenrechte - hier: Lesen fremder Emails</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/418-LAG-Koeln-Fristlose-Kuendigung-eines-Systemadministrators-bei-Missbrauch-seiner-Administratorenrechte-hier-Lesen-fremder-Emails.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LAG Köln&lt;br /&gt;
Urteil vom 14.05.2010&lt;br /&gt;
4 Sa 1257/09&lt;br /&gt;
Systemadministrator&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LAG Köln hat entschieden, dass einem Systemadmnistrator jedenfalls nach vorheriger Abmahnung fristlos gekündigt werden kann, wenn dieser seine Administratorenrechte dazu nutzt, Emails zu lesen, die nicht für ihn bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;a) In der Rechtsprechung wird – soweit ersichtlich – einheitlich davon ausgegangen, dass der Missbrauch von Zugangsrechten durch Systemadministratoren regelmäßig eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung gerechtfertigt (vgl. LAG München 08.07.2009 – 11 Sa 54/09 -; Arbeitsgericht Aachen 16.08.2005 – 7 Ca 5514/04 -; OVG Nordrhein-Westfalen 13.10.2006 – 1 A 4365/05. PVB). Auch das Bundesarbeitsgericht hat in der Entscheidung vom 25.11.1981 (7 AZR 463/79), in der es nur über eine ordentliche Kündigung zu urteilen hatte, ausgeführt, dass der Missbrauch einer EDV-Anlage durch einen Arbeitnehmer einen verhaltensbedingten Grund für eine ordentliche Kündigung darstellt, ohne dass es eine Abmahnung bedarf (in diesem Fall ging es nicht um einen Administrator).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Fall hat der Kläger seine Pflichten als Computer-Administrator mehrfach grob verletzt, ist sodann abgemahnt worden, und hat sie erneut grob verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Auch im Rahmen der Interessenabwägung gelangt die Kammer dazu, dass die außerordentliche Kündigung berechtigt war: Der Kläger hat durch das Öffnen der E-Mails in schwerer Weise das Vertrauen des Vorstandes missbraucht. Der Vorstand musste ihn als illoyalen Mitarbeiter ansehen, der das in ihn als Administrator und als Revisor gesetzte Vertrauen dazu missbrauchte, den Vorstand selbst auszuspähen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass beim Vorstand viele vertrauliche Daten zusammengefasst sind, so Daten aus dem Personalbereich, aus dem Kundenbereich und aus dem Interbankenbereich.&quot; Besonders schwerwiegend ist indes, dass der Kläger durch die Abmahnung eindeutig gewarnt war und kurz Zeit später erneut seine Administratorenrechte missbrauchte. Er erwies sich daher als unbelehrbar, so dass der Vorstand jederzeit mit einer erneuten Missbrauch rechnen musste. Aus diesem Grunde war es dem Vorstand auch unter prognostischen Gesichtspunkten nicht zuzumuten, auch noch bis zum Ablauf der Kündigungsfrist mit dem Kläger zu arbeiten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2010/4_Sa_1257_09urteil20100514.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Jan 2011 16:11:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Kaufrecht statt Werkvertragsrecht für Verträge über die Lieferung von beweglichen Sachen sofern nicht Planungsleistungen im Vordergrund stehen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/195-BGH-Kaufrecht-statt-Werkvertragsrecht-fuer-Vertraege-ueber-die-Lieferung-von-beweglichen-Sachen-sofern-nicht-Planungsleistungen-im-Vordergrund-stehen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/195-BGH-Kaufrecht-statt-Werkvertragsrecht-fuer-Vertraege-ueber-die-Lieferung-von-beweglichen-Sachen-sofern-nicht-Planungsleistungen-im-Vordergrund-stehen.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGB § 651&lt;br /&gt;
Urteil vom 23.07.209&lt;br /&gt;
VII ZR 151/8&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat sich in dieser Entscheidung über die Lieferung von Bau- bzw. Anlagenteilen mit der Frage befasst, ob Kauf- oder Werkvertragsrecht anzuwenden ist Der BGH vertritt die Ansicht, dass auf derartige Veträge regelmäßig Kaufvertragsrecht anzuwenden ist, es sei denn Schwerpunkt des Vertrages sind Planungsleistungen. Steht die eigentliche Erstellung des Vertragsgegenstandes im Vordergrund ist nach Ansicht des BGH Kaufvertragsrecht anwendbar. Die aufgezeigten Kriterien lassen sich auch auf Software- und IT-Projektverträge übertragen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Kaufrecht ist auf sämtliche Verträge mit einer Verpflichtung zur Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher Sachen anzuwenden, also auch auf Verträge zwischen Unternehmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Verträge, die allein die Lieferung von herzustellenden beweglichen Bau- oder Anlagenteilen zum Gegenstand haben, sind nach Maßgabe des § 651 BGB nach Kaufrecht zu beurteilen. Die Zweckbestimmung der Teile, in Bauwerke eingebaut zu werden, rechtfertigt keine andere Beurteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Eine andere Beurteilung ist auch dann nicht gerechtfertigt, wenn Gegenstand des Vertrages auch Planungsleistungen sind, die der Herstellung der Bau- und Anlagenteile vorauszugehen haben und nicht den Schwerpunkt des Vertrages bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 23. Juli 2009 - VII ZR 151/08&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=e90f2f3ac609fb602515e21c143dc236&amp;nr=49025&amp;pos=0&amp;anz=1&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:51:30 +0100</pubDate>
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    <category>abgrenzung</category>
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<item>
    <title>OLG Frankfurt: Inhaber eines Internetanschlusses haftet nicht bei unberechtigter Nutzung des WLAN-Netzes durch Dritte</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/96-OLG-Frankfurt-Inhaber-eines-Internetanschlusses-haftet-nicht-bei-unberechtigter-Nutzung-des-WLAN-Netzes-durch-Dritte.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das &lt;strong&gt;OLG Frankfurt&lt;/strong&gt; hat mit &lt;strong&gt;Urteil vom 1.7.2008, Aktenzeichen 11 U 52/07&lt;/strong&gt; entschieden, dass der Inhaber eines Internetanschlusses im Regelfall nicht als Störer für Rechtsverletzungen verantwortlich ist, die ein unberechtigter Dritter über eine WLAN-Verbindung (hier: Urheberrechtsverletzung durch Nutzung eines Filesharingprogramms) begeht (so schon &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/71-OLG-Frankfurt-Inhaber-eines-Internetanschlusses-haftet-nicht-ohne-weiteres-fuer-Urheberrechtsverletzungen.html&quot;&gt;OLG Frankfurt, Beschluss vom 20.12.2007 - 11 W 58/07&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;). Vielmehr setzt eine Haftung die Verletzung von Überprüfungs- bzw. Überwachungspflichten voraus, die durch den Betrieb eines WLAN-Netzes allein nicht begründet werden. Leider wird diese Ansicht nicht von allen Gerichten geteilt. So ist etwa das LG Hamburg der Ansicht, dass der Betreiber eines offenen WLAN-Netzes oder eines Internetanschlusses eine besondere Gefahrenquelle schafft, die eine Störerhaftung bei Urheberrechtsverletzungen auslöst (&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/72-LG-Hamburg-Filesharing-ueber-Internettauschboersen-Haftung-des-Anschlussinhabers-fuer-Urheberrechtsverletzungen.html&quot;&gt;LG Hamburg, Beschluss vom 25.01.2006 - 308 O 58/06&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;). Das OLG Frankfurt hat die Revision zugelassen, so dass der BGH hoffentlich die Gelegenheit erhält, die umstrittenen Rechtsfragen zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/96-OLG-Frankfurt-Inhaber-eines-Internetanschlusses-haftet-nicht-bei-unberechtigter-Nutzung-des-WLAN-Netzes-durch-Dritte.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Frankfurt: Inhaber eines Internetanschlusses haftet nicht bei unberechtigter Nutzung des WLAN-Netzes durch Dritte&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:10:00 +0200</pubDate>
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    <title>OLG Frankfurt: Inhaber eines Internetanschlusses haftet nicht ohne weiteres für Urheberrechtsverletzungen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Das &lt;strong&gt;OLG Frankfurt am Main&lt;/strong&gt; hat mit &lt;strong&gt;Beschluss vom 20.12.2007 - 11 W 58/07&lt;/strong&gt; völlig zu Recht entschieden, dass der Inhaber eines Internetanschlusses nicht ohne weiteres als (Mit-)Störer für über den Anschluss begangenene Urheberrechtsverletzungen haftet. Im vorliegenden Fall ging es um die Verbreitung von Audiodateien über eine Tauschbörse. Damit erteilt das OLG Frankfurt der gegenteiligen Rechtsprechung des LG Hamburg eine Absage. Das Landgericht Hamburg ist der Ansicht, dass der Anschlussinhaber in derartigen Fallkonstellationen im Regelfall als (Mit-)Störer auf Unterlassung in Anspruch genommen werden kann (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/72-LG-Hamburg-Filesharing-ueber-Internettauschboersen-Haftung-des-Anschlussinhabers-fuer-Urheberrechtsverletzungen.html&quot;&gt;LG Hamburg, Beschluss vom 25.01.2006 - 308 O 58/06&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Frankfurt führt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Umfang der Prüfungspflicht richtet sich danach, inwieweit dem als Störer in Anspruch Genommenen nach den Umständen eine Prüfung zuzumuten ist. Überlässt der Inhaber eines Internetanschlusses diesen dritten Personen, kann ihn die Pflicht treffen, diese Nutzer zu instruieren und zu überwachen, sofern damit zu rechnen ist, dass der Nutzer eine Urheberrechtsverletzung begehen könnte. Eine Pflicht, die Benutzung seines Internetanschlusses zu überwachen oder gegebenenfalls zu verhindern, besteht jedoch nur, wenn der Anschlussinhaber konkrete Anhaltspunkte dafür hat, dass der Nutzer den Anschluss zu Rechtsverletzungen missbrauchen wird. Solche Anhaltspunkte bestehen deshalb grundsätzlich nicht, solange dem Anschlussinhaber keine früheren Verletzungen dieser Art durch den Nutzer oder andere Hinweise auf eine Verletzungsabsicht bekannt sind oder hätten bekannt sein können.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/71-OLG-Frankfurt-Inhaber-eines-Internetanschlusses-haftet-nicht-ohne-weiteres-fuer-Urheberrechtsverletzungen.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Frankfurt: Inhaber eines Internetanschlusses haftet nicht ohne weiteres für Urheberrechtsverletzungen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 08 Jan 2008 15:46:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Hamburg: Filesharing über Internettauschbörsen - Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Das &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;/strong&gt; hat mit &lt;strong&gt;Beschluss vom 25.01.2006 - 308 O 58/06&lt;/strong&gt; entschieden, dass der Inhaber eines Internetanschlusses für Urheberrechtsverletzungen (hier: Verbeitung von Audiodateien über eine Tauschbörse) auf Unterlassung haftet, die über diesen Anschluss begangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg führt aus:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Der Antragsgegner hat für die damit begangene Rechtsverletzung einzustehen, auch wenn er selbst die Handlungen nicht begangen haben sollte. Er ist Inhaber des Internetanschlusses und die Handlungen kommen damit aus seiner Sphäre und seinem Verantwortungsbereich, wobei für den Unterlassungsanspruch kein Verschulden erforderlich ist. Er war als Inhaber des Anschlusses rechtlich und tatsächlich in der Lage, dafür zu sorgen, dass dieser nicht für Rechtsverletzungen genutzt wird. Keinesfalls darf er Töchter und deren Freundinnen nach deren Gutdünken bei der Nutzung des Anschlusses schalten und walten lassen und die Augen vor dem verschließen, was dort gemacht wird. Vielmehr hat er die Pflicht, über die Risiken zu unterrichten und das Tun der Nutzer zu überwachen und gegebenenfalls ein widerrechtliches Tun zu unterbinden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/72-LG-Hamburg-Filesharing-ueber-Internettauschboersen-Haftung-des-Anschlussinhabers-fuer-Urheberrechtsverletzungen.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Filesharing über Internettauschbörsen - Haftung des Anschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 09 Jul 2007 16:15:00 +0200</pubDate>
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