<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag keyword)</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/</link>
    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:info@beckmannundnorda.de" />
    <generator>Serendipity 1.6.2 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>info@beckmannundnorda.de</managingEditor>
<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 14:36:00 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
        <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>EuGH: Schalten von AdWords unter Verwendung fremder Marken ist zulässig, sofern nicht der Eindruck erweckt wird, dass die Anzeige vom Markeninhaber stammt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/653-EuGH-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-ist-zulaessig,-sofern-nicht-der-Eindruck-erweckt-wird,-dass-die-Anzeige-vom-Markeninhaber-stammt.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/653-EuGH-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-ist-zulaessig,-sofern-nicht-der-Eindruck-erweckt-wird,-dass-die-Anzeige-vom-Markeninhaber-stammt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=653</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=653</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 22.09.2011&lt;br /&gt;
C-323/09&lt;br /&gt;
AdWords&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der EuGH hat mit diesem Urteil nochmals bekräftigt, dass das Schalten von AdWords und ähnlicher Werbeformen unter Verwendung fremder Marken als Keyword keine Markenrechtsverletzung darstellt, solange die fremde Marke nicht selbst im Anzeigentext auftaucht bzw. die Anzeige nicht den Eindruck erweckt vom Markeninhaber zu stammen. Ein Markeninhaber kann - so der EuGH - dann gegen das Schalten von AdWords vorgehen, wenn der Anzeigenschalter die Wertschätzung der Marke ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzt (Trittbrettfahren) oder in der genannten Werbung eine Beeinträchtigung dieser Unterscheidungskraft (Verwässerung) oder Wertschätzung (Verunglimpfung) liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tenor der Entscheidung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.      Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken und Art. 9 Abs. 1 Buchst. a der Verordnung (EG) Nr. 40/94 des Rates vom 20. Dezember 1993 über die Gemeinschaftsmarke sind dahin auszulegen, dass der Inhaber einer Marke es einem Mitbewerber verbieten kann, anhand eines mit dieser Marke identischen Schlüsselworts, das der Mitbewerber ohne Zustimmung des Markeninhabers im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt hat, für Waren oder Dienstleistungen zu werben, die mit denen, für die die Marke eingetragen ist, identisch sind, wenn diese Benutzung eine der Funktionen der Marke beeinträchtigen kann. Eine solche Benutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–      beeinträchtigt die herkunftshinweisende Funktion der Marke, wenn aus der anhand des genannten Schlüsselworts gezeigten Werbung für einen normal informierten und angemessen aufmerksamen Internetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke bzw. einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder vielmehr von einem Dritten stammen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–      beeinträchtigt im Rahmen eines Referenzierungsdienstes mit den Merkmalen des im Ausgangsverfahren in Rede stehenden nicht die Werbefunktion der Marke;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–      beeinträchtigt die Investitionsfunktion der Marke, wenn sie es dem Markeninhaber wesentlich erschwert, seine Marke zum Erwerb oder zur Wahrung eines Rufs einzusetzen, der geeignet ist, Verbraucher anzuziehen und zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.      Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie 89/104 und Art. 9 Abs. 1 Buchst. c der Verordnung Nr. 40/94 sind dahin auszulegen, dass der Inhaber einer bekannten Marke es einem Mitbewerber verbieten kann, anhand eines dieser Marke entsprechenden Schlüsselworts, das dieser Mitbewerber ohne Zustimmung des Markeninhabers im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt hat, zu werben, wenn dieser Mitbewerber damit die Unterscheidungskraft oder die Wertschätzung der Marke ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzt (Trittbrettfahren) oder wenn in der genannten Werbung eine Beeinträchtigung dieser Unterscheidungskraft (Verwässerung) oder Wertschätzung (Verunglimpfung) liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Werbung anhand eines solchen Schlüsselworts liegt z. B. dann eine Beeinträchtigung der Unterscheidungskraft der bekannten Marke (Verwässerung), wenn sie zu einer Abschwächung dieser Marke zu einem Gattungsbegriff beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen darf der Inhaber einer bekannten Marke es u. a. nicht verbieten, dass Mitbewerber anhand von dieser Marke entsprechenden Schlüsselwörtern eine Werbung erscheinen lassen, mit der, ohne eine bloße Nachahmung von Waren oder Dienstleistungen des Inhabers dieser Marke anzubieten, ohne eine Verwässerung oder Verunglimpfung herbeizuführen und ohne im Übrigen die Funktionen der bekannten Marke zu beeinträchtigen, eine Alternative zu den Waren oder Dienstleistungen ihres Inhabers vorgeschlagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=de&amp;alljur=alljur&amp;jurcdj=jurcdj&amp;jurtpi=jurtpi&amp;jurtfp=jurtfp&amp;numaff=323/09&amp;nomusuel=&amp;docnodecision=docnodecision&amp;allcommjo=allcommjo&amp;affint=affint&amp;affclose=affclose&amp;alldocrec=alldocrec&amp;docdecision=docdecision&amp;docor=docor&amp;docav=docav&amp;docsom=docsom&amp;docinf=docinf&amp;alldocnorec=alldocnorec&amp;docnoor=docnoor&amp;docppoag=docppoag&amp;radtypeord=on&amp;newform=newform&amp;docj=docj&amp;docop=docop&amp;docnoj=docnoj&amp;typeord=ALL&amp;domaine=&amp;mots=&amp;resmax=100&amp;Submit=Rechercher&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 16:36:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/653-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>anzeige</category>
<category>bananabay</category>
<category>eugh</category>
<category>google</category>
<category>keyword</category>
<category>keyword-advertising</category>
<category>marke</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>rechtsanwaltskosten</category>
<category>rufausbeutung</category>
<category>spericherung</category>
<category>suchbegriff</category>
<category>unterlassungserklärung</category>
<category>verunglimpfung</category>
<category>verwässerung</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Markenrechtsverletzung durch Schalten von Adwords-Werbung - Bananabay II-Entscheidung liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/578-BGH-Markenrechtsverletzung-durch-Schalten-von-Adwords-Werbung-Bananabay-II-Entscheidung-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/578-BGH-Markenrechtsverletzung-durch-Schalten-von-Adwords-Werbung-Bananabay-II-Entscheidung-liegt-im-Volltext-vor.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=578</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=578</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.01.2011&lt;br /&gt;
I ZR 125/07&lt;br /&gt;
Bananabay II&lt;br /&gt;
MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 1; MarkenRL Art. 5 Abs. 1 Buchst. a; UWG § 4 Nr. 9 &lt;br /&gt;
Buchst. b und 10, § 5 Abs. 2&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bananabay II-Entscheidunng des BGH liegt nunmehr im Volltext vor (siehe auch die Entscheidung des&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html&quot;&gt; EuGH, Beschluss vom 26.03.2010, C-91/09 nebst Kurzkommentar&lt;/a&gt;). Das Schalten von Adwords-Werbung unter Verwendung fremder Marken kann eine Markenrechtsverletzung sein. Dies ist dann der Fall, wenn die fremde Marke oder sonstige Hinweise im Anzeigentext enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gibt ein Dritter ein mit einer Marke identisches Zeichen ohne Zustimmung des Markeninhabers einem Suchmaschinenbetreiber gegenüber als Schlüsselwort an, damit bei Eingabe des mit der Marke identischen Zeichens als Suchwort in die Suchmaschine ein absatzfördernder elektronischer Verweis (Link) zur Website des Dritten als Werbung für der Gattung nach identische Waren oder Dienstleistungen in einem von der Trefferliste räumlich getrennten, entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint (Adwords-Werbung), liegt darin keine Benutzung der fremden Marke im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Satz 2 Buchst. a MarkenRL, § 14 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG, wenn die Anzeige selbst weder das Zeichen noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder auf die von diesem angebotenen Produkte enthält, der angegebene Domain-Name vielmehr auf eine andere betriebliche Herkunft hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 125/07 - OLG Braunschweig - LG Braunschweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=56922&amp;pos=1&amp;anz=649&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 14:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/578-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>anzeige</category>
<category>bananabay</category>
<category>bgh</category>
<category>google</category>
<category>keyword</category>
<category>marke</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>rechtsanwaltskosten</category>
<category>suchbegriff</category>
<category>unterlassungserklärung</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>OLG Düsseldorf: Markenrechtsverletzung durch AdWords, wenn nicht offensichtlich erkennbar ist, dass die Anzeige nicht vom Markeninhaber stammt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/423-OLG-Duesseldorf-Markenrechtsverletzung-durch-AdWords,-wenn-nicht-offensichtlich-erkennbar-ist,-dass-die-Anzeige-nicht-vom-Markeninhaber-stammt.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/423-OLG-Duesseldorf-Markenrechtsverletzung-durch-AdWords,-wenn-nicht-offensichtlich-erkennbar-ist,-dass-die-Anzeige-nicht-vom-Markeninhaber-stammt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=423</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=423</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Beschluss vom 21.12.2010 &lt;br /&gt;
I-20 W 136/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Anwendung der EuGH-Rechtsprechung zur Unzulässigkeit des Schaltens von AdWords (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html&quot;&gt;EuGH, Beschluss vom 26.03.2010, C-91/09 - Bananabay&lt;/a&gt;) hat das OLG Düsseldorf eine AdWords-Anzeige unter Verwendung einer fremder Marke für unzulässig erachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&quot;&lt;em&gt;Ein Verbietungsrecht besteht danach nur dann, wenn durch die beanstandete Verwendung die Herkunftsfunktion der Marke beeinträchtigt wird. Die herkunftshinweisende Funktion der Marke ist beeinträchtigt, wenn aus der Anzeige für einen normal informierten und angemessen aufmerksamen Internetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder vielmehr von einem Dritten stammen (EuGH GRUR 2010, 445, TuP „Google und Google France&quot;, Rn. 84; EuGH GRUR 2010, 451, „Bergspechte&quot;, Rn. 35).&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Aus dem Link kann ein fehlender Zusammenhang nicht geschlossen werden. Die URL &quot;www.[...].de&quot; verweist auf ein in der Vergangenheit von der Antragstellerin angebotenes Beteiligungsmodell, nämlich die sog. [...]-Aktien. Dass die Bezeichnung nicht auf eine Webseite der Antragstellerin verweist, ist ihr nicht zu entnehmen. Entgegen der Ansicht der Antragsgegnerin und des Landgerichts ist auch der Hinweis auf die Möglichkeit eines Erwerbs aus zweiter Hand nicht hinreichend deutlich.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
 Zwar ist der Antragsgegnerin zuzubilligen, dass sie zur Beschreibung ihrer Dienstleistungen auf die Verwendung des Begriffs [...]-Aktie&quot; angewiesen ist. Sie muss diese Verwendung aber so gestalten, dass eine Beeinträchtigung der Herkunftsfunktion ausgeschlossen ist, was jedenfalls bei den beiden angegriffenen Gestaltungen nicht der Fall ist.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf fordert also, dass aus der Anzeige unzweideutig zu erkennen ist, dass der Internetnutzer bei Aufruf der Seite nicht auf der Seite des Markeninhabers landet. Die Entscheidung ist insbesondere dann bedenklich, wenn auf der Seite des Anzeigenerstellers tatsächlich, die streitgegenständlichen [...]-Aktien angeboten wurden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 18 Jan 2011 15:41:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/423-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>anzeige</category>
<category>bananabay</category>
<category>google</category>
<category>keyword</category>
<category>marke</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>olg düsseldorf</category>
<category>rechtsanwaltskosten</category>
<category>suchbegriff</category>
<category>unterlassungserklärung</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>EuGH: Schalten von AdWords unter Verwendung fremder Marken zulässig wenn Gebrauchtwaren der Marke verkauft werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/292-EuGH-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-zulaessig-wenn-Gebrauchtwaren-der-Marke-verkauft-werden.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/292-EuGH-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-zulaessig-wenn-Gebrauchtwaren-der-Marke-verkauft-werden.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=292</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=292</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 8. Juli 2010&lt;br /&gt;
C‑558/08&lt;br /&gt;
Keyword-Advertising&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr liegt eine weitere Entscheidung des EuGH zur AdWords-Problematik vor (siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html&quot;&gt;Beschluss des EuGh vom 26.03.2010 - C-91/09&lt;/a&gt;) . Der EuGH hat entschieden, dass ein Händler, der Gebrauchtwaren einer Marke verkauft, diese Marke auch als Keyword für das Schalten von entsprechender AdWords-Werbung verwenden darf. Dabei darf jedoch der Wiederverkauf dieser Waren nach Umfang, Präsentationsweise oder einer etwaigen schlechten Qualität nicht geeignet sein, das Image der Marke zu beschädigen. Dies entspricht letztlich dem allgemeinen markenrechtlichen Erschöpfungsgrundsatz. Zudem darf die Anzeige nicht den Eindruck erwecken, vom Markeninhaber zu stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung des EuGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.      Art. 5 Abs. 1 der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken in der durch das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum vom 2. Mai 1992 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass es der Inhaber einer Marke einem Werbenden verbieten kann, anhand eines mit dieser Marke identischen oder ihr ähnlichen Schlüsselworts, das dieser Werbende ohne Zustimmung des Markeninhabers im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt hat, für Waren oder Dienstleistungen, die mit denjenigen identisch sind, für die die Marke eingetragen ist, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder vielmehr von einem Dritten stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.      Art. 6 der Richtlinie 89/104 in der durch das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum vom 2. Mai 1992 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass dann, wenn die Benutzung von mit Marken identischen oder ihnen ähnlichen Zeichen durch Werbende als Schlüsselwörter im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes nach Art. 5 der Richtlinie 89/104 verboten werden kann, sich diese Werbenden in der Regel nicht auf die in Art. 6 Abs. 1 vorgesehene Ausnahme berufen können, um dem Verbot zu entgehen. Es ist jedoch Sache des nationalen Gerichts, anhand der Umstände des Einzelfalls zu ermitteln, ob tatsächlich keine Benutzung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 vorliegt, die als den anständigen Gepflogenheiten in Gewerbe oder Handel entsprechend angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.      Art. 7 der Richtlinie 89/104 in der durch das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum vom 2. Mai 1992 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass der Inhaber einer Marke es einem Werbenden nicht verbieten kann, anhand eines mit der Marke identischen oder ihr ähnlichen Zeichens, das der Werbende ohne Zustimmung des Markeninhabers als Schlüsselwort im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt hat, für den Wiederverkauf von Waren zu werben, die von dem Markeninhaber hergestellt und von ihm oder mit seiner Zustimmung im Europäischen Wirtschaftsraum in den Verkehr gebracht wurden, sofern nicht ein berechtigter Grund im Sinne von Art. 7 Abs. 2 der Richtlinie 89/104, der es rechtfertigt, dass sich der Markeninhaber dem widersetzt, gegeben ist, wie eine Benutzung des Zeichens, die die Vorstellung hervorruft, es bestehe eine wirtschaftliche Verbindung zwischen dem Wiederverkäufer und dem Markeninhaber, oder eine Benutzung, die den Ruf der Marke erheblich schädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nationale Gericht, das zu beurteilen hat, ob in dem Sachverhalt, mit dem es befasst ist, ein solcher berechtigter Grund vorliegt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–        kann nicht allein auf die Tatsache, dass ein Werbender eine fremde Marke unter Hinzufügung von Wörtern benutzt, die, wie „Gebraucht-“ oder „aus zweiter Hand“, darauf hinweisen, dass es sich um einen Wiederverkauf der Ware handelt, die Feststellung gründen, dass die Anzeige die Vorstellung hervorruft, es bestehe eine wirtschaftliche Verbindung zwischen dem Wiederverkäufer und dem Markeninhaber, oder den Ruf der Marke erheblich schädigt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–        hat das Vorliegen eines solchen berechtigten Grundes zu bejahen, wenn der Wiederverkäufer ohne Zustimmung des Inhabers der Marke, die er in der Werbung für seine Wiederverkaufstätigkeit benutzt, diese Marke von den Waren, die der Markeninhaber hergestellt und in den Verkehr gebracht hat, entfernt und durch ein Etikett mit dem Namen des Wiederverkäufers ersetzt hat und damit die Marke unkenntlich gemacht hat;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–        hat davon auszugehen, dass einem Wiederverkäufer, der auf den Verkauf von Gebrauchtwaren einer fremden Marke spezialisiert ist, nicht verboten werden kann, diese Marke zu benutzen, um seine Wiederverkaufstätigkeit beim Publikum bekannt zu machen, zu der außer dem Verkauf von Gebrauchtwaren dieser Marke auch der Verkauf anderer Gebrauchtwaren gehört, sofern nicht der Wiederverkauf dieser anderen Waren angesichts seines Umfangs, seiner Präsentationsweise oder seiner schlechten Qualität erheblich das Image herabzusetzen droht, das der Markeninhaber rund um seine Marke aufzubauen vermocht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:62008J0558:DE:HTML&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Marken – Werbung im Internet anhand von Schlüsselwörtern (‚keyword advertising‘) – Richtlinie 89/104/EWG – Art. 5 bis 7 – Anzeige von Werbung auf ein Schlüsselwort hin, das mit einer Marke identisch ist – Anzeige von Werbung auf Schlüsselwörter hin, die eine Marke mit ‚kleinen Fehlern‘ wiedergeben – Werbung für Gebrauchtwaren – Waren, die vom Markeninhaber hergestellt und in den Verkehr gebracht wurden – Erschöpfung des Rechts aus der Marke – Anbringung von Etiketten mit dem Namen des Wiederverkäufers und Entfernung der Etiketten mit der Marke – Werbung unter Verwendung einer fremden Marke für Gebrauchtwaren, zu denen neben Waren, die vom Inhaber dieser Marke hergestellt wurden, auch Waren anderer Herkunft gehören“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:55:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/292-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>anzeige</category>
<category>bananabay</category>
<category>erschöpfung</category>
<category>erschöpfungsgrundsatz</category>
<category>eugh</category>
<category>google</category>
<category>keyword</category>
<category>keyword-advertising</category>
<category>marke</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>rechtsanwaltskosten</category>
<category>suchbegriff</category>
<category>unterlassungserklärung</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>EuGH: Markeninhaber kann Dritten die Nutzung der Marke als Keyword für Google-AdWords untersagen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=246</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=246</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 26.03.2010&lt;br /&gt;
C-91/09&lt;br /&gt;
Bananabay&lt;br /&gt;
Google-AdWords&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr hat der &lt;strong&gt;EuGH&lt;/strong&gt; entschieden, dass ein Markeninhaber einem Dritten die Nutzung einer Marke als Keyword für Google-AdWords oder andere Keyword-Advertising-Angebote verbieten kann. Voraussetzung für ein Markenrechtsverletzung ist, dass ein Durchschnittsnutzer nicht oder nur schwer erkennen kann, dass in der Anzeige Waren oder Dienstleistungen beworben werden, die nicht mit dem Markeninhaber in Verbindung stehen. Es bleibt abzuwarten, wie streng die deutsche Rechtsprechung dieses Kriterium handhaben wird. Es dürfte jedenfalls nicht ausreichen, wenn die AdWords-Anzeigen als Anzeige gekennzeichnet sind. Vielmehr muss sich aus dem Inhalt der Anzeige deutlich ergeben, dass dort Waren anderer Anbieter beworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt zu hoffen, dass der BGH seine &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/106-BGH-Grundsatzentscheidungen-zur-Google-AdWords-Werbung-keine-entgueltige-Klaerung.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;AdWords-Rechtsprechung&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; nochmals überdenkt. Die vom BGH vorgenommene unterschiedliche Behandlung von eingetragenen Marken und sonstigen geschäftlichen Bezeichnungen ist wenig überzeugend.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entscheidung des EuGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken ist dahin auszulegen, dass der Inhaber einer Marke es einem Werbenden verbieten darf, auf ein mit dieser Marke identisches Schlüsselwort, das von diesem Werbenden ohne seine Zustimmung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt wurde, für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch sind, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder doch von einem Dritten stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-EuGH-Markeninhaber-kann-Dritten-die-Nutzung-der-Marke-als-Keyword-fuer-Google-AdWords-untersagen.html#extended&quot;&gt;&quot;EuGH: Markeninhaber kann Dritten die Nutzung der Marke als Keyword für Google-AdWords untersagen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 May 2010 14:32:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/246-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>anzeige</category>
<category>bananabay</category>
<category>eugh</category>
<category>google</category>
<category>keyword</category>
<category>marke</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>rechtsanwaltskosten</category>
<category>suchbegriff</category>
<category>unterlassungserklärung</category>
<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>OLG Frankfurt: Keine Markenrechtsverletzung durch Metatags, wenn in der Trefferliste der Suchmaschine ersichtlich ist, dass die Zeichenfolge nicht zur Kennzeichnung von Produkten verwendet wird</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/163-OLG-Frankfurt-Keine-Markenrechtsverletzung-durch-Metatags,-wenn-in-der-Trefferliste-der-Suchmaschine-ersichtlich-ist,-dass-die-Zeichenfolge-nicht-zur-Kennzeichnung-von-Produkten-verwendet-wird.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/163-OLG-Frankfurt-Keine-Markenrechtsverletzung-durch-Metatags,-wenn-in-der-Trefferliste-der-Suchmaschine-ersichtlich-ist,-dass-die-Zeichenfolge-nicht-zur-Kennzeichnung-von-Produkten-verwendet-wird.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=163</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=163</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Frankfurt&lt;br /&gt;
Beschluss vom 03.03.2009&lt;br /&gt;
2-3 O 36/09&lt;br /&gt;
Metatag; Markenbenutzung&lt;br /&gt;
§ 14 MarkenG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Frankfurt hat sich in dieser Entscheidung wieder einmal mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen die Verwendung fremder Marken in den Metatags eine Markenrechtsverletzung ist. Der BGH bejaht   grundsätzlich eine Markenrechtsverletzung bei der Verwendung fremder Marken im nichtsichtbaren Bereich des html-codes (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/23-BGH-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Verwendung-fremder-Marken-oder-Kennzeichen-in-Metatags.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;BGH, Urteil vom 18.05.2006 - I ZR 183/03 - Impuls&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;). Das OLG Frankfurt verneint jedoch im vorliegenden Fall in einer besonderen Fallkonstellation eine Markenrechtsverletzung. Entscheidend ist für das Gericht, dass bereits in den Trefferlisten der Suchmaschinen ersichtlich ist, dass die Zeichenfolge nicht zur Kennzeichnung von Produkten verwendet wird. Das Gericht führt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Relevant für die Feststellung einer Markenrechtsverletzung bleiben aber die schon aus der Trefferliste ersichtlichen Angaben. [...] Auf dieser Grundlage hat das Landgericht einen Markenrechtsverstoß der Antragsgegnerin zutreffend verneint, weil hier schon der Eintrag in der Trefferliste aufzeigt, dass es auf der angegebenen Internetseite der Antragsgegnerin nicht um A-Produkte, sondern um eine Abmahnung geht, an der das Unternehmen A beteiligt war. Hiernach scheidet zunächst eine markenmäßige Benutzung der Bezeichnung „A“ aus. In Betracht kommt nur ein rein firmenmäßiger Gebrauch, gegen den aus einer Marke nicht vorgegangen werden kann (vgl. EuGH, GRUR 2007, 971 Tz. 21 – Céline; BGH, GRUR 2008, 254, Tz. 20 ff. – THE HOME STORE). Aber auch soweit die Antragstellerin einen Unterlassungsanspruch aus § 15 MarkenG geltend macht, kann ihr Begehren keinen Erfolg haben. Denn aus den vom Landgericht bereits dargelegten Gründen besteht hier nicht die Gefahr, dass der Internetnutzer die Bezeichnung „A“ mit dem Unternehmen und dem Angebot der Antragsgegnerin in Verbindung bringt (§ 15 Abs. 2 MarkenG). Vielmehr wird die Bezeichnung „A“ hier ausschließlich zur Bezeichnung des Unternehmens der Antragstellerin und deren Beteiligung an einer Abmahnung verwandt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/163-OLG-Frankfurt-Keine-Markenrechtsverletzung-durch-Metatags,-wenn-in-der-Trefferliste-der-Suchmaschine-ersichtlich-ist,-dass-die-Zeichenfolge-nicht-zur-Kennzeichnung-von-Produkten-verwendet-wird.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Frankfurt: Keine Markenrechtsverletzung durch Metatags, wenn in der Trefferliste der Suchmaschine ersichtlich ist, dass die Zeichenfolge nicht zur Kennzeichnung von Produkten verwendet wird&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Jul 2009 11:46:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/163-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>bgh</category>
<category>bielefeld</category>
<category>html-code</category>
<category>htmlcode</category>
<category>internetrecht</category>
<category>kennzeichenrecht</category>
<category>kennzeichenrechtsverletzung</category>
<category>keyword</category>
<category>klarstellender hinweis</category>
<category>markeng</category>
<category>markengesetz</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>metatag</category>
<category>metatags</category>
<category>nichtsichbarer bereich</category>
<category>rechtsanwalt</category>
<category>snippet</category>
<category>suchmaschine</category>
<category>suchmaschinenoptimierung</category>

</item>
<item>
    <title>OLG Braunschweig: Schalten von AdWords unter Verwendung fremder Marken als Keyword ist eine Markenrechtsverletzung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/27-OLG-Braunschweig-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-als-Keyword-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/27-OLG-Braunschweig-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-als-Keyword-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/wfwcomment.php?cid=27</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=27</wfw:commentRss>
    

    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das OLG Braunschweig hat mit &lt;strong&gt;Urteil vom 12.07.2007 - 2 U 24/07&lt;/strong&gt; seine AdWords-Rechtsprechung bestätigt. Danach ist das Schalten von AdWords-Anzeigen unzulässig, wenn eine fremde Marke oder ein fremdes Unternehmenskennzeichen verwendet wird (ebenso OLG Dresden, Urteil vom 09.01.2007 – 14 U 1958/06).  Gleiches gilt für verwandte Arten des Keyword-Advertising oder ähnliche Werbeformen. Dabei bezieht das Gericht auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Unzulässigkeit von MetaTags (&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/23-BGH-Kennzeichenrechtsverletzung-durch-Verwendung-fremder-Marken-oder-Kennzeichen-in-Metatags.html&quot; &gt;BGH, Urteil vom 18.05.2006 – I ZR 183/03  – Impuls&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;; siehe auch &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/22-BGH-Verwendung-fremder-Marken-im-HTML-Code-als-Metatag-oder-Weiss-auf-Weiss-Schrift-unzulaessig.html&quot; &gt;BGH, Urteil vom 08.02.2007 - I ZR 77/04 - AIDOL&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;) in die Entscheidungsgründe mit ein.  Entscheidend ist danach, dass mit Hilfe des Suchworts das Ergebnis des Auswahlverfahrens beeinflusst und der Nutzer auf diese Weise zu der entsprechenden Internetseite geführt wird.  Diese Ansicht ist richtig. Ohne Ausnutzung des Bekanntheitsgrads der jeweiligen Marke bzw. des Kennzeichensrechts wäre das Schalten von Werbeanzeigen gar nicht möglich. Folgerichtig muss es dem Marken- bzw. Kennzeichenrechtsinhaber möglich sein, derartige Werbung zu verbieten. Die gegenteilige Ansicht des OLG Düsseldorf (Urteil vom 23.01.2007 - 20 U 79/06) ist daher abzulehnen. Auch der vermittelnden Ansicht des LG Hamburg (&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/lghamburg_google_adwords.html&quot; &gt;Urteil vom 21.09.2004 - 312 O 324/04&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;), wonach eine AdWords-Werbung mit fremden Marken- oder Kennzeichen als Keyword nur dann eine Kennzeichenrechts- bzw. Wettbewerbsverletzung ist, wenn die Marke im Anzeigentext auftaucht, ist somit ebenfalls nicht zu folgen. Bleibt zu hoffen, dass eine klarstellende Entscheidung des BGH nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsätze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
1. Einer grundsätzlich vorrangigen markenrechtlichen Unterlassungsklage fehlt nicht das erforderliche Rechtsschutzbedürfnis, wenn zum Zeitpunkt ihrer Erhebung wegen derselben Sachverhaltsgestaltung bereits negative Feststellungsklage erhoben worden ist, weil zum Einen ein klagabweisender Titel im negativen Feststellungsverfahren den Unterlassungskläger nicht zur Vollstreckung berechtigt und zum Anderen dessen Verteidigung im negativen Feststellungsverfahren nicht die Verjährung eines etwaigen markenrechtlichen Unterlassungsanspruchs hemmt. (vgl. BGB, Urteil vom 07.07.1994 - I ZR 30/92 - GRUR 1994, 846, 848 - „Parallelverfahren II“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wird in einem solchen Fall die markenrechtliche Unterlassungsklage nicht als Widerklage zur bereits anhängig gemachten negativen Feststellungsklage bei dem vom Beklagten angerufenen Gericht geltend gemacht, sondern bei einem anderen, örtlich ebenfalls zuständigen Gericht erhoben, begründet dieses nicht den Vorwurf rechtsmissbräuchlichen Verhaltens, weil das Gesetz dem Geschädigten die Möglichkeit eröffnet, zwischen mehreren zuständigen Gerichten frei zu wählen (vgl. BGH; Urteil vom 07.07.1994 - I ZR 30/92 - GRUR 1994, 846,848 - „Parallelverfahren II“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Verwendung einer Marke als Schüsselwort/Keyword im Zusammenhang mit der sog „Adword-Werbung“ stellt einen kennzeichenmäßigen Gebrauch dar, weil damit die Funktion der Suchmaschine zunutze gemacht wird, über die Eingabe einer bestimmten Bezeichnung Produkte aufzufinden und damit gerade die spezifische Lotsenfunktion der Marke ausgenutzt wird, in einem großen Angebot gezielt auf eigene Waren/Produkte hinzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Für eine kennzeichenmäßigen Benutzung ist es unerheblich, ob das von der Suchmaschine gefundene Ergebnis sodann in der Trefferliste aufgeführt wird (so bei der Verwendung des Suchwortes als Metatag) oder im Anzeigenteil erscheint (so bei Benutzung des Suchworts als Schlüsselwort im Rahmen einer Adword-Werbung). In beiden Fällen wird die eigentliche Funktion der Marke genutzt, über ihre kennzeichenspezifische Aussagekraft auf bestimmte Produkte aufmerksam zu machen bzw. zu diesen hinzuführen und das Auswahlverfahren beeinflusst. Lediglich die Ergebnispräsentation erfolgt abweichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Dass die Ergebnispräsentation bei der Adword-Werbung außerhalb der eigentlichen Trefferliste in einem als Anzeige überschriebenen gesonderten Bereich erfolgt, schließt die Verwechslungsgefahr nicht aus. Den Nutzer&lt;br /&gt;
veranlasst dieses nicht zu einer differenzierten, die Verwechslungsgefahr ausschließende Betrachtung, weil bei Google in diesem Anzeigenbereich auch Anzeigen von Inserenten erscheinen, die aufgrund ihres Inhalts ihrer Homepages ebenfalls auf der Trefferliste erscheinen, wenn auch auf einen ungünstigeren Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;OLG Braunschweig, Urteil vom 12.07.2007, Az. 2 U 24/07&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/27-OLG-Braunschweig-Schalten-von-AdWords-unter-Verwendung-fremder-Marken-als-Keyword-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Braunschweig: Schalten von AdWords unter Verwendung fremder Marken als Keyword ist eine Markenrechtsverletzung&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Aug 2007 14:42:32 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/27-guid.html</guid>
    <category>abmahnung</category>
<category>adsense</category>
<category>adwords</category>
<category>google</category>
<category>kennzeichenrecht</category>
<category>kennzeichenrechtsverletzung</category>
<category>keyword</category>
<category>keyword-advertising</category>
<category>markengesetz</category>
<category>markenrecht</category>
<category>markenrechtsverletzung</category>
<category>suchmaschinen</category>
<category>suchmaschinenoptimierung</category>
<category>suchmaschinenwerbung</category>

</item>

</channel>
</rss>