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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag markenrecht)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Tue, 21 May 2013 10:31:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>OLG Düsseldorf: Schlagersänger Michael Wendler darf nicht mehr als &quot;Der Wendler&quot; ohne klärenden Namenszusatz auftreten</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 21.05.2013&lt;br /&gt;
I-20 U 67/12&lt;br /&gt;
Der Wendler&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass der Schlagersänger Michael Wendler nicht mehr als &quot;Der Wendler&quot; ohne klärenden Namenszusatz auftreten darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des OLG Düsseldorf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass der unter dem Künstlernamen Michael Wendler (bürgerlich: Michael Norberg) auftretende Schlagersänger die Bezeichnung „Der Wendler“ oder „Wendler“ nicht länger ohne klarstellenden Zusatz verwenden darf. Gegen den Sänger („Sie liebt den DJ“) geklagt hatte der aus Velbert stammende Frank Wendler, der unter seinem bürgerlichen Namen ebenfalls im Schlagergeschäft tätig ist und im August 2008 beim Deutschen Patent- und Markenamt die Wortmarke „Der Wendler“ auf sich angemeldet hat.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, wer den Namen zuerst getragen habe, seien die Namensträger in dieser Situation zur wechselseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. Darum dürfe keiner von ihnen die Bezeichnung „Der Wendler“ ohne eine Klarstellung, um welchen Wendler es sich handelt, verwenden&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig, so dass sich vermutlich der BGH mit der Sache befassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des OLG Düsseldorf finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/behoerde/presse/Presse_aktuell/20130521_pm_Wendler_Urteil/index.php&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 21 May 2013 12:31:00 +0200</pubDate>
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    <category>der wendler</category>
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</item>
<item>
    <title>OLG Frankfurt: Markenrechtsverletzung durch Ladenbeschilderung, wenn fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, dass eine vertragliche Beziehung besteht</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1311-OLG-Frankfurt-Markenrechtsverletzung-durch-Ladenbeschilderung,-wenn-faelschlicherweise-der-Eindruck-erweckt-wird,-dass-eine-vertragliche-Beziehung-besteht.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Frankfurt &lt;br /&gt;
Urteil vom 21.03.2013&lt;br /&gt;
6 U 170/12&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Frankfurt hat entschieden, dass eine Markenrechtsverletzung durch die Ladenbeschilderung eines Händlers bestehen kann, wenn fälschlicherweise der Eindruck erweckt wird, dass eine vertragliche Beziehung besteht. Die Entscheidungrundsätze lassen sich auch auf den Online-Handel übertragen, wo ebenfalls sehr gerne zumindest irreführend mit Hersteller-Logos geworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat das OLG Frankfurt entschieden, dass bei Untätigkeit des Markeninhabers unter Verletzung seiner Marktbeobachtungspflicht lediglich die Verwirkung von Schadensersatzansprüchen nicht jedoch von Unterlassungsansprüchen in Betracht kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/s15/page/bslaredaprod.psml?&amp;doc.id=KORE209942013%3Ajuris-r01&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=L&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Apr 2013 13:52:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>DPMA: Mario Barth-Marke &quot;Nicht quatschen, machen&quot; aufgrund absoluter Schutzhindernisse gelöscht</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1303-DPMA-Mario-Barth-Marke-Nicht-quatschen,-machen-aufgrund-absoluter-Schutzhindernisse-geloescht.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das DPMA hat völlig zu Recht die Mario Barth-Marke &lt;em&gt;&quot;Nicht quatschen, machen&quot;&lt;/em&gt; aufgrund absoluter Schutzhindernisse gelöscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/591-LG-Duesseldorf-Nicht-quatschen,-MACHEN-als-T-Shirt-Aufrduck-Mario-Barth-scheitert-mit-Unterlassungs-und-Schadensersatzanspruechen.html&quot;&gt;&quot;LG Düsseldorf: &quot;Nicht quatschen, MACHEN&quot; als T-Shirt-Aufdruck - Mario Barth scheitert mit Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen&quot;&lt;/a&gt; über einen entsprechenden Rechtsstreit berichtet. Der &quot;Comedian&quot; hatte einen T-Shirt-Händler verklagt.  Das LG Düsseldorf hatte die Klage zutreffend abgewiesen und die mangelnde Unterscheidungskraft der Mario Barth-Marke gerügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Apr 2013 17:17:00 +0200</pubDate>
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<category>wettbewerbsrecht</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Unterscheidungskraft von &quot;Volks&quot;-Marken - es kann Verwechslungsgefahr zwischen &quot;Volks-Inspektion&quot;, &quot;Volks-Reifen&quot; und &quot;Volks-Werkstatt&quot; und der Marke VOLKSWAGEN bestehen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1301-BGH-Zur-Unterscheidungskraft-von-Volks-Marken-es-kann-Verwechslungsgefahr-zwischen-Volks-Inspektion,-Volks-Reifen-und-Volks-Werkstatt-und-der-Marke-VOLKSWAGEN-bestehen.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil 11.04.2013&lt;br /&gt;
I ZR 214/11&lt;br /&gt;
VOLKSWAGEN&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der unter anderem für das Markenrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat über die Frage des Schutzumfangs einer berühmten Marke entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klägerin, die Volkswagen AG, ist Inhaberin der Gemeinschaftsmarke &quot;VOLKSWAGEN&quot;, die für Fahrzeuge sowie deren Reparatur und Fahrzeugteile eingetragen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beklagten sind eine zum Springer-Konzern gehörige Gesellschaft, die den Internetauftritt der BILD-Zeitung betreibt (Beklagte zu 1), und die A.T.U. Auto-Teile-Unger Handels GmbH &amp;amp; Co. KG, die über ein Filialnetz markenunabhängiger Kraftfahrzeugwerkstätten verfügt (Beklagte zu 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beklagte zu 1 veranstaltet seit 2002 mit Kooperationspartnern Aktionen, bei denen Fahrzeuge und Dienstleistungen mit dem Bestandteil &quot;Volks&quot; und einem Zusatz vertrieben werden (etwa Volks-Spartarif, Volks-Farbe, Volks-DSL). Im Jahr 2009 führten die Beklagten zwei Aktionen durch, in denen die Beklagte zu 2 Inspektionsleistungen für Kraftfahrzeuge unter der Bezeichnung &quot;Volks-Inspektion&quot; erbrachte und Reifen unter der Angabe &quot;Volks-Reifen&quot; anbot. In der Werbung wurde die Beklagte zu 2 als &quot;Volks-Werkstatt&quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klägerin hat die Beklagten wegen Verletzung der Rechte an ihrer bekannten Marke &quot;VOLKSWAGEN&quot; in Anspruch genommen. Das Landgericht hat die Beklagten zur Unterlassung, Auskunftserteilung und Schadensersatz verurteilt. Das Berufungsgericht hat die Klage abgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als das Oberlandesgericht hat der Bundesgerichtshof nicht ausgeschlossen, dass die Zeichen &quot;Volks-Inspektion&quot;, &quot;Volks-Reifen&quot; und &quot;Volks-Werkstatt&quot; die bekannte Marke der Klägerin verletzen. Bekannte oder sogar berühmte Marken verfügen über einen weiten Schutzbereich. Dies hat zur Folge, dass bei der Verwendung anderer Zeichen ein weiter Abstand zu der bekannten Marke eingehalten werden muss. Eine Verletzung der bekannten Marke liegt bereits vor, wenn das Publikum aufgrund der Verwendung der Zeichen &quot;Volks-Inspektion&quot;, &quot;Volks-Reifen&quot; und &quot;Volks-Werkstatt&quot; durch die Beklagten von wirtschaftlichen oder organisatorischen Verbindungen zur Klägerin ausgeht oder wenn diese Zeichenbenutzung die Unterscheidungskraft der bekannten Marke &quot;VOLKSWAGEN&quot; beeinträchtigt. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs hat das Oberlandesgericht diesem weiten Schutzbereich bekannter Marken nicht ausreichend Rechnung getragen. Der Bundesgerichtshof hat die Sache deshalb zurückverwiesen, damit die zu einer Markenverletzung erforderlichen Feststellungen getroffen werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2013&amp;Sort=3&amp;nr=63759&amp;pos=1&amp;anz=66&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Apr 2013 17:59:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BPatG: Zwischen den Zeichenfolgen &quot;TelDaFax&quot; und &quot;TelDaKom&quot; besteht keine Verwechslungsgefahr für den Bereich Telekommunikation</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1290-BPatG-Zwischen-den-Zeichenfolgen-TelDaFax-und-TelDaKom-besteht-keine-Verwechslungsgefahr-fuer-den-Bereich-Telekommunikation.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BPatG&lt;br /&gt;
Beschluss vom 23.01.2013&lt;br /&gt;
26 W (pat) 554/10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BPatG hat entschieden, dass zwischen den Zeichenfolgen &quot;TelDaFax&quot; und &quot;TelDaKom&quot; für den Bereich Telekommunikation keine Verwechslungsgefahr besteht. Eine durchaus gewagte Entscheidung, die wieder einmal belegt, dass im Markenrecht immer mit Überraschungen  gerechnet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Auch bei Zugrundelegung des eher unsicheren Erinnerungsbildes beider Marken &lt;br /&gt;
sind schriftbildliche, klangliche oder begriffliche Verwechslungen nicht zu erwarten. Zwar weisen beide Marken eine identische Silbengliederung und Betonung &lt;br /&gt;
auf und stimmen an ihren jeweiligen Wortanfängen überein. Übereinstimmungen &lt;br /&gt;
im Wort oder Klang von Marken können jedoch durch deren abweichenden Begriffsgehalt so reduziert werden, dass eine Verwechslungsgefahr zu verneinen ist;&lt;br /&gt;
[...]&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundespatentgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bpatg&amp;Art=en&amp;sid=422e3bac0e0c1c7e4deb5e4c88df54d4&amp;nr=24600&amp;pos=0&amp;anz=1&amp;Blank=1.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 13:35:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH-Entscheidung zur Zulässigkeit der Verwendung fremder Marken als Keyword für Google-Adwords liegt im Volltext vor - MOST-Pralinen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1233-BGH-Entscheidung-zur-Zulaessigkeit-der-Verwendung-fremder-Marken-als-Keyword-fuer-Google-Adwords-liegt-im-Volltext-vor-MOST-Pralinen.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1233-BGH-Entscheidung-zur-Zulaessigkeit-der-Verwendung-fremder-Marken-als-Keyword-fuer-Google-Adwords-liegt-im-Volltext-vor-MOST-Pralinen.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
I ZR 46/08&lt;br /&gt;
MOST-Pralinen&lt;br /&gt;
MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 1 und 2&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1191-BGH-Keine-Markenrechtsverletzung-durch-Google-Adwords-es-muss-nicht-auf-das-Fehlen-einer-wirtschaftlichen-Verbindung-hingeweisen-werden-MOST-Pralinen.html&quot;&gt; &quot;BGH: Keine Markenrechtsverletzung durch Google-Adwords - es muss nicht auf das Fehlen einer wirtschaftlichen Verbindung hingeweisen werden - MOST-Pralinen&quot;&lt;/a&gt; über die Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Wird Internetnutzern anhand eines mit der Marke identischen oder verwechselbaren Schlüsselworts eine Anzeige eines Dritten angezeigt (KeywordAdvertising), ist eine Beeinträchtigung der Herkunftsfunktion der Marke grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Anzeige in einem von der Trefferliste eindeutig getrennten und entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint und selbst weder die Marke noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder die unter der Marke angebotenen Produkte enthält (Fortführung von BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 125/07, GRUR 2011, 828 = WRP 2011, 1160 - Bananabay II; Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 46/08, MMR 2011, 608).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - I ZR 217/10 - OLG Braunschweig - LG Braunschweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63096&amp;pos=6&amp;anz=594&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Feb 2013 10:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>BGH: Dauerbrenner Peek &amp; Cloppenburg - Ausräumung der Verwechslungsgefahr bei gleichnamigen Unternehmen mit kennzeichenrechtlicher Gleichgewichtslage durch Hinweis</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1224-BGH-Dauerbrenner-Peek-Cloppenburg-Ausraeumung-der-Verwechslungsgefahr-bei-gleichnamigen-Unternehmen-mit-kennzeichenrechtlicher-Gleichgewichtslage-durch-Hinweis.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteile vom 24. Januar 2013&lt;br /&gt;
I ZR 58/11 - I ZR 59/11 - I ZR 60/11 - &lt;br /&gt;
I ZR 61/11 - I ZR 65/11&lt;br /&gt;
Peek &amp;amp; Cloppenburg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Parteien sind rechtlich und wirtschaftlich unabhängige Unternehmen, die seit Jahrzehnten unter der Bezeichnung &quot;Peek &amp;amp; Cloppenburg KG&quot; zahlreiche Bekleidungshäuser im Bundesgebiet betreiben. Die Klägerin hat ihren Sitz in Hamburg und ist im norddeutschen Raum tätig. Die Beklagte, die ihren Sitz in Düsseldorf hat, betreibt Bekleidungshäuser im Westen, Süden und in der Mitte Deutschlands. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Zwischen den Parteien besteht aufgrund der seit Jahrzehnten unbeanstandet nebeneinander benutzten identischen Unternehmensbezeichnungen eine kennzeichenrechtliche Gleichgewichtslage, auf die die Grundsätze des Rechts der Gleichnamigen anwendbar sind. Diese Gleichgewichtslage hat die Beklagte durch die Ausdehnung ihrer Werbemaßnahmen auf den norddeutschen Raum gestört, in dem nur die Klägerin tätig ist. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die Beklagte muss vielmehr in der Werbung die Leser der Anzeigen in geeigneter Weise darüber aufklären, dass es zwei Gesellschaften mit der identischen Bezeichnung &quot;Peek &amp;amp; Cloppenburg KG&quot; gibt und von welchem der beiden Unternehmen die Werbung stammt. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Der Bundesgerichtshof hat es ausreichen lassen, dass dieser Hinweis dem Unternehmensnamen zugeordnet sei. Keinesfalls müsse der Zusatz in seiner Größe und Gestaltung der Werbebotschaft - etwa den dort abgebildeten Modellen - entsprechen. Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Verletzung des Unternehmenskennzeichens der Klägerin durch die bundesweite Werbung der Beklagten und einen Verstoß gegen das Irreführungsverbot verneint und insoweit die Klagen abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2013&amp;Sort=3&amp;nr=62921&amp;pos=3&amp;anz=16&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Jan 2013 18:43:00 +0100</pubDate>
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    <category>bgh</category>
<category>bundesweit</category>
<category>geschäftliche bezeichnung</category>
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<category>kennzeichenrecht</category>
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<category>peel &amp; cloppenburg</category>
<category>verwechslungsgefahr</category>
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</item>
<item>
    <title>Weltuntergang, Markenrecht und Abmahnungen - Veranstalter von Weltuntergangs-Parties werden abgemahnt</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Anlässlich des (mal wieder verschobenen) Weltuntergangs am 21.12.2012, hatten zahlreiche Gastronomen Weltuntergangs-Parties veranstaltet. Viele Veranstalter erhielten nun Abmahnungen vom Inhaber der Wortmarke &quot;Weltuntergang&quot; - Registernummer 302012011709. Die Wortmarke wurde in Klasse 43 für folgende Dienstleistungen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &quot;Dienstleistung zur Verpflegung und Beherbergung von Gästen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Im Internet tummeln sich bereits zahlreiche rechtliche Stellungnahmen, die zum Teil leider nur schwer mit den allgemeinen markenrechtlichen Grundsätzen zu vereinbaren sind. So ist es durchaus möglich allgemeine Begriffe markenrechtlich schützen zu lassen, soweit diese nicht beschreibend für die jeweils geschützten Waren bzw. Dienstleistungen sind ( klassisches Beispiel sind die Marken des Computerhersteller &quot;Apple&quot; ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir halten die zahlreichen Abmahnungen für Abzocke und es sprechen zahlreiche Indizien für rechtsmissbräuchliche und damit unwirksame Abmahnungen. Zudem ist fraglich, ob bei einer Weltuntergangs-Party die Zeichenfolge &quot;Weltuntergang&quot; im Sinne eines Herkunftshinweises oder eben nicht doch rein beschreibend für den Maya-Weltuntergang verstanden wird. Zudem könnte der Abmahner auch über das sehr spärlich gehaltene Diensteistungsverzeichnis stolpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ruhe bewahren und juristischen Rat einholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Jan 2013 13:02:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Keine Markenrechtsverletzung durch Google-Adwords - es muss nicht auf das Fehlen einer wirtschaftlichen Verbindung hingeweisen werden - MOST-Pralinen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
I ZR 217/10&lt;br /&gt;
MOST-Pralinen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat seine AdWords-Rechtsprechung weiter präzisiert und konsequent entschieden, dass im Anzeigentext nicht auf das Fehlen einer wirtschaftlichen Verbindung zwischen dem Werbenden und dem Markeninhaber hingewiesen werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 125/07, GRUR 2011, 828 - Bananabay II; Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 46/08, MMR 2011, 608) bestätigt, nach der beim &quot;Keyword-Advertising&quot; eine Markenverletzung unter dem Gesichtspunkt der Beeinträchtigung der Herkunftsfunktion der Marke grundsätzlich ausgeschlossen ist, wenn die Werbung - wie im Streitfall - in einem von der Trefferliste eindeutig getrennten und entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint und selbst weder die Marke noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder die unter der Marke angebotenen Produkte enthält. Der BGH hat klargestellt, dass dies auch dann gilt, wenn die Anzeige nicht auf das Fehlen einer wirtschaftlichen Verbindung zwischen dem Werbenden und dem Markeninhaber hinweist und dass allein der Umstand, dass in der Anzeige Produkte der unter der Marke angebotenen Art mit Gattungsbegriffen bezeichnet werden (im Streitfall &quot;Pralinen&quot; usw.), nicht zu einer Beeinträchtigung der Herkunftsfunktion der Marke führt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1191-BGH-Keine-Markenrechtsverletzung-durch-Google-Adwords-es-muss-nicht-auf-das-Fehlen-einer-wirtschaftlichen-Verbindung-hingeweisen-werden-MOST-Pralinen.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Keine Markenrechtsverletzung durch Google-Adwords - es muss nicht auf das Fehlen einer wirtschaftlichen Verbindung hingeweisen werden - MOST-Pralinen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Dec 2012 13:31:00 +0100</pubDate>
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    <category>adwords</category>
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<category>weitgehend passende keywords</category>

</item>
<item>
    <title>BGH: Zur Verwechslungsgefahr zwischen Castell und VIN CASTEL bei Wein</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1170-BGH-Zur-Verwechslungsgefahr-zwischen-Castell-und-VIN-CASTEL-bei-Wein.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.05.2012&lt;br /&gt;
I ZR 112/10&lt;br /&gt;
Castell/VIN CASTEL&lt;br /&gt;
MarkenG § 5 Abs. 2, § 26 Abs. 1 und 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Solange die nicht abgekürzte Firmenbezeichnung verwendet wird und geschützt ist, kann der Prüfung, ob sich einer ihrer Bestandteile als Schlagwort eignet, nicht allein eine daneben in Gebrauch genommene abgekürzte Firmenbezeichnung zugrunde gelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Werden Bestandteile einer Firma sowohl für sich betrachtet als auch in ihrer Verbindung vom Verkehr als beschreibende Sachbezeichnung verstanden, so kann ihnen aus originärer Kennzeichnungskraft kein kennzeichenrechtlicher Schutz als Firmenschlagwort zugebilligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 - I ZR 112/10 - OLG Frankfurt/Main - LG Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=62368&amp;pos=5&amp;anz=606&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Nov 2012 10:09:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Hamm: Shopbetreiber haftet für AdWords-Anzeigen durch Preissuchmaschine nach den Grundsätzen der Beauftragtenhaftung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1165-OLG-Hamm-Shopbetreiber-haftet-fuer-AdWords-Anzeigen-durch-Preissuchmaschine-nach-den-Grundsaetzen-der-Beauftragtenhaftung.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1165-OLG-Hamm-Shopbetreiber-haftet-fuer-AdWords-Anzeigen-durch-Preissuchmaschine-nach-den-Grundsaetzen-der-Beauftragtenhaftung.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamm&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.09.2012&lt;br /&gt;
I-4 U 71/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm hat entschieden, dass ein Shopbetreiber für AdWords-Anzeigen durch eine Preissuchmaschine nach den Grundsätzen der Beauftragtenhaftung haftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die kenn­zei­chen­recht­li­che Ver­let­zung durch die Ad­words-Wer­bung der Firma T ist der Be­klag­ten gemäß § 14 Abs. 7 Mar­kenG zu­zu­rech­nen, selbst wenn die Be­klag­te hier­von keine Kennt­nis er­langt und der streit­gegen­ständ­li­chen Wer­bung der Firma T auch nicht zu­ge­stimmt haben soll­te.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Haf­tung i.S.d. § 14 Abs. 7 UWG ge­nügt näm­lich prin­zi­piell das Han­deln von Mit­arbei­tern oder Be­auf­trag­ten eines von der Be­klag­ten be­auf­trag­ten Unter­neh­mens. Die Haf­tung recht­fer­tigt sich in einem sol­chen Falle da­raus, dass der in An­spruch Ge­nom­me­ne durch den Ein­satz von Mit­arbei­tern und Be­auf­trag­ten sei­nen Ge­schäfts­kreis er­wei­tert und damit zu­gleich das Ri­si­ko von Zu­wi­der­hand­lun­gen in­ner­halb sei­nes Unter­neh­mens schafft (vgl. u.a. BGH GRUR 1995, 605 – Fran­chi­se-Neh­mer; GRUR 2009, 1167 – Part­ner­pro­gramm; Fezer, 4. Aufl., § 14 Mar­kenG Rdnr. 1060; Köh­ler/Born­kamm, 30. Aufl., § 8 UWG, Rn. 2.3, 2.43 m.w.N.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Be­auf­trag­ter ist, wer, ohne Mit­arbei­ter zu sein, für den Unter­neh­mens­in­ha­ber kraft Ab­spra­che tätig wird (BGH GRUR 1995, 605 – Fran­chise­neh­mer). Der Be­griff ist weit aus­zu­le­gen (BGH GRUR 1990, 1039 – An­zei­gen­auf­trag; Fezer, 4. Aufl., § 14 Mar­kenG Rdnr. 1062). Der Be­auf­trag­te muss in die be­trieb­li­che Or­ga­ni­sa­tion des Be­triebs­in­ha­bers in der Weise ein­ge­glie­dert sein, dass einer­seits der Be­triebs­in­ha­ber auf das be­auf­trag­te Unter­neh­men einen be­stim­men­den, durch­setz­ba­ren Ein­fluss auf die­je­ni­ge Tä­tig­keit des be­auf­trag­ten Unter­neh­mens hat, in deren Be­reich das be­an­stan­de­te Ver­hal­ten fällt, und dass an­de­rer­seits der Er­folg der Ge­schäfts­tä­tig­keit des be­auf­trag­ten Unter­neh­mens dem Be­triebs­in­ha­ber zu Gute kommt (BGH GRUR 2005, 864 – Meiß­ner Dekor). Des­halb ist es un­er­heb­lich, wie die Be­tei­lig­ten ihre Rechts­be­zie­hung aus­ge­stal­tet haben. Trotz des Kri­te­riums „Ein­glie­de­rung“ kön­nen damit auch selb­stän­di­ge Unter­neh­mer wie bei­spiels­wei­se Wer­be­agen­tu­ren Be­auf­trag­te sein. Dabei kommt es nicht da­rauf an, wel­chen Ein­fluss der In­ha­ber des Unter­neh­mens sich auf diese tat­säch­lich ge­si­chert hat, son­dern wel­chen Ein­fluss er sich hätte si­chern kön­nen und müs­sen (BGH GRUR 2009, 1167 - Part­ner­pro­gramm; Fezer, aaO.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ent­spre­chend die­sen Grund­sät­zen ist die Firma T unter den ge­ge­be­nen Um­stän­den als Be­auf­trag­te der Be­klag­ten an­zu­se­hen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2012/I_4_U_71_12_Urteil_20120913.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Nov 2012 15:23:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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<category>wettbewerbsrecht</category>

</item>
<item>
    <title>OLG Frankfurt: Zum Wegfall der Geschäftsgrundlage und Kündigung eines kennzeichenrechtlichen Unterlassungsvertrages</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1138-OLG-Frankfurt-Zum-Wegfall-der-Geschaeftsgrundlage-und-Kuendigung-eines-kennzeichenrechtlichen-Unterlassungsvertrages.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1138-OLG-Frankfurt-Zum-Wegfall-der-Geschaeftsgrundlage-und-Kuendigung-eines-kennzeichenrechtlichen-Unterlassungsvertrages.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Frankfurt &lt;br /&gt;
Urteil vom 04.10.2012&lt;br /&gt;
6 U 217/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht hat sich in dieser Entscheidung mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage und Kündigung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wegen einer Markenrechtsverletzung befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das beim DPMA von den Beklagten zu 1) eingeleitete Löschungsverfahren hat zwar nicht zur Löschung der klägerischen Marke geführt. Es hat aber gezeigt, dass die von beiden Parteien dem Unterlassungsvertrag zugrunde gelegte Annahme, der Bildbestandteil der Marke sei für die Verwechslungsgefahr ohne Bedeutung, gerade nicht von dem DPMA geteilt wurde. So hat es den Wortbestandteil „fishtailparkas“ des streitgegenständlichen Wort-/Bildzeichens jedenfalls in Bezug auf die Ware „Oberbekleidung“ lediglich als beschreibend angesehen. Demgegenüber sei indessen die graphische Ausgestaltung des Zeichens geeignet, die erforderliche Unterscheidungskraft zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die Geschäftsgrundlage für den Unterlassungsvertrag, die sich ausdrücklich nur auf eine Verwendung des Wortbestandteils der Streitmarke bezieht, entfallen (§ 313 Abs. 2 BGB). Die für den Vertragsschluss wesentliche gemeinsame Vorstellung der Vertragsparteien, dass für den Ausgang des Löschungsverfahrens allein die Frage der Unterscheidungskraft des Wortbestandteils maßgeblich sein würde, hat sich im Nachhinein als falsch bzw. zumindest als zweifelhaft erwiesen. Insoweit wird auch nicht der Streit der Parteien, der mit dem Unterwerfungsvertrag beigelegt werden sollte, nachträglich wieder eröffnet. Diese besondere Konstellation ist somit vergleichbar mit einem aufgrund einer Änderung der Gesetzeslage oder Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung bewirkten Wegfall des dem vertraglich vereinbarten Verbot zugrunde liegenden gesetzlichen Unterlassungsanspruchs, weil sich die hinter den Erklärungen stehende rechtliche Rahmensituation und die gemeinsame Bewertungsgrundlage nachträglich geändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Unterlassungserklärungen vom 18.11. und 24.11.2009 wurden zwar jeweils „unter der auflösenden Bedingung des Fortfalls des Markenschutzes für die … Wort-Bildmarke“ DE-302009000717 abgegeben. Mit Recht ist jedoch das Landgericht davon ausgegangen, dass die Unterwerfungserklärung nach dem Willen der Parteien nicht schon für den Fall, dass das DPMA wie erfolgt den Wortbestandteil als rein beschreibend ansehen würde, in Wegfall geraten sollte.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem führt das Gericht aus, dass der Unterlassungsschuldner eine Vertragsstrafe für Handlungen zu leisten hat, die vor Kündigung des Unterlassungsvertrages erfolgt sind. Dem steht auch der Einwand des Rechtsmissbrauchs nicht entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/1o6a/page/bslaredaprod.psml;jsessionid=A32B12F9F8ADF44A1320721AA99AA0FC.jp94?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=2&amp;numberofresults=1139&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KORE229142012%3Ajuris-r00&amp;doc.part=K&amp;doc.price=0.0&amp;doc.hl=1#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Oct 2012 13:07:00 +0100</pubDate>
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    <category>dpma</category>
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    <title>LG Köln: Scheiß-RTL-T-Shirt mit RTL-Logo ist eine Markenrechtsverletzung und keine Satire</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1114-LG-Koeln-Scheiss-RTL-T-Shirt-mit-RTL-Logo-ist-eine-Markenrechtsverletzung-und-keine-Satire.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Wie etwa die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/urteil-im-t-shirt-prozess-gericht-verbietet-scheiss-rtl-aufdruck-1.1478733&quot;&gt;Süddeutsche Zeitung berichtet&lt;/a&gt; hat das LG Köln mit Entscheidung vom 25.09.2012 dem Grimme-Online-Preisträger Holger Kreymeier den weiteren Verkauf seiner &quot;Scheiß RTL&quot;-T-Shirts verboten. Auf den T-Shisrts &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht sah in dem T-Shirt zu Unrecht eine bloße Schmähung und keine von der Kunstfreiheit gedeckte Satire. Das Gericht übersieht, dass die Fernsehsender der RTL-Gruppe und insbesondere auch der Sender RTL nach völlig zu Recht weit verbreiteter Meinung geradezu das klassische Paradigma für schlechtes Fernsehprogramm ist. Die Entscheidung ist daher falsch.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 09:02:00 +0200</pubDate>
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    <category>art. 5 gg</category>
<category>kunstfreiheit</category>
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<category>scheiß rtl</category>
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    <title>LG Frankfurt: Markenrechtsverletzung durch Verkauf eines Ferrari-Oldtimer-Umbaus, wenn Karosserie und Innenausstattung von einem Dritten stammen</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Frankfurt&lt;br /&gt;
Urteil vom LG Frankfurt&lt;br /&gt;
2-03 O 324/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Frankfurt hat entschieden, dass eine Markenrechtsverletzung durch Verkauf eines Ferrari-Oldtimer-Umbaus vorliegt, wenn Karosserie und Innenausstattung von einem Dritten stammen. Insofern liegt eine unzulässige Produktveränderung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Eine Erschöpfung des Markenrechts der Klägerin nach Art. 13 GMV lag nicht vor. Es kann dahinstehen, ob hier Fahrwerk und Motor eines von der Klägerin in Verkehr gebrachten F 330 GT verwendet wurden. Denn selbst dann hätte eine Produktveränderung vorgelegen, aufgrund derer sich die Klägerin gemäß Art. 13 Abs. 2 GMV aus berechtigten Gründen dem Vertrieb widersetzen konnte. Auch dann, wenn die Basis für den Umbau ein F 330 GT gewesen sein sollte, wäre von diesem Wagen die Karosserie und die Innenausstattung, also gewissermaßen alles im Normalbetrieb sichtbare Material, entfernt und stattdessen eine andere Karosserie und eine andere Ausstattung verbaut worden mit dem Ergebnis, dass aus einem ursprünglich geschlossenen Wagen mit 4 Sitzen ein offenes Fahrzeug mit 2 Sitzen und anderer Innenausstattung geworden wäre. Damit aber wären die charakteristischen Eigenschaften und die ursprüngliche Identität eines F 330 GT in einer seine Eigenart berührenden Weise verändert worden, zumal sich das Ergebnis des Umbaus an die Erscheinung eines ganz anderen Fahrzeugmodells aus der Produktion der Klägerin anlehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch der „F-X“ war auch nicht als beschreibende Angabe oder Beschaffenheitshinweis nach Art. 12 lit. b GMV zulässig. Denn in den angebrachten „F-X“ lag schon keine merkmalsbeschreibende Angabe. Vielmehr stellte sich dies als die unzutreffende Angabe dar, dass das konkrete Fahrzeug aus der Produktion der Klägerin stamme. Zudem lag hier jedenfalls eine Anlehnung des entsprechend gestalteten Wagens an das berühmte Original „F 166 MM Barchetta Touring“ und mithin eine Imitation vor. Insoweit führen die aufgebrachten F-X gerade zu einer Ausnutzung der Aufmerksamkeit und des Rufs eines berühmten F-Modells aus der Produktion der Klägerin, was unlauter ist (vgl. Ingerl/Rohnke, § 23, Rn. 88, 13 zur gleichgelagerten Problematik bei § 23 MarkenG).&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/1kab/page/bslaredaprod.psml?doc.hl=1&amp;doc.id=JURE120016300%3Ajuris-r03&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=909&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=L&amp;paramfromHL=true#focuspoint&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 18:22:00 +0200</pubDate>
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    <category>ferrari</category>
<category>gemeinschaftmarke</category>
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<category>markenrecht</category>
<category>nachbau</category>
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<category>produktveränderung</category>
<category>umbau</category>

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    <title>OLG Hamburg: Verwechslunggefahr zwischen &quot;Creditolo&quot; und &quot;kredito&quot; bei Kreditvermittlung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 15..08.2012&lt;br /&gt;
3 W 53/12&lt;br /&gt;
Creditolo ./. Kredito&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamburg hat entschieden, dass zwischen der Marke &quot;Creditolo&quot;, welche für Dienstleistungen der Kreditvermittlung eingetragen ist, und der geschäftlichen Bezeichnung &quot;kredito&quot;, die u.a. in der Domain kredito.de ebenfalls für Kreditvermittlung verwendet wird, Verwechslungsgefahr für die hier relevanten Dienstleistungen besteht. Das Gericht hat einen Unterlassungsanspruch des Markeninhabers zu Unrecht bejaht. Geht man - wie auch das OLG Hamburg - von schwacher Kennzeichnungskraft der Klagemarke aus, so müssen die durchaus wahrnehmbaren Abweichungen genügen, um eine Verwechslungsgefahr auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/457515.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 13 Sep 2012 17:14:00 +0200</pubDate>
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    <category>creditolo</category>
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