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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag lebensmittel)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:40:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>OVG Münster: Hygienepranger in NRW ist offline - Gesetzliche Vorgaben verfassungswidrig -  www.lebensmitteltransparenz-nrw.de</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OVG Münster&lt;br /&gt;
Beschlüsse vom 24.04.2013&lt;br /&gt;
13 B 192/12, 13 B 215/13, 13 B 238/13&lt;br /&gt;
Hygienepranger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OVG Münster hat den Hygienepranger in NRW (  www.lebensmitteltransparenz-nrw.de ) gestoppt. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass die für die Veröffentlichung erforderliche Befugnisnorm § 40 Abs. 1a LFGB verfassungswidrig ist, da die Vorschrift keine zeitliche Begrenzung für die Veröffentlichung enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des OVG Münster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die beabsichtigte Veröffentlichung sei rechtswidrig. Sie verletze das Recht der Unternehmen auf informationelle Selbstbestimmung und freie Berufsausübung. Es fehle an der erforderlichen gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage, weil § 40 Abs. 1a LFGB verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht genüge. Die Vorschrift grenze die vorgesehene Information der Öffentlichkeit zeitlich nicht ein. Die Information der Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittels oder Futtermittels sowie des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmers stelle angesichts ihrer weitreichenden Verbreitung, die durch die automatische Abrufbarkeit über das Internet erreicht werde, und ihrer potentiell gewichtigen wirtschaftlichen Auswirkungen eine besonders weitgehende Form eines Eingriffs in die Rechte der betroffenen Unternehmen dar. Deshalb müsse der Gesetzgeber die zeitliche Wirkung dieser Veröffentlichung durch Aufnahme einer Löschungsfrist einschränken.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des OVG Münster finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1317-OVG-Muenster-Hygienepranger-in-NRW-ist-offline-Gesetzliche-Vorgaben-verfassungswidrig-www.lebensmitteltransparenz-nrw.de.html#extended&quot;&gt;&quot;OVG Münster: Hygienepranger in NRW ist offline - Gesetzliche Vorgaben verfassungswidrig -  www.lebensmitteltransparenz-nrw.de&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 12:40:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>OLG Düsseldorf: Früchtetee &quot;Himbeer Vanille Abenteuer&quot; muss weder Himbeeren noch Vanille enthalten - keine Irreführung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf &lt;br /&gt;
Urteil vom 19.02.2013&lt;br /&gt;
I-20 U 59/1&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass ein Früchtetee &quot;Himbeer Vanille Abenteuer&quot; weder Himbeeren noch Vanille enthalten muss. Nach Ansicht des Gerichts genügt es, wenn der Tee entsprechend schmeckt und die Zutaten wahrheitsgemäß auf der Verpackung angegeben werden. Eine Irreführung der Verbraucher liegt - so das OLG Düsseldorf - nicht vor. Das LG Düsseldorf (38 O 74/11) hatte dies zutreffend noch anders gesehen und einen wettbewerbswidrige Irreführung bejaht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.vzbv.de/cps/rde/xbcr/vzbv/Teekanne_OLG_Duesseldorf_I_20_U_59_12.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Mar 2013 19:42:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Unilver darf Becel pro.activ weiter mit dem Hinweis bewerben, dass aus wissenschaftlicher Sicht kein Hinweis auf Nebenwirkungen besteht</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1190-LG-Hamburg-Unilver-darf-Becel-pro.activ-weiter-mit-dem-Hinweis-bewerben,-dass-aus-wissenschaftlicher-Sicht-kein-Hinweis-auf-Nebenwirkungen-besteht.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/streit-um-becel-pro-aktiv-landgericht-erteilt-foodwatch-absage-a-872893.html&quot;&gt; Spiegel Online berichtet &lt;/a&gt; hat das LG Hamburg entschieden, dass  Unilver die Margarine Becel pro.activ weiter mit dem Hinweis bewerben darf, dass aus wissenschaftlicher Sicht kein Hinweis auf Nebenwirkungen besteht. Das LG Hamburg sah in der Aussage, die in einer Pressemitteilung enthalten war, keine Tatsachenbehauptung, sondern eine EInschätzung und Bewertung die von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Das Gericht wies die Klage von Foodwatch ab. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:11:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: &quot;So wichtig wie das tägliche Glas Milch&quot; - eine unzulässige gesundheitsbezogene Angabe über Lebensmittel - Monsterbacke -</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1181-BGH-So-wichtig-wie-das-taegliche-Glas-Milch-eine-unzulaessige-gesundheitsbezogene-Angabe-ueber-Lebensmittel-Monsterbacke.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 05.12.2012&lt;br /&gt;
I ZR 36/11&lt;br /&gt;
Monsterbacke&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass der Werbeslogan&lt;em&gt; &quot;So wichtig wie das tägliche Glas Milch&quot;&lt;/em&gt; für einen Früchtequark (hier: Monsterback) eine unzulässige Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben für Lebensmittel darstellt. Fraglich ist jedoch, ob die Vorschriften im Jahr 2010 bereits anwendbar waren. Dies muss nun der EuGH entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Bundesgerichtshof ist dabei davon ausgegangen, dass der Werbeslogan nicht irreführend ist und auch keine nährwertbezogene Angabe im Sinne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006, wohl aber eine gesundheitsbezogene Angabe im Sinne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 dieser Verordnung darstellt. Dies entnimmt der BGH der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache &quot;Deutsches Weintor&quot; (Urteil vom 6. September 2012 C 544/10, GRUR 2012, 1161 Rn. 34-36). Danach ist der Begriff &quot;gesundheitsbezogene Angabe&quot; weit zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg des Rechtsmittels hängt demnach davon ab, ob die Vorschrift des Art. 10 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 in dem für die Beurteilung des Falles relevanten Zeitraum im Jahr 2010 bereits anwendbar war.&quot;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1181-BGH-So-wichtig-wie-das-taegliche-Glas-Milch-eine-unzulaessige-gesundheitsbezogene-Angabe-ueber-Lebensmittel-Monsterbacke.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: &amp;quot;So wichtig wie das tägliche Glas Milch&amp;quot; - eine unzulässige gesundheitsbezogene Angabe über Lebensmittel - Monsterbacke -&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 07 Dec 2012 11:28:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>VG Berlin: Hähnchen-Kebap muss aus Hähnchenfleisch-Scheiben und nicht aus Hackfleisch bestehen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1101-VG-Berlin-Haehnchen-Kebap-muss-aus-Haehnchenfleisch-Scheiben-und-nicht-aus-Hackfleisch-bestehen.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;VG Berlin&lt;br /&gt;
Urteil vom 12.09.2012&lt;br /&gt;
VG 14 K 48.11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VG Berlin hat entschieden, dass ein als &quot;Hähnchen-Kebap&quot; bezeichnetes Produkt aus Hähnchenfleisch-Scheiben und nicht aus Hackfleisch bestehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des VG Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Ein nennenswerter Teil der Verbraucher verstehe „Kebab“ als Kurzform von „Döner-Kebab“. Nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches besteht Hähnchen-Döner-Kebab aus dünnen Fleischscheiben ohne die Verwendung von wie Hackfleisch zerkleinertem Fleisch. Der Verbraucher habe die Erwartung, es handele sich um Hähnchenfleischscheiben „wie gewachsen“; diese Erwartung werde durch die Beschreibung des Produktionsprozesses auf der Verpackung nicht verändert.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des VG Berlin finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/vg/presse/archiv/20120913.1425.375182.html&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 15 Sep 2012 14:16:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Zum Nachweis der Wirksamkeit diätetischer Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke nach § 14b Abs. 1 Satz 2 DiätV - ARTROSTAR</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1095-BGH-Zum-Nachweis-der-Wirksamkeit-diaetetischer-Lebensmittel-fuer-besondere-medizinische-Zwecke-nach-14b-Abs.-1-Satz-2-DiaetV-ARTROSTAR.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.03.2012&lt;br /&gt;
I ZR 44/11&lt;br /&gt;
ARTROSTAR&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; Richtlinie 1999/21/EG Art. 3 Abs. 2; DiätV § 14b Abs. 1 Satz 2; LFGB § 11 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2; ZPO § 286 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Für den gemäß § 14b Abs. 1 Satz 2 DiätV zu führenden Nachweis der Wirksamkeit eines als diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (ergänzende bilanzierte Diät) beworbenen und vertriebenen Mittels bedarf es insbesondere auf dem Gebiet der Schmerzlinderung in Fällen, in denen objektiv messbare organische Befundmöglichkeiten fehlen und der Wirksamkeitsnachweis allein von einer Beurteilung des subjektiven Empfindens der Probanden abhängt, placebokontrollierter Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 15. März 2012 - I ZR 44/11 - OLG Karlsruh - LG Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61544&amp;pos=4&amp;anz=596&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 12 Sep 2012 10:40:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Schleswig: Werbung mit &quot;Schlank im Schlaf&quot; für ein Eiweiß-Brot  ist irreführend und wettbewerbswidrig</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Schleswig&lt;br /&gt;
Beschluss vom 21.06.2012&lt;br /&gt;
6 W 1/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Schleswig hat entschieden, dass die Werbung mit dem Slogan &quot;Schlank im Schlaf&quot; für ein Eiweiß-Brot eine wettbewerbswidrige Irreführung ist, da das Brot nicht selbst zur Gewichtsabnahme führt. Viele Bäckereien bitten inzwischen Eiweiß-Brote an, die häufig auch als &quot;Abend-Brot&quot; bezeichnet werden.  
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    <pubDate>Fri, 22 Jun 2012 17:17:00 +0200</pubDate>
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    <title>Health Claims - EU veröffentlicht Datenbank mit zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben für Lebensmittel</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Die Europäische Kommision hat eine Datenbank mit den nach der &lt;a href=&quot;http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:2006R1924:20080304:DE:PDF&quot;&gt;Health-Claims-Verordnung&lt;/a&gt; zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben für Lebensmittel veröffentlicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/nuhclaims/&quot;&gt;&lt;strong&gt;http://ec.europa.eu/nuhclaims/&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Jun 2012 13:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>datenbank</category>
<category>healt claims verordnung</category>
<category>health claims</category>
<category>lebensmittel</category>
<category>lebensmittelrecht</category>
<category>nahrungsergänzungsmittel</category>
<category>uwg</category>
<category>werbeaussage</category>
<category>werbung</category>
<category>wettbewerbsrecht</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Abgrenzung diätetischer Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke von anderen Stoffen - Glucosamin Naturell</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/912-BGH-Zur-Abgrenzung-diaetetischer-Lebensmittel-fuer-besondere-medizinische-Zwecke-von-anderen-Stoffen-Glucosamin-Naturell.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 30.11.2012&lt;br /&gt;
I ZR 8/11&lt;br /&gt;
Glucosamin Naturell&lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; DiätV § 1 Abs. 4a Satz 2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Im Rahmen des § 1 Abs. 4a Satz 2 DiätV sind bei der Prüfung der Frage, ob für die diätetische Behandlung der Patienten eine Modifizierung der normalen Ernährung oder andere Lebensmittel für eine besondere Ernährung oder eine Kombination aus beidem ausreichen, auch die auf dem Markt erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel zu berücksichtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Vorschriften in § 1 Abs. 4a Satz 1 und 2 DiätV über die Abgrenzung der Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke von anderen Stoffen stellen Marktverhaltensregelungen im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG dar, deren Verletzung auch geeignet ist, die Interessen der Verbraucher nicht unerheblich bzw. spürbar im Sinne von § 3 UWG 2004, § 3 Abs. 2 Satz 1 UWG 2008 zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 30. November 2011 - I ZR 8/11 - OLG Hamburg&lt;br /&gt;
LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;Seite=1&amp;nr=60371&amp;pos=30&amp;anz=607&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 May 2012 09:29:00 +0200</pubDate>
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    <category>besondere medizinische zwecke</category>
<category>bgh</category>
<category>diätisches lebensmittel</category>
<category>diätv</category>
<category>lebensmittel</category>
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</item>
<item>
    <title>OLG Karlsruhe: &quot;Mango-Orangenblüten“-Wasser muss Mangosaft und auch Orangebblüten-Essenz enthalten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/857-OLG-Karlsruhe-Mango-Orangenblueten-Wasser-muss-Mangosaft-und-auch-Orangebblueten-Essenz-enthalten.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Karlsruhe&lt;br /&gt;
Urteil vom 14.03.2012&lt;br /&gt;
6 U 12/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Karlsruhe hat entschieden, dass ein als  &quot;Mango-Orangenblüten“-Wasser bezeichnetes Getränk nicht nur Mangosaft sondern auch Orangenblüten-Essenz enthalten muss. Neben der Produktbezeichnung folgt dies auch aus der Abbildung einer Orangenblüte auf dem Etikett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis &lt;em&gt;„mit dem Hauch von Frucht und Blüte“&lt;/em&gt; ist - so das Gericht - nicht geeignet, dem Verbraucher zu verdeutlichen, dass das Getränk lediglich Aromen, nicht aber Bestandteile von Orangenblüten enthalte. Somit liegt eine wettbewerbswidrige Irreführung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung der Wettbewerbszentrale finden Sie &lt;a href=&quot;http://wettbewerbszentrale.de/de/home/_pressemitteilung/?id=223&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>irreführung</category>
<category>lebensmittel</category>
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<category>werbung</category>

</item>
<item>
    <title>EuG: Zwischen den Zeichenfolgen &quot;Curry King&quot; und &quot;TOFUKING&quot; besteht Verwechslungsgefahr</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/665-EuG-Zwischen-den-Zeichenfolgen-Curry-King-und-TOFUKING-besteht-Verwechslungsgefahr.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;EuG&lt;br /&gt;
Urteil vom 20.09.2011&lt;br /&gt;
T-99/10&lt;br /&gt;
Curry King ./. TOFUKING&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Europäische Gericht hat entschieden, dass zwischen den Marken &quot;Curry King&quot; und &quot;TOFUKING&quot; Verwechslungsgefahr besteht. Beide Marken waren für Lebensmittel angemeldet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;In Anbetracht des Umstands, auf den in der oben in Randnr. 16 angeführten Rechtsprechung hingewiesen wurde, dass sich dem Durchschnittsverbraucher nur selten die Möglichkeit bietet, verschiedene Marken unmittelbar miteinander zu vergleichen, sondern dass er sich auf das unvollkommene Bild verlassen muss, das er von ihnen im Gedächtnis behalten hat, ist im Zuge der umfassenden Beurteilung der Verwechslungsgefahr angesichts der Identität der fraglichen Waren und der mittleren Ähnlichkeit der Marken zu folgern, dass zwischen der angemeldeten Marke TOFUKING und der älteren deutschen Marke Curry King Verwechslungsgefahr besteht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?lang=de&amp;num=79889079T19100099&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Oct 2011 18:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>curry king</category>
<category>deutsche marke</category>
<category>eug</category>
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<category>tofuking</category>
<category>verwechslungsgefahr</category>

</item>
<item>
    <title>BPatG: Zeichenfolge &quot;Eclair&quot; mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für Schokowaren eintragbar</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/444-BPatG-Zeichenfolge-Eclair-mangels-Unterscheidungskraft-nicht-als-Marke-fuer-Schokowaren-eintragbar.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    BPatG&lt;br /&gt;
Beschluss vom 13.01.2011&lt;br /&gt;
25 W (pat) 219/09&lt;br /&gt;
Eclair&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BPatG hat entschieden, dass die Zeichenfolge &quot;Eclair&quot; mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Zuckerwaren; Schokolade; Schokoladewaren”&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
eingetragen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;In Bezug auf &quot;Zuckerwaren&quot; kann der Begriff &quot;Eclair&quot;, der eine längliche, gefüllte und mit Glasur überzogene Backware aus Brandteig bezeichnet (s. Dr. Oetker, Lebensmittel-Lexikon, 4. Aufl., 2004, S. 201), als Hinweis auf den Verwendungszweck der Waren verstanden werden, da unter diesen Warenoberbegriff auch Füllungs-, Glasur- oder Konfektmassen sowie Schichten, Überzüge oder Füllungen von Süßwaren oder feinen Backwaren fallen (s. Dr. Oetker, Lebensmittel-Lexikon, S. 901). Dies gilt gleichermaßen für &quot;Schokolade&quot;, die ebenfalls speziell für eine Verwendung bei &quot;Eclairs&quot; bestimmt sein kann. Denn &quot;Eclairs&quot; sind Süßwaren, die, wie die Markenstelle zutreffend ausgeführt hat, mit einem hohen Schokoladenanteil versehen sein können, sei es als Füllung oder als Glasur (s. dazu auch die mit der Ladung zur mündlichen Verhandlung an die Anmelderin in der Anlage 2 übermittelten Belege, Bl. 55 - 58 d. A.). &quot;Eclairs&quot; können unter den Warenoberbegriff der &quot;Schokoladenwaren&quot; fallen. Damit erklärt &quot;Eclair&quot; die Art der Ware selbst.&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:11:00 +0100</pubDate>
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    <category>anmeldung</category>
<category>beschreibend</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Ist die Werbung für einen Kräuterlikör mit den Begriffen &quot;wohltuend&quot; und &quot;bekömmlich&quot;  wettbewerbswidrige Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben ?</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/434-BGH-Ist-die-Werbung-fuer-einen-Kraeuterlikoer-mit-den-Begriffen-wohltuend-und-bekoemmlich-wettbewerbswidrige-Werbung-mit-gesundheitsbezogenen-Angaben.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/434-BGH-Ist-die-Werbung-fuer-einen-Kraeuterlikoer-mit-den-Begriffen-wohltuend-und-bekoemmlich-wettbewerbswidrige-Werbung-mit-gesundheitsbezogenen-Angaben.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 13. Januar 2011 - I ZR 22/09 - &lt;br /&gt;
Gurktaler Kräuterlikör &lt;br /&gt;
UWG §§ 3, 4 Nr. 11; Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 Art. 2 Abs. 2 Nr. 5, Art. 4 Abs. 3 Satz 1, &lt;br /&gt;
Art. 10 Abs. 1 und 3, Art. 13 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (ABl. Nr. L 404 vom 30. Dezember 2006, S. 9), zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 116/2010 der Kommission vom 9. Februar 2010 (ABl. Nr. L 37 vom 10. Februar 2010, S. 16), folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Umfasst der Begriff der Gesundheit in der Definition des Ausdrucks &quot;gesundheitsbezogene Angabe&quot; in Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 auch das allgemeine Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Falls die Frage 1 verneint wird: &lt;br /&gt;
Zielt eine Aussage in einer kommerziellen Mitteilung bei der Kennzeichnung oder  Aufmachung von oder bei der Werbung für Lebensmittel, die als solche an den Endverbraucher abgegeben werden sollen, zumindest auch auf das gesundheitsbezogene Wohlbefinden oder aber lediglich auf das allgemeine Wohlbefinden ab, wenn sie auf eine der in Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 genannten Funktionen in der in Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 dieser Verordnung beschriebenen Weise Bezug nimmt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Falls die Frage 1 verneint wird und eine Aussage im in der Frage 2 beschriebenen Sinn zumindest auch auf das gesundheitsbezogene Wohlbefinden abzielt: &lt;br /&gt;
Entspricht es unter Berücksichtigung der Meinungs- und Informationsfreiheit gemäß Art. 6  Abs. 3 EUV in Verbindung mit Art. 10 EMRK dem gemeinschaftsrechtlichen Grundsatz der  Verhältnismäßigkeit, eine Aussage, wonach ein bestimmtes Getränk mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent  den Körper und dessen Funktionen nicht belastet  oder beeinträchtigt, in den Verbotsbereich des Art. 4 Abs. 3 Satz 1 der Verordnung (EG) &lt;br /&gt;
Nr. 1924/2006 einzubeziehen? &lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 13. Januar 2011 - I ZR 22/09 - LG Regensburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=54871&amp;pos=6&amp;anz=636&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 09:43:00 +0100</pubDate>
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    <category>allgemeines wohlbefinden</category>
<category>arzneimittel</category>
<category>bekömmlich</category>
<category>bgh</category>
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<category>eugh</category>
<category>gesundheitsbezogene angaben</category>
<category>gurkentaler kräuterlikör</category>
<category>health-claims-verordnung</category>
<category>lebensmittel</category>
<category>nahrungsergönzungsmittel</category>
<category>wohltuend</category>

</item>
<item>
    <title>BPatG: Wortfolge &quot;Myfruit&quot; nicht für fruchthaltige Lebensmittel und Getränke als Marke eintragbar</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/419-BPatG-Wortfolge-Myfruit-nicht-fuer-fruchthaltige-Lebensmittel-und-Getraenke-als-Marke-eintragbar.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/419-BPatG-Wortfolge-Myfruit-nicht-fuer-fruchthaltige-Lebensmittel-und-Getraenke-als-Marke-eintragbar.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BPatG&lt;br /&gt;
Beschluss vom 23.12.2010&lt;br /&gt;
25 W (pat) 3/10&lt;br /&gt;
Myfruit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BPatG hat entschieden, dass die Wortfolge &quot;Myfruit&quot; nicht für fruchthaltige Lebensmittel und Getränke als Marke eingetragen werden kann. Der Anmelder hatte die Eintragung einer entsprechenden Marke für zahlreiche Waren aus diesem Bereich beantragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;[...] Ausgeschlossen vom Markenschutz sind nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG darüber hinaus auch solche Angaben,&lt;br /&gt;
die zur Bezeichnung von Merkmalen der beanspruchten Waren dienen können. Vorliegend ist dies in Bezug auf solche Waren der Fall, bei deren Herstellung Früchte als Bestandteil oder Zutat, insbesondere auch als Geschmacksstoff in Betracht kommen können. Daher ist die Bezeichnung &quot;Myfruit&quot; in Bezug auf die vorliegend noch beanspruchten&lt;br /&gt;
Waren nicht schutzfähig [...].&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich für die Waren &quot;Speisegelatine; Tapioka; Sago; feine Backwaren (salzig); Dauerbackwaren (salzig)&quot; hat das BPatG eine Eintragungsfähigkeit bejaht, da - so das BPatG - insoweit kein direkter oder indirekter Zusammenhang mit Früchten vorliegt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:27:00 +0100</pubDate>
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    <category>bpatg</category>
<category>dpma</category>
<category>getränke</category>
<category>lebensmittel</category>
<category>markenanmeldung</category>
<category>myfruit</category>
<category>speisen</category>
<category>unterscheidungskraft</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zeichenfolge &quot;Naturplus&quot; ist auch bei vergleichbaren Voreintragungen nicht als Marke für Lebensmittel eintragbar</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/405-BGH-Zeichenfolge-Naturplus-ist-auch-bei-vergleichbaren-Voreintragungen-nicht-als-Marke-fuer-Lebensmittel-eintragbar.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/405-BGH-Zeichenfolge-Naturplus-ist-auch-bei-vergleichbaren-Voreintragungen-nicht-als-Marke-fuer-Lebensmittel-eintragbar.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BPatG&lt;br /&gt;
Beschluss vom 12.11.2010&lt;br /&gt;
28 W (pat) 2/10&lt;br /&gt;
Naturplus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BPatG hat entschieden, dass die Zeichenfolge &quot;Naturplus&quot; mangels Unterscheidungskraft nicht als Marke für Lebensmittel eintragbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;In Alleinstellung besitzen beide Bestandteile aus Sicht der von den beanspruchten Lebensmitteln angesprochenen Verkehrskreise lediglich die sachbezogene Aussage, die in den angegriffenen Beschlüssen wie auch im Hinweis des Senats unter Berücksichtigung der in der Branche bestehenden Verkehrsgepflogenheiten und den entsprechenden  Kennzeichnungsgewohnheiten ausführlich dargelegt wurde. Beim Begriff „Natur“ handelt es sich erkennbar um einen Schlüsselbegriff für den Lebensmittelsektor, was die Anmelderin im Ergebnis auch nicht in Abrede stellt. Soweit sie meint, die Mehrdeutigkeit des Bestandteils „plus“ begründe das erforderliche Mindestmaß an Unterscheidungskraft, kann ihr nicht gefolgt werden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann sich der Anmelder einer Marke nicht auf etwaige Voreintragungen berufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Denn die Schutzfähigkeit einer Marke ist nur auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben und nicht etwa (auch) anhand einer möglicherweise einschlägigen Entscheidungspraxis zu beurteilen (vgl. EuGH MarkenR 2009, 478, 484, Rdn. 57 – American Clothing). Dies gilt selbst für den Extremfall, dass die identische Marke für denselben Anmelder bereits einmal für schutzfähig erachtet und eingetragen wurde, wie dies der BGH klargestellt hat (vgl. BGH GRUR 2009, 411, 412, Rdn. 14 – STREETBALL). Der Umstand, dass Voreintragungen – zu Recht oder zu Unrecht – erfolgt sind, kann lediglich in die umfassende Schutzfähigkeitsprüfung des konkreten Einzelfalls miteinbezogen werden (vgl. EuGH&lt;br /&gt;
MarkenR 2009, 201 – Schwabenpost; BGH GRUR 2009, 778, 779, Rdn. 18 – Willkommen im Leben).&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 07 Dec 2010 01:07:00 +0100</pubDate>
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