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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag kg berlin)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 13:05:38 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>KG Berlin: Geschäftsführer einer GmbH haftet nicht immer persönlich für Wettbewerbsverstöße der GmbH</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.11.2012&lt;br /&gt;
5 U 30/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass Geschäftsführer einer GmbH nicht immer persönlich für Wettbewerbsverstöße der GmbH haftet. Vielmehr sei dies nur der Fall, wenn er die Rechtsverletzung selbst begangen hat oder wenn er jedenfalls von ihr Kenntnis und die Möglichkeit hatte, diese zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des KG Berlin greifen die Grundsätze der Störerhaftung insoweit nicht. Eine Ansicht, die von der wohl herrschenden Meinung in der Rechtsprechung nicht geteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat die Revision zugelassen, so dass der BGH hoffentlich die Möglichkeit erhält, für Klarheit zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=KORE234202012&amp;psml=sammlung.psml&amp;max=true&amp;bs=10&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Jan 2013 14:04:00 +0100</pubDate>
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    <category>geschäftsführer</category>
<category>gmbh</category>
<category>haftung</category>
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<category>persönliche haftung</category>
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<category>störerhaftung</category>
<category>uwg</category>
<category>wettbewerbsverstoß</category>

</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Admic-C haftet nicht als Störer für Email-Spam der über Domain verschickt wird</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1070-KG-Berlin-Admic-C-haftet-nicht-als-Stoerer-fuer-Email-Spam-der-ueber-Domain-verschickt-wird.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 03.07.2012&lt;br /&gt;
5 U 15/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass der Admin-C einer Domain im Regelfall nicht nach den Grundsätzen der Störerhaftung für Email-Spam, der über Domain verschickt wird, haftet. Dies soll nach Ansicht des KG Berlin auch dann gelten, wenn der Spam-Versand auch nach Inkenntnissetzung weiter fortgesetzt wird. Gerade dies lässt sich mit guten Gründen auch anders sehen, hat doch der Admin-C regelmäßig die Möglichkeit, die weiteren Rechtsverletzungen zu stoppen. Insofern sprechen die besseren Gründe dafür, dass der Admin-C ab Kenntniserlangung als Störer haftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Entgegen der Auffassung des Landgerichts ist der Antragsgegner aber auch nicht Störer, und zwar auch nicht im Hinblick auf die zweite und dritte E-Mail, welche der Abmahnung zeitlich nachfolgten.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Denn vorliegend geht das zu unterbindende Unrecht weder von der Domain als solcher aus (z.B. wegen Namensrechtsverletzung, vgl. etwa BGH GRUR 2012, 304, Tz. 50 - Basler Haar-Kosmetik), noch von dem Inhalt des mit der Domain aufrufbaren Internetauftritts (z.B. wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung, vgl. etwa KG [10. Zs.] MMR 2006, 392 f). Es ist mit anderen Worten ein nicht mit dem Unrechtsgehalt in Zusammenhang stehender Umstand, ob die Absenderanschrift der unerbetenen Werbe-E-Mail als Schlussbestandteil eine solche Domain enthält, für die (zufälligerweise) der Antragsgegner als Admin-C fungiert, oder aber irgendeine andere Domain wie beispielsweise “gmx.de&quot;, &quot;web.de&quot;, &quot;t-online.de&quot; oder &quot;berlin.de&quot;, deren sämtliche administrativen Ansprechpartner augenscheinlich gleichfalls nicht wegen unerbetener E-Mail-Werbung in der hier in Rede stehenden Fallkonstellation als Störer (auch nicht nach vorangegangener Inkenntnissetzung) in Anspruch genommen werden könnten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1gzt/bs/10/page/sammlung.psml;jsessionid=65D33F94E41D06727E24C8892F3A5789.jpd5?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=1&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE221442012&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Aug 2012 17:09:00 +0200</pubDate>
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    <category>admin c</category>
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<category>unzumutbare belästigung</category>

</item>
<item>
    <title>KG Berlin: computerbild.de.de - Catch-All-Funktion bei Domains ist eine Markenrechtsverletzung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/998-KG-Berlin-computerbild.de.de-Catch-All-Funktion-bei-Domains-ist-eine-Markenrechtsverletzung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 23.05.2012&lt;br /&gt;
5 U 119/11&lt;br /&gt;
computerbild.de.de &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das KG Berlin hat entschieden, dass die Nutzung der Catch-All-Funktion eine Markenrechtsverletzung darstellt. In dem Rechtsstreit ging es um die Domain &quot;computerbild.de.de&quot; . Der Inhaber der Domain &quot;de.de&quot; hatte die Catch-All-Funktion aktiviert. Bei Aufruf von &quot;computerbild.de.de&quot; erschien eine Linkliste mit Sponsored Links. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten vor einiger Zeit in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/905-LG-Hamburg-Markenrechtlicher-Unterlassungsanspruch-bei-Tippfehlerdomains-und-Verwendung-der-Catch-All-Funktion.html&quot;&gt;&quot;LG Hamburg: Markenrechtlicher Unterlassungsanspruch bei Tippfehlerdomains und Verwendung der Catch-All-Funktion&quot;&lt;/a&gt; über die Problematik berichtet. Auch das LG Hamburg vertritt die gleiche Ansicht wie das Kammergericht. Letztlich führt die Catch-All-Funktion dazu, dass automatisch aufrufbare Tippfehler-Domains entstehen und somit reichlich Traffic generiert wird. Dies kann absichtlich oder unabsichtlich geschehen. Da der Domaininhaber die Möglichkeit hat, die Catch-All-Funktion zu deaktivieren und somit potentielle Verwechslungen zu verhindern, sprechen jedenfalls dann gute Gründe für eine Haftung des Domaininhabers, wenn diese auf das Angebot eines Mitbewerbers oder auf Sponsored-Links-Seiten verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unser Tipp:&lt;/strong&gt; Catch-All-Funktion immer deaktivieren !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jul 2012 11:42:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Irreführungsverbot nach § 18 Abs. 2 HGB gilt auch für Vereine - Irreführung durch Bezeichnung eines Vereins als &quot;Institut&quot;</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/888-KG-Berlin-Irrefuehrungsverbot-nach-18-Abs.-2-HGB-gilt-auch-fuer-Vereine-Irrefuehrung-durch-Bezeichnung-eines-Vereins-als-Institut.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/888-KG-Berlin-Irrefuehrungsverbot-nach-18-Abs.-2-HGB-gilt-auch-fuer-Vereine-Irrefuehrung-durch-Bezeichnung-eines-Vereins-als-Institut.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 26.10.2011&lt;br /&gt;
25 W 23/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass das Irreführungsverbot nach § 18 Abs. 2 HGB auch für Vereine gilt und hat Irreführung durch Bezeichnung eines Vereins als &quot;Institut&quot; bejaht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Private Vereinigungen dürfen – entgegen der Ansicht des Beteiligten – in ihrem Namen das Wort „Institut“ nur führen, wenn diesem eine Tätigkeitsbezeichnung hinzugefügt wird (BayObLG a.a.O., Rn. 23; OLG Frankfurt, NJW-RR 2002, 459, zitiert nach juris, Rn. 4). Durch diesen Zusatz muss aber eindeutig klargestellt werden, dass es sich nicht um eine öffentliche oder unter öffentlicher Aufsicht stehende, wissenschaftlich arbeitende Einrichtung handelt (OLG Frankfurt, a.a.O.).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier: &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/888-KG-Berlin-Irrefuehrungsverbot-nach-18-Abs.-2-HGB-gilt-auch-fuer-Vereine-Irrefuehrung-durch-Bezeichnung-eines-Vereins-als-Institut.html#extended&quot;&gt;&quot;KG Berlin: Irreführungsverbot nach § 18 Abs. 2 HGB gilt auch für Vereine - Irreführung durch Bezeichnung eines Vereins als &amp;quot;Institut&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 May 2012 13:23:00 +0200</pubDate>
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    <category>§ 18 abs. 2 hgb</category>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Fehlen von Handelsregisterangaben und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum ist wettbewerbswidrig</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/780-KG-Berlin-Fehlen-von-Handelsregisterangaben-und-der-Umsatzsteuer-Identifikationsnummer-im-Impressum-ist-wettbewerbswidrig.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 06.12.2011&lt;br /&gt;
5 U 144/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kammgericht Berlin hat entschieden, dass das Fehlen von Handelsregisterangaben und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum wettbewerbswidrig und keine wettbewerbsrechtliche Bagatelle ist. Die Entscheidung steht (leider) in Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. Die gegenteilige Entscheidung des LG Berlin - 31.08.2010 - 103 O 34/10 ist somit hinfällig. 
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    <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:59:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Zur Haftung einer Werbeagentur, wenn ein im Kundenauftrag erstelltes Logo gegen Markenrechte Dritter verstößt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/649-KG-Berlin-Zur-Haftung-einer-Werbeagentur,-wenn-ein-im-Kundenauftrag-erstelltes-Logo-gegen-Markenrechte-Dritter-verstoesst.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 04.02.2011&lt;br /&gt;
19 U 109/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berllin hat sich in dieser Entscheidung mit der Frage befasst, ob bzw unter welchen Voraussetzungen eine mit der Erstellung eines Werbelogos beauftragte Werbeagentur haftet, wenn das Logo gegen Markenrechte Dritter verstößt. Dies ist nach Ansicht der Gerichts eine Frage des Einzelfalls. Im Regelfall dürfte eine Haftung der Werbeagentur jedenfalls nach der vom KG Berlin vertretenen Ansicht zu verneinen sein. Natürlich ist dies kein Freifahrtschein für Agenturen. Drängt sich etwa eine Kennzeichenrechtsverletzung auf (z.B. Anlehnung an eine bekannte Marke), so dürfte die beauftragte Werbeagentur sehr wohl haften. Gleiches gilt, wenn der Agentur das Bestehen einer Rechtsverletzung bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Beklagte schuldete der Klägerin zunächst nicht die Erstellung eines Logos frei von Markenrechten Dritter, sondern lediglich die Erstellung eines den graphischen Ansprüchen der Klägerin entsprechenden Logos.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Zwar ist in der Regel bei Fehlen einer gesonderten Parteiabrede davon auszugehen, dass die von einer Werbeagentur vorgeschlagene oder umgesetzte Werbemaßnahme rechtmäßig zu sein hat (BGH, GRUR 1974, 284; OLG Düsseldorf, a.a.O., Rz. Tz. 31; Nennen, GRUR 2005, 214; Möhring/Illert, BB 1974, 65; Wedemeyer, WRP 1979, 619, 620). Diese Verpflichtung gilt aber nicht uneingeschränkt. Die Pflicht einer Werbeagentur, dem Auftraggeber auch ohne vertragliche Abrede eine nicht mit Rechten Dritter kollidierende Werbung zu Verfügung zu stellen, wird durch die Zumutbarkeit der Prüfung im konkreten Einzelfall begrenzt (Nennen, a.a.O., 217). &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Daran gemessen war eine Markenrecherche vor Erstellung des Logos für die Beklagte weder zumutbar noch zwischen den Parteien - stillschweigend - vereinbart.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Gemessen an diesen Grundsätzen hat das Landgericht zutreffend den klägerseits über die ausdrücklich vereinbarten Leistungen hinaus zu erwartenden Leistungsumfang der Beklagten von der Höhe der vereinbarten Vergütung abgeleitet und ist im Ergebnis ebenso zutreffend davon ausgegangen, dass bei einem vereinbarten Preis von lediglich 770,00 EUR von der Klägerin ohne ausdrückliche Vereinbarung nicht davon ausgegangen werden konnte, dass die Beklagte neben der Erstellung des Logos auch noch eine umfangreiche und kostenintensive Markenrecherche durchführen würde. Eine solche wäre nämlich bei einer Vergütung von 770,00 EUR ganz offenkundig weder kostendeckend noch mit hinreichender Verlässlichkeit von der Beklagten zu erbringen gewesen.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die Beklagte war schließlich auch nicht verpflichtet, die Klägerin darauf hinzuweisen, dass die Erstellung des Logos ohne begleitende Markenrecherche vorgenommen werden würde.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1eq7/bs/10/page/sammlung.psml;jsessionid=1BDE45D71F2B9D03D84DA1B7D0D8429A.jpc4?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=1&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE213962011&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0#focuspoint&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:07:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>KG Berlin: Der beste Powerkurs aller Zeiten - reklamehafte Übertreibung und keine wettbewerbswidrige Alleinstellungsbehauptung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/605-KG-Berlin-Der-beste-Powerkurs-aller-Zeiten-reklamehafte-UEbertreibung-und-keine-wettbewerbswidrige-Alleinstellungsbehauptung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
5 W 175/10&lt;br /&gt;
Beschluss vom 03.08.2010&lt;br /&gt;
Der beste Powerkurs aller Zeiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass die Werbeaussage&lt;em&gt; &quot;Der beste Powerkurs aller Zeiten&quot;&lt;/em&gt; für Fremdsprachenkurse keine wettbewerbswidrige Alleinstellungsbehauptung sondern lediglich eine reklamehafte Übertreibung sein soll. Dennoch ist bei derartigen Werbeslogans große Vorsicht geboten. Aleinstellungsbehauptungen und Spitzenstellungsbehauptungen sind wettbewerbswidrig. Andere Gericht sind weniger großzügig als das KG Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=KORE219342010&amp;psml=sammlung.psml&amp;max=true&amp;bs=10&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Aug 2011 17:06:00 +0200</pubDate>
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    <category>alleinstellung</category>
<category>alleinstellungsbehauptung</category>
<category>der beste powerkurs aller zeiten</category>
<category>kg berlin</category>
<category>spitzenstellung</category>
<category>spitzenstellungsbehaiptung</category>
<category>uwg</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>
<category>wettbewerbswidrig</category>

</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Betreiber eines Bewertungsportals für Hotels haftet erst ab Kenntnis für wahrheitswidrige Bewertungen und auch nicht für zukünftige Verstöße</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/600-KG-Berlin-Betreiber-eines-Bewertungsportals-fuer-Hotels-haftet-erst-ab-Kenntnis-fuer-wahrheitswidrige-Bewertungen-und-auch-nicht-fuer-zukuenftige-Verstoesse.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/600-KG-Berlin-Betreiber-eines-Bewertungsportals-fuer-Hotels-haftet-erst-ab-Kenntnis-fuer-wahrheitswidrige-Bewertungen-und-auch-nicht-fuer-zukuenftige-Verstoesse.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Kammergericht Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 15. Juli 2011&lt;br /&gt;
5 U 193/10&lt;br /&gt;
Hotelbewertung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kammergericht Berlin hat entschieden, dass der Betreiber eines Bewertungsportals für Hotels erst ab Kenntnis für wahrheitswidrige Bewertungen auf Unterlassung jedoch nicht für zukünftige Verstöße haftet. Betreiber von Bewertungsportalen sind verpflichtet rechtswidrige Bewertungen unverzüglich zu löschen, sobald Sie darüber in Kenntnis gesetzt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des KG Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;em&gt;&quot;Das Bewertungsportal als Teledienstanbieter sei nicht verpflichtet, Nachforschungen hinsichtlich der Richtigkeit der eingesandten Hotelbewertungen vor deren Veröffentlichung anzustellen. Eine Vorabprüfung sei auch nicht im Hinblick auf die Gefahren geboten, die durch ein Bewertungsportal mit der Möglichkeit, sich anonym zu äußern, entstünden. Die Vielzahl von Bewertungen erlaube es dem Benutzer des Portals, Einzelstimmen kritisch einzuordnen und „Ausreißer“ zu erkennen. Ferner sei ein Schutz des bewerteten Tourismusunternehmens durch die Möglichkeit gewährleistet, durch eine Beschwerde eine Überprüfung und vorläufige Abschaltung der Bewertung zu bewirken. Ins Gewicht falle zusätzlich die in den Nutzungsbedingungen enthaltene Verpflichtung, keine vorsätzlich oder fahrlässig unwahren Inhalte ins Netz einzustellen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/600-KG-Berlin-Betreiber-eines-Bewertungsportals-fuer-Hotels-haftet-erst-ab-Kenntnis-fuer-wahrheitswidrige-Bewertungen-und-auch-nicht-fuer-zukuenftige-Verstoesse.html#extended&quot;&gt;&quot;KG Berlin: Betreiber eines Bewertungsportals für Hotels haftet erst ab Kenntnis für wahrheitswidrige Bewertungen und auch nicht für zukünftige Verstöße&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Aug 2011 09:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Eine Gegenabmahnung ist an sich nicht rechtsmissbräuchlich - jedoch dann, wenn Online-Shop und eBay-Angebot getrennt abgemahnt werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/597-KG-Berlin-Eine-Gegenabmahnung-ist-an-sich-nicht-rechtsmissbraeuchlich-jedoch-dann,-wenn-Online-Shop-und-eBay-Angebot-getrennt-abgemahnt-werden.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/597-KG-Berlin-Eine-Gegenabmahnung-ist-an-sich-nicht-rechtsmissbraeuchlich-jedoch-dann,-wenn-Online-Shop-und-eBay-Angebot-getrennt-abgemahnt-werden.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 13.04.2010&lt;br /&gt;
5 W 65/10&lt;br /&gt;
§ 8 Abs. 4 UWG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass eine Gegenabmahnung wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße als Reaktion auf eine Abmahnung an sich nicht rechtsmissbräuchlich ist. Ein Rechtmissbrauch liegt jedoch dann vor, wenn die Verstöße im Online-Shop und im eBay-Auftritt jeweils getrennt abgemahnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/he7/bs/10/page/sammlung.psml;jsessionid=00C323E5AF3FEA9732B34D63D93FADF1.jpj5?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=1&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE221042010&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0#focuspoint&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 08:52:00 +0200</pubDate>
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<category>§ 8 ab. 4 uwg</category>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Beschaffenheitsangabe in einer eBay-Auktion wird Vertragsbestandteil - Gewährleistung kann insoweit nicht ausgeschlossen werden</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/582-KG-Berlin-Beschaffenheitsangabe-in-einer-eBay-Auktion-wird-Vertragsbestandteil-Gewaehrleistung-kann-insoweit-nicht-ausgeschlossen-werden.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin &lt;br /&gt;
Urteil vom 17.06.2011&lt;br /&gt;
7 U 179/10&lt;br /&gt;
eBay Beschaffenheitsangabe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat entschieden, dass eine Beschaffenheitsangabe in einer eBay-Auktion Vertragsbestandteil wird und auch bei einer Privatauktion nicht von einem Gewährleistungsausschluss erfasst wird. Diese Entscheidung verdeutlicht nochmals, dass bei der Formulierung der Produktbeschreibung größte Sorgfalt geboten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Beklagte meint nur, eine diesbezügliche Beschaffenheitsvereinbarung, die aus den vorstehend genannten rechtlichen Gesichtspunkten unstreitig Bestandteil des durch die eBay-Auktion zustande gekommenen Kaufvertrags war, sei durch den Gewährleistungsausschluss im nachträglich geschlossenen Kaufvertrag aufgehoben oder abgeändert worden, ohne dies allerdings näher zu begründen. Dies ist aus den zutreffenden Gründen des angefochtenen Urteils unerheblich. Eine ausdrücklich vereinbarte Beschaffenheit wird von einem zugleich vereinbarten Gewährleistungsausschluss nicht erfasst (BGH NJW 2007, 1346, 1348). Für den hier nachträglich vereinbarten Haftungsausschluss gilt nichts anderes, weil der Beklagte keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorträgt, dass es dem übereinstimmenden Willen der Parteien entsprach, sämtliche im eBay-Angebot des Beklagten enthaltenen Angaben und die damit verbundene Beschaffenheitsvereinbarung zum Gegenstand des Haftungsausschlusses zu machen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1q6h/bs/10/page/sammlung.psml;jsessionid=BC11952DFFB000C561341BD358128C83.jp74?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=1&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE217782011&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0#focuspoint&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Jul 2011 20:34:00 +0200</pubDate>
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    <category>beschaffenheit</category>
<category>beschaffenheitsangabe</category>
<category>ebay</category>
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<category>haftungsausschluss</category>
<category>kaufrecht</category>
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<category>produktbeschreibung</category>
<category>produkttext</category>

</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Zustellung einer einstweiligen Verfügung muss an den Verfahrensbevollmächtigten erfolgen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/503-KG-Berlin-Zustellung-einer-einstweiligen-Verfuegung-muss-an-den-Verfahrensbevollmaechtigten-erfolgen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/503-KG-Berlin-Zustellung-einer-einstweiligen-Verfuegung-muss-an-den-Verfahrensbevollmaechtigten-erfolgen.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 31.01.2011&lt;br /&gt;
5 W 274/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das KG Berlin hat in diesem Beschluss nochmals klargestellt, dass eine einstweilige Verfügung nicht der Partei sondern dem Verfahrensbevolmächtigten zuzustellen ist, wenn dieser im außergerichtlichen Schriftverkehr erklärt hat, dass er zustellungs- bzw. verfahrensbevollmächtigt ist. Jedoch kann ein etwaiger Zustellungsmangel vor Ablauf der Vollziehungsfrist von einem Monat geheilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des KG Berlin reicht es aus, wenn eine Kopie per Fax oder Email übermittelt wird:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Nach der Rechtsprechung des Kammergerichts, an der (auch) der Senat festhält, reicht der Zugang einer Kopie einer einstweiligen Verfügung beim Verfahrensbevollmächtigten für eine Heilung gemäß § 189 ZPO aus; der Zugang des Original-Schriftstücks ist hierfür nicht erforderlich (vgl. KG [12. ZS] KG-Rep 2006, 5, juris-Rdn. 7-12; Senat Magazindienst 2005, 278, juris Rdn. 9). Einer solchen - nach besagter Rechtsprechung genügenden - Kopie oder Telefaxkopie ist die - hier erfolgte - elektronische Übermittlung des Dokuments per E-Mail gleichzustellen. Denn ausschlaggebend für die Annahme des § 189 ZPO ist der Umstand, dass das Schriftstück so in den Machtbereich des Adressaten gelangt, dass er es behalten kann und Gelegenheit zur Kenntnisnahme von dessen Inhalt hat (vgl. KG [12. ZS] a.a.O., juris-Rdn. 12, unter Hinweis auf BGH NJW 2001, 1946, 1947). Dies aber ist im Falle des Zugangs einer Kopie der Original-Urkunde gewährleistet, sei es in Papierform, sei es - wie hier - in elektronischer Form (Scan per E-Mail).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/148a/bs/10/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=1&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE207302011%3Ajuris-r01&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0&amp;doc.hl=1#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 May 2011 12:30:00 +0200</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
<category>einstweilige verfügung</category>
<category>kg berlin</category>
<category>vollziehungsfrist</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>
<category>zustellung</category>
<category>zustellungsfehler</category>

</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Fremde Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Namen als Facebook-Benutzerkonto können eine Kennzeichenrechtsverletzung sein</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/501-KG-Berlin-Fremde-Marken,-geschaeftliche-Bezeichnungen-oder-Namen-als-Facebook-Benutzerkonto-koennen-eine-Kennzeichenrechtsverletzung-sein.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/501-KG-Berlin-Fremde-Marken,-geschaeftliche-Bezeichnungen-oder-Namen-als-Facebook-Benutzerkonto-koennen-eine-Kennzeichenrechtsverletzung-sein.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 01.04.2011&lt;br /&gt;
5 W 71/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung fremder Marken, Unternehmensbezeichnungen und Namen als Zeichenfolge für Accounts bei Facebook, Twitter, Xing &amp;amp; Co können regelmäßig - wie im Domainrecht - eine Kennzeichenrechtsverletzung begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kammergericht Berlin hatte nun in einem einstweiligen Verfügungsverfahren über einen solchen Fall zu entscheiden aber leider offen gelassen, ob markenrechtlicher Schutz grundsätzlich auch vor Rechtsverletzungen durch Accountnamen in Social Media Angeboten schützt. Das Gericht setzte sich mit der Frage nicht näher auseinander, da der Anspruch aus anderen Gründen (§ 23 Abs. 2 MarkenG) scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprechen aber gute Gründe dafür, dass sich Unternehmen und Personen gegen Identitätsklau im Internet durch kennzeichenrechtliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche wehren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1ylg/bs/10/page/sammlung.psml?doc.hl=1&amp;doc.id=KORE212632011%3Ajuris-r01&amp;documentnumber=4&amp;numberofresults=3472&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=L&amp;paramfromHL=true#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 May 2011 11:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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</item>
<item>
    <title>KG Berlin: Ist in einem Foto ein weiteres Foto sichtbar, so kann dies eine Urheberrechtsverletzung darstellen - Matthias-Reim-Foto</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/326-KG-Berlin-Ist-in-einem-Foto-ein-weiteres-Foto-sichtbar,-so-kann-dies-eine-Urheberrechtsverletzung-darstellen-Matthias-Reim-Foto.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/326-KG-Berlin-Ist-in-einem-Foto-ein-weiteres-Foto-sichtbar,-so-kann-dies-eine-Urheberrechtsverletzung-darstellen-Matthias-Reim-Foto.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;KG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom  15. Juni 2010&lt;br /&gt;
Aktenzeichen: 5 U 25/08&lt;br /&gt;
Matthias-Reim-Foto&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Mit Recht ist die Beklagte hinsichtlich des von ihr an die Redaktion der vom A. S. Verlag verlegten Zeitschrift &quot;BILD der FRAU&quot; weitergeleiteten Fotos wegen des darauf abgebildeten Fotos zur Unterlassung und Auskunft gemäß §§ 97 UrhG, 242 BGB, 101a UrhG a.F., verurteilt worden.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Selbst wenn - was dem Senat (Einzelrichter) zumindest sehr zweifelhaft erscheint - das weitergeleitete Foto ein Lichtbildwerk i.S. von § 2 Abs. 1 Nr. 5, Abs. 2 UrhG darstellte, käme der Beklagten die Zitierfreiheit (§ 51 UrhG alter oder neuer Fassung) nicht zugute, da es jedenfalls - wie ebenfalls schon vom Landgericht zutreffend ausgeführt - an einem hierfür allemal erforderlichen Zitatzweck (geistige Auseinandersetzung mit dem zitierten Objekt; vgl. Dreier in: Dreier/Schulze, UrhG, 3. Aufl., § 51 Rdn. 3, 4 m.w.N.) fehlt, hier vielmehr nur von einem rein dekorativen, illustrierenden Zweck ausgegangen werden kann. Es ist nicht erkennbar, dass auf dem angegriffenen Foto eine irgendwie geartete &quot;Auseinandersetzung&quot; mit dem darauf erkennbaren Foto stattfände, letzteres illustriert ersteres lediglich.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
ebenfalls vergeblich macht die Berufung freie Benutzung (§ 24 Abs. 1 UrhG) geltend. Eine solche liegt nach der Rechsprechung im Regelfall dann vor, wenn angesichts der Eigenart eines neuen Werks die Züge des geschützten Werks verblassen (vgl. Hess, Urheberrechtsprobleme der Parodie, S. 38 f. m.w.N.)&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/326-KG-Berlin-Ist-in-einem-Foto-ein-weiteres-Foto-sichtbar,-so-kann-dies-eine-Urheberrechtsverletzung-darstellen-Matthias-Reim-Foto.html#extended&quot;&gt;&quot;KG Berlin: Ist in einem Foto ein weiteres Foto sichtbar, so kann dies eine Urheberrechtsverletzung darstellen - Matthias-Reim-Foto&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Sep 2010 11:35:00 +0200</pubDate>
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