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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag kartellrecht)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 12:40:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>BKartA befragt Amazon-Marketplace-Händler - Verstoß gegen Kartellverbot durch Preisparitätsklausel bei Amazon Marketplace ?</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das Bundeskartellamt befragt derzeit Amazon-Marketplace-Händler. Das Bundeskartellamt möchte herausfinden, ob durch die Amazon-Preisparitätsklausel ein Verstoß gegen das allgemeine Kartellverbot vorliegt. Diese Klausel verbietet es Marketplace-Händlern, ihre Produkte im Internet an anderer Stelle billiger anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des Bundeskartellamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeskartellamt befragt Amazon-Marketplace-Händler&lt;br /&gt;
Bonn, 20. Februar 2013: Das Bundeskartellamt startet heute eine Web-Befragung von 2400 Händlern, die ihre Waren über den Amazon Marketplace anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundeskartellamt prüft im Rahmen eines kartellrechtlichen Verwaltungsverfahrens die Auswirkungen der von Amazon.de praktizierten Preisparitätsklausel für Marketplace-Händler. Neben dem direkten Verkauf von Produkten durch Amazon haben auch andere Händler die Möglichkeit, ihre Waren dort anzubieten. Die Preisparitätsklausel untersagt ihnen, Produkte, die sie auf Amazon Marketplace anbieten, an anderer Stelle im Internet günstiger anzubieten. Das Verbot bezieht sich sowohl auf andere Internet-Marktplätze wie z. B. Ebay oder Rakuten als auch auf eigene Online-Shops der Händler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Amazon-Preisparitätsklausel, die den Händlern die Freiheit nimmt, ein über Amazon angebotenes Produkt an anderer Stelle im Internet preiswerter anzubieten, kann gegen das allgemeine Kartellverbot verstoßen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn durch die Beschränkung der Preissetzungsfreiheit der Händler auch der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Internet-Marktplätzen beschränkt wird. Hierfür spricht einiges, da die Händler unter normalen Umständen ja ein Interesse haben, ihre Waren auf mehreren Marktplätzen im Internet anzubieten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf einem Internet-Marktplatz tätig zu werden, müssen die Händler an den Marktplatz-Betreiber (Amazon, Ebay, Rakuten) verschiedene Entgelte entrichten, u.a. einen bestimmten Prozentsatz vom erzielten Verkaufspreis. Da die Händler günstigere Konditionen nicht auch in einen günstigeren Preis für den Endkunden einfließen lassen können, kann es für alternative, insbesondere für neu hinzu tretende Internet-Marktplätze schwierig sein, neben Amazon eine hohe Reichweite zu erlangen. Es besteht die Gefahr, dass hohe Händlergebühren von Amazon durchgesetzt werden und das System so insgesamt zu einem höheren Preisniveau zulasten des Verbrauchers führt, ohne dass er ausreichende Vorteile hiervon hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Händlerbefragung soll möglichst umfangreiche Informationen zur Wirkung der Preisparitätsklausel und zur Bedeutung des Amazon Marketplace liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte sich der Verdacht durch die Ermittlungen bestätigen, kann Amazon dazu verpflichtet werden, die Preisparitätsklausel aus ihren Teilnahmebedingungen zu streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Feb 2013 13:40:00 +0100</pubDate>
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    <category>amazon</category>
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<category>preisparitätsklausel</category>
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</item>
<item>
    <title>BKartA verhängt Bußgelder von 55 Mio Euro gegen Pro7Sat1 und RTL wegen Absprachen zur Grundverschlüsselung digitaler FreeTV-Programme in SD-Qualität</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1201-BKartA-verhaengt-Bussgelder-von-55-Mio-Euro-gegen-Pro7Sat1-und-RTL-wegen-Absprachen-zur-Grundverschluesselung-digitaler-FreeTV-Programme-in-SD-Qualitaet.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das BKartA hat völlig zu Recht Bußgelder in Höhe von 55 Mio Euro gegen Pro7Sat1 und RTL wegen kartellrechtswidriger Absprachen zur Grundverschlüsselung digitaler FreeTV-Programme in SD-Qualität verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des Bundeskartellamtes&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Pro7Sat1 und RTL wegen Absprachen zur TV-Grundverschlüsselung – Unverschlüsseltes SD-TV für die nächsten Jahre gesichert&lt;br /&gt;
Bonn, 28. Dezember 2012: Das Bundeskartellamt hat Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 55 Mio. Euro gegen die beiden TV-Sendergruppen Pro7Sat1 und RTL sowie gegen zwei verantwortliche Personen verhängt. Den Unternehmen wird vorgeworfen, bei der Einführung der Verschlüsselung ihrer digitalen FreeTV-Programme wettbewerbswidrige Absprachen getroffen zu haben. Außerdem verpflichten sich die beiden Sendergruppen, ihre wesentlichen Programme in SD-Qualität für einen Zeitraum von zehn Jahren unverschlüsselt anzubieten. Diese Zusage betrifft die Übertragungswege Kabel, Satellit und IPTV. Nicht davon umfasst ist die Verschlüsselung von HD-Programmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Das Bundeskartellamt hat festgestellt, dass sich die beiden Sendergruppen in den Jahren 2005/2006 darüber abgesprochen haben, ihre digitalen Free-TV-Programme in SD-Qualität zukünftig nur noch verschlüsselt auszustrahlen und dafür ein zusätzliches Entgelt zu verlangen. Zugleich beabsichtigten die Sendergruppen, durch technische Maßnahmen wie Anti-Werbeblocker und Kopierschutzfunktionen die Nutzungsmöglichkeiten der Programmsignale für den Fernsehzuschauer zu beschränken. Die Absprachen betrafen die Übertragungswege Kabel, Satellit und IPTV. Die Umsetzung dieser Absprachen erfolgte mindestens bis zum Zeitpunkt der Durchsuchung des Bundeskartellamtes bei den Unternehmen im Mai 2010, in etlichen Netzen über diesen Zeitpunkt hinaus.“&lt;br /&gt;
Die Bußgeldbescheide sind noch nicht rechtskräftig, über etwaige Einsprüche entscheidet das Oberlandesgericht Düsseldorf. Allerdings haben sich alle Unternehmen zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. Settlement) bereit erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat das Bundeskartellamt von beiden Sendergruppen die verbindliche Zusage entgegengenommen, ab 2013 bundesweit auf die Grundverschlüsselung ihrer in SD-Qualität ausgestrahlten Free-TV-Programme zu verzichten. Die Sendergruppen werden die unverschlüsselte SD-Verbreitung für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren aufrechterhalten. Mit der Aufgabe der Verschlüsselung entfällt für die Sendergruppen die Grundlage für die Entgelterhebung gegenüber Kabelnetz- und anderen Übertragungswegebetreibern für die SD-Verbreitung. Zugleich entfällt die Grundlage für die Umsetzung von Signalschutzbeschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entsprechende Zusage zur Aufgabe der Grundverschlüsselung ab Januar 2013 hatte der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bereits im Zuge der Freigabe der Fusion Liberty Global (Unitymedia)/Kabel Baden-Württemberg abgegeben (siehe Pressemitteilung des Bundeskartellamtes vom 15.12.2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Mundt: „Durch die Verpflichtung der privaten Sendergruppen zur Aufrechterhaltung der unverschlüsselten SD-Verbreitung steht den Fernsehzuschauern auch in den kommenden Jahren eine Empfangsmöglichkeit für digitales FreeTV offen, ohne Signalschutzbeschränkungen und ohne dass dafür zusätzliche Entgelte anfielen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Dec 2012 12:55:00 +0100</pubDate>
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    <category>absprachen</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Elektronische Programmführer, Verwertungsgesellschaften und kartellrechtliche Ungleichbehandlung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 27.03.2012&lt;br /&gt;
Elektronischer Programmführer&lt;br /&gt;
UrhG § 50; UrhWG § 18; GWB § 20 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Die Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung urheberrechtlich geschützter Text- und Bildbeiträge, die von Fernsehsendern zur Vorankündigung und Bewerbung ihrer Programme im Internet bereitgestellt werden, durch den Betreiber eines werbefinanzierten elektronischen Programmführers ist nicht als Berichterstattung über Tagesereignisse gemäß § 50 UrhG gerechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Der Umstand, dass eine Verwertungsgesellschaft der Aufsicht durch das Patentamt unterliegt (§§ 18 ff. UrhWG), steht der Geltendmachung des Einwands kartellrechtswidriger Ungleichbehandlung durch den von der Verwertungsgesellschaft auf Unterlassung in Anspruch genommenen Werknutzer nicht entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 27. März 2012 - KZR 108/10 - OLG Dresden - LG Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61327&amp;pos=9&amp;anz=647&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 10:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>§ 50 urhg</category>
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</item>
<item>
    <title>Bundeskartellamt ermittelt gegen ASICS wegen Vertriebsverbot auf Plattformen wie eBay und Amazon</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/974-Bundeskartellamt-ermittelt-gegen-ASICS-wegen-Vertriebsverbot-auf-Plattformen-wie-eBay-und-Amazon.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie die &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/karriere-management/recht-steuern/:onlinehandel-kartellamt-ermittelt-gegen-sportartikler/70055194.html&quot;&gt;Financial Times Deutschland berichtet&lt;/a&gt;  ermittelt das Bundeskartellamt gegen den Sportartikel Hersteller ASICS wegen des Vertriebsverbots von ASICS-Produkten über Online-Plattformen wie eBay oder Amazon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach unserer Ansicht ist ein derartiges Verkaufsverbot rechtlich äußerst problematisch und nur schwer mit der Rechtsprechung des EuGH in Einklang zu bringen (siehe &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/945-Adidas-plant-Vertriebsverbot-von-Adidasprodukten-bei-eBay-und-Amazon-rechtliche-Zulaessigkeit-fraglich.html&quot;&gt;&quot;Adidas plant Vertriebsverbot von Adidasprodukten bei eBay und Amazon - rechtliche Zulässigkeit fraglich&quot;&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Jun 2012 11:50:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Adidas plant Vertriebsverbot von Adidasprodukten bei eBay und Amazon - rechtliche Zulässigkeit fraglich</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/945-Adidas-plant-Vertriebsverbot-von-Adidasprodukten-bei-eBay-und-Amazon-rechtliche-Zulaessigkeit-fraglich.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Der Sportartikelhersteller Adidas plant, wie&lt;a href=&quot;http://www.markt-intern.de/presse/newsdetails/datum/2012/06/13/kein-adidas-bei-amazon-und-ebay-ab-2013/&quot;&gt; markt intern berichtet&lt;/a&gt;, ab 2013 ein Vertriebsverbot von Adidasprodukten bei eBay, Amazon und anderen Online-Marktplätzen. Dem Sportartikelhersteller dürfte es, wie es in solchen Fällen regelmäßig der Fall ist, primär um die Kontrolle des Internetvertriebs und letztlich die Preisgestaltung seiner Produkte gehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es ist fraglich, ob dieses Vorgehen mit der Rechtsprechung des EuGH zu Art. 101 Abs. 3 AEUV vereinbar ist. Der EuGH hat mit&lt;a href=&quot;Urteil vom 13.10.2011 C-439/09 Pierre Fabre Dermo-Cosmétique&quot;&gt; Urteil vom 13.10.2011 - C-439/09 - Pierre Fabre Dermo-Cosmétique&lt;/a&gt;, wo es allerdings im den Verbot des gesamten Internetvertriebs ging, deutlich gemacht, dass der EuGH Vertriebsverbote nur in engen Ausnahmefällen zulässt und die einschlägigen Vorschriften entsprechend streng auslegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Jun 2012 11:21:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Frage, ob auf den Märkten für Benzin und Diesel ein marktbeherrschendes Oligopol der Mineralölgesellschaften besteht - Übernahme von OMV durch Total</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/909-BGH-Zur-Frage,-ob-auf-den-Maerkten-fuer-Benzin-und-Diesel-ein-marktbeherrschendes-Oligopol-der-Mineraloelgesellschaften-besteht-UEbernahme-von-OMV-durch-Total.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 06.12.2011&lt;br /&gt;
KVR 95/10&lt;br /&gt;
Total/OMV&lt;br /&gt;
GWB § 19 Abs. 2, Abs. 3 Satz 2, § 37 Abs. 1 Nr. 2, § 74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Für die Frage, ob der Erwerb mehrerer verselbständigter Vermögensgegenstände eines Unternehmens einen einheitlichen Zusammenschluss im Sinne von § 37 Abs. 1 Nr. 1 GWB darstellt, ist maßgeblich, ob der Vermögenserwerb bei wirtschaftlicher Betrachtung ein einheitlicher Vorgang ist, der geeignet ist, die Marktstruktur zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die indizielle Bedeutung von Marktstrukturmerkmalen, die eine enge Reaktionsverbundenheit der Mitglieder eines Oligopols erwarten lassen, für eine gemeinsame Marktbeherrschung kann dadurch entkräftet werden, dass tatsächlich wesentlicher Wettbewerb stattfindet. Die Bewertung des tatsächlichen Marktgeschehens muss aber die strukturellen Bedingungen beachten, &lt;br /&gt;
unter denen es sich vollzieht und die seine ökonomische Beurteilung beeinflussen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Ist das beobachtete Verhalten der Mitglieder eines Oligopols mehrdeutig, &lt;br /&gt;
vermag dies die aufgrund der Marktstrukturanalyse begründete Annahme eines einheitlichen Verhaltens unter Ausschluss wesentlichen Wettbewerbs jedenfalls im Anwendungsbereich der Oligopolvermutungen des § 19 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 6. Dezember 2011 - KVR 95/10 - OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=60376&amp;pos=8&amp;anz=643&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>benzin</category>
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    <title>OLG Düsseldorf: Deutsche Post muss für Konkurrenten keine Postident-Dienstleistungen anbieten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/741-OLG-Duesseldorf-Deutsche-Post-muss-fuer-Konkurrenten-keine-Postident-Dienstleistungen-anbieten.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 30.11.2011&lt;br /&gt;
Aktenzeichen 88 O (Kart.) 49/10&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass die Deutsche Post für Konkurrenten keine Postident-Dienstleistungen anbieten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Die Deutsche Post AG habe nicht kartellrechtswidrig gehandelt, weder missbräuchlich noch diskriminierend ihre Marktmacht ausgenutzt. Eine Abschottung des Ident-Marktes finde nicht statt, weil die beiden Post-Konkurrenten für den Identifizierungsservice jedenfalls auf einen anderen Identifizierungsdienstleister zurückgreifen könnten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des OLG Düsseldorf finden Sie hier: &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/741-OLG-Duesseldorf-Deutsche-Post-muss-fuer-Konkurrenten-keine-Postident-Dienstleistungen-anbieten.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Düsseldorf: Deutsche Post muss für Konkurrenten keine Postident-Dienstleistungen anbieten&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>deutsche post</category>
<category>dienstleistung</category>
<category>kartellrecht</category>
<category>konkurrenten</category>
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<category>mitbewerber</category>
<category>olg düsseldorf</category>
<category>post-ident</category>

</item>
<item>
    <title>Bundeskartellamt: Bußgeld von rund 24 Mio Euro wegen unzulässiger Preisabsprachen und wettbewerbsbeschränkendem Informationsaustausch bei &quot;Calgonit&quot; sowie &quot;Somat&quot;</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/732-Bundeskartellamt-Bussgeld-von-rund-24-Mio-Euro-wegen-unzulaessiger-Preisabsprachen-und-wettbewerbsbeschraenkendem-Informationsaustausch-bei-Calgonit-sowie-Somat.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/732-Bundeskartellamt-Bussgeld-von-rund-24-Mio-Euro-wegen-unzulaessiger-Preisabsprachen-und-wettbewerbsbeschraenkendem-Informationsaustausch-bei-Calgonit-sowie-Somat.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das Bundeskartellamt hat wegen unzulässiger Preisabsprachen und wettbewerbsbeschränkendem Informationsaustausch hinsichtlich der Geschirrspülmitteln &quot;Calgonit&quot; sowie &quot;Somat&quot; ein Bußgeld von rund 24 Mio Euro Verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des Bundeskartellamtes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts: „Reckitt Benckiser und Henkel haben in mehreren Fällen Preiserhöhungen für Maschinengeschirrspülmittel der Marken „Calgonit“ und „Somat“ abgesprochen. Die beiden Unternehmen haben Preiserhöhungen zwischen ihren Produkten über Jahre koordiniert. Die Zeche zahlte der Verbraucher.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des Bundeskartellamtes finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/732-Bundeskartellamt-Bussgeld-von-rund-24-Mio-Euro-wegen-unzulaessiger-Preisabsprachen-und-wettbewerbsbeschraenkendem-Informationsaustausch-bei-Calgonit-sowie-Somat.html#extended&quot;&gt;&quot;Bundeskartellamt: Bußgeld von rund 24 Mio Euro wegen unzulässiger Preisabsprachen und wettbewerbsbeschränkendem Informationsaustausch bei &amp;quot;Calgonit&amp;quot; sowie &amp;quot;Somat&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:12:00 +0100</pubDate>
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    <category>24 Mio Euro</category>
<category>Bußgeld</category>
<category>Bundeskartellamt</category>
<category>calgonit</category>
<category>kartellrecht</category>
<category>Preisabsprachen</category>
<category>selbstanzeige</category>
<category>somat</category>
<category>wettbewerbsbeschränkendem Informationsaustausch</category>

</item>
<item>
    <title>OVG Münster: Tochterunternehmen der Deutschen Post muss die Preise erhöhen - First Mail Düsseldorf GmbH</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/715-OVG-Muenster-Tochterunternehmen-der-Deutschen-Post-muss-die-Preise-erhoehen-First-Mail-Duesseldorf-GmbH.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OVG Münster&lt;br /&gt;
Beschluss vom 15.11.2011&lt;br /&gt;
13 B 1082/11&lt;br /&gt;
First Mail Düsseldorf GmbH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OVG Münster hat entschieden, dass die First Mail Düsseldorf GmbH (ein Tochterunternehmen der Deutschen Post) ihre Preise erhöhen muss. Die First Mail Düsseldorf GmbH hatte zu niedrige Entgelte verlangt, so dass die Wettbewerbsmöglichkeiten der Mitbewerber für Postdienstleistungen in missbräuchlicher Weise beeiträchtigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nach der in diesem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes nur möglichen summarischen Prüfung sei davon auszugehen, dass die von der Firma First Mail geforderten Entgelte den normativen postrechtlichen Entgeltgrundsätzen nicht entsprächen, sich insbesondere nicht an den Kosten einer effizienten Leistungsbereitstellung orientierten. Ob es sich insoweit um eine sog. &quot;gezielte Kampfpreisunterbietung&quot; handele, könne offen bleiben. Jedenfalls sei das Entgeltverhalten der Firma First Mail mit ihren unter den Entgelten der Muttergesellschaft liegenden Entgelten für vergleichbare Postdienstleistungen missbräuchlich. Die Unterschreitung der Entgelte der Muttergesellschaft diene offenbar dazu, mit niedrigeren Preisen zu Gunsten der Muttergesellschaft den Wettbewerb in den betroffenen räumlichen Bereichen zu verringern.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des OVG Münster finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/715-OVG-Muenster-Tochterunternehmen-der-Deutschen-Post-muss-die-Preise-erhoehen-First-Mail-Duesseldorf-GmbH.html#extended&quot;&gt;&quot;OVG Münster: Tochterunternehmen der Deutschen Post muss die Preise erhöhen - First Mail Düsseldorf GmbH&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:48:00 +0100</pubDate>
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    <category>deutsche post</category>
<category>entgelt</category>
<category>first mail düsseldorf gmbh</category>
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<category>marktstellunggezielte kampfpreisunterbietung</category>
<category>missbrauch</category>
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<category>preisdumping</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Entscheidung zur Kündigung eines Pressegrossisten durch den Baur Verlag liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/709-BGH-Entscheidung-zur-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Baur-Verlag-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/709-BGH-Entscheidung-zur-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Baur-Verlag-liegt-im-Volltext-vor.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 24.10.2011&lt;br /&gt;
KZR 7/10&lt;br /&gt;
Grossistenkündigung&lt;br /&gt;
GWB § 20 Abs. 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung des BGH zur kartellrechtlichen Unbedenklichkeit der Kündigung eines Pressegrossisten durch den Baur Verlag liegt im Volltext (siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/688-BGH-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Bauer-Verlag-kartellrechtlich-nicht-zu-beanstanden.html&quot;&gt;Pressemitteilung des BGH&lt;/a&gt;) vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine nach § 20 Abs. 1 GWB verbotene Diskriminierung liegt nur vor, wenn sich die beanstandete Ungleichbehandlung nachteilig auf die Wettbewerbsposition des anspruchstellenden Unternehmens auswirkt.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 24. Oktober 2011 - KZR 7/10 - Schleswig-Holsteinisches OLG - LG Kiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=58092&amp;pos=11&amp;anz=486&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:44:00 +0100</pubDate>
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    <category>bauer</category>
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<category>pressegrossist</category>
<category>presserecht</category>
<category>zeitschrift</category>
<category>zeitung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Kündigung eines Pressegrossisten durch den Bauer-Verlag kartellrechtlich nicht zu beanstanden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/688-BGH-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Bauer-Verlag-kartellrechtlich-nicht-zu-beanstanden.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/688-BGH-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Bauer-Verlag-kartellrechtlich-nicht-zu-beanstanden.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Bundesgerichtshof&lt;br /&gt;
Urteil vom 24. Oktober 2011&lt;br /&gt;
KZR 7/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass die Kündigung eines Pressegrossisten durch den Bauer-Verlag  aus kartellrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden und somit rechtmäßig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des BGH heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Bauer Media Group gehört zu den führenden deutschen und europäischen Zeitschriftenverlagen. Sie hat Anfang 2009 den Presse-Grosso-Vertriebsvertrag mit der Heinz-Ulrich Grade KG, die ihr Vertriebsgebiet im Hamburger Umland hat, gekündigt. Seither vertreibt Bauer ihre Zeitschriften in diesem Gebiet über ihre Konzerngesellschaft PVN. Hiergegen hat Grade Klage mit dem Ziel erhoben, weiterhin ausschließlich mit den Presseerzeugnissen von Bauer beliefert zu werden.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
An der Kündigung war Bauer nicht durch die Gemeinsame Erklärung gehindert. Diese begründet für den Verlag keine Rechtswirkungen. Denn Bauer ist dieser Erklärung nicht beigetreten und hat ihren Inhalt auch nicht im Wege einer Änderung der Grossisten-Verträge als verbindlich anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klage konnte auch nicht mit Erfolg auf § 20 Abs. 1 GWB (Behinderungs- und Diskriminierungsverbot) gestützt werden. Eine verbotene Diskriminierung liegt nicht vor. &lt;br /&gt;
[...] &lt;br /&gt;
Es stellt auch keine unbillige Behinderung von Grade dar, dass Bauer den Vertrieb seiner Presserzeugnisse der PVN überträgt. Jedem Unternehmen steht es grundsätzlich frei, den bisher unabhängigen Händlern übertragenen Vertrieb seiner Produkte selbst zu übernehmen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/688-BGH-Kuendigung-eines-Pressegrossisten-durch-den-Bauer-Verlag-kartellrechtlich-nicht-zu-beanstanden.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Kündigung eines Pressegrossisten durch den Bauer-Verlag kartellrechtlich nicht zu beanstanden&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:04:00 +0200</pubDate>
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    <category>bauer</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Zur marktbeherrschenden Stellung eines Oligopols - Springer / Pro Sieben II</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/348-BGH-Zur-marktbeherrschenden-Stellung-eines-Oligopols-Springer-Pro-Sieben-II.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/348-BGH-Zur-marktbeherrschenden-Stellung-eines-Oligopols-Springer-Pro-Sieben-II.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 08.06.2010&lt;br /&gt;
KVR 4/09&lt;br /&gt;
Springer/Pro Sieben II&lt;br /&gt;
GWB § 36 Abs. 1, § 19 Abs. 2 und 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Annahme der Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung eines Oligopols setzt nicht notwendig voraus, dass die strukturellen Bedingungen eines dauerhaft einheitlichen Verhaltens verbessert werden. Es genügt, wenn die vom Wettbewerb nur unzureichend kontrollierten Spielräume auch nur eines Oligopolmitglieds erweitert werden, sofern sich die Marktstruktur durch den Zusammenschluss nicht so verändert, dass mit einem Wiederaufleben des Binnen-wettbewerbs zwischen den Oligopolmitgliedern zu rechnen ist.&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 8. Juni 2010 - KVR 4/09 - OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Fehler=Wegen+Datenbankproblemen+kann+das+gew%FCnschte+Dokument+zur+Zeit+nicht+abgerufen+werden.&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=53625&amp;pos=5&amp;anz=569&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 12:51:00 +0200</pubDate>
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    <category>bgh</category>
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<category>medienrecht</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: E-Plus ist gestattet die Nutzung von SIM-Karten in GSM-Gateways zu verbieten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/279-BGH-E-Plus-ist-gestattet-die-Nutzung-von-SIM-Karten-in-GSM-Gateways-zu-verbieten.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/279-BGH-E-Plus-ist-gestattet-die-Nutzung-von-SIM-Karten-in-GSM-Gateways-zu-verbieten.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 29. Juni 2010&lt;br /&gt;
KZR 31/08&lt;br /&gt;
SIM-Karte in GSM-Gatewyas&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass der Mobilfunkanbieter E-PLUS die Nutzung von SIM-Karten ind GSM-Gateways verbieten darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des BGH heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs handelt E-Plus durch die Weigerung, SIM-Karten zum Zweck des Einsatzes in GSM-Wandlern zur Verfügung zu stellen, nicht missbräuchlich i.S. von Art. 82 EG. Maßgeblich dafür war, dass der Zugang zu dem Mobilfunknetz von E-Plus durch Verfügung der Bundesnetzagentur nach § 21 TKG dahingehend reguliert worden ist, dass E-Plus die Zusammenschaltung ihres Mobilfunknetzes mit anderen Telefonnetzen an einem festen Übergabepunkt zu einem von der Bundesnetzagentur festgesetzten Verbindungsentgelt gewähren muss. Ein Unternehmen, das für bestimmte Telekommunikationsdienstleistungen eine marktbeherrschende Stellung hat, handelt daher grundsätzlich nicht missbräuchlich, wenn es Zugang zu dem von ihm beherrschten Markt nur unter den von der Regulierungsbehörde nach § 21 TKG festgesetzten Bedingungen gewährt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie&lt;strong&gt; hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/279-BGH-E-Plus-ist-gestattet-die-Nutzung-von-SIM-Karten-in-GSM-Gateways-zu-verbieten.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: E-Plus ist gestattet die Nutzung von SIM-Karten in GSM-Gateways zu verbieten&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>übergabepunkt</category>
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<category>marktbeherrschende stellung</category>
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<category>sim</category>
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<category>telekommunkationsrecht</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Entgelt für die Übermittlung von Telefonbasisdaten an Auskunftsdienste und Teilnehmerverzeichnisse nur in Höhe der Übermittlungskosten zulässig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/256-BGH-Entgelt-fuer-die-UEbermittlung-von-Telefonbasisdaten-an-Auskunftsdienste-und-Teilnehmerverzeichnisse-nur-in-Hoehe-der-UEbermittlungskosten-zulaessig.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/256-BGH-Entgelt-fuer-die-UEbermittlung-von-Telefonbasisdaten-an-Auskunftsdienste-und-Teilnehmerverzeichnisse-nur-in-Hoehe-der-UEbermittlungskosten-zulaessig.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 20.04.2010&lt;br /&gt;
KZR 53/07&lt;br /&gt;
Teilnehmerdaten III&lt;br /&gt;
TKG 2004 § 47 Abs. 4; EG-RL 10/98 Art. 6 Abs. 2, 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 47 Abs. 4 TKG 2004 ist - ebenso wie § 12 TKG 1996 - so auszulegen, dass ein Telefondienstbetreiber für die Überlassung von Basisdaten - Name, Anschrift, Telefonnummer - seiner eigenen Kunden an Unternehmen, die einen Auskunftsdienst aufnehmen oder ein Teilnehmerverzeichnis herausgeben wollen, ein Entgelt nur bis zur Höhe der (Grenz-)Kosten der Datenübermittlung erheben darf. Für die Überlassung der sonstigen Teilnehmerdaten gilt diese Beschränkung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 20. April 2010 - KZR 53/07 - OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=52140&amp;pos=16&amp;anz=619&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 May 2010 10:38:47 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Eine Marktbeherrschende Stellungen liegt vor, wenn ein Unternehmen auf einem vorgelagerten Markt einen wirksamen Wettbewerb auf einem nachgelagerten Markt verhindern kann</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 03.03.2009&lt;br /&gt;
Reisestellenkarte&lt;br /&gt;
EG Art. 82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Im Anwendungsbereich des Art. 82 EG reicht es für die Annahme einer marktbeherrschenden Stellung aus, dass ein Unternehmen aufgrund seiner Stellung auf einem vorgelagerten Markt einen wirksamen Wettbewerb auf einem nachgelagerten Markt verhindern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Haben mehrere Unternehmen aufgrund ihrer Stellung auf einem vorgelagerten Markt neben- und unabhängig voneinander die Möglichkeit, wirksamen Wettbewerb auf einem nachgelagerten Markt zu verhindern, kann jedes von ihnen marktbeherrschend i.S. des Art. 82 EG sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 3. März 2009 - KZR 82/07 - OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
LG Köln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=49138&amp;pos=15&amp;anz=611&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:12:00 +0200</pubDate>
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