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    <title>BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld (Artikel mit Tag urhg)</title>
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    <description>Aktuelle rechtliche Informationen</description>
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<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:44:32 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: BECKMANN UND NORDA - Rechtsanwälte Bielefeld - Aktuelle rechtliche Informationen</title>
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    <title>BGH: Zur Mindestvergütung des Urhebers für Verwendung eines Werkes auf Covermount-DVD</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 25.10.2012&lt;br /&gt;
I ZR 162/11&lt;br /&gt;
Covermount&lt;br /&gt;
UrhG § 11 Satz 2; UrhWG § 10; BGB § 280 Abs. 1 Satz 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitsätze des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Eine Mindestvergütung ist zum Schutz der Urheber vor einer möglichen Entwertung ihrer Rechte nicht nur dann erforderlich, wenn mit einer wirtschaftlichen Nutzung ihrer Werke keine geldwerten Vorteile erzielt werden, sondern auch dann, wenn damit nur so geringfügige geldwerte Vorteile erzielt werden, dass eine prozentuale Beteiligung am Erlös des Verwerters unzureichend wäre (Fortführung von BGH, Urteil vom 18. Mai 1955 - I ZR 8/54, BGHZ 17, 266 - Grundig-Reporter; Urteil vom 28. Oktober 1987 - I ZR 164/85, GRUR 1988, 373 - Schallplattenimport III; Urteil vom 1. Dezember 2010 - I ZR 70/09, GRUR 2011, 720 = WRP 2011,  1076 - Multimediashow; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 125/10,  GRUR 2012, 711 = WRP 2012, 945 - Barmen Live; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 175/10, GRUR 2012, 715 = WRP 2012, 950 - Bochumer Weihnachtsmarkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Eine Mindestvergütung darf allerdings nicht so hoch sein, dass die sich aus dem Beteiligungsgrundsatz ergebenden Erfordernisse zu Lasten des Verwerters in einem unangemessenen Verhältnis überschritten werden. Hiervon kann aber nicht allein deshalb ausgegangen werden, weil die Mindestvergütung den vom Verwerter mit der Verwertung des Werkes erzielten Erlös zu einem erheblichen Teil aufzehrt (Fortführung von BGH, GRUR 1988, 373 - Schallplattenimport III; Urteil vom 29. Januar 2004 - I ZR 135/00, GRUR 2004, 669 = WRP 2004, 1057 - Musikmehrkanaldienst; GRUR 2011, 720 - Multimediashow; GRUR 2012, 711 - Barmen Live; GRUR 2012, 715 - Bochumer Weihnachtsmarkt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wer die Rechte eines Urhebers verletzt, kann sich nicht damit entlasten, die Verwertungsgesellschaft habe ihm nach § 10 UrhWG die Auskunft erteilt, sie nehme die echte dieses Urhebers nicht wahr, wenn er damit rechnen musste, dass die Rechte vom Urheber selbst oder von einem Dritten wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Erteilt eine Verwertungsgesellschaft einem Auskunftsberechtigten die unzutreffende Auskunft, sie nehme die Rechte eines bestimmten Urhebers nicht wahr, kann dies zwar zu Schadensersatzansprüchen des Auskunftsberechtigten gegen die Verwertungsgesellschaft (§ 280 Abs. 1 Satz 1 BGB), nicht aber zu einem Wegfall der von der Verwertungsgesellschaft wahrgenommenen Rechte des Urhebers führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - I ZR 162/11 - OLG München - LG München I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64069&amp;pos=18&amp;anz=534&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 May 2013 15:44:00 +0200</pubDate>
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    <title>Leistungsschutzrecht für Presseverleger kommt zum 01.08.2013 - Gesetz wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1332-Leistungsschutzrecht-fuer-Presseverleger-kommt-zum-01.08.2013-Gesetz-wurde-im-Bundesgesetzblatt-veroeffentlicht.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Das umstrittene und zu Recht gescholtene Leistungsschutzrecht für Presseverleger wird am 01.08.2013 in Kraft treten. Das Achte Gesetz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes wurde nunmehr im &lt;a href=&quot;http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl113s1161.pdf#&lt;u&gt;_Bundesanzeiger_BGBl_&lt;/u&gt;%2F%2F*%5B%40attr_id%3D&#039;bgbl113s1161.pdf&#039;%5D__1368610330432&quot;&gt;Bundesgesetzblatt Teil I 2013 Nr. 23 vom 14.05.2013 &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 May 2013 11:37:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH-Entscheidung zur Unzulässigkeit der Verwendung fremder Samples in einem Musikstück liegt im Volltext vor - Metall auf Metall II</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1326-BGH-Entscheidung-zur-Unzulaessigkeit-der-Verwendung-fremder-Samples-in-einem-Musikstueck-liegt-im-Volltext-vor-Metall-auf-Metall-II.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
I UR 182/11&lt;br /&gt;
Metall auf Metall II&lt;br /&gt;
UrhG § 24 Abs. 1, § 85 Abs. 1 Satz 1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1189-BGH-Fremde-Samples-duerfen-nicht-fuer-ein-eigenes-Musikstueck-verwendet-werden,-wenn-eine-gleichwertige-Tonaufnahme-von-einem-durchschnittlichen-Produzenten-hergestellt-werden-kann-Metall-auf-Metal.html&quot;&gt;&quot;BGH: Fremde Samples dürfen nicht für ein eigenes Musikstück verwendet werden, wenn eine gleichwertige Tonaufnahme von einem durchschnittlichen Produzenten hergestellt werden kann - Metall auf Metal&quot;&lt;/a&gt; über die Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Eine entsprechende Anwendung des § 24 Abs. 1 UrhG ist bei der Benutzung fremder Tonaufnahmen ausgeschlossen, wenn es einem durchschnittlich ausgestatteten und befähigten Musikproduzenten zum Zeitpunkt der Benutzung der fremden Tonaufnahme möglich ist, eine eigene Tonaufnahme herzustellen, die dem Original bei einer Verwendung im selben musikalischen Zusammenhang aus Sicht des angesprochenen Verkehrs gleichwertig ist (Fortführung von BGH,&lt;br /&gt;
Urteil vom 20. November 2008 - I ZR 112/06, GRUR 2009, 403 = WRP 2009, 308 - Metall auf Metall I).&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - I ZR 182/11 - OLG Hamburg&lt;br /&gt;
LG Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=64004&amp;pos=10&amp;anz=549&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 May 2013 13:15:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Onlinehändler haftet für Urheberrechtsverletzungen auf einer von ihm angebotenen DVD, auch wenn dieser keine Kenntnis von der Rechtsverletzung hatte</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1284-LG-Hamburg-Onlinehaendler-haftet-fuer-Urheberrechtsverletzungen-auf-einer-von-ihm-angebotenen-DVD,-auch-wenn-dieser-keine-Kenntnis-von-der-Rechtsverletzung-hatte.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1284-LG-Hamburg-Onlinehaendler-haftet-fuer-Urheberrechtsverletzungen-auf-einer-von-ihm-angebotenen-DVD,-auch-wenn-dieser-keine-Kenntnis-von-der-Rechtsverletzung-hatte.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 26.02.2013&lt;br /&gt;
310 O 146/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass ein Onlinehändler für Urheberrechtsverletzungen auf einer von ihm angebotenen DVD haftet, auch wenn dieser keine Kenntnis von der Rechtsverletzung hatte. Nach Ansicht des Gerichts haftet der Händler durch Anbieten der DVD als Täter für die begangene Urheberrechtsverletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Fall ging es um eine DVD, welche eine spezielle Aufnahme des Titels &quot;See Emily Play&quot; der Musikgruppe Pink Floyd enthielt, ohne dass der Rechteinhaber zugestimmt hatte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 21 Mar 2013 15:00:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH-Vorlagebeschluss zum Thema Urheberrecht und elektronische Leseplätze liegt im Volltext vor</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1274-BGH-Vorlagebeschluss-zum-Thema-Urheberrecht-und-elektronische-Leseplaetze-liegt-im-Volltext-vor.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 20.09.2012&lt;br /&gt;
I ZR 69/11 &lt;br /&gt;
Elektronische Leseplätze&lt;br /&gt;
Richtlinie 2001/29/EG Art. 5 Abs. 3 Buchst. n&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten bereits in dem Beitrag &lt;a href=&quot;http://beckmannundnorda.de//serendipity/index.php?/archives/1108-BGH-EuGH-muss-ueber-die-Zulaessigkeit-elektronischer-Leseplaetze-in-Bibliotheken-entscheiden.html&quot;&gt;&quot;BGH: EuGH muss über die Zulässigkeit elektronischer Leseplätze in Bibliotheken entscheiden&quot;&lt;/a&gt; über die Entscheidung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tenor der Entscheidung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung von Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und &lt;br /&gt;
des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft &lt;br /&gt;
(ABl. L 167 vom 22. Juni 2001, S. 10) folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Gelten Regelungen über Verkauf und Lizenzen im Sinne des Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG, wenn der Rechtsinhaber den dort genannten Einrichtungen den Abschluss von Lizenzverträgen über die Werknutzung zu angemessenen Bedingungen anbietet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Berechtigt Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG die Mitgliedstaaten, den inrichtungen das Recht einzuräumen, die in ihren Sammlungen enthaltenen Werke zu digitalisieren, wenn das erforderlich ist, um diese Werke auf den Terminals zugänglich zu machen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Dürfen die von den Mitgliedstaaten gemäß Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG vorgesehenen Rechte so weit reichen, dass Nutzer der Terminals dort zugänglich gemachte Werke auf Papier ausdrucken oder auf einem USB-Stick abspeichern können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Beschluss vom 20. September 2012 - I ZR 69/11 - LG Frankfurt a.M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=63429&amp;pos=12&amp;anz=593&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:06:00 +0100</pubDate>
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    <title>OLG Düseldorf: 2.500 EURO Streitwert in Filesharing-Fällen bei einem Musiktitel</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1257-OLG-Dueseldorf-2.500-EURO-Streitwert-in-Filesharing-Faellen-bei-einem-Musiktitel.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;OLG Düsseldorf&lt;br /&gt;
Beschluss vom 04.02.2013&lt;br /&gt;
I-20 W 68/1&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass der Streitwert für den Unterlassungsanspruch in Filesharingfällen bei einem Musiktitel 2.500 EURO beträgt (ebenso OLG Frankfurt, Urteil vom  21.12.2010 - 11 U 52/07). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 25 Feb 2013 14:43:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>LG Hamburg: Unterlassungserklärung in Filesharingfällen muss der Verletzungshandlung entsprechen, sonst droht eine einstweilige Verfügung</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1223-LG-Hamburg-Unterlassungserklaerung-in-Filesharingfaellen-muss-der-Verletzungshandlung-entsprechen,-sonst-droht-eine-einstweilige-Verfuegung.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Beschluss vom 11.01.2013&lt;br /&gt;
308 O 442/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgabe einer Unterlassungserklärung nach Erhalt einer Filesharing-Abmahnung ist ein probates Mittel, um einen Rechtsstreit um den teuren Unterlassungsanspruch zu vermeiden. Dass die richtige Formulierung mit Tücken verbunden sein kann, zeigt diese Entscheidung des LG Hamburg. Der Anschlussinhaber hatte eine Unterlassungserklärung abgegeben, diese erfasste dabei die Haftung als (Mit-)Täter einer Urheberrechtsverletzung. Das Gericht ging jedoch insbesondere auch nach dem Vortrag des Anschlussinhabers davon aus, dass lediglich eine Haftung als Störer in Betracht kommt. Insofern wäre nach Ansicht des LG Hamburg eine anders formulierte Unterlassungserklärung notwendig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Zwar hat die Antraggegnerin mit Schreiben vom 11.12.2012 (Anlage ASt 6) eine Unterlassungsverpflichtungserklärung abgegeben, diese bezog sich jedoch lediglich auf eine (Mit-)Täterschaft der Antragsgegnerin. Die Störerhaftung stellt demgegenüber ein Aliud dar, welche von der abgegebenen Unterlassungsverpflichtungserklärung nicht erfasst war. Auch nach erneuter Aufforderung der Antragsstellerin mit Schreiben vom 18.12.2012 (Anlage ASt. 6) und vom 03.01.2013 (Anlage ASt 9) gab die Antragsgegnerin eine Unterlassungsverpflichtungserklärung nicht ab.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Rechtsstandpunkt des LG Hamburg (zu Recht) kritisieren. Die Entscheidung ist aber in der Welt und sollte von Abgemahnten beachtet werden, da das LG Hamburg regelmäßig nach dem Grundsatz des fliegenden Gerichtsstands für Filesharing-Fälle in ganz Deutschland örtlich zuständig ist. Zudem zeigt die Entscheidung wieder einmal, dass auch in Filesharing-Fällen nach wie vor eine fundierte juristische Beratung unumgänglich ist, um unnötige Kostenfallen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/597081.html&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Jan 2013 16:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Rechtsmissbräuchliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung führt nicht zum Erlöschen des Unterlassungsanspruchs</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1213-BGH-Rechtsmissbraeuchliche-Abmahnung-wegen-einer-Urheberrechtsverletzung-fuehrt-nicht-zum-Erloeschen-des-Unterlassungsanspruchs.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 31.052012&lt;br /&gt;
I ZR 106/10&lt;br /&gt;
Ferienluxuswohnung&lt;br /&gt;
UrhG § 97 Abs. 1 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat leider entschieden, dass eine rechtsmissbräuchliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung nicht zum Erlöschen des Unterlassungsanspruchs führt. Der BGH differenziert insofern weiterhin zwischen Abmahnungen wegen Wettbewerbsverstößen und Abmahnungen wegen der Verletzung von Schutzrechten (Urheberrechten, Marken, Patenten etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts führt eine missbräuchliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung grundsätzlich nicht zum Erlöschen des Unterlassungsanspruchs und zur Unzulässigkeit einer nachfolgenden Klage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urheberrechtsgesetz regelt nicht die Folgen einer missbräuchlichen Geltendmachung von Ansprüchen. &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Eine entsprechende Anwendung des § 8 Abs. 4 UWG im Urheberrecht kommt nicht in Betracht, weil keine planwidrige Regelungslücke besteht.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Allerdings gilt auch für urheberrechtliche Ansprüche das allgemeine &lt;br /&gt;
Verbot unzulässiger Rechtsausübung nach § 242 BGB. Die im Wettbewerbsrecht zur missbräuchlichen Geltendmachung von Ansprüchen entwickelten Rechtsgrundsätze beruhen gleichfalls auf dem Gedanken der unzulässigen Rechtsausübung. Sie können daher grundsätzlich auch für das Urheberrecht fruchtbar gemacht werden (J. B. Nordemann in Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 10. Aufl., § 97 UrhG Rn. 189 ff. mwN; ders., WRP 2005, 184, 189 f.; Kefferpütz in Wandtke/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl., § 97 UrhG Rn. 18 ff.;  Dreier in Dreier/Schulze, UrhG, 3. Aufl., § 97a Rn. 8). Dabei sind allerdings die zwischen beiden Rechtsgebieten bestehenden Unterschiede zu beachten.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Der Regelung des § 8 Abs. 4 UWG kommt neben der Aufgabe der Bekämpfung von Missbräuchen bei der Verfolgung von Wettbewerbsverstößen auch die Funktion eines Korrektivs gegenüber der weit gefassten Anspruchsberechtigung nach § 8 Abs. 3 UWG zu. Nach § 8 Abs. 3 UWG kann ein und derselbe Wettbewerbsverstoß durch eine Vielzahl von &lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Bei der Verletzung des Urheberrechts oder eines anderen nach dem Urheberrechtsgesetz geschützten Rechts ist dagegen allein der Verletzte berechtigt, Ansprüche geltend zu machen (§ 97 UrhG).&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leitsatz des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Eine missbräuchliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung führt grundsätzlich nicht zum Erlöschen des Unterlassungsanspruchs aus § 97 Abs. 1 UrhG und zur Unzulässigkeit einer nachfolgenden Klage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH, Urteil vom 31. Mai 2012 - I ZR 106/10 - OLG Hamm - LG Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=62801&amp;pos=3&amp;anz=587&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Jan 2013 11:18:00 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>LG Frankfurt: XML-Datei ist weder als Sprachwerk noch als Computerprogramm urheberrechtlich geschützt</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1212-LG-Frankfurt-XML-Datei-ist-weder-als-Sprachwerk-noch-als-Computerprogramm-urheberrechtlich-geschuetzt.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1212-LG-Frankfurt-XML-Datei-ist-weder-als-Sprachwerk-noch-als-Computerprogramm-urheberrechtlich-geschuetzt.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;LG Frankfurt&lt;br /&gt;
Urteil vom 08.11.2012&lt;br /&gt;
2-03 O 269/12&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Frankfurt hat entschieden, dass eine XML-Datei weder als Sprachwerk noch als Computerprogramm urheberrechtlich geschützt ist. Eine XML-Datei wird - so das Gericht - von einem Computerprogramm generiert, ist aber selbst keines. Auch ein urheberrechtlicher Schutz als Sprachwerk scheitert daran, da eine XML-Datei im Regelfall nicht Ergebnis einer schöpferischen Leistung ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Jan 2013 18:59:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Instagram will Nutzerfotos verkaufen -  Zustimmung zur kommerziellen Nutzung per AGB-Änderung nach deutschem Recht unwirksam</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1195-Instagram-will-Nutzerfotos-verkaufen-Zustimmung-zur-kommerziellen-Nutzung-per-AGB-AEnderung-nach-deutschem-Recht-unwirksam.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1195-Instagram-will-Nutzerfotos-verkaufen-Zustimmung-zur-kommerziellen-Nutzung-per-AGB-AEnderung-nach-deutschem-Recht-unwirksam.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    Wie&lt;a href=&quot;http://news.cnet.com/8301-13578_3-57559710-38/instagram-says-it-now-has-the-right-to-sell-your-photos/?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=title&quot;&gt; cnet &lt;/a&gt;berichtet ( siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/Instagram-Die-Foto-App-will-Nutzerfotos-verkaufen-72361.html&quot;&gt;&quot;Internet World - Instagram&lt;br /&gt;
Die Foto-App will Nutzerfotos verkaufen&quot;&lt;/a&gt;), beabsichtigt Instagram nach der Übernahme durch Facebook die von den Nutzern des Bilderdienstes hochgeladenen Fotos kommerziell zu verwerten und zu verkaufen. Möglich machen soll dies eine Änderung der Nutzungsbedingungen. Die Änderungen sollen zum 16.01.2013 in Kraft treten. Nach dem Rechtsstandpunkt von Instagram können Nutzer dies nur umgehen, wenn sie ihr Account zum 16.01.2013 löschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls nach deutschem Recht dürfte eine derartige Vorgehensweise unwirksam sein. Grundsätzlich ist eine kommerzielle Nutzung nur möglich, sofern der Lichtbildner bzw. Urheber seine Zustimmung erteilt hat. Gerade an die Zustimmungserklärung zur kommerziellen Nutzung hat die Rechtsprechung immer wieder hohe Anforderungen gestellt. Eine Änderung der Nutzungsbedingungen ohne Opt-Out-Möglichkeit mit kurzer Frist dürfte allein nicht ausreichen, um eine derart weitreichende Rechteeinräumung wirksam zu vereinbaren. Richtigerweise wäre ein gut sichtbares und für den Nutzer transparentes Opt-In erforderlich, um eine wirksame Rechteeinräumung zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Personen, die auf den hochgeladenen Fotos abgebildet sind, müssten, sofern sie nicht lediglich Beiwerk sind, ebenfalls ihre Zustimmung zur kommerziellen Verwertung erklären, auch wenn diese über kein Instagram-Account verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir löschen Instagram-Account jedenfalls erstmal. &lt;a href=&quot;http://www.wired.com/gadgetlab/2012/12/how-to-download-your-instagram-photos-and-kill-your-account/&quot;&gt;Eine Anleitung von Wired finden Sie hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 18 Dec 2012 14:23:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BGH: Fremde Samples dürfen nicht für ein eigenes Musikstück verwendet werden, wenn eine gleichwertige Tonaufnahme von einem durchschnittlichen Produzenten hergestellt werden kann - Metall auf Metal</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1189-BGH-Fremde-Samples-duerfen-nicht-fuer-ein-eigenes-Musikstueck-verwendet-werden,-wenn-eine-gleichwertige-Tonaufnahme-von-einem-durchschnittlichen-Produzenten-hergestellt-werden-kann-Metall-auf-Metal.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1189-BGH-Fremde-Samples-duerfen-nicht-fuer-ein-eigenes-Musikstueck-verwendet-werden,-wenn-eine-gleichwertige-Tonaufnahme-von-einem-durchschnittlichen-Produzenten-hergestellt-werden-kann-Metall-auf-Metal.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Urteil vom 13.12.2012&lt;br /&gt;
I ZR 182/12&lt;br /&gt;
Metall auf Metall II&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat entschieden, dass fremde Samples nicht für ein eigens Musikstück verwendet werden dürfen, wenn von einem durchschnittlichen Musikproduzenten eine gleichwertige Tonaufnahme  hergestellt werden kann. Insofern liegt keine zulässige freie Benutzung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Kläger sind Mitglieder der Musikgruppe &quot;Kraftwerk&quot;. Diese veröffentlichte im Jahre 1977 einen Tonträger, auf dem sich unter anderem das Musikstück &quot;Metall auf Metall&quot; befindet. Die Beklagten zu 2 und 3 sind die Komponisten des Titels &quot;Nur mir&quot;, den die Beklagte zu 1 mit der Sängerin Sabrina Setlur in zwei Versionen eingespielt hat. Diese Musikstücke befinden sich auf zwei im Jahre 1997 erschienenen Tonträgern.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beklagten haben - so der BGH - in das Tonträgerherstellerrecht der Kläger (§ 85 Abs. 1 UrhG) eingegriffen, indem sie dem von den Klägern hergestellten Tonträger im Wege des Sampling zwei Takte einer Rhythmussequenz des Titels &quot;Metall auf Metall&quot; entnommen und diese dem Stück &quot;Nur mir&quot; unterlegt haben. Die Beklagten können sich nicht mit Erfolg auf das Recht zur freien Benutzung (§ 24 Abs. 1 UrhG) berufen. &quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1189-BGH-Fremde-Samples-duerfen-nicht-fuer-ein-eigenes-Musikstueck-verwendet-werden,-wenn-eine-gleichwertige-Tonaufnahme-von-einem-durchschnittlichen-Produzenten-hergestellt-werden-kann-Metall-auf-Metal.html#extended&quot;&gt;&quot;BGH: Fremde Samples dürfen nicht für ein eigenes Musikstück verwendet werden, wenn eine gleichwertige Tonaufnahme von einem durchschnittlichen Produzenten hergestellt werden kann - Metall auf Metal&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 13 Dec 2012 17:31:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>OLG Karlsruhe: Bilddatei muss nach Abgabe einer Unterlassungserklärung komplett vom Server gelöscht werden - öffentliches Zugänglichmachen auch wenn die Datei nur per Direkteingabe der URL erreich</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1183-OLG-Karlsruhe-Bilddatei-muss-nach-Abgabe-einer-Unterlassungserklaerung-komplett-vom-Server-geloescht-werden-oeffentliches-Zugaenglichmachen-auch-wenn-die-Datei-nur-per-Direkteingabe-der-URL-erreich.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1183-OLG-Karlsruhe-Bilddatei-muss-nach-Abgabe-einer-Unterlassungserklaerung-komplett-vom-Server-geloescht-werden-oeffentliches-Zugaenglichmachen-auch-wenn-die-Datei-nur-per-Direkteingabe-der-URL-erreich.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Karlsruhe&lt;br /&gt;
Urteil vom 03.12.2012&lt;br /&gt;
6 U 92/11&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Karslruhe hat in Einklang mit der ganz herrschenden Rechtsprechung entschieden, dass eine Bilddatei nach Abgabe einer entsprechenden Unterlassungserklärung komplett vom Server gelöscht werden muss. Es genügt nicht, wenn lediglich die Verknüpfung im HTML-Code der jeweiligen Webseite entfernt wird. Ein öffentliches Zugänglichmachen liegt auch dann vor, wenn die Datei nur per Direkteingabe der URL erreichbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie &lt;a href=&quot;http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&amp;Art=en&amp;Datum=2012&amp;Sort=12290&amp;nr=16370&amp;pos=2&amp;anz=900&quot;&gt;hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Dec 2012 18:32:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>LG Hamburg: Bloßes Durchleiten von urheberrechtlich geschützten Dateien per P2P-Software RetroShare ist eine Urheberrechtverletzung - Filesharing</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1162-LG-Hamburg-Blosses-Durchleiten-von-urheberrechtlich-geschuetzten-Dateien-per-P2P-Software-RetroShare-ist-eine-Urheberrechtverletzung-Filesharing.html</link>
    
    <comments>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1162-LG-Hamburg-Blosses-Durchleiten-von-urheberrechtlich-geschuetzten-Dateien-per-P2P-Software-RetroShare-ist-eine-Urheberrechtverletzung-Filesharing.html#comments</comments>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
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    &lt;strong&gt;LG Hamburg&lt;br /&gt;
Urteil vom 24.09.2012&lt;br /&gt;
308 O 319/12&lt;br /&gt;
Retroshare&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das LG Hamburg hat entschieden, dass Nutzer des P2P-Programms&lt;a href=&quot;http://retroshare.sourceforge.net/&quot;&gt; RetroShare&lt;/a&gt; für das bloße Durchleiten von urheberrechtlich geschützten Daten haften. Es ist für eine Urheberrechtsverletzung und damit einen abmahnbaren Rechtsverstoß nicht erforderlich, dass der Nutzer die Datei selbst zum Download bereit hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Indem es der Antragsgegner anderen Teilnehmern des RetroShare-Netzwerks ermöglichte, seinen Anschluss zur weiterleitung des streitgegenständlichen Titels zu benutzen, hat er für die angegriffene Verletzung gleichwohl einen adäquat-kausalen Tatbeitrag geleistet.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
Gemessen daran ist dem Antragsgegner eine Prüfpflichtverletzung vorzuwerfen, denn er hat bewusst eine Soffware eingesetzt, die es anderen Teilnehmern des Retroshare-Netzwerkes ermöglichte, rechtswidrig Dateien über&lt;br /&gt;
seinen Anschluss öffentlich zugänglich zu machen, ohne dass er dies in irgendeiner Weise kontrollieren konnte.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Nov 2012 14:06:00 +0100</pubDate>
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    <category>abmahnung</category>
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    <title>OLG Karlsruhe: Vertragsstrafe nach Abgabe einer Unterlassungserklärung, wenn streitgegenständliches Lichtbild bei Direkteingabe der URL aufrufbar ist</title>
    <link>http://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/1128-OLG-Karlsruhe-Vertragsstrafe-nach-Abgabe-einer-Unterlassungserklaerung,-wenn-streitgegenstaendliches-Lichtbild-bei-Direkteingabe-der-URL-aufrufbar-ist.html</link>
    
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;OLG Karlsruhe&lt;br /&gt;
Urteil vom 12.09.2012 &lt;br /&gt;
6 U 58/11&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das OLG Karlsruhe hat in Einklang mit der herrschenden Rechtsprechung entschieden, dass eine Vertragsstrafe fällig wird, wenn ein Lichtbild nach Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung noch bei Direkteingabe der URL aufrufbar ist. Es reicht nicht aus, wenn die Verlinkung auf der jeweiligen Webseite entfernt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ohne Grund weisen wir unsere Mandanten immer ausdrücklich darauf hin, dass die Datei komplett vom Server zu löschen ist, um in solchen rechtlichen Auseinandersetzungen unnötige Vertragsstrafezahlungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Entscheidungsgründen:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Aufgrund der von ihr abgegebenen Unterlassungserklärung war die Beklagte verpflichtet, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass das betreffende Lichtbild nicht mehr über ihre Website oder die von ihr verwendete URL öffentlich zugänglich war. Ein Zugänglichmachen in diesem Sinn wird nicht dadurch objektiv ausgeschlossen, dass eine URL so aufwendig ausgestaltet ist, dass sie als Sicherheitscode kaum überwunden werden könnte. Es spricht nach Auffassung des Senats viel für die Richtigkeit der vom Oberlandesgericht Hamburg vertretenen Auffassung, schon die abstrakte Möglichkeit der Erreichbarkeit durch Eingabe der betreffenden URL reiche für § 19 a UrhG aus (OLG Hamburg, Urt. v. 14.03.2012, 5 U 87/09 juris Rn. 108). Für den Streitfall ist entscheidend, dass es Dritten dann, wenn - wie im Streitfall - eine Verlinkung mit einer Website bestanden hat, möglich bleibt, das im Internet zugängliche streitgegenständliche Lichtbild auch ohne genaue Kenntnis der URL aufzufinden. Das ermöglichen zum einen auf den Rechnern Dritter gespeicherte URLs, welche die Nutzer unmittelbar auf die noch vorhandene Datei führen (ebenso OLG Hamburg, GRUR-RR 2008, 383 juris Rn. 33), und zum anderen der Einsatz von Suchmaschinen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Volltext der Entscheidung finden Sie&lt;a href=&quot;http://openjur.de/u/525270.html&quot;&gt; hier:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Oct 2012 16:55:00 +0200</pubDate>
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    <title>BGH: EuGH muss über die Zulässigkeit elektronischer Leseplätze in Bibliotheken entscheiden</title>
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    <author>info@beckmannundnorda.de (Rechtsanwalt Marcus Beckmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;BGH&lt;br /&gt;
Beschluss vom 20.09.2012&lt;br /&gt;
I ZR 69/11&lt;br /&gt;
Elektronische Leseplätze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BGH hat mit diesem Beschluss diverse urheberrechtliche Fragen zur Zulässigkeit elektronischer Leseplätze in Bibliotheken dem EuGH zur Entscheidung vorgeleget.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Pressemitteilung des BGH:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Der Bundesgerichtshof hat das Verfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union drei Fragen zur Auslegung von Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft zur Vorabentscheidung vorgelegt. Die Regelung des § 52b UrhG setzt Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG um und ist daher richtlinienkonform auszulegen. Nach Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG können die Mitgliedstaaten bestimmte Rechte des Rechtsinhabers einschränken, für die Nutzung von Werken, für die keine Regelungen über Verkauf und Lizenzen gelten und die sich in den Sammlungen öffentlich zugänglicher Bibliotheken befinden, die keinen unmittelbaren oder mittelbaren wirtschaftlichen oder kommerziellen Zweck verfolgen, und zwar durch ihre Zugänglichmachung auf eigens hierfür eingerichteten Terminals in den Räumlichkeiten der Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des BGH stellt sich zunächst die Frage, ob im Sinne des Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG &quot;Regelungen über Verkauf und Lizenzen gelten&quot;, wenn der Rechtsinhaber den Bibliotheken den Abschluss von Lizenzverträgen über die Nutzung von Werken auf Terminals zu angemessenen Bedingungen anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann stellt sich nach Auffassung des BGH die Frage, ob Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG die Mitgliedstaaten dazu berechtigt, Bibliotheken das Recht zu gewähren, Druckwerke des Bibliotheksbestands zu digitalisieren, wenn dies erforderlich ist, um die Werke auf den Terminals zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hat der BGH dem EuGH die Frage vorgelegt, ob es den Bibliotheksnutzern nach Art. 5 Abs. 3 Buchst. n der Richtlinie 2001/29/EG ermöglicht werden darf, auf den Terminals zugänglich gemachte Werke ganz oder teilweise auf Papier auszudrucken oder auf USB-Sticks abzuspeichern und diese Vervielfältigungen aus den Räumen der Einrichtung mitzunehmen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständige Pressemitteilung des BGH finden Sie &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2012&amp;Sort=3&amp;nr=61634&amp;pos=0&amp;anz=154&quot;&gt;hier:&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 20 Sep 2012 17:22:00 +0200</pubDate>
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