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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag kennzeichenrechtsverletzung)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 10:13:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>OLG Düsseldorf: Haftung für Markenrechtsverletzung durch Google Places  / Google Maps-Eintrag nur, wenn der Eintrag vom beworbenen Unternehmen veranlasst wurde</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.01.13&lt;br /&gt;
I-20 U 190/11&lt;br /&gt;
Google Places&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass ein Unternehmen nur dann für Markenrechtsverletzungen durch einen Eintrag bei Google Places bzw. Google Maps haftet, wenn das Unternehmen den Eintrag selbst veranlasst hat. Dies muss der Kennzeichenrechtsinhaber im Streitfall darlegen und beweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Haftung des Unternehmens besteht nach den Grundsätzen der Beauftragtenhaftung jedenfalls auch dann, wenn der Eintrag durch Dritte (z.B. Suchmaschinenoptimierer) im Auftrag des Unternehmens erfolgte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 11:13:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: computerbild.de.de - Catch-All-Funktion bei Domains ist eine Markenrechtsverletzung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 23.05.2012&lt;br /&gt;
5 U 119/11&lt;br /&gt;
computerbild.de.de &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das KG Berlin hat entschieden, dass die Nutzung der Catch-All-Funktion eine Markenrechtsverletzung darstellt. In dem Rechtsstreit ging es um die Domain &quot;computerbild.de.de&quot; . Der Inhaber der Domain &quot;de.de&quot; hatte die Catch-All-Funktion aktiviert. Bei Aufruf von &quot;computerbild.de.de&quot; erschien eine Linkliste mit Sponsored Links. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten vor einiger Zeit in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/905-LG-Hamburg-Markenrechtlicher-Unterlassungsanspruch-bei-Tippfehlerdomains-und-Verwendung-der-Catch-All-Funktion.html&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Markenrechtlicher Unterlassungsanspruch bei Tippfehlerdomains und Verwendung der Catch-All-Funktion&quot;&lt;/a&gt; über die Problematik berichtet. Auch das LG Hamburg vertritt die gleiche Ansicht wie das Kammergericht. Letztlich führt die Catch-All-Funktion dazu, dass automatisch aufrufbare Tippfehler-Domains entstehen und somit reichlich Traffic generiert wird. Dies kann absichtlich oder unabsichtlich geschehen. Da der Domaininhaber die Möglichkeit hat, die Catch-All-Funktion zu deaktivieren und somit potentielle Verwechslungen zu verhindern, sprechen jedenfalls dann gute Gründe für eine Haftung des Domaininhabers, wenn diese auf das Angebot eines Mitbewerbers oder auf Sponsored-Links-Seiten verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unser Tipp:&lt;/strong&gt; Catch-All-Funktion immer deaktivieren !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jul 2012 11:42:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Markenrechtlicher Unterlassungsanspruch bei Tippfehlerdomains und Verwendung der Catch-All-Funktion</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Hamburg &lt;br /&gt;
312 O 494/11&lt;br /&gt;
Beschluss vom 21.09.2011&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass bei Nutzung einer Tippfehlerdomain ein markenrechtlicher Unterlassungsanspruch besteht. Dies gilt auch dann, wenn die Tippfehlerdomain durch Nutzung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Catch-All&quot;&gt;Catch-All-Funktion&lt;/a&gt; entsteht. Zudem hat das LG Hamburg nochmals bestätigt, dass nicht nur eine GmbH sondern auch die Geschäftsführer persönlich auf Unterlassung haften. Dies wird immer wieder übersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Rechtsstreit ging es um kennzeichenrechtliche Unterlassungsansprüche wegen der Verletzung einer nach § 5 MarkenG geschützten geschäftlichen Bezeichnung durch eine Internetdomain. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es standen sich Domains mit folgender Struktur gegenüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[name]-[branche]shop.de und  [name].[branche]shop.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Abmahnung hin wurde von der Inhaberin der Tippfehler-Domain (einer GmbH) eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Für die Geschäftsführer der GmbH wurde keine Unterlassungserklärung abgegeben, so dass eine einstweilige Verfügung gegen die Geschäftsführer erwirkt wurde. Während des Widerspruchsverfahrens gaben die Antragsgegner erstaunlicherweise eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben, obwohl es letztlich vorteilhafter gewesen wäre, eine Abschlusserklärung abzugeben. Die Sache wurde dann nach Erledigungserklärung während der mündlichen Verhandlung einvernehmlich beendet, ohne dass es eines Urteils und einer Urteilsbegründung bedurfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war zwischen den Parteien streitig, ob die Tippfehlerdomain durch Verwendung der Catch-All-Funktion zustande gekommen  ist. Hierauf kam es aber nicht an. Das Gericht gab in der mündlichen Verhandlung deutlich zu erkennen, dass es auch im Fall einer Catch-All-Domain von einer Kennzeichenrechtsverletzung ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Wir können Domaininhabern nur immer wieder raten die Catch-All-Funktion zu deaktivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Tenor der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/905-LG-Hamburg-Markenrechtlicher-Unterlassungsanspruch-bei-Tippfehlerdomains-und-Verwendung-der-Catch-All-Funktion.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Markenrechtlicher Unterlassungsanspruch bei Tippfehlerdomains und Verwendung der Catch-All-Funktion&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 May 2012 14:47:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Köln: Kennzeichenrechtsverletzung und wettbewerbswidrige Behinderung durch Tippfehlerdomain</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Köln&lt;br /&gt;
Urteil vom 10.02.2012&lt;br /&gt;
6 U 187/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Köln hat wenig überraschend entschieden, dass Tippfehlerdomains auch bei Verlinkung auf eine Parkingseite eine wettbewerbswidrige Behinderung und eine Kennzeichenrechtsverletzung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidunggründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Klägerin wirft dem Beklagten im Rahmen von § 4 Nr. 10 UWG vor, sie werde dadurch behindert, dass er Interessenten, die auf ihre Seite gelangen wollten, auf die vorerwähnte „Parking“-Seite umleite. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die Kammer hat auch zu Recht angenommen, dass die Klägerin auf diese Weise tatsächlich behindert wird. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Je häufiger die Seite angeklickt wird, desto häufiger werden auch die Fälle sein, in denen jemand versehentlich das letzte „e“ weglässt. Diese gezielte Fehlleitung bewirkt auch eine sich wirtschaftlich auswirkende Behinderung der Klägerin.&lt;br /&gt;
[...] Zu Recht hat das Landgericht die Verurteilung zusätzlich auf die kumulativ gel­tend­ge­­mach­te Verletzung des Namensrechts gestützt (§§ 12, 823, 1004 BGB).&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die Bestimmung erfasst die hier vorliegende Verwendung eines fremden Namens als Domain (vgl. BGH GRUR 02, 622 - „shell.de“). Es ist nicht vorausgesetzt, dass der Verletzer den identischen Namen gebraucht, so lange die beanstandete Bezeichnung mit dem geschützten Namen – wie hier - zumindest abstrakt verwechslungsfähig ist (vgl. Palandt-Ellenberger, BGB, 71. Aufl., § 12 Rz 27). &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
 Ein schützenswertes Interesse des Beklagten daran, potenzielle Besucher der Internetseite der Klägerin auf die von ihm geführte Seite umzuleiten, besteht nicht. Demgegenüber hat diese ein erhebliches Interesse daran, dass ihr Name nicht zu diesem Zweck missbraucht wird. Es ist in namensrechtlicher Hinsicht auch vom Bestehen einer konkreten Verwechslungsgefahr durch das Vertippen beim Eingeben der Domain auszugehen (vgl. die bereits von dem Landgericht zutreffend angeführten Entscheidung des LG Hamburg NJW-RR 07, 338 – „bundesliga.de“).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2012/6_U_187_11_Urteil_20120210.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 05 May 2012 14:38:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH-Entscheidung zur Haftung der DENIC für offenkundige Rechtsverletzungen liegt im Volltext vor - regierung-oberfranken.de</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/878-BGH-Entscheidung-zur-Haftung-der-DENIC-fuer-offenkundige-Rechtsverletzungen-liegt-im-Volltext-vor-regierung-oberfranken.de.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 27.10.2011&lt;br /&gt;
I ZR 131/10&lt;br /&gt;
regierung-oberfranken.de&lt;br /&gt;
BGB § 12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits über diese &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/695-BGH-DENIC-muss-Domain-bei-eindeutigen-Missbrauchsfaellen-loeschen-regierung-oberfranken.de.html&quot;&gt;Entscheidung berichtet.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsätz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;a) Die  für die Registrierung von Domainnamen unter der Top-Level-Domain „.de“ zuständige DENIC haftet dann als Störerin, wenn sie von Dritten auf eine offenkundige, von ihrem Sachbearbeiter unschwer zu erkennende Verletzung des Namensrechts hingewiesen wird (Fortführung von BGHZ 148, 13  - ambiente.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Eine solche offenkundige Namensrechtsverletzung liegt vor, wenn es sich bei dem als verletzt geltend gemachten Namen um die offizielle Bezeichnung der für die Verwaltung eines Regierungsbezirks zuständigen Behörde handelt und der beanstandete Domainnamen von einem in Panama ansässigen Unternehmen registriert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 131/10 - OLG Frankfurt/Main- LG Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;client=12&amp;nr=60121&amp;pos=0&amp;anz=1&amp;Blank=1.pdf&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 May 2012 13:58:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Stuttgart bestätigt Sedo-Entscheidung der Vorinstanz - Domainhandelsplattform haftet ab Kenntnis für Markenrechtsverletzung durch geparkte Domains</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/869-OLG-Stuttgart-bestaetigt-Sedo-Entscheidung-der-Vorinstanz-Domainhandelsplattform-haftet-ab-Kenntnis-fuer-Markenrechtsverletzung-durch-geparkte-Domains.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.04.2012&lt;br /&gt;
2 91/11&lt;br /&gt;
Sedo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Stuttgart hat zutreffend entschieden, dass die Domainhandelsplattform Sedo für Markenrechtsverletzungen durch von Kunden geparkte Domains haftet, wenn sie über die Rechtsverletzung in Kenntnis gesetzt wird und diese nicht innerhalb einer angemessenen Frist abgestellt. Damit hat das OLG Stuttgart die Vorinstanz bestätigt (siehe dazu unsere&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/588-LG-Stuttgart-Domainhandelsboerse-Sedo-haftet-fuer-Markenrechtsverletzung-durch-geparkte-Domain,-wenn-diese-trotz-Inkenntnissetzung-nicht-abgestellt-wird.html&quot;&gt; Meldung zur Entscheidung der Vorinstanz&lt;/a&gt; und&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/625-Kommunikation-Recht-Heft-911-Kommentar-von-Rechtsanwalt-Marcus-Beckmann-zur-Sedo-Entscheidung-des-LG-Stuttgart.html&quot;&gt; Kommunikation &amp;amp; Recht - Heft 9/11: Kommentar von Rechtsanwalt Marcus Beckmann zur Sedo-Entscheidung des LG Stuttgart&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/Domainrecht/1360-OLG-Stuttgart-Az-2-U-9111-Haftung-fuer-Domain-Parking.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:56:00 +0200</pubDate>
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    <title>OLG Düsseldorf: Markenrechtsverletzung durch Verwendung einer fremden Marke im &quot;alt-Attribut&quot; einer Bilddatei auf einer Webseite</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/754-OLG-Duesseldorf-Markenrechtsverletzung-durch-Verwendung-einer-fremden-Marke-im-alt-Attribut-einer-Bilddatei-auf-einer-Webseite.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 22.11.2011&lt;br /&gt;
I-20 U 68/11&lt;br /&gt;
alt-Attribut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat im Ergebnis völlig richtig entschieden, dass die Verwendung fremder Marken im&lt;a href=&quot;http://de.selfhtml.org/html/grafiken/einbinden.htm&quot;&gt; &quot;alt-Atrribut&quot; &lt;/a&gt;von Bilddateien auf Webseiten eine Markenrechtsverletzung darstellen kann. Für das OLG Düsseldorf ist dabei entscheidend, dass der Text - so das Gericht - anders als Metatags zur sinnlichen Wahrnehmung bestimmt ist, wenn der Nutzer die Einblendung von Bildern in seinem Browser deaktiviert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begründung überzeugt nicht, da es nach der &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/23-BGH-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Verwendung-fremder-Marken-oder-Kennzeichen-in-Metatags.html&quot;&gt;Metatags-Rechtsprechung des BGH &lt;/a&gt;nicht darauf ankommt, ob das verwendete Zeichen sinnlich wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:48:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Stuttgart: Domaininhaber kann für Markenrechtsverletzung haften, wenn auf einer geparkten Domain &quot;sponsored Links&quot; zu finden sind</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Stuttgart&lt;br /&gt;
Beschluss vom 11.11.2011&lt;br /&gt;
17 O 706&lt;br /&gt;
sponsored Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Stuttgart hat entschieden, dass der Inhaber einer Internetdomain für Markenrechtsverletzungen haften kann, wenn auf einer geparkten Domain gesponserte Links zu finden sind. Viele Anbieter von Domain-Parking-Diensten bieten entsprechende Werbemöglichkeiten an. Im Regelfall stehen der wirtschaftliche Nutzern und das rechtliche Risiko bei derartigen Werbemethoden außer Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/742-LG-Stuttgart-Domaininhaber-kann-fuer-Markenrechtsverletzung-haften,-wenn-auf-einer-geparkten-Domain-sponsored-Links-zu-finden-sind.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Stuttgart: Domaininhaber kann für Markenrechtsverletzung haften, wenn auf einer geparkten Domain &amp;quot;sponsored Links&amp;quot; zu finden sind&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:16:00 +0100</pubDate>
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    <title>BGH: DENIC muss Domain bei eindeutigen Missbrauchsfällen löschen - regierung-oberfranken.de</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 27.10.2011 &lt;br /&gt;
I ZR 131/10&lt;br /&gt;
regierung-oberfranken.de&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass die &lt;a href=&quot;http://www.denic.de&quot;&gt;DENIC &lt;/a&gt;Domains bei eindeutigen Missbrauchsfällen löschen muss. Vorliegend ging es um die Domain regierung-oberfranken.de. Geklagt hatte der Freistaat Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung der DENIC:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Zwar treffen die DENIC, die die Aufgaben der Registrierung der Domainnamen ohne Gewinnerzielungsabsicht erfüllt, nach der Entscheidung &quot;ambiente.de&quot; des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 17. Mai 2001 - I ZR 251/99, BGHZ 148, 13) nur eingeschränkte Prüfungspflichten. Bei der Registrierung selbst, die in einem automatisierten Verfahren allein nach Prioritätsgesichtspunkten erfolgt, muss keinerlei Prüfung erfolgen. Aber auch dann, wenn die DENIC auf eine mögliche Rechtsverletzung hingewiesen worden ist, ist sie nur dann gehalten, die Registrierung des beanstandeten Domainnamens zu löschen, wenn die Rechtsverletzung offenkundig und für sie ohne weiteres feststellbar ist. Diese Voraussetzungen lagen im Streitfall vor. Bei den Namen, auf deren Verletzung der Kläger die DENIC hingewiesen hat, handelt es sich um offizielle Bezeichnungen der Regierungen bayerischer Regierungsbezirke. Aufgrund eines solchen Hinweises kann auch ein Sachbearbeiter der DENIC, der über keine namensrechtlichen Kenntnisse verfügt, ohne weiteres erkennen, dass diese als Domainnamen registrierten Bezeichnungen allein einer staatlichen Stelle und nicht einem in Panama ansässigen privaten Unternehmen zustehen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH stellt nach der Pressemitteilung darauf ab, ob ein Sachbearbeiter der DENIC, der über keine namensrechtlichen Kenntnisse verfügt, erkennen kann, dass ein Missbrauchsfall vorliegt. Bei den sonst üblichen Marken- und Kennzeichenrechtsverletzungen dürfte dies regelmäßig nicht der Fall sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/695-BGH-DENIC-muss-Domain-bei-eindeutigen-Missbrauchsfaellen-loeschen-regierung-oberfranken.de.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: DENIC muss Domain bei eindeutigen Missbrauchsfällen löschen - regierung-oberfranken.de&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:32:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Hamburg: Kennzeichenrechtsverletzung durch Subdomain - auch die Geschäftsführer einer GmbH haften persönlich auf Unterlassung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/663-LG-Hamburg-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Subdomain-auch-die-Geschaeftsfuehrer-einer-GmbH-haften-persoenlich-auf-Unterlassung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 21.09.2011&lt;br /&gt;
312 O 494/11&lt;br /&gt;
Kennzeichenrechtsverletzung &lt;br /&gt;
durch Subdomain&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat in Einklang mit der gängigen Rechtsprechung entschieden, dass eine  Kennzeichenrechtsverletzung auch dann vorliegt, wenn eine fremde geschäftliche Bezeichnung als Subdomain verwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde für die GmbH, welche die Seite betrieb, außergerichtlich eine Unterlassungserklärung abgegeben. Die Geschäftsführer weigerten sich jedoch auch persönlich eine Unterlassungserklärung abzugeben und kassierten nun eine einstweilige Verfügung. Die Geschäftsführer einer GmbH haften nach ständiger Rechtsprechung neben der juristischen Person persönlich auf Unterlassung. Dies gilt entsprechend auch für andere juristische Personen (z.B. Director einer Limited oder Vorstand einer AG). Dies wird immer wieder übersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/663-LG-Hamburg-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Subdomain-auch-die-Geschaeftsfuehrer-einer-GmbH-haften-persoenlich-auf-Unterlassung.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Kennzeichenrechtsverletzung durch Subdomain - auch die Geschäftsführer einer GmbH haften persönlich auf Unterlassung&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 16:26:00 +0200</pubDate>
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    <title>Kommunikation &amp; Recht - Heft 9/11: Kommentar von Rechtsanwalt Marcus Beckmann zur Sedo-Entscheidung des LG Stuttgart</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    In Heft 9/2011 der Zeitschrift &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kommunikationundrecht.de/&quot;&gt;Kommunikation &amp;amp; Recht  (K&amp;R)&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; kommentiert Rechtsanwalt Marcus Beckmann die &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/588-LG-Stuttgart-Domainhandelsboerse-Sedo-haftet-fuer-Markenrechtsverletzung-durch-geparkte-Domain,-wenn-diese-trotz-Inkenntnissetzung-nicht-abgestellt-wird.html&quot;&gt;Sedo-Entscheidung des LG Stuttgart, Urteil vom 28.07.2011 -17 O 73/11&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Stuttgart: Domainhandelsbörse Sedo haftet für Markenrechtsverletzung durch geparkte Domain, wenn diese trotz Inkenntnissetzung nicht abgestellt wird</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Stuttgart&lt;br /&gt;
Urteil vom 28.07.2011&lt;br /&gt;
17 O 73/11&lt;br /&gt;
Sedo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Stuttgart hat entschieden, dass die Domainhandelsplattform Sedo für Markenrechtsverletzungen durch von Kunden geparkte Domains haftet, wenn sie über die Rechtsverletzung in Kenntnis gesetzt wurde und diese nicht innerhalb einer angemessenen Frist abgestellt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Stuttgart wendet die allgemeinen Haftungsgrundsätze zur Störerhaftung konsequent an, so dass die Entscheidung nicht überraschend ist (siehe zur Problematik auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/511-BGH-Anbieter-von-Domain-Parking-Diensten-haftet-erst-ab-Kenntnis-von-einer-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-von-Kunden-geparkte-Domains-Sedo.html&quot;&gt;BGH, Urteil vom 18.11.2010 - I ZR 155/09&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die zulässige Klage hat auch in der Sache Erfolg. Nach Auffassung der Kammer war die Beklagte verpflichtet, auf die E-Mail vom 12.04.2010 zu reagieren und die Markenverletzung zeitnah abzustellen. Im Zeitpunkt der Abmahnung bestand gegenüber der Beklagten ein Unterlassungsanspruch (Artikel 6, 9 GMV, 4, 14 Abs. 1, Abs. 5, 15 Abs. 1 und 5 MarkenG), so dass die Beklagte jedenfalls aus Geschäftsführung ohne Auftrag verpflichtet ist, die Abmahnkosten zu erstatten, §§ 683, 670 BGB.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 10:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Düsseldorf:  Anspruch auf Freigabe einer Domain und Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/531-LG-Duesseldorf-Anspruch-auf-Freigabe-einer-Domain-und-Aufforderung-zur-Abgabe-einer-strafbewehrten-Unterlassungserklaerung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom  11.02.11&lt;br /&gt;
2a O 371/10&lt;br /&gt;
Abmahnung im Domainrecht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Düsseldorf hat entschieden, dass es bei Geltendmachung eines Anspruchs auf Freigabe einer Domain nicht zwingend erforderlich ist, den Domaininhaber vorab zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufzufordern. Es genügt danach, um die Kostenfolge bei sofortigem Anerkenntnis nach § 93 ZPO zu vermeiden, den Domaininhaber unter Fristsetzung zur Freigabe aufzufordern. Allerdings müssen dem Anspruchsgegner im Aufforderungsschreiben gerichtliche Schritte angedroht werden (siehe dazu auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/440-LG-Hamburg-Androhung-gerichtlicher-Schritte-sind-Voraussetzung-fuer-eine-wirksame-Abmahnung.html&quot;&gt;LG Hamburg, Urteil vom 16.11.2010 - 312 O 469/10&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Tatsache, dass die Klägerin den Beklagten in diesen Schreiben nicht zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert hat, ist unschädlich. Denn die Klägerin begehrte von dem Beklagten in erster Linie eine Leistung und kein Unterlassen, nämlich die Freigabe der Domain durch eine Verzichtserklärung gegenüber der DENIC.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Aug 2011 14:12:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>BGH: Anbieter von Domain-Parking-Diensten haftet erst ab Kenntnis von einer Kennzeichenrechtsverletzung durch von Kunden geparkte Domains- Sedo</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.11.2010&lt;br /&gt;
I ZR 155/09 -&lt;br /&gt;
Sedo&lt;br /&gt;
MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 5, 6 und 7, § 15 Abs. 2, 4, 5 und 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Eine markenmäßige Verwendung eines Domainnamens liegt regelmäßig vor, wenn auf der unter dem Domainnamen erreichbaren Internetseite ein elektronischer Verweis (Link) angebracht ist, der zu einem Produktangebot führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Bietet ein Diensteanbieter im Sinne des Teledienstegesetzes a.F. - Entsprechendes ist unter Geltung des Telemediengesetzes anzunehmen - seinen Kunden ein sogenanntes Domain-Parking-Programm an, in das der Kunde unter seinem Domainnamen eine Internetseite mit elektronischen Werbeverweisen (Werbelinks) einstellen kann, bei deren Aufruf aufgrund vorher bestimmter Schlüsselwörter Werbung von Drittunternehmen erscheint, haftet der Diensteanbieter weder als Täter noch als Teilnehmer von Kennzeichenverletzungen, wenn die Auswahl des Schlüsselworts ohne seine Mitwirkung oder Kenntnis erfolgt und dem Diensteanbieter die Kennzeichenverletzungen seines Kunden auch nicht bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Ist mit dem entsprechenden Programm des Diensteanbieters keine besondere Gefahr für die Verletzung von Kennzeichenrechten Dritter verbunden, trifft dessen Anbieter auch im Rahmen einer Störerhaftung keine allgemeine Pflicht, die in sein System von Kunden eingestellten Domainnamen auf Kennzeichenverletzungen zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Die Kunden des Diensteanbieters, die unter ihren Domainnamen Internetseiten mit Werbeverweisen in ein solches Programm des Diensteanbieters einstellen, sind nicht seine Beauftragten im Sinne von § 14 Abs. 7, § 15 Abs. 6 MarkenG.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 18. November 2010 - I ZR 155/09 - OLG München&lt;br /&gt;
LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;strong&gt; &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=56264&amp;pos=12&amp;anz=680&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
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    <pubDate>Tue, 24 May 2011 09:29:00 +0200</pubDate>
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    <title>KG Berlin: Fremde Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Namen als Facebook-Benutzerkonto können eine Kennzeichenrechtsverletzung sein</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 01.04.2011&lt;br /&gt;
5 W 71/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung fremder Marken, Unternehmensbezeichnungen und Namen als Zeichenfolge für Accounts bei Facebook, Twitter, Xing &amp;amp; Co können regelmäßig - wie im Domainrecht - eine Kennzeichenrechtsverletzung begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kammergericht Berlin hatte nun in einem einstweiligen Verfügungsverfahren über einen solchen Fall zu entscheiden aber leider offen gelassen, ob markenrechtlicher Schutz grundsätzlich auch vor Rechtsverletzungen durch Accountnamen in Social Media Angeboten schützt. Das Gericht setzte sich mit der Frage nicht näher auseinander, da der Anspruch aus anderen Gründen (§ 23 Abs. 2 MarkenG) scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen aber gute Gründe dafür, dass sich Unternehmen und Personen gegen Identitätsklau im Internet durch kennzeichenrechtliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche wehren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1ylg/bs/10/page/sammlung.psml?doc.hl=1&amp;doc.id=KORE212632011%3Ajuris-r01&amp;documentnumber=4&amp;numberofresults=3472&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=L&amp;paramfromHL=true#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 18 May 2011 11:25:00 +0200</pubDate>
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