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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag presserecht)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Wed, 08 May 2013 06:59:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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<item>
    <title>BGH: Schleichwerbung durch Zeitschriftenbeitrag mit Überschrift &quot;Preisrätsel&quot;  - Verstoß gegen Verschleierungsverbot nach § 4 Nr. 3 UWG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1325-BGH-Schleichwerbung-durch-Zeitschriftenbeitrag-mit-UEberschrift-Preisraetsel-Verstoss-gegen-Verschleierungsverbot-nach-4-Nr.-3-UWG.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.10.2012&lt;br /&gt;
I ZR 205/11&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein in einer Zeitschrift abgedruckter Beitrag, der mit „Preisrätsel“ überschrieben &lt;br /&gt;
ist und sowohl redaktionelle als auch werbliche Elemente enthält, verstößt gegen das Verschleierungsverbot des § 4 Nr. 3 UWG, wenn der werbliche Charakter der Veröffentlichung für einen durchschnittlich informierten und situationsadäquat aufmerksamen Leser nicht bereits auf den ersten Blick, sondern &lt;br /&gt;
erst nach einer analysierenden Lektüre des Beitrags erkennbar wird.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Oktober 2012 - I ZR 205/11 - OLG Karlsruhe - LG Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64005&amp;pos=11&amp;anz=549&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 May 2013 08:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>bgh</category>
<category>presserecht</category>
<category>redaktioneller beitrag</category>
<category>schleichwerbung</category>
<category>uwg</category>
<category>verschleierungsverbot</category>
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</item>
<item>
    <title>BVerwG: Journalisten haben Auskunftsanspruch gegen Bundesbehörden unmittelbar aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG (Pressefreiheit)</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1250-BVerwG-Journalisten-haben-Auskunftsanspruch-gegen-Bundesbehoerden-unmittelbar-aus-Art.-5-Abs.-1-Satz-2-GG-Pressefreiheit.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BVerwG&lt;br /&gt;
Urteil vom 20.02.2013&lt;br /&gt;
6 A 2.12 &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das BVerwG hat völlig zu Recht entschieden, dass Journalisten auch gegen Bundesbehörden einen Auskunftsanspruch haben. Dies folgt - so das Gericht - unmittelbar aus der Pressefreiheit Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG. Der Bundesnachrichtendienst hatte die Anfrage eines Journalisten verweigert und darauf verwiesen, dass die landesrechtlichen Pressegesetze, die einen entsprechenden Anspruch vorsehen, nicht auf Bundesbehörden anzuwenden seien. Die Klage auf Auskunftserteilung wurde dennoch abgewiesen.Das BVerwG führt aus, dass sich der Auskunftsanspruch sich nur auf Informationen bezieht, die bei der auskunftspflichtigen Behörde aktuell vorhanden sind und dies vorliegend nicht der Fall sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung des BVerwG finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1250-BVerwG-Journalisten-haben-Auskunftsanspruch-gegen-Bundesbehoerden-unmittelbar-aus-Art.-5-Abs.-1-Satz-2-GG-Pressefreiheit.html#extended&quot;&gt;&quot;BVerwG: Journalisten haben Auskunftsanspruch gegen Bundesbehörden unmittelbar aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG (Pressefreiheit)&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Feb 2013 17:21:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Schadensersatz für Verwendung von Paparazzi-Fotos für Werbezwecke - Playboy am Sonntag-Entscheidung liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1179-BGH-Schadensersatz-fuer-Verwendung-von-Paparazzi-Fotos-fuer-Werbezwecke-Playboy-am-Sonntag-Entscheidung-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.05.2012&lt;br /&gt;
I ZR 234/10&lt;br /&gt;
Playboy am Sonntag&lt;br /&gt;
KUG § 22 Satz 1, § 23 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2; BGB § 812 Abs. 1 Satz 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits über die&lt;a href=&quot;http://beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/922-BGH-BILD-Zeitung-muss-fiktive-Lizenzgebuehr-ueber-50.000-EURO-fuer-werbliche-Vereinnahmung-von-Gunter-Sachs-zahlen.html&quot;&gt; Entscheidung berichtet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;In der Veröffentlichung eines Fotos im redaktionellen Teil einer Zeitung, das eine sich unbeobachtet wähnende prominente Person bei der Lektüre einer Ausgabe dieser Zeitung zeigt, kann ein zur Zahlung eines angemessenen Lizenzbetrags verpflichtender rechtswidriger Eingriff in den vermögensrechtlichen Bestandteil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts liegen, wenn auch die das Foto begleitende Wortberichterstattung ganz überwiegend werblichen Charakter hat und sich die mit der Berichterstattung insgesamt verbundene sachliche Information der Öffentlichkeit darauf beschränkt, dass die abgebildete Person in ihrer Freizeit ein Exemplar dieser Zeitung liest.&lt;br /&gt;
 BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 - I ZR 234/10 - OLG Hamburg -LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=62440&amp;pos=5&amp;anz=620&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Dec 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>BGH: Zulässige Berichterstattung über Erkrankung einer Comedy-Darstellerin</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1125-BGH-Zulaessige-Berichterstattung-ueber-Erkrankung-einer-Comedy-Darstellerin.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.09.2012&lt;br /&gt;
VI ZR 291/10&lt;br /&gt;
BGB § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1; KUG §§ 22, 23; GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsatz des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Zur Zulässigkeit einer Berichterstattung über die in der Öffentlichkeit bekannte wahre Tatsache, eine (namentlich genannte) Entertainerin sei durch Krankheit aus ihrer Karriere herausgerissen worden.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 18. September 2012 - VI ZR 291/10 - KG Berlin - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts hatte die Klägerin gegen die Beklagte keinen Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB analog iVm Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG auf Unterlassung Wortberichterstattung über die Tatsache der Erkrankung der Klägerin.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Nach diesen Grundsätzen beeinträchtigt die beanstandete Wortberichterstattung die Klägerin in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, denn in dem von der Beklagten veröffentlichten Artikel werden Informationen über ihre privaten Angelegenheiten, nämlich über ihre Erkrankung wiedergegeben, deren Verbreitung in den Medien sie nicht wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Diese Beeinträchtigung hatte die Klägerin aber hinzunehmen.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die Klägerin ist eine in der Öffentlichkeit insbesondere durch viele Fernsehauftritte bekannte Kabarettistin, Comedy-Darstellerin und Entertainerin und damit eine Person des öffentlichen Interesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Im Streitfall beschränkte sich die Berichterstattung der Beklagten im Verhältnis zur Klägerin auf die Wiedergabe der damals in der Öffentlichkeit längst bekannten wahren Tatsache, dass die Klägerin im Januar 2008 ihre Tournee krankheitsbedingt abbrechen musste (&quot;Schwer erkrankt, mehr war nicht zu erfahren&quot;), sie entgegen einer Ankündigung im Herbst 2008 nicht wie-der aufgenommen hat und seither - ohne weitere Informationen an die Öffent-lichkeit gelangen zu lassen - &quot;von der Bildfläche verschwunden ist&quot;.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61858&amp;pos=8&amp;anz=504&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Oct 2012 11:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>LG Köln: Tagesschau-App verstößt gegen Rundfunkstaatsvertrag</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1116-LG-Koeln-Tagesschau-App-verstoesst-gegen-Rundfunkstaatsvertrag.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Wie &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/landgericht-koeln-verbietet-tagesschau-app-der-ard-a-858343.html&quot;&gt;Spiegel Online berichtet&lt;/a&gt; hat das LG Köln der ARD die weitere Verbreitung der Tagesschau-App (Fassung Juni 2011) untersagt. Das Gericht sah einen Verstoß gegen den Rundfunkstaatsvertrag.  
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    <pubDate>Thu, 27 Sep 2012 16:11:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Brandenburg: Aufnahme tagesaktueller Berichterstattung in ein Online-Archiv ist eine gesonderte Nutzungsart und bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Verfassers</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1113-OLG-Brandenburg-Aufnahme-tagesaktueller-Berichterstattung-in-ein-Online-Archiv-ist-eine-gesonderte-Nutzungsart-und-bedarf-der-ausdruecklichen-Zustimmung-des-Verfassers.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Brandenburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 28.08.2012&lt;br /&gt;
6 U 78/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Brandenburg hat entschieden, dass die Aufnahme tagesaktueller Berichterstattung in ein Online-Archiv eine gesonderte Nutzungsart ist und der ausdrücklichen Zustimmung des Verfassers bedarf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Einstellung von für die tagesaktuelle Berichterstattung verfassten Artikeln in ein Online-Archiv stellt eine gesonderte Nutzungsart, die vom Vertragszweck nicht gedeckt ist. Denn Journalisten haben in der Tageszeitung – ob in Papierform oder im Internet – über tagesaktuelle Ereignisse zu berichten. Die Veröffentlichung erfolgt dabei typischerweise in unmittelbarem Zusammenhang mit den Ereignissen, über die berichtet wird. Ein Archiv hat dagegen eine andere Funktion. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die, wenn sie mit einer Suchfunktion ausgestattet ist, als Nachschlagewerk dienen kann. Das ist etwas grundsätzlich anderes als die Veröffentlichung von aktuellen Berichten, die typischerweise selten über ein oder mehrere Tage hinaus aktuell von Nutzern einer Zeitung in Papierform oder im Internet nachgefragt werden (ähnlich BGH, Urteil vom 5.7.2001, I ZR 311/98, SPIEGEL CD-Rom, WRP 2002, 214, zitiert nach Juris).&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=JURE120017143&amp;psml=sammlung.psml&amp;max=true&amp;bs=10&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 24 Sep 2012 09:46:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG München: Vertragsstrafe nach Unterlassungserklärung wegen unzureichender Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1075-LG-Muenchen-Vertragsstrafe-nach-Unterlassungserklaerung-wegen-unzureichender-Trennung-von-Werbung-und-redaktionellen-Inhalten.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1075-LG-Muenchen-Vertragsstrafe-nach-Unterlassungserklaerung-wegen-unzureichender-Trennung-von-Werbung-und-redaktionellen-Inhalten.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG München&lt;br /&gt;
Urteil vom 07.08.2012&lt;br /&gt;
23 O 3404/12&lt;br /&gt;
nicht rechtskräftig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG München hat einer Klage der Wettbewerbszentrale gegen den Herausgeber der Zeitschrift &quot;Gong&quot; auf Zahlung einer Vertragsstrafe stattgegeben. Der Verlag hatte in der Vergangenheit eine strafbewehrte Unterlassungserklärung wegen eines Verstoßes gegen das Trennungsgebot von redaktionellen Inhalten und Werbung verstoßen. Wie das LG München zutreffend ausführt, betrifft die seinerzeit abgegebene Unterlassungserklärung auch kerngleiche Verstöße und nicht nur die seinerzeit konkret gerügte Anzeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pressemitteilung der Wettbewerbszentrale finden Sie&lt;a href=&quot;http://www.wettbewerbszentrale.de/de/home/_news/?id=1229&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Sep 2012 14:13:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH legt Fragen zur (Schleich-)Werbung im redaktionellen Umfeld in Zeitschriften und Zeitungen dem EuGH zur Entscheidung vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1063-BGH-legt-Fragen-zur-Schleich-Werbung-im-redaktionellen-Umfeld-in-Zeitschriften-und-Zeitungen-dem-EuGH-zur-Entscheidung-vor.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 19.07.2012&lt;br /&gt;
I ZR 2/11&lt;br /&gt;
GOOD NEWS&lt;br /&gt;
Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken Art. 7 Abs. 2, Nr. 11 Anhang I zu Art. 5 Abs. 5 in Verbindung mit Art. 4 und Art. 3 Abs. 5; UWG §§ 3, 4 Nr. 11; LPresseG BW § 10&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH legt Fragen zur (Schleich-)Werbung im redaktionellen Umfeld in Zeitschriften und Zeitungen dem EuGH zur Entscheidung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des Beschlusses:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Union wird zur Auslegung der Richtlinie 2005/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2005 über unlautere Geschäftspraktiken im binnenmarktinternen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen und Verbrauchern und zur Änderung der Richtlinie 84/450/EWG des Rates, der Richtlinien 97/7/EG und 2002/65/EG des Europäi-schen Parlaments und des Rates sowie der Verordnung (EG) Nr. 2006/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. EG Nr. L 149 vom 11. Juni 2005, S. 22) folgende Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stehen Art. 7 Abs. 2 und Nr. 11 des Anhangs I zu Art. 5 Abs. 5 in Verbindung mit Art. 4 und Art. 3 Abs. 5 der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken der Anwendung einer nationalen Vorschrift (hier: § 10 Landespressegesetz Baden-Württemberg) entgegen, die neben dem Schutz der Verbraucher vor Irreführungen auch dem Schutz der Unabhängigkeit der Presse dient und die im Gegensatz zu Art. 7 Abs. 2 und Nr. 11 des Anhangs I zu Art. 5 Abs. 5 der Richtlinie jede entgeltliche Veröffentlichung unabhängig von dem&lt;br /&gt;
damit verfolgten Zweck verbietet, wenn die Veröffentlichung nicht durch die Verwendung des Begriffs &quot;Anzeige&quot; kenntlich gemacht wird, es sei denn, schon durch die Anordnung und Gestaltung der Veröffentlichung ist zu erkennen, dass es sich um eine Anzeige handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 19. Juli 2012 - I ZR 2/11 - OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
LG Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=61347&amp;pos=3&amp;anz=656&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Aug 2012 13:39:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH-Entscheidung zu unzulässigen Klauseln in den Honorarbedingungen für freie Journalisten des Axel Springer Verlages liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1020-BGH-Entscheidung-zu-unzulaessigen-Klauseln-in-den-Honorarbedingungen-fuer-freie-Journalisten-des-Axel-Springer-Verlages-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.05.2012&lt;br /&gt;
I ZR 73/10 &lt;br /&gt;
Honorarbedingungen Freie Journalisten&lt;br /&gt;
BGB § 307 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2 A, Bm, Cb; UrhG §§ 11 Abs. 2, 31 Abs. 5, 37 Abs. 1, 38 Abs. 3; VerlG § 23 Satz 1; UKlaG §§ 1, 3 Abs. 1 Nr. 2, § 8 Abs. 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/920-BGH-Honorarbedingungen-fuer-freie-Journalisten-des-Axel-Springer-Verlages-teilweise-unwirksam.html&quot;&gt; &quot;BGH: Honorarbedingungen für freie Journalisten des Axel Springer Verlages teilweise unwirksam&quot;&lt;/a&gt; über diese Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Die Anwendung des Schutzgedankens des § 31 Abs. 5 UrhG, wonach der Urheber möglichst weitgehend an den wirtschaftlichen Früchten der Verwertung seines Werkes zu beteiligen ist, kommt als Maßstab einer Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht in Betracht (Bestätigung von BGH, GRUR 1984, 45 - Honorarbedingungen Sendevertrag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Formularmäßige Abreden, die die für die vertragliche Hauptleistung zu erbringende Vergütung unmittelbar bestimmen, sind von der gesetzlichen Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB ausgenommen, da die Vertragsparteien nach dem im bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Vertragsfreiheit Leistung und Gegenleistung grundsätzlich frei regeln können. Daran hat die Einführung des § 11 Satz 2 UrhG nichts geändert, wonach das Urheberrecht auch der Sicherung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werks dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Allein der Umstand, dass in einer formularmäßigen Klausel die Einräumung weitreichender Nutzungsrechte pauschal abgegolten wird, lässt nicht den Schluss zu, dass diese Vergütung den Urheber unangemessen benachteiligt. Im Rahmen der Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB lässt sich ohne Kenntnis der vereinbarten Vergütung und der Honorarpraxis keine Aussage über eine etwaige Unangemessenheit der Vergütung treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 - I ZR 73/10 - Kammergericht - LG Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=60925&amp;anz=613&amp;pos=7&amp;Frame=4&amp;.pdf&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Jul 2012 11:18:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Stuttgart: Journalist darf Einsicht in Schlecker-Grundbuch nehmen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/981-OLG-Stuttgart-Journalist-darf-Einsicht-in-Schlecker-Grundbuch-nehmen.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Stuttgart&lt;br /&gt;
Beschluss vom 27.06.2012&lt;br /&gt;
8 W 228/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Stuttgart hat zu Recht entschieden, dass es einem Journalisten gestattet ist, Einsicht in das Schlecker-Grundbuch zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Über den ursprünglichen, dem allgemeinen Rechtsverkehr mit Grundstücken dienenden Regelungszweck hinaus, vermag auch ein schutzwürdiges Interesse der Presse und vergleichbarer publizistisch tätiger Medien daran, von den für ein bestimmtes Grundstück vorgenommenen Eintragungen Kenntnis zu erlangen, das nach § 12 Abs. 1 S. 1 GBO für die Gestattung der Einsicht erforderliche berechtigte Interesse zu begründen (BVerfG NJW2QÜ1, 503; BGH NJW-RR 2011, 1651 m.w.N. aus dem Schrifttum). Ein solches Interesse besteht auch hier, weil das Einsichtsgesuch auf die Beschaffung journalistisch verwertbarer Informationen über eine Grundstücksübertragung unter Familienangehörigen im Vorfeld der Insolvenzeröffnung über das Vermögen des Übertragenden zielt und somit der von dem Schutzbereich der Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 2 GG) erfassten publizistischen Vorbereitungstätigkeit zuzuordnen ist (BVerfGE 50, 234, 240).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzwürdige Belange der im Grundbuch Eingetragenen stehen einer Einsichtnahme nicht entgegen, obwohl auch ihnen aufgrund der im Grundbuch enthaltenen personenbezogenen Daten über Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG (informationelle Selbstbestimmung) Verfassungsrang zukommt. Das Interesse der Presse oder des Rundfunks erweist sich ais gegenüber dem Persönüchkeitsrecht der Eingetragenen dann als vorrangig, wenn es sich um eine Frage handelt, die für die Öffentlichkeit von Interesse ist und wenn die Recherche der Aufbereitung einer ernsthaften und sachbezogenen Auseinandersetzung dient (BVerfG a.a.O). Daran können im Hinblick auf das öffentliche Interesse, insbesondere auch auf das Interesse der betroffenen Arbeitnehmer, an dem Gesamtkomplex Insolvenz der Schlecker Unternehmensgruppe und der Frage einer anfechtbaren Schmälerung der Insolvenzmasse keine Zweifel bestehen.[...]&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 Jun 2012 14:03:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>VG Berlin: Berlin Partner GmbH ist Behörde im Sinne des Presserechts - auch juristische Personen des Privatrechts können Behörden sein</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/954-VG-Berlin-Berlin-Partner-GmbH-ist-Behoerde-im-Sinne-des-Presserechts-auch-juristische-Personen-des-Privatrechts-koennen-Behoerden-sein.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/954-VG-Berlin-Berlin-Partner-GmbH-ist-Behoerde-im-Sinne-des-Presserechts-auch-juristische-Personen-des-Privatrechts-koennen-Behoerden-sein.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;VG Berlin&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.05.2012&lt;br /&gt;
VG 27 K 6.09&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VG Berlin hat entschieden, dass auch juristische Personen des Privatrechts als Behörde im Sinne des Presserechts einzuordnen sein können. Vorliegend ging es um die Berlin Partner GmbH und einen Anspruch eines Journalisten auf Auskunft nach dem Landespressegesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Behördenbegriff des Presserechts sei nicht organisatorisch, sondern funktionell zu verstehen; er erfasse daher auch juristische Personen des Privatrechts wie eine GmbH, deren die öffentliche Hand sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben bediene. Die Beklagte habe mit der Einwerbung von Sponsorengeldern für das Hoffest öffentliche Aufgaben wahrgenommen. Die Berlin Partner GmbH werde auch von der öffentlichen Hand beherrscht, weil insgesamt 55 % der Anteile im öffentlichen Eigentum stünden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des VG Berlin &lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/vg/presse/archiv/20120522.1500.370413.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Jun 2012 16:03:00 +0200</pubDate>
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<category>vg berlin</category>

</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Gebrauchtsoftware-Anbieter software-billiger.de erwirkt einstweilige Verfügung gegen Microsoft wegen Warnung vor angeblich gefälschter Software</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/942-LG-Hamburg-Gebrauchtsoftware-Anbieter-software-billiger.de-erwirkt-einstweilige-Verfuegung-gegen-Microsoft-wegen-Warnung-vor-angeblich-gefaelschter-Software.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 02.04.2012&lt;br /&gt;
327 O 141/12&lt;br /&gt;
softwarebilliger.de ./. Microsoft&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Anbieter von Gebrauchtsoftware softwarebilliger.de hat eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erwirkt. Das LG Hamburg hat Microsoft u.a. verboten, in einer Pressemitteilung vor dem &quot;Kauf gefälschter Software auf www.software-billiger.de&quot; zu warnen. Die Entscheidung zeigt wieder einmal, dass bei der Formulierung von Pressemitteilungen große Vorsicht geboten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/270429.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 Jun 2012 11:27:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH-Entscheidung zur Zulässigkeit von alten Presseartikeln in Online-Archiven unter Nennung eines Straftäters liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/927-BGH-Entscheidung-zur-Zulaessigkeit-von-alten-Presseartikeln-in-Online-Archiven-unter-Nennung-eines-Straftaeters-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 08.05.2012&lt;br /&gt;
VI ZR 217/08 &lt;br /&gt;
GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1; &lt;br /&gt;
BGB § 823 Abs. 1 Ah, 1004 Abs. 1 Satz 2; Brüssel I-VO Art. 5 Nr. 3; &lt;br /&gt;
e-commerce-Richtlinie Art. 3 Abs. 1 und 2; TMG § 3 Abs. 1 und 2&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BGH-Entscheidung zur Zulässigkeit von alten Presseartikeln in Online-Archiven unter Nennung eines Straftäters sowie zur internationalen Zuständigkeit bei Rechtsverletzungen im Internet liegt nunmehr im Volltext vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/887-BGH-Zur-internationalen-Zustaendigkeit-und-Anwenbarkeit-deutschen-Rechts-bei-Persoenlichkeitsrechtsverletzungen-im-Internet-Walter-Sedlmayr.html&quot;&gt;bereits über die Entscheidung berichtet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsätze des BGH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Die deutschen Gerichte sind zur Entscheidung über Klagen wegen  Persönlichkeitsbeeinträchtigungen durch im Internet abrufbare Veröffentlichungen eines in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union niedergelassenen Anbieters jedenfalls dann international zuständig, wenn die Person, die sich in ihren Rechten verletzt fühlt, den Mittelpunkt ihrer Interessen in Deutschland hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) § 3 TMG enthält keine Kollisionsnorm, sondern ein sachrechtliches Beschränkungsverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Zur Zulässigkeit des Bereithaltens nicht mehr aktueller Beiträge in dem für Altmeldungen vorgesehenen Teil eines Internetportals (Online-Archiv), in denen ein verurteilter Straftäter namentlich genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 8. Mai 2012 - VI ZR 217/08 - OLG Hamburg - LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entschidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=60505&amp;pos=22&amp;anz=626&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Jun 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: BILD-Zeitung muss fiktive Lizenzgebühr über 50.000 EURO für werbliche Vereinnahmung von Gunter Sachs zahlen</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/922-BGH-BILD-Zeitung-muss-fiktive-Lizenzgebuehr-ueber-50.000-EURO-fuer-werbliche-Vereinnahmung-von-Gunter-Sachs-zahlen.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.03.2012 &lt;br /&gt;
I ZR 234/10&lt;br /&gt;
Playboy am Sonntag &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass die BILD-Zeitung einer fiktive Lizenzgebühr über 50.000 EURO für die werbliche Vereinnahmung von Gunter Sachs zahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;In der Ausgabe vom 10. August 2008 befand sich auf der letzten Seite ein redaktionell aufgemachter Artikel, der mit drei Fotos des Klägers bebildert war. Auf einem großflächigen Foto ist der Kläger bei der Lektüre einer Zeitung mit dem &quot;BILD&quot;-Symbol zu erkennen. Die Bildinnenschrift lautet: &quot;Gunter Sachs auf der Jacht &quot;Lady Dracula&quot;. Er liest BILD am SONNTAG, wie über elf Millionen andere Deutsche auch.&quot; Auch im Fließtext wird die Lektüre des Klägers herausgestellt.  &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Der Senat hat eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§§ 22, 23 KUG)* darin gesehen, dass der Kläger durch die Abbildung und die begleitende Textberichterstattung ohne seine Zustimmung für Werbezwecke vereinnahmt worden ist. &quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/922-BGH-BILD-Zeitung-muss-fiktive-Lizenzgebuehr-ueber-50.000-EURO-fuer-werbliche-Vereinnahmung-von-Gunter-Sachs-zahlen.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: BILD-Zeitung muss fiktive Lizenzgebühr über 50.000 EURO für werbliche Vereinnahmung von Gunter Sachs zahlen&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 02 Jun 2012 20:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Honorarbedingungen für freie Journalisten des Axel Springer Verlages teilweise unwirksam</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.052012&lt;br /&gt;
I ZR 73/10&lt;br /&gt;
Honorarbedingungen freie Journalisten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass die Honorarbedingungen für freie Journalisten des Axel Springer Verlages teilweise unwirksam sind. Grundsätzlich hält der BGH eine Klausel, mit welcher dem Verlag umfassende Nutzungsrechte übertragen werden, für unbedenklich. Jedoch ist die Vergütungsregelung unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pressemitteilung des BGH heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Im Mittelpunkt steht dabei die Bestimmung, mit der sich der beklagte Verlag umfassende urheberrechtliche Nutzungsrechte an den von den freien Journalisten erstellten Beiträgen einräumen lässt (&quot;Soweit … nicht anders vereinbart, hat der Verlag das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Recht, die Beiträge im In- und Ausland in körperlicher und unkörperlicher Form digital und analog zu nutzen …&quot;). Diese Bestimmung hat der BGH für wirksam erachtet. Im Gegensatz zum Kammergericht hat der Bundesgerichtshof jedoch die Vergütungsregelung beanstandet, die unter anderem bestimmt, dass im vereinbarten Honorar ein angemessener Anteil für die Einräumung der umfassenden Nutzungsrechte enthalten ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/920-BGH-Honorarbedingungen-fuer-freie-Journalisten-des-Axel-Springer-Verlages-teilweise-unwirksam.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Honorarbedingungen für freie Journalisten des Axel Springer Verlages teilweise unwirksam&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Jun 2012 10:37:00 +0200</pubDate>
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