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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag serienabmahnung)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 14:33:00 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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    <title>LG Aurich: Rechtsmissbrauch durch Ausnutzung des fliegenden Gerichtsstands - rechtsmissbräuchlicher Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Aurich&lt;br /&gt;
Beschluss vom 22.01.2013&lt;br /&gt;
6 O 38/13 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Aurich hat entschieden, dass die Ausnutzung des Grundsatzes des fliegenden Gerichtsstandes zur Rechtmissbräuchlichkeit nach § 8 Abs. 4 UWG führen kann. Dies ist dann der Fall, wenn der Abmahner eine einstweilige Verfügung bei einem abgelegenen und schwer erreichbaren Gericht beantragt zu dem die Parteien oder die beteiligten Rechtsanwälte keinerlei Bezug haben. Es ging im vorliegenden Fall um einen bekannten Serienabmahner, der bereits vor zahlreichen Gerichten Niederlagen wegen der Rechtsmissbräuchlichkeit seiner Abmahnungen hinnehmen musste und welcher sein Glück offenbar nun mal wieder bei einem anderen Gericht versuchen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das Gericht verkennt nicht, dass für Unterlassungsansprüche nach UWG wegen Handelsaktivitäten im Internet gemäß §§ 2, 8 UWG iVm. § 32 ZPO die Zuständigkeit jeden deutschen Gerichtes als Gericht des Begehungsortes eröffnet ist. Ebensowenig verkennt das Gericht, dass gem. § 35 ZPO die klagende Partei unter mehreren zulässigen Gerichtsständen wählen kann. Diese Wahlfreiheit steht allerdings unter dem Vorbehalt der unzulässigen Rechtsausübung, also des Rechtsmissbrauchs. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Ein solcher Fall des Rechtsmißbrauchs ist hier offenkundig gegeben. Es ist nämlich aus keinem anderen Gesichtspunkt als dem der Schadenszufügung und der arglistigen Erschwerung der Rechtsverteidigung des Antragsgegners zu erklären, dass die Antragstellerin die einstweilige Verfügung ausgerechnet in Aurich beantragt.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Daraus erschließt sich die Absicht, den Antragsgegner durch die Wahl eines im Bundesgebiet abgelegenen und von seinem Geschäftssitz verkehrsmäßig nur schwer (Aurich hat keinen Bahnhof für Personenbeförderung) zu erreichenden Gerichtsortes zu benachteiligen.Für die erörterte arglistige Benachteiligungsabsicht spricht schließlich ferner, wenngleich nicht entscheidend, der Umstand, dass ausweislich der Im Internet (Suchmaschine Yahoo) öffentlich zugänglichen Informationen über den Prozessbevollmächtigten G. S. dieser für eine Vielzahl von Unterlassungsklagen und Abmahnverfahren, unter anderem auch für die Antragstellerin dieses Verfahrens, bekannt ist, was die Vermutung schikanöser taktischer Vorgehensweise stützt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml?doc.id=JURE130003266&amp;st=null&amp;showdoccase=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 Mar 2013 15:33:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnkosten</category>
<category>abmahnung</category>
<category>abzocke</category>
<category>§ 8 abs. 4 uwg</category>
<category>örtliche zuständigkeit</category>
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<category>fliegender gerichtsstand</category>
<category>lg aurich</category>
<category>rechtsmissbrauch</category>
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</item>
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    <title>LG Bochum: Impressum bei Facebook durch Link im Infobereich ausreichend - Massenabmahner verliert negative Feststellungsklage</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1254-LG-Bochum-Impressum-bei-Facebook-durch-Link-im-Infobereich-ausreichend-Massenabmahner-verliert-negative-Feststellungsklage.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie die &lt;a href=&quot;http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/Facebook-Massenabmahnungen-Landgericht-Bochum-entscheidet-gegen-Massenabmahner-74059.html&quot;&gt;Internet World Business berichtet&lt;/a&gt; hat das LG Bochum der negativen Feststellungklage eines Abgemahnten gegen einen bekannten Massenabmahner wegen unzureichender Impressumsangaben bei Facebook stattgegeben (siehe zum Thema auch unsere Anmerkung zum Fehlurteil des LG Regensburg &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1234-LG-Regensburg-Fehlendes-Facebook-Impressum-ist-wettbewerbswidrig-Keine-rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-bei-180-Abmahnungen-binnen-einer-Woche.html&quot;&gt;&quot;LG Regensburg: Fehlendes Facebook-Impressum ist wettbewerbswidrig - Keine rechtsmissbräuchliche Abmahnung bei 180 Abmahnungen binnen einer Woche&quot;)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat sich das LG Bochum wohl im vorliegenden nicht zur Frage des Rechtsmissbrauchs geäußert. Das Gericht hat die Abmahnung für unbegründet erachtet, da - so das Gericht zutreffend - ein entsprechender Link im Infobereich einer Facebook-Seite ausreichend sei und im vorliegenden Fall vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wird die Sache für den Massenabmahner letztlich enden ? Schlecht ! Der Rechtsmissbrauch liegt auf der Hand. Die Entscheidung des LG Regensburg wird mit Sicherheit auch noch aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 22 Feb 2013 12:03:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Regensburg: Fehlendes Facebook-Impressum ist wettbewerbswidrig - Keine rechtsmissbräuchliche Abmahnung bei 180 Abmahnungen binnen einer Woche</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Regensburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.01.2013&lt;br /&gt;
1 HK O 1884/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Regensburg hat entschieden, dass ein wettbewerbswidriger und damit abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß vorliegt, wenn ein gewerbsmäßiger Facebook-Auftritt kein Impressum nach § 5 TMG enthält. Dies ist nicht überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im entschiedenen Fall lehnte das Gericht jedoch zu Unrecht einen Rechtsmissbrauch nach § 8 Abs. 4 UWG ab. Insbesondere führte das Gericht aus, dass die Versendung von 180 Abmahnungen binnen einer Woche nicht ausreichen, um eine rechtsmissbräuchliche Serienabmahnung zu begründen (siehe zum Thema auch &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1058-Facebook-Serien-Abmahnungen-wegen-Verstoss-gegen-Impressumspflicht-Social-Media-und-die-Anbieterkennzeichnug.html&quot;&gt;&quot;Facebook - (Serien-)Abmahnungen wegen Verstoß gegen Impressumspflicht - Social Media und die Anbieterkennzeichnug&quot;&lt;/a&gt;).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Indizien für Rechtsmissbrauch sah das Gericht nicht. Wir wissen nicht, was in diesem Verfahren vorgetragen wurde. Im Regelfall lassen sich in derartigen Fallkonstellationen sehr wohl weitere Indizien finden. Diese müssen in einer gerichtlichen Auseinandersetzung jedoch entsprechend deutlich vorgetragen werden. Oft befinden sich Abgemahnte in dem Irrglauben, dass der Umstand, dass es sich bei einer Abmahnung um eine Serienabmahnung handelt, automatisch zu einem Rechtsmissbrauch führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streitwert wurde auf 3000 EURO festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/598847.html&quot;&gt; hier:&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Feb 2013 11:50:00 +0100</pubDate>
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    <title>LG Frankfurt: Abmahngespann Rechtsanwalt Thomas Eigen / Dirk Zimmermann unterliegt nach Widerspruch - Einstweilige Verfügung wegen Gewährleistungsausschluss bei eBay aufgehoben</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1104-LG-Frankfurt-Abmahngespann-Rechtsanwalt-Thomas-Eigen-Dirk-Zimmermann-unterliegt-nach-Widerspruch-Einstweilige-Verfuegung-wegen-Gewaehrleistungsausschluss-bei-eBay-aufgehoben.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Frankfurt&lt;br /&gt;
Urteil vom 18.09.2012&lt;br /&gt;
2-03 O 83/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Frankfurt hat auf unseren Widerspruch hin eine einstweiligen Verfügung des Abmahngespanns Rechtsanwalt Thomas Eigen / Dirk Zimmermann (siehe dazu&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/896-OLG-Hamm-Abmahnung-durch-Argos-Rechtsanwaelte-fuer-Dirk-Zimmermann-wegen-40-Euro-Klausel-rechtsmissbraeuchlich-nach-8-Abs.-4-UWG.html&quot;&gt;OLG Hamm: Abmahnung durch Argos Rechtsanwälte für Dirk Zimmermann wegen 40-Euro-Klausel rechtsmissbräuchlich nach § 8 Abs. 4 UWG&lt;/a&gt;) aufgehoben und den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen. Gegenstand des Verfahrens war ein Gewährleistungsausschluss bei eBay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe liegen noch nicht vor. Das Gericht hatte in der mündlichen Verhandlung jedoch bereits angedeutet, dass es wohl an einem Wettbewerbsverhältnis fehlt, da der Antragsteller über keine aktuellen Aufträge verfügt und lediglich geringe Einnahmen als Mitarbeiter bei einem Wachdienst erzielt (dies hatte sich bei der Zwangsvollstreckung aus dem Kostenfestsetzungsbeschluss in dem oben genannten Verfahren vor dem OLG Hamm herausgestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall zeigt wieder einmal, dass es sehr sinnvoll sein kann, sich auch dann gegen Unterlassungsansprüche zur Wehr zu setzen, wenn bereits eine einstweilige Verfügung ergangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 10:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>Facebook - (Serien-)Abmahnungen wegen Verstoß gegen Impressumspflicht - Social Media und die Anbieterkennzeichnug</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Abmahnungen wegen Verstöße gegen die Impressumspflicht nach § 5 TMG sind nicht neu. Dies gilt auch für Social Media-Angebote (siehe z.B. &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/694-LG-Aschaffenburg-Impressumspflicht-bei-Facebook,-Twitter,-Google+-,-Xing-und-Co.-Pflicht-zur-Anbieterkennzeichnung.html&quot;&gt;&quot;LG Aschaffenburg: Impressumspflicht bei Facebook, Twitter, Google+ , Xing und Co. - Pflicht zur Anbieterkennzeichnung&quot;&lt;/a&gt;). Wir raten unseren Mandanten nicht ohne Grund seit vielen Jahren, ihre Social Media-Angebote mit einer ausreichenden Anbieterkennzeichnung zu versehen. Dies gilt natürlich nicht nur für Facebook, sondern auch für andere Social-Media-Angebote (Twitter, Google+, LinkedIn, Xing &amp;amp; Co.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit werden offenbar vermehrt IT-Unternehmen abgemahnt, die eine Facebook-Seite betreiben, ohne die vorgeschriebenen Pflichtangaben vorzuhalten. Die Zeiten für Serienabmahnungen sind zum Glück schwerer geworden (siehe &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/926-BGH-bestaetigt-Rechtsprechung-des-OLG-Hamm-zu-rechtsmissbraeuchlichen-Abmahnungen-im-Wettbewerbsrecht.html&quot;&gt;&quot;BGH bestätigt Rechtsprechung des OLG Hamm zu rechtsmissbräuchlichen Abmahnungen im Wettbewerbsrecht&lt;/a&gt;&quot; ), zumal die Serienabmahner immer wieder die gleichen Fehler begehen. Auch bei dieser Abmahnwelle gibt es zahlreiche Ansatzpunkte, mit denen sich der Rechtsmissbrauch der ausgesprochenen Abmahnung begründen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Aug 2012 14:46:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Missbräuchliche Vertragsstrafe - zur Frage, wann die Geltendmachung einer Vertragsstrafe rechtsmissbräuchlich ist</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1001-BGH-Missbraeuchliche-Vertragsstrafe-zur-Frage,-wann-die-Geltendmachung-einer-Vertragsstrafe-rechtsmissbraeuchlich-ist.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31. 05.2012&lt;br /&gt;
I ZR 45/11&lt;br /&gt;
Missbräuchliche Vertragsstrafe&lt;br /&gt;
UWG § 4 Nr. 11, § 8 Abs. 4; BGB §§ 242 Cd, 307 Ba, 308 Nr. 1, § 309 Nr. 7a; ZPO § 322 Abs. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Die Frage, ob die Geltendmachung einer Vertragsstrafe rechtsmissbräuchlich ist, richtet sich nicht nach § 8 Abs. 4 UWG, sondern nach § 242 BGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Rechtskraft der Entscheidung über den Unterlassungsanspruch hat grundsätzlich keine Bindungswirkung für die Frage, ob die Abmahnung begründet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Die Vorschriften der §§ 307, 308 Nr. 1, § 309 Nr. 7a BGB sind Marktverhal-tensregelungen im Sinne von § 4 Nr. 11 UWG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 - I ZR 45/11 - OLG Stuttgart - LG Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=60854&amp;pos=9&amp;anz=593&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Jul 2012 09:39:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH bestätigt Rechtsprechung des OLG Hamm zu rechtsmissbräuchlichen Abmahnungen im Wettbewerbsrecht</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 15.12.2011&lt;br /&gt;
I ZR 174/10&lt;br /&gt;
Bauheizgerät&lt;br /&gt;
UWG § 8 Abs. 4&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat völlig zu Recht die Rechtsprechung des OLG Hamm zu rechtsmissbräuchlichen Abmahnungen bestätigt. Das OLG Hamm hatte in mehreren Entscheidungen einen Indizienkatalog herausgearbeitet und so zahlreichen (Serien-)Abmahnern die rote Karte gezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsätze des BGH:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Schlägt der Abmahnende dem wegen eines Wettbewerbsverstoßes Abgemahnten in einer vorformulierten Unterlassungsverpflichtungserklärung für jeden Fall der Zuwiderhandlung das Versprechen einer Vertragsstrafe vor, die unabhängig von einem Verschulden verwirkt sein soll, kann dies ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs missbräuchlich und nach § 8 Abs. 4 UWG unzulässig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Abmahnung wegen eines Wettbewerbsverstoßes ist nicht allein deshalb missbräuchlich und nach § 8 Abs. 4 UWG unzulässig, weil eine frühere Abmahnung wegen eines gleichartigen Wettbewerbsverstoßes missbräuchlich und nach § 8 Abs. 4 UWG unzulässig war und sich die spätere Abmahnung ausdrücklich auf die frühere Abmahnung bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 15. Dezember 2011 - I ZR 174/10 - OLG Hamm - LG Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=60495&amp;pos=0&amp;anz=1&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Jun 2012 16:39:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Hamm: Abmahnung durch Argos Rechtsanwälte für Dirk Zimmermann wegen 40-Euro-Klausel rechtsmissbräuchlich nach § 8 Abs. 4 UWG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/896-OLG-Hamm-Abmahnung-durch-Argos-Rechtsanwaelte-fuer-Dirk-Zimmermann-wegen-40-Euro-Klausel-rechtsmissbraeuchlich-nach-8-Abs.-4-UWG.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamm&lt;br /&gt;
I-4 U 33/12&lt;br /&gt;
Verfahren durch Rücknahme der Berufung beendet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.05.2012 fand beim OLG Hamm die mündlichen Verhandlung  in diesem Verfahren statt. Die Berufung wandte sich gegen das&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/796-LG-Bochum-Abmahnung-durch-Argos-Rechtsanwaelte-fuer-Dirk-Zimmermann-rechtsmissbraeuchlich-nach-8-Abs.-4-UWG.html&quot;&gt; Urteil des LG Bochum vom 31.01.2012 - I-12 O 205/11&lt;/a&gt;.  Mit dieser Entscheidung hatte das LG Bochum eine einstweilige Verfügung, die von Argos Rechtsanwälte für Herrn Dirk Zimmermann erwirkt worden war, aufgehoben, nachdem wir für unsere Mandantschaft Widerspruch eingelegt hatten. Gegen dieses Urteil wurde von der Gegenseite Berufung eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm gab in der mündlichen Verhandlung deutlich zu verstehen, dass es der Berufung nicht stattgeben wird. Zunächst fehle es an der Dringlichkeit, da der Verfügungsantrag knapp nach Ablauf der Monatsfrist gestellt worden war (es war zunächst ein falsches Angebot abgemahnt worden, was zu Verzögerungen geführt hatte). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem erklärte das OLG Hamm in der mündlichen Verhandlung, dass vorliegend von einer rechtsmissbräuchlichen Abmahnung nach § 8 Abs. 4 UWG auszugehen sei. Das Gericht führte völlig zu Recht zahlreiche Indizien, die für einen Rechtsmissbrauch sprechen, an und begründete so in der mündlichen Verhandlung seine rechtliche Einschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der deutlichen Hinweise des Gerichts wurde die Berufung zurückgenommen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 May 2012 15:20:00 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Einschränkung von Abmahnkosten und des fliegenden Gerichtsstandes - Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/859-Einschraenkung-von-Abmahnkosten-und-des-fliegenden-Gerichtsstandes-Entwurf-eines-Gesetzes-gegen-unserioese-Geschaeftspraktiken.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    Das Bundesministeriums der Justiz (BMJ) hat den &lt;a href=&quot;http://www.textintern.de/Bilder/Referentenentwurf.pdf&quot;&gt;Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken&lt;/a&gt; vorgelegt. Dieser bezweckt u.a.&lt;em&gt; &quot;Unseriöse Geschäftspraktiken in den Bereichen Inkassowesen, Telefonwerbung und Abmahnwesen&quot;&lt;/em&gt; zu bekämpfen. So sollen Abmahnkosten und auch der fliegende Gerichtsstand eingeschränkt werden. Dieses Vorhaben ist an sich löblich. Der Entwurf ist aber leider an vielen Stellen unausgegoren.  Es bleibt abzuwarten, wie sich der Entwurf im weiteren Gesetzgebungsverfahren entwickelt.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Apr 2012 10:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung durch einen Verband, wenn selektiv Nichtmitglieder abgemahnt werden, um diese als Mitglied zu werben</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/814-BGH-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-durch-einen-Verband,-wenn-selektiv-Nichtmitglieder-abgemahnt-werden,-um-diese-als-Mitglied-zu-werben.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 17. August 2011&lt;br /&gt;
I ZR 148/10&lt;br /&gt;
Glücksspielverband&lt;br /&gt;
UWG § 8 Abs. 3 Nr. 4; Abs. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
a) Legt ein Verband eine die Kosten des Streitfalls vielfach übersteigende liquide Finanzausstattung dar und ist nicht bekannt geworden, dass er in der Vergangenheit Zahlungspflichten für Prozesskosten nicht nachgekommen ist, &lt;br /&gt;
so kann eine unzureichende finanzielle Ausstattung des Verbands grundsätzlich nur angenommen werden, wenn das bei zurückhaltender Betrachtung realistische Kostenrisiko des Verbands seine dafür verfügbaren Mittel spürbar übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Ob das dauerhaft selektive Vorgehen eines Verbands ausschließlich gegen Nichtmitglieder als rechtsmissbräuchlich anzusehen ist, beurteilt sich nach den Gesamtumständen des Einzelfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Rechtsmissbräuchlich ist es insbesondere, wenn der Verband mit einem selektiven Vorgehen ausschließlich gegen Nichtmitglieder bezweckt, neue Mitglieder zu werben, denen er nach einem Beitritt Schutz vor Verfolgung verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Ein Rechtsmissbrauch ist zu verneinen, wenn eine dauerhafte Beschränkung der Verfolgung von Wettbewerbsverstößen auf Nichtmitglieder für einen Verband schon aus seinem - rechtlich unbedenklichen - Verbandszweck folgt.&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 17. August 2011 - I ZR 148/10 - OLG Hamm - LG Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=59299&amp;pos=5&amp;anz=592&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:50:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>LG Bochum: Abmahnung durch Argos Rechtsanwälte für Dirk Zimmermann rechtsmissbräuchlich nach § 8 Abs. 4 UWG</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/796-LG-Bochum-Abmahnung-durch-Argos-Rechtsanwaelte-fuer-Dirk-Zimmermann-rechtsmissbraeuchlich-nach-8-Abs.-4-UWG.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Bochum&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.01.2012&lt;br /&gt;
I-12 O 205/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand dieses einstweiligen Verfügungsverfahrens war eine Abmahnung durch Argos Rechtsanwälte für Herrn Dirk Zimmermann. UPDATE: Inzwischen liegen auch die Entscheidungsgründe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abmahnung hatte einen aktuell (gerade von Serienabmahnern) immer wieder gern gerügten Verstoß zum Gegenstand:&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/plugin/tag/40-euro-klausel&quot;&gt; 40-EURO-Klausel in der Widerrufsbelehrung ohne gesonderte vertragliche Vereinbarung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Abmahnung für unsere Mandantschaft zurückgewiesen hatten, hatte die Gegenseite eine einstweilige Verfügung beim LG Bochum erwirkt. Wir legten Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung ein. Dabei trugen wir u.a.  diverse Indizien vor, die im vorliegenden Fall für einen Rechtsmissbrauch sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UPDATE: Das Gericht hob die einstweilige Verfügung bereits mangels Eilbedürfnis auf und konnte die Frage nach dem Rechtsmissbrauch offenlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zumindest einem anderen Verfahren hat das LG Bochum einen Rechtsmissbrauch im Sinne von § 8 Abs. 4 UWG bejaht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung zeigt wieder einmal, dass es auch im Fall einer einstweiligen Verfügung sinnvoll sein kann, sich gegen rechtsmissbräuchlich geltend gemachte Unterlassungsansprüche und Abmahnungen zur Wehr zu setzen. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:57:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Bielefeld: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung durch Rechtsanwalt Sandhage - umfangreiche Abmahntätigkeit mit Blankovollmacht</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/740-LG-Bielefeld-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-durch-Rechtsanwalt-Sandhage-umfangreiche-Abmahntaetigkeit-mit-Blankovollmacht.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/740-LG-Bielefeld-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-durch-Rechtsanwalt-Sandhage-umfangreiche-Abmahntaetigkeit-mit-Blankovollmacht.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Bielefeld&lt;br /&gt;
Urteil vom 30.11.2011&lt;br /&gt;
3 O 357/11&lt;br /&gt;
Rechtsmissbräuchliche Abmahnung&lt;br /&gt;
Blankvollmacht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Bielefeld hatte in einem einstweiligen Verfügungsverfahren über eine Abmahnung durch Rechtsanwalt Sandhage aus Berlin zu entscheiden. Gegenstand des Verfahrens waren wettbewerbsrechtliche Unterlassungsansprüche (&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/300-Abmahngefahr-Verwendung-der-40-Euro-Klausel-in-der-Widerrufsbelehrung-ohne-zusaetzlich-vertragliche-Regelung.html&quot;&gt;40-Euro-Klausel ohne zusätzliche vertragliche Vereinbarung&lt;/a&gt; sowie nebeneinander von Widerrufsbelehrung und Rückgabebelehrung) Das LG Bielefeld entschied, dass das Vorgehen von Rechtsanwalt Sandhage rechtsmissbräuchlich nach § 8 Abs. 4 UWG ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei trugen wir in diesem einstweiligen Verfügungsverfahren diverse Indizien vor, die im vorliegenden Fall für einen Rechtsmissbrauch sprechen (u.a. umfangreiche Abmahntätigkeit, fehlende Bevollmächtigung im Einzelfall). Rechtsanwalt Sandhage konnte lediglich eine Blankovollmacht zu den Akten reichen. Das Gericht sah dies im Zusammenspiel mit der umfangreichen Abmahntätigkeit als Indiz für den Rechtsmissbrauch, was von der Antragsgegnerin nicht widerlegt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestätigte das LG Bielefeld die Rechtsprechung des OLG Hamm, wonach ein Nebeneinander von Widerrufs- und Rückgaberecht ( &lt;a href=&quot;http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/hamm/j2010/4_U_197_09urteil20100105.html&quot;&gt;OLG Hamm - Urteil vom 05.01.2010 - 4 U 197/09 &lt;/a&gt;). Diese Ansicht wird von der wohl überwiegenden Meinung unter Hinweis auf § 356 BGB nicht geteilt, so dass wir von dieser Gestaltungsvariante nur abraten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen von uns betreuten Fällen hat Rechtsanwallt Sandhage keine gerichtlichen Schritte eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidungsgründe finden Sie hier:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/740-LG-Bielefeld-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-durch-Rechtsanwalt-Sandhage-umfangreiche-Abmahntaetigkeit-mit-Blankovollmacht.html#extended&quot;&gt;&quot;LG Bielefeld: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung durch Rechtsanwalt Sandhage - umfangreiche Abmahntätigkeit mit Blankovollmacht&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
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    <category>40euro-klausel</category>
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</item>
<item>
    <title>Verbraucherschutzministerium plant eigene Haftung der Anzeigenkunden für Datenschutzverstöße der Betreiber von Facebook &amp; Co.</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/543-Verbraucherschutzministerium-plant-eigene-Haftung-der-Anzeigenkunden-fuer-Datenschutzverstoesse-der-Betreiber-von-Facebook-Co..html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/543-Verbraucherschutzministerium-plant-eigene-Haftung-der-Anzeigenkunden-fuer-Datenschutzverstoesse-der-Betreiber-von-Facebook-Co..html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie in einem &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767756,00.html&quot;&gt;Beitrag bei Spiegel Online&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; zu lesen ist, plant das  Verbraucherschutzministerium, dass nicht nur Internetseitenbetreiber, sondern auch deren Anzeigenkunden für Datenschutzverstöße haften und in Anspruch genommen werden können. Dabei sollen Verbände  und Mitbewerber sogar die Möglichkeit bekommen, die Anzeigenkunden direkt abzumahnen. (Serien-)Abmahner würde dies sicher freuen, da es nahezu unmöglich ist, alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Wie es gelingen soll, eine Haftungsregelung zu finden, die nicht zu einer uferlosen und unkontrollierbaren Haftung der Internetnutzer führt, ist nicht ersichtlich. Dies gilt umso mehr, als sich diese Regelung auf alle Webseiten und nicht nur Social-Media-Angebote beziehen müsste. Zudem ist zu befürchten, dass gerade die Verbände dann – leider wie so oft – nur kleinere Anbieter abmahnen und der rechtlichen Auseinandersetzung mit den großen Portalbetreibern aus dem Weg gehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem müsste der Gesetzgeber zunächst seine Hausaufgaben machen und das deutsche Datenschutzrecht komplett entrümpeln und reformieren, um die zahlreichen Unstimmigkeiten der gesetzlichen Regelungen zu beseitigen und die vielen Streitfragen eindeutig zu klären. Wie ein Blick in die Gesetzgebung in das letzte Jahrzehnt zeigt, dürfte der Gesetzgeber bereits daran kläglich scheitern.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:03:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>LG Düsseldorf: Kein Anspruch auf Abmahnkosten, wenn der Unterlassungsanspruch nach erfolgloser Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungseklärung nicht gerichtlich geltend gemacht wird</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Urteil vom 19.01.2011&lt;br /&gt;
23 S 359/09&lt;br /&gt;
Abmahnkosten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Düsseldorf hat entschieden, dass kein Anspruch auf Erstattung von Abmahnkosten besteht, wenn der Abmahnende seinen Unterlassungsanspruch trotzt fehlender strafbewehrter Unterlassungserklärung nicht gerichtlich durchsetzt und nur auf Erstattung von Abmahnkosten klagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Kläger hat die Beklagte wiederholt erfolglos abgemahnt, diese hat die geforderte strafbewehrte Unterlassungserklärung nicht abgegeben. Dennoch hat der Kläger bis heute keine Unterlassungsklage erhoben, und dies, obwohl er selbst betont, dass die Beklagte mit der jeweiligen Löschung der Dateien seiner Forderung nicht nachgekommen sei und er damit sein Ziel in der Sache erklärtermaßen nicht erreicht hat. Einen plausiblen Grund hat er dafür nicht genannt. Gleichzeitig ist aufgrund des Verhaltens der Beklagten offensichtlich, dass sie nicht bereit ist, die verlangten strafbewehrten Unterlassungserklärungen abzugeben, weil sie sich nicht als Störerin betrachtet. Diese Haltung der Beklagten trägt der Kläger in der Klageschrift selbst vor. Bei dieser Sachlage kann nach Auffassung der Kammer aber nicht mehr davon ausgegangen werden, dass die Abmahnungen dem Interesse und dem mutmaßlichen Willen der Beklagten entsprochen haben. Ein Ersatz der Abmahnkosten nach den Grundsätzen über die Geschäftsführung ohne Auftrag scheidet demnach aus.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme besteht in Einklang mit der herrschenden Meinung auch nach Ansicht des LG Düsseldorf, wenn es einen nachvollziehbaren Grund gibt, weshalb der Abmahnende nachträglich von einer gerichtlichen Durchsetzung des Unterlassungsanspruchs Abstand nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Soweit in der Literatur die Ansicht vertreten wird, die Abmahnkosten seien gemäß §§ 677, 683, 670 BGB zu ersetzen, wenn der Abmahnende einen nachvollziehbaren Grund dafür angebe, warum er seinen Unterlassungsanspruch nicht weiter verfolge, teilt die Kammer – wie oben bereits ausgeführt – grundsätzlich diese Auffassung. Nach dem Sinn und Zweck der Geschäftsführung ohne Auftrag kann dies jedoch nur gelten, wenn er nachträglich von einer gerichtlichen Geltendmachung seines Unterlassungsanspruchs Abstand nimmt, nicht aber, wenn von vornherein feststeht, dass er keine Unterlassungsklage erheben wird. Schließlich kommt es für die Ermittlung des Interesses sowie des – wirklichen oder mutmaßlichen – Willens auf Seiten des Geschäftsherrn auf den Zeitpunkt der Übernahme der Geschäftsführung an (vgl. Palandt/Sprau, Bürgerliches Gesetzbuch, Kommentar, 70. Aufl., § 683 Rn. 4 und 5 m. w. N.), d. h. hier auf die Versendung der Abmahnungen nebst Unterlassungserklärung.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 May 2011 19:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>abmahnkosten</category>
<category>abmahnung</category>
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<category>geschäftsführung ohne auftrag</category>
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<category>wettbewerbsrecht</category>

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    <title>OLG Hamm: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung - Vertragsstrafe auch bei nicht schuldhafter Zuwiderhandlung</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Hamm&lt;br /&gt;
Urteil vom 29.06.2010&lt;br /&gt;
I-4 U 24/10&lt;br /&gt;
Abmahnungsmissbrauch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Hamm hat entschieden, dass eine Abmahnung bereits dann rechtsmissbräuchlich ist, wenn in der vorformulierten Unterlassungserklärung eine Vertragsstrafe auch bei nicht schuldhaften Verstößen anfallen soll. Das OLG Hamm machte so abermals einem Serienabmahner einen Strich durch die Rechnung. Allerdings müssen Abgemahnte stets daran denken, dass diese Ansicht von vielen Gerichten nicht geteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Entscheidungsgründen heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Zu diesen mehrfachen Abmahnungen kommt entscheidend eine besondere Art der Rechtsverfolgung hinzu, die in der Gesamtschau nur den Schluss zulässt, dass mit den Abmahnungen in erster Linie Kosten und Vertragsstrafen generiert werden sollten.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Die unstreitigen Abmahnungen enthalten in Bezug auf die gerügten, teils stark abstrahierten Wettbewerbsverstöße vorformulierte Unterlassungserklärungen, in denen für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe von 5.100,-- € vorgeschlagen wird. Diese Vertragsstrafe ist angesichts der hier in Rede stehenden Wettbewerbsverstöße schon für sich sehr hoch. Es kommt hinzu, dass diese Vertragsstrafe ungewöhnlicherweise auch noch bei fehlendem Verschulden verwirkt sein soll. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Das Verlangen, die erhebliche Vertragstrafe unabhängig von einem Verschulden für jeden Fall der Zuwiderhandlung zu versprechen, deutet vielmehr eindeutig darauf hin, dass die Generierung möglicher Vertragsstrafenansprüche in erheblicher Höhe, die der Antragstellerin zufließen und die Mitbewerber empfindlich treffen, hier im Vordergrund stand. &quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;strong&gt;hier:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/357-OLG-Hamm-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-Vertragsstrafe-auch-bei-nicht-schuldhafter-Zuwiderhandlung.html#extended&quot;&gt;&quot;OLG Hamm: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung - Vertragsstrafe auch bei nicht schuldhafter Zuwiderhandlung&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 14:56:00 +0200</pubDate>
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